Archiv der Kategorie: Turniere

OWL Grundschulmeisterschaften

Am 07.02. fanden die OWL-Grundschulmeisterschaften statt. Mit von der Partie war Shayan mit seiner Schulmannschaft von der Grundschule Wellensiek/Horberge.

Shayan durfte am Brett 1 ran und holte 3/7. Damit hatte er einen guten Anteil an dem 3. Rang, den seine Mannschaft erreichen konnte,.

Die Qualifikation für die NRW Meisterschaften hatte die Truppe schon bei den Bielefelder Stadtmeisterschaften geschafft.

Jugendschnellschachserie: knapp wie nie

Mit 8 Teilnehmern startete gestern die Jugendschnellschachserie 2020.

Dabei war es extrem eng: Vor der letzten Runde lagen 5 Spieler punktgleich an der Spitze. Aber dann kamen nur 2 durch:

Noah

Noah hatte zwar die erste Runde verloren, ließ dann aber nichts mehr liegen und konnte somit noch die Führung teilen.

Moustafa

Moustafa streute seine Niederlage in Runde 3 ein, gab aber sonst auch nichts ab und konnte den Spitzenplatz erreichen.

Shayan

Shayan hatte in der ersten Runde gleich gegen Noah gewonnen, aber er musste danach zwei Niederlagen quittieren. Zusammen mit zwei anderen wurde er geteilter 3.

Gideon

Gideon verlor in den ersten 3 Runden zweimal, aber da er die anderen Partien gewann, reichte es noch zu dem geteilten 3. Platz.

Till

Till hatte nachd er 3. Runde die alleinige Führung inne, aber die beiden Niederlagen in den beiden Schlussrunden warfen ihn zurück. Immerhin war er der 3. im Bunde der drei Drittplatzierten.

Linus

Nach nicht so gutem Auftakt konnte Linus in den letzten drei Runden noch zwei Siege verbuchen und sich somit auf den 6. Rang vorschieben.

Thies

THies war gestern zum ersten Mal am Start. Er gewann gleich die erste Partie, aber dann ließ er keine weiteren Siege folgen. Somit blieb am Ende Rang 7.

Jonathan

Jonathan hatte gestern einen schweren Stand, Hoffentlich läuft es beim nächsten Mal besser!

Hier der LInk zu allen Ergebnissen: Klick!

OWL U10 Einzelmeisterschaft

Shayan

Unter den 23 Teilnehmern des U10 Qualiturniers war Shayan an 12 gesetzt. In der ersten Runde ging es gleich gegen den Topgesetzten, nach hartem Kampf kam Shayan zu einem Remis. Nach einigen Fehlern gong dioe 2. Partie verloren, aber Shayan kam mit einem Sieg in der 3. Partie zurück. Am heutigen 2. Tag ließ Shayan in Runde 4 wieder gute Chancen aus und musste schließlich eine Niederlage quittieren, aber in der letzten Runde konnte er nochmals einen Sieg verzeichnen. Damit kam er exakt auf seinen Setzlistenplatz: 12. Und seine DWZ wird sich wegen der guten Gegner um etwas mehr als 30 verbessern!

Handicap-Blitz der Jugend: Noah dominiert

Noah

Noah ließ gestern beim Handicap Blitz nichts anbrennen und siegte mit großem Vorsprung. Da kann man dann auch nicht mehr von Glück bei den Handicaps reden…

Platz 2 wurde geteilt:

Till

Till und ….

Gideon

… Gideon kamen exakt auf dieselbe Punktezahl. Von Noah waren aber beide gut entfernt.

Moustafa

Bei Moustafa lief gestern nicht viel zusammen. Zum Teil gute bis gewonnene Stellungen, aber Moustafa machte gestern zu wenig daraus.

 

Handicap Blitz: Dominik mit einer Nasenlänge vorn!

Gestern fand das Handicap-Blitz-Turnier der Erwachsenen statt. Mit 8 Teilnehmern konnte doppelrundig gezockt werden. Trotzdem gab es einige der typischen Handicaps dieses Mal nicht…

Dominik

Dominik verlor in den 14 Runden nur 2 Partien, den Rest konnte er siegreich gestalten. Damit hatte er am Ende hauchdünn eine Nasenlänge Vorsprung vor…

Tim

… Tim, der lange zeig das Feld angeführt hatte. Aber – wie üblich – sorgte ein eher unscheinbares Handicap (dieses Mal das mit den Steinen auf den b- und g-Linien) für einen Punktverlust. Am Ende blieb Platz 2.

Nils

NIls lag bis etwa Mitte des Turniers druchaus in Schlagdistanz zur Führung, aber dann geriet er etwas ins Hintertreffen. Am Ende wurde er geteilter 3.

Andreas

Andreas hatte einen ganz ähnlichen Turnierverlauf. Am Ende kam er auf exakt dieselbe Punktzahl wie Nils und teilte mit ihm Rang 3.

Bernd

Bernd startete eher verhalten in das Turnier, kam zum Ende aber besser in Schuss. Mit 5 Siegen konnte er 5. werden.

Matthias

Matthias belegte knapp hinter Bernd Rang 6.

Magnus

Magnus kämpfte in einigen Partien mehr mit der Uhr als mit dem Gegner, wie es schien. Dadurch ließ er einige gute Chancen aus. Am Ende wurde Magnus 7.

Jan

Jan hatte dieses Mal zu selten das Handicap auf seiner Seite.

Neujahrsturnier in Krefeld

Max berichtet vom Neujahrsturnier in Krefeld:

Es ist 12 Uhr am Neujahrstag. Normale Menschen nutzen diese Zeit um an guten Vorsätzen zu arbeiten, aufzuräumen oder einen Rausch auszuschlafen. Ich sitze im Zug zum Schnellschachturnier des SK Turm Krefeld …
Heimlokal des SK Turm Krefeld und anscheinend auch von der Schachgesellschaft Krefeld als Untermieterin
… und tröste mich schon vorab damit dass was auch immer ich dort anstellen werde nicht die größte Krefelder Katastrophe des Tages gewesen sein wird (https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-01/feuer-zoo-krefeld-affenhaus-brand-menschenaffen-silvester).
Das Turnier selbst bot bei 47 Teilnehmern insgesamt drei Großmeister, daneben aber vor allem Jugendliche und andere Spieler unter meiner“ Kragenweite“, womit ich mich an Setzlistenplatz 11 einreihe – eigentlich ideal um eine Weile in Schlagdistanz zur Spitze zu bleiben und etwas vom Kampf um den Turniersieg mitzubekommen. Soweit jedenfalls der Plan. Dieser hält auch zwei Runden lang ganz gut, dank eines erfolgreich geblufften inkorrekten Läuferopfers auf h7 sowie einem  Durchbruch am Damenflügel in halboffener Stellung. Dann beschert mir die Losfee GM Epischin.
Epischin war Zweiter der Setzliste. Zufälligerweise war auch Brett 2 im ganzen Saal als einziges mit Holzschemeln statt Polsterstühlen bestückt. Ich weiß nicht, wer diese Aufstellung vorgenommen hat, zweifle aber nicht an deren Weisheit.
Jedenfalls durfte ich in Runde 3 auf den Holzschemel und mir vom GM eine Moderne Verteidigung zeigen lassen mit dem Ziel mich in objektiv fragwürdiger Stellung irgendwie zu beschummeln. So leicht will ich es natürlich nicht machen und halte mich in den Komplikationen bei beiderseitig unsicheren Königen ziemlich gut bis ich mit einem gesunden Mehrbauern im Endspiel lande. Das spiele ich dann aber viel zu passiv weiter und kriege meine deplatzierten Leichtfiguren nicht sortiert bis schlíeßlich eine weg ist. 2/3
So weit, so erwartet. Zeit sich wieder hochzuarbeiten. Der nächste Gegner serviert mir dann gleich noch einmal modernen Klumpatsch (1. Nc3). Bei meinem Versuch, in bekanntere Muster überzuleiten, glaube ich eine forcierte Abwicklung in ein besseres Endspiel zu haben, übersehe aber einen taktischen Gegenschlag der Stellung und Partie kostet. Gleich der nächste Gegner packt auch wieder eine moderne Verteidigung aus. Weil ich mich partout weigere aus nur einem Fehler zu lernen,  suche ich auch hier einen forcierten Weg zum Vorteil. Immerhin sammle ich auch gleich zwei Baurn ein, gefolgt von noch einer Leichtfigur. Und einer Qualität. Das Ganze aber auf Kosten meiner Bedenkzeit, die dann doch eine Rolle spielt als ich in die allerletzte taktische Falle reinlaufe und mit den letzten beiden Figuren mattgesetzt werde. 2/5
Gnädigerweise erlaubt mir anschließend die (nach-)Mittagspause etwas Zeit zur Besinnung im angrenzenden botanischen Garten (noch nicht abgebrannt). Ohne realistische Chancen auf Erfolg in meiner Ratinggruppe blieb mir für den Rest des Turniers noch die Wahl zwischen Eröffnungsexperimenten oder Experimenten mit der Getränkekarte.
Fünf Schnäpse auf der Karte aber nur noch vier Runden am Nachmittag.
Willkürlich entscheide ich mich gegen die Schnäpse und für die Eröffnungsexperimente was sich zunächst als schlechte Wahl herausstellt. Ich gerate direkt in einer viel zu passiven Stellung und kann irgendwann die Drohungen gegen meinen König nur noch mit multiplen Bauernopfern und vogelwilden Königswanderungen abwehren. Dies aber bringt meinen Gegner völlig aus dem Konzept. Zunächst lässt er erst einmal ein unnötiges Dauerschach zu, dann stellt er noch unnötigerweise die Dame ein. 3/6
Das nächste Experiment endet damit dass mein 12-jähriger Gegner mir eine lupenreine Benoni-Struktur aufs Brett stellt. Zu meiner Zeit hätte es so etwas nicht gegeben… sichtlich beeindruckt verpasse ich es, meine deutlich bessere Stellung auch zu gewinnen und stelle meinen Turm ein – praktischerweise nimmt mein Gegner nur die Leichtfigur weg, wonach ich noch den letzten Bauern abräumen und das Remis sichern kann. 3,5/7
Also gut, noch ein Experiment. Diesmal gebe ich bei Übergang von Mittel- zu Endspiel gleicht selber einen Bauern um meine Entwicklung abzuschließen. Dies stellt sich im Nachhinein als geniales Konzept heraus weil mein Gegner beim Versuch, den Mehrbauern zu decken, seinen Turm in einen Doppelangriff stellt 4,5/8
Vor der letzten Runde stellt sich heraus, dass ich trotz Performance von unter 1800 noch theoretische Chancen auf den Ratingpreis für < 2075 habe. Also lasse ich dann doch mal die Patzer sein und schiebe meinen letzten Gegner in ca. 20 Zügen mit primitiven Drohungen gegen f6 und f7 zusammen (für am Ende 5,5/9). Der Ratingpreis materialisiert sich am Ende verdienterweise nicht, immerhin schaffe ich es fast auf meine Setzlistenposition (12 statt 11). Die wäre ein befriedigendes Resultat, hätte ich auf dem Weg dahin mehr als einmal gegen einen Gegner mit mehr als 1900 DWZ/ELO gespielt. Die 20er Jahre können ab hier gerne noch ein Stück besser werden.

OWL Jugendeinzelmeisterschaften: Hattrick für Tim & Quali für Tom

Neben der Tradition des Schachtürken-Cups als Jahresendturnier gibt es auch die der OWL Jugendeinzelmeisterschaften als Jahresanfangsturnier. In diesem Jahr waren drei unserer Jungs dabei.

Tim

Tim war auf dem Bünder Ticket unterwegs (Jugendspielberechtigung). In der U18 trat er als Titelverteidiger an. Nach einem recht leichten Auftaktsieg gelang es ihm in Runde 2 mit Glück & Geschick (und Hilfe des Gegners), eine verlorene Stellung noch zu drehen. Nach einem weiteren Sieg hatt er wieder etwas Glück. Erst hatte er seinen Gegner überspielt und kam dann aber ins Trudeln und dieses Mal mit Glück zu einem Remis. Es folgte ein Remis, bei dem Tim eher den halben Punkt liegen ließ, bevor er das Turnier mit zwei überzeugenden Siegen abschließen konnte. 6/7 bedeuteten den alleinigen Sieg in der U18. Nach meinem Erinnerungen müsste es etwas her sein, dass jemand dreimal in Folge Verbandsmeister wurde – Tim hat es jedenfalls geschafft! Und damit hat er auch seine DWZ weiter nach oben geschraubt!

Tom

Tom war in der U12 an 1 gesetzt. Nach einem leichten Auftaktsieg hatte er in den folgenden Runden zweimal Glück, als seine Gegner sich mit Remisen zufrieden gaben (statt zu gewinnen). Neben zwei weiteren  nicht wirklich ausgekämpften Remisen gesellten sich auch noch zwei ordentlich heraus gespielte Siege. Insgesamt kam er auf 5 Punkte und wurde damit – punktgleich mit dem 1. und nach Wertung – 3. Die NRW Quali war trotz geringer DWZ-Verluste damit geschafft!

Gideon

Gideon spielte ebenfalls in der U12. Er war an Rang 8 gesetzt und startete mit 2 Niederlagen ins Turnier. Danach berappelte er sich etwas und kam mit insgesamt drei Zählern in der Endabrechnung auf Platz 10 – DWZ Verluste ließen sich dabei nicht vermeiden.

 

 

16. Paderborner Schachtürken-Cup

Bereits zum 16. Mal fand im Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn der Schachtürken-Cup statt. In diesem Jahr waren 5 unserer Recken mit von der Partie. Die Teilnehmerzahlen waren im Vergleich zu den besten Jahren leider etwas rückläufig.

Tim

Tim begann das Turnier mit einem Paukenschlag: Ihm gelang ein Sieg gegen einen FM. Auch in den folgenden Runden blieb Tim dran, er verlor zwar auch Partien, konnte insgesamt aber gegen im Schnitt stärkere Gegneschaft überzeugen. In Runde 3 wusste er mit einer netten Abschlusskombi zu überzeugen. In der letzten Runde verpasste er ein Brett auf der Bühne nur hauchdünn. Gegen einen weiteren FM stand Tim nicht schlecht, fand aber den Weg zu klarem Vorteil nich und verlor schließlich. Mit insgesamt 12 Zählern (4 Siege bei der 3-Punkte-Regel) wurde Tim toller 17. In der Setzliste war er unter den 78 Teilnehmern 46. Bei DWZ und ELO wird er sich jeweils klar verbessern.

Christopher

Christopher war an 71 gesetzt. Er erspielte sich insgesamt 3 Remisen und kam in der vorletzten Runde zu seinem einzigen Sieg, dabei hatte er auch etwas Glück. Insgesant wurde er 67., seine Wertungszahlen bleiben in etwa gleich.

In der B-Gruppe gab es 82 TeilnehmerInnen. 3 kamen aus unseren Reihen.

Matthias

Matthias legte los wie die Feuerwehr: Er gewann die ersten drei Partien. Darunter befand sich auch eine nette Angriffs- und Opferpartie. Mit den stärker werdenden Gegnern konnte die guten Ergebnisse leider nicht ganz mithalten. Nach einem Remis folgten zwei Niederlagen, bevor sich Matthias mit einem Remis aus dem Turnier verabschiedete. Er schnitt mit Rang 29 etwas besser ab als der Setzlistenrang (34). Da er im Schnitt deutlich stärkere Gegner hatte, verbesserte er seine DWZ deutlich.

Moustafa

Moustafa hatte seine OP kurz vor dem Turnier wohl doch mehr zugesetzt als er gedacht hatte. Jedenfalls verlor er die ersten 4 Partien und machte teilweise Fehler, die er eigentlich schon hinter sich gelassen hatte. In Runde 5 kam er zu einem recht glücklichen Remis, bevor er in Runde 6 den langersehnten Sieg erspielte. Leider war er in der letzten Runde verhindert, so dass er sein Konto nicht weiter aufstocken konnte. Platz 79 bei Setzliste 72 und ein krasser DWZ Verlust stellten für ihn eine Enttäuschung dar.

Bianca

Bianca hatte mit vielen Fehlern zu kämpfen. Einige gute Chancen ließ sie dabei aus. Mit einem Remis und einem hart erkämpften Sieg (aus verlorener Stellung heraus) wurde sie am Ende 80. Ihre DWZ bleibt in etwa unverändert.

Insgesamt also – nicht unüblich – ergab sich ein gemischtes Bild.

Für mich war auch mal wieder etwas Neues dabei: Bisher hatte ich noch nicht erlebt, dass der alleinige Führende nach der 6. Runde vom Turnier zurücktrat.

Jahresabschluss im Schnellschach: Kinder- und Jugendturniere

Heute fanden im Rahmen des Paderborner Schachtürken-Cups die Kinder- und Jugendturniere statt. Mit von der Partie waren auch drei unserer Jugendlichen.

Shayan

Shayan startete in der U10 als 9. der Setzliste des 45-köpfigen Teilnehmerfeldes. Er gewann 5 Partien und wurde damit guter 8. Nach eigener Aussage wäre sogar noch mehr drin gewesen.

LInus

Linus hatte nach dem tollen Turnier im Vorjahr große Hoffnungen, aber dieses Mal war es nicht sein Turnier. Mit 3 Punkten blieb er unter seinen Möglichkeiten und wurde 33. der U10.

Noah

Noah war unser Vertreter in der U12, Gesetzt war er an 13 der 39 Teilnehmer. Er erwischte einen guten Tag, kam auf 5 Zähler und wurde ebenfalls guter 8.