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Sekt oder Selters: Nachrückerliste

Hier ist sie, die Nachrückerliste.

Gleichzeitig ergeht an alle, die frühzeitig wissen, dass sie doch nicht teilnehmen können, die Bitte, sich dann möglichst schnell bei mir zu melden, damit die Nachrücker dann ebenfalls möglichst bald informiert werden können. Danke!

Stand: 25.05.2017

Nr. Name Vorname Verein
1 Höllmann Ludger Nordhorn-Blanke
2 Tschöpe Nino Marsberg
3 Bickmann Uwe Marsberg
4 Sasse Arne Kirchlengern
5 Dilger Jan Kirchlengern
6 Ebert Manuel Gütersloh

Sekt oder Selters: Endspurt!

Aktuell sind noch 5 Startplätze zu haben. Da ich mich strikt an die Ausschreibung halten werde, kann es bereits morgen sein, dass der erste überweist aber trotzdem nicht mehr spielen kann.

Selbstverständlich wird nach Erreichen des Kontngents von 120 eine Warteliste eingerichtet (die auch hier einsehbar sein wird). Falls es dann also zu Absagen käme, wird in der Reihenfolge der Warteliste nachgerückt.

Und ebenfalls selbstverständlich bekommen alle, die überwiesen haben aber doch nicht spielen können, ihr Geld zurück.

 

OWL Blitzeinzelmeisterschaften der Jugendlichen

Aus meiner Lieblingsserie der unsinnigsten Schilder aller Zeiten hier ein weiterer Teil:

In Gütersloh scheint es sie zu geben: Die sich selbst parkenden und abschließenden Fahrräder – Sonst darf ja anscheinend keiner in den Schuppen rein.

13 Teilnehmer, 9 Pokale – das Verhältnis kann sich sehen lassen. Aber wenn mehr aufgeschlagen wären, wäre das Verhältnis ja auch nicht so gut gewesen.

Sinnvollerweise wurde entschieden, die drei Altersklassen U20, U16 und U14 zusammen auszutragen.

Tim war unser einziger Vertreter (der 2. geplante hatte Probleme mit Bahnfahren und dem zugehörigen Ticket). Kurioserweise war er der einzige U16er. Neben einer Niederlage (gegen Mr. 100% Cedric Kollenberg) gab er nur noch ein Remis ab. Damit wurde Tim in der Gesamtwertung 2. und in der U16 1. Böse Zungen könnten behaupten, dass ihm das Öffnen der Toilettentür heute mehr Probleme bereitete als die meisten Gegner…

 

 

 

11. Billard & Schach Turnier: Dominik gewinnt!

Nach einigem Hin und Her stand dann kurz nach Turnierbeginn auch das Teilnehmerfeld fest. Mit 4 Leuten wude ein Rundenturnier gegeben.

Am Billardtisch ief bei Tim heute nicht soviel zusammen, wenn man von schwingenden Lampen und zerstörten Krücken einmal absieht.

Am Schachbrett punktete Tim klar besser (50%), aber die Billard-Hypothek war zu hoch: somit kam Tim heute nicht über Platz 4 hinaus.

Ingo hatte beim Schach heute eher Schwierigkeiten, als es darauf ankam (Platz 3), punktete er jedoch gegen Tim.

… und beim Billard konnte er dann den Sack zumachen und Rang 3 absichern.

Lennart punktete am Anfang gleichmäßig gut, sowohl beim Schach als auch beim Billard. Jeweils 3-1 gegen Tim und Ingo.

Aber im „Finale“ war dann plötzlich die Luft raus, er kam zu keinem Punkt gegen Dominik.

Dominik musste vorher schon einen 2,5-1,5 Sieg gegen Tim herbeizittern.

Im „Finale“ ließ er dann aber nichts mehr anbrennen und ließ Lennart keine Chance.

Auch bei den Bilanzen war Dominik heute in beiden Disziplinen top: Beim Schach 4,5/6 und beim Billard 5 versenkte 9er.

Damit arbeitete er sich in der All-Time-Statistik etwas nach vorn.

 

Schach 960 Teil 4: Endlich mal was Neues: Bastian gewinnt, aber er holt nicht 100%

Bastian gewann gestern zwar (zum dritten Mal in Folge), aber er gab gleich 2 Remisen ab (um seine Zahl mal etwas runterzuspielen, wie er selbst meinte), und zwar gegen Jan und Lukas.

Der Link zu den einzelnen Runden mit den entsprechenden Ergebnissen: Klick!

Bernd verlor nur 2 Partien und wurde damit Zweiter, geteilt mit mir. Bernd konnte seine DWZ mit über 50 Punkten aufpeppen.

Lennart verpasste eine bessere Platzierung und musste mit Rang 4 Vorlieb nehmen.

Jan kam gestern zu einem ziemlich ordentlichen Ergebnis: Ein Sieg und ein Remis. Da ging es mit der DWZ mit über 30 bergauf.

Lukas versemmelte gestern einige gute bis gewonnene Stellungen. Da blieb letzten Endes nicht mehr als der geteilte 5. Rang über.

Die Gesamtwertung sieht nun (endlich!) Bastian vorn, mit 66 Zählern führt er klar vor Tim (49) und Lennart (45).

 

 

Aufstieg!!!

Dann ging heute doch alles viel einfacher als erhofft.

Es stand die letzte Runde in der Verbandsliga A auf dem Plan und der Spielausschuss hatte bestens gelost, da wir als Tabellenführer das echte Endspiel gegen Kirchlengern hatten, die aber (zumindest vor dem heutigen Kampf) mehr Brettpunkte als wir hatten, so dass wir mindestens ein 4-4 benötigten, während Kirchlengern auf Sieg spielen musste, der ihnen dann aber auch gereicht hätte.

Dass unser Spiellokal bald abgerissen werden soll, stand ja groß genug in der Zeitung, aber die Baustelle nun auch schon in der Mensa?

Die Auftstellung war dieses Mal auch ein wenig wie eine Baustelle, für MaFü Dominik ein völlig neues Gefühl, hatte er doch glatt 11 Spieler im Angebot – hatten wir (soweit ich mich erinnern kann) auch noch nicht in unserer Vereinsgeschichte. Jedenfalls waren wir von den Zahlen her leicht favorisiert, allerdings passierte die ersten drei Stunden (außer kosmetischen Vorteilen an dem einen oder anderen Brett) nicht wirklich etwas. Aber dann ging es Schlag auf Schlag:

Lukas machte an Brett 5 heute den Auftakt. Nachdem er etwas passiver aus der Eröffnung kam, kämpfte er um die Initiative und steckte gleich eine Qualle ins Geschäft. Sein Gegner versäumte es, frühzeitig die Qualle zurückzugeben, um die Partie auszugleichen. So stand Lukas besser und nach einem gegnerischen Schnitzer war es auch gleich vorbei. Lukas war 9 Mal dabei und erspielte sich dabei 6,5 Punkte!

Gabriel konnte seinem Gegner frühzeitig an Brett 4 dominieren. Die gegnerische Zeitnot tat ihr Übriges, so dass Gabriel mit der richtigen Abwicklung den Punkt sauber nach Hause brachte. Gabriel war ebenfalls immer dabei und kam auf 5 Zähler.

Dominik hatte sich seitdem der Terminplan feststand, beschwert, dass ich mal wieder die letzte Runde auf den Tag des Hermannlaufs gelegt hätte. Nachdem er sich verletzt hatte, disponierte er kurzfristig um und „sprang“ ein. An Brett 3 kam er eher passiv aus der Eröffnung, kam aber ins Spiel und wurde von seinem Gegner zu einem Spieß mit Qualitätsgewinn eingeladen – danach ließ Dominik nichts mehr anbrennen. Auch seine Saisonbilanz war 5/9.

An Brett 8 hatte ich aus der Eröffnung heraus schöne Vorteile, aber mehr außer gegnerischen Bauernschwächen konnte ich leider nicht verbuchen. Im Endspiel machten diese sich dann aber schnell bemerkbar, so dass es noch vor der Zeitkontrolle 4-0 stand und wir bereits aufgestiegen waren. Ich war 8 Mal nominiert und kam dabei auf 7 Zähler.

Edelreservist Raphael verzeichnete seinen 2. Einsatz in dieser Saison. Frühzeitig stand er ganz ordentlich, musste dann aber doch ins Endspiel, indem er seinen deutlich aktiveren König zur Geltung bringen konnte. Damit schraubte er das Score auf 5-0, er selbst konnte erneut eine Saison mit 100% abschließen.

Bastian war wieder einmal der solide Spitzenmann, der zunächst etwas gedrückt stand, sich dann aber befreien konnte und im Endspiel sogar Vorteile hatte, die sich aber nicht verwerten ließen: remis. Dennoch war er am Spitzenbrett mit 6/9 einer der Leistungsträger der Mannschaft! (Zwei andere Spieler kamen an Brett 1 zur selben Bilanz, aber keiner war besser!)

Max zündete wie gewohnt das 2. Brett an. In extrem unklarer Stellung und beiderseitiger heftiger Zeitnot wurden von den beiden Beteiligten bessere Varianten ausgelassen. Nachdem sich die Wolken verzogen hatten, stand ein ausgeglichenes Endspiel auf dem Brett: remis. Max punktete mit 4/6 ebenfalls sehr ordentlich.

Tim stand nach der Eröffnung an Brett 6 wunderbar. In Zeitnot schaffte er es dann, eine Gewinnstellung aufs Brett zu stellen, doch nachdem er dann die richtige Fortsetzung verpasst hatte, standen seine Figuren so blöd, dass nach einer forcierten Abwicklung der ganze schöne Vorteil futsch war und Tim noch ums Remis kämpfen musste, was er dann aber auch noch hinbekam. Tim hatte 2/3 in der Saison.

Das 6,5-1,5 markiert unseren höchsten Saisonsieg – mit so einer klaren Angelegenheit hatte wohl keiner gerechnet. Nach Mannschaftspunkten hatten wir am Ende 2 vor, aber auch bei den Brettpunkten lagen wir schließlich vorn.

Tim F. (2/5) und Thorsten (3,5/6) ließen es sich nicht nehmen, heute die Mannschaft mit ihrer Anwesenheit zu unterstützen, weiterhin waren auch Frank dreimal und Georg zweimal nominiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TWW Saisonabschluss mit Bezirksblitzen

Erstmalig wurde heute in Halle ein Bezirkssaisonabschlussevent gegeben, „en passant“ wurden auch noch die Bezirksblitzeinzelmeisterschaften ausgetragen (deren sportlicher Wert fragwürdig ist, alldieweil auf höherer Ebene offen gespielt wird).

Moustafa war einer der (nur) drei Jugendlichen, nach dem doppelrundigen Turnier lag er punktgleich auf Platz 2, in der Stickampfpartie stand er glatt auf Gewinn, aber die Zeit… So wurde Moustafa 3.

Tim riskierte den Sprung ins Erwachsenenfeld, das mit 11 Teilnehmern nicht ganz schlecht besetzt war. Tim holte 6 Zähler und wurde schließlich 5.

 

 

NRW JEM 2017: Im Zeichen der Zitrone

Nur Insider können diese Anspielung verstehen, alle anderen müssen sich bis zum Ende des Artikels gedulden.

Traditionell fanden die NRW JEM in der Woche nach Ostern statt und traditionell in Nütterden. Bitte wo? Alle mal schnell Google Maps anwerfen.

Die von uns okkupierte Ferienwohnung lag noch weiter jwd (soweit das möglich ist), nämlich in Mehr! Kuriosum am Rande: Die nächste Ortschaft hieß dann konsequenterweise auch noch Niel.

Die Ferienwohnung war absolut klasse, da hätten auch locker noch deutlich mehr (!) Leute Unterschlupf bekommen können. Das einzig Deprimierende ist, dass es dort wirklich fast gar nichts gibt.

Immerhin hat es in einer Nacht noch ordentlich gefroren, jedenfalls sah mein Auto am nächsten Morgen so aus. Da die Sonneneinstrahlung zum Glück frühzeitig Tempo machte, blieb uns Kratzen erspart.

Nachdem Tim im letzten Jahr kurzfristig nachrücken durfte, hatte er sich dieses Mal „ordnungsgemäß“ qualifiziert und war in dem 18-er Feld an 12 gesetzt. Leider durfte man im Turniersaal keine Photos machen (zumindest nicht während der Runde), deswegen nur dieses gestellte Werk. Über andere Unzulänglichkieten schweige ich mich hier aus, sonst  wird der Artikel zu lang.

Tim ließ sich jedenfalls nicht von der (teils deutlich) stärkeren Gegnerschaft beeindrucken und spielte konsequent seinen Stiefel runter. An der einen oder anderen Stelle hätte er mehr Glück/Pech haben können, aber insgesamt ist sein Abschneiden ein faires Ergebnis. Mit 3,5/7 knackte er genau die 50% Marke und wurde 9. Aufgrund seiner (gerade) 1900-er-Leistung wird sich seine DWZ weiter deutich nach oben entwickeln.

Und nun die Auflösung des Titels: Seit Jahren (Jahrzehnten?) müssen bei der Siegerehrung die Teilnehmer mit den meisten Remisen in eine Zitrone beißen. Nach etwa 4 Runden hatte ich Tim schon davor gewarnt, doch wer hört schon auf mich. Mit 5 Remisen musste er dieses „Titel“ mit nur einem weiteren der knapp 200 Teilnehmer teilen. Leider flitzte er bei der Siegerehrung nach dem Biss in die Zitrone so schnell zur Toilette, dass ich kein Photo mehr machen konnte…

Grenke Chess Open in Karlsruhe – Teil 4 : (Thorsten und) die Stars

Wie konnte es zu diesem Photo kommen? Eine längere Geschichte…

Nachdem das Open schon zwei Tage lief, kamen dann ab Ostersamstag die Cracks der Classic dazu, deren Partien selbstredend auf der Bühne ausgetragen wurden.

Diese Partien standen aufgrund der Kameras unter Dauerbeobachtung, natürlich wurde alles gestreamt, gebeamt, kommentiert und sonst noch was.

Die Fans kamen extrem nah an ihre Idole heran. Immer, wenn eine Partie beendet war und in den „geheimen“ Räumlichkeiten die Presseleute auf ihre Kosten gekommen waren, mussten die Topspieler auch noch ein Bad in der Menge nehmen und sich dem allgemeinen Volk zur Verfügung stellen.

Wir hatten den hotelbedingten Vorteil, da die ganzen Stars auch dort untegebracht waren. Ab Donnerstag Abend erzählte mir Thorsten, wen er alles in der Sauna, im Aufzug oder im Foyer getroffen habe. Dominik hingegen interessierte das alles gar nicht sonderlich, da er viele der „Größen“ auch gar nicht erkannte. Thorsten machte aber frühzeitig klar, dass er alles daransetzen wollte, mindestens Photos mit Magnus oder Yifan in seine Hände zu bekommen…

Am Sonntag Abend nun kam ich nach der Runde (und den Nachwehen, also Aufhängen der Paarungen und Tabellen für den nächsten Tag) aus den „geheimen“ Räumlichkeiten (in denen auch die Turnierleitung untergebracht war). Vor der Tür warteten etwa 30 Menschen, die stark enttäuscht waren, mich zu Gesicht zu bekommen. Kurze Zeit später waren sie jedenfalls happy, als Magnus ihnen für Photos, Unterschrften etc zur Verfügung stand. Da ich irgendwie doch noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen hatte, ergab es sich, dass ich genau gleichzeitig mit Magnus im Hotel ankam und dann auch im Fahrstuhl fuhr.

Ich konnte natürlich nicht anders als Thorsten auf dem Zimmer dann brühwarm davon zu erzählen, der nach der bescheidenen Ausbeute am Schachbrett an diesem Tag (2 unnötige Niederlagen) ohnehin schon etwas geknickt war.  Zur Rettung des Tages und weil die Zeit ja auch irgendwie ablief (vorletzter Tag, Checkout am nächsten Morgen) wollte er nun noch dringender „seine“ Photos.

Zunächst aber ging es zum Essen. Mit zwei gehtechnisch stark gehandicapten Begleitern blieb Thorsten nichts anderes übrig, als die Pizzeria direkt neben dem Hotel aufzusuchen. Direkt beim Reingehen sahen wir – Levon Aronian.

Stratgisch günstig wurde ein Tisch in der Nähe auserkoren, Thorsten wartete geschickt ab, bis Levon mal die Toilette aufsuchte und passte ihn bei der Rückkehr ab – Ergebnis siehe oben.

Nach dem Essen ging es zurück ins Hotel, wir liefen genau an der Fensterfront (Restaurant) entlang und wer saß dort? Magnus. Sofort überlegte Thorsten, dass er ja nun nur einfach im Foyer warten müsse, um „sein“ Bild zu bekommen. Dominik und ich waren so fertig, dass wir auf keinen Fall noch warten wollten, sondern uns direkt in die Waagerechte begeben wollten. Während Thorsten noch versuchte, uns zu überreden („Sind doch maximal 20 Minuten!“), sagte ich nur zu ihm: „Schau mal, wer da gerade hinter dir durch dir Drehtür ins Hotel kommt!“

Hou Yifan, Photo Nummer 2 erledigt. Während Thorsten nun das Glück an diesem Tag ausreizte und noch im Foyer abwartete, begab sich der Rest unserer Fraktion wie angedroht aufs Zimmer.

Etwa 15 Minuten später kam Thorsten mit seinem dritten Skalp des Tages:

Dieses Photo musste dann allerdings Magnus´ Papa machen. Warum nur schaut Magnus nicht so ganz beglückt wie die anderen? Thorsten war es egal, er hatte seine (Photo-)Ziele des Tages jedenfalls mehr als erreicht! (Leider hat mir auch Thorsten nicht das 2. Photo zur Verfügung gestellt, auf dem Magnus wegen akuter Unlust einfach die Biege gemacht hatte und das genau so aussieht wie das obige – eben nur, dass Magnus fehlt, man also einen besseren Bick auf die Hotelbar hat.)