Archiv der Kategorie: Mannschaftskämpfe

Bezirksliga: Und schon wieder ein Spiel gegen einen Tabellenführer

Unsere 2. Mannschaft musste heute – nachdem beim letzten Mal gegen den (damaligen) Tabellenführer gewonnen werden konnte – erneut gegen einen Tabllenführer ran, gegen Werther III.

Im Gegensatz zu unserem Heimspiellokal, das stets gefühlte 26 Grad aufweist, war es in Werther wohl recht kühl, leider fiel auch noch der Kaffee aus, so dass es nix wurde mit Aufwärmen.

Von der Aufstellung war es an den ersten drei Brettern recht ausgeglichen, an den unteren Brettern hatten die Wertheraner zum Teil duetliche Vorteile.

Bianca hatte an Brett 6 früh einen Bauern verloren, danach kam sie nciht wieder richtig in die Partie.

Shayan hatte an Brett 5 die Partie gut begonnen und stand ordentlich. Leider verlor er dann den Faden und  bald auch die Partie.

Moustafa verlor nach gutem Auftakt zwei Bauern, konnte sich abe rmit Glück und Geschick in ein remis retten.

Magnus eroberte an Brett 2 mit einem Spieß die Qualität un d ließ danach nichts mehr anbrennen. Somit kam er zum dritten Sieg in Folge.

Matthias stand ebenfalls gut nach der Eröffnung, aber dann ließ er sich zurückdrängen und musste schließlich zusehen, wie sein Gegner zu einem schönen Angriff kam. ER verlor entscheidendes Material und schließlich auch die Partie.

Timo übernahm am Spitzenbrett immer mehr die Initiative je länger die Partie lief. Am Ende stellte sein Gegner bei immer knapper werdender Bedenkzeit auch noch Material ein.

Trotzdem kam dann am Ende leider eine 2,5-3,5 Niederlage dabei rum. Nach der Hinserie (bei 6 Mannschaften wird doppelrundig gespielt) liegt unsere Mannschaft auf dem 3. Tabellenplatz, 2 Zähler hinter dem Spitzenreiter. Am Überzeugendsten agieren bisher Magnus (3,5/5 an 2), Tom (gespielte 2,5/3 an 3 & 4), Moustafa (3/4 an 4 & 5 gegen zum Teil deutlich stärkere Gegner) und Gideon (2/2 an 5). Die Rückrunde startet noch vor Weihnachten.

Schöne Bescherung!

Heute ging es im Stadtduell der NRW Klasse gegen den BSK.

Weihnachtsdeko Part One

Von der Auftsellung waren unsere Gäste an allen Brettern in der Spannweite von ca 50 bis 250 im DWZ-Vorteil.

Brett 1: Tim F.

Tim war heute von der Rolle und patzte bereits anch wenigen Zügen. Somit stand es schnell 0-1.

Danach passierte längere Ziet nichts.

Brett 4: Dominik

Bei Dominik lief es heute nicht rund. Irgendwie stand er schon in der Eröffnung nicht gut und je länger die Partie dauerte… 0-2

Brett 6: Lukas

Auch Lukas geriet früh von richtigen Wege ab. In dem Figurenknäuel am Damenflügel war dann einfach eine weg. 0-3

Brett 8: Christopher

Christopher opferte nach der Eröffnung einen Bauern, den sein Gegner recht bald zurückgab. Kurz sah es mal etwas bedenklich aus, aber insgesanmt kam ein solides Remis heraus. 0,5-3,5

Brett 2: Bastian

Bastian bekam für den geopferten Bauern reichlich Spiel. Da sein Gegner nicht immer richtig reagierte, kam Bastian nach einem Opfer in Vorteil. Das Endspiel behandelte sein Gegner nach Rückgabe des Materials nicht richtig, so dass Bastian auf 1,5-3,5 verkürzen konnte.

Brett 5: Lennart

Lennart opferte am Ende der Eröffnung eine Figur – leider inkorrekt. Er wehrte sich zwar noch tapfer, kam aber nie wieder so richtig in die Partie. 1,5-4,5

Brett 7: Tim E.

Nach der Eröffnung sah es gar nicht so ganz schlecht aus, aber irgendwie ließ sich Tim zurückdrängen und stand sehr bedenklich. Aber es gelang ihm, den Laden zusammenzuhalten und noch zu einem Remis zu kommen. 2-5

Brett 3: Nils

Nils kam recht passiv aus der Eröffnung. Auch er kam dann nie wieder so richtig in die Partie und musste am Ende eine Niederlage quittieren.

Der Endstand war also 2-6. Das ist aktuell auch der Stand bei den Mannschaftspunkten. Bis es im neuen Jahr weitergeht, können wir die Winterpause nutzen…

Moustafa als Hellseher: Sensation in Versmold

Unsere 2. Mannschaft spieklte heute in Versmold gegen deren 2. Vertretung. Nachdem es in der eltzten Runde gegen den damals Tabellenletzten Versmold 3 eine ebenso unangenehme wie überflüssige Niederlage gegeben hatte, hingen heute die Trauben deutlich höher. Doch Moustafa strahlte schon auf der Hinfahrt Zuversicht und Optimismus aus, er meinte, er hätte ein gutes Gefühl.

Die Aufstellungen sahen Versmold klar im Vorteil. Während an den beiden ersten Brettern die DWZ nahezu identisch waren, schwankten unsere Nachteile an den übrigen Brettern zwischen 200 und 350 Punkten – da muss man wirklich Optimist sein!

Brett 6: Noah

Noah spielte die Eröffnung ungenau und hatte schon bald eine unangenehme Stellung. Dann kamen Fehler hinzu, die die Partie rasch beendeten.

Brett 5: Gideon

Gideon spielte die Eröffnung ebenfalls nicht gut und hatte bald einen Minusbauern. Er hatte aber Glück, dass sein Gegner nicht Vereinfachungen anstrebte, sondern stattdessen seine Figuren so platzierte, dass nach einer Springergabel ein ganzer Turm weg war. Diesen Vorteil ließ sich Gideon nicht mehr nehmen und kontne ausgleichen!

Brett 3: Tom

Tom ließ seinen Gegner zu einem Königsangriff kommen. Zu Toms Glück fand sein Gegner mehrfach nicht den richtigen Abschluss des Angriffs, so dass sich Tom mit einem Remis aus der Affäre ziehen konnte.

Brett 4: Moustafa

Moustafa kam gut aus der Eröffnung und hatte leichte (eher optische) Vorteile. An einer Stelle wäre vielleicht noch mehr drin gewesen, aber so kam Moustafa zu einem sehr soliden Remis.

Brett 2: Magnus

Magnus stand zunächst etwas passiver, aber sein Gegner spielte sehr harmlos, so dass Magnus die Initiative übernehmen konnte. Schließlich konnte er sogar einen Angriff starten. Er ließ die einer oder andere taktische Möglichkeit (zunächst) aus, kam dann aber doch zu einem schönen Abschluss der Partie. Damit führten wir mit 3-2.

Brett 1: Timo

Timo hatte eine bequeme Stellung, allerdings ohne „Greifbares“. Bei dem Stand des Mannschaftskampfes konnte er sich jedoch mit einem Remis begnügen.

Fazit: Ein völlig überraschender u.nd unerwartetet Mannschaftssieg gegen eine deutliche stärkere Mannschaft. Als Belohnung schlägt nun wieder die geteilte Tabellenführung zu Buche.

 

Warum schmeckt Ouzo eigentlich nach Lakritz?

Mit der Überschrift lassen sich die Erkenntnisse des heutigen Tages in Bochum wohl am besten zusammenfassen.

Doch der Reihe nach. Im bisher weitesten Auswärtsspiel der Vereinsgeschichte musste unsere 1. heute bei der 2. der SG Bochum 31 ran. Gespielt wurde in der Mensa der Erich Kästner-Gesamtschule, die sich in der Markstraße befindet. Beim Bedienen des Navis wurde der erste Fehler (Marktstraße statt Markstraße) schon mal vermieden (hallo Daniel, wo auch immer du gerade bist…).

Nach meinen Erinnerungen sah die Mensa „damals“ ganz anders aus.

Auch gab es mal wieder interessante Schilder und HInweise…

Schilderunfug Part I

Kein Wunder, dass es Lehrermangel gibt – wenn man die hier für 2 Euro abgeben kann… sehr schön auch die Vorrauszahlung. Vorraussichtlich sind hier noch einige Deutschstunden vonnöten. Im Übrigen sieht ein gemütliches Essen ja auch etwas anders aus: Schon die Vorbestellung muss bis 13.00 abgeholt sein, bis 13.30 müssen dann aber alle (also auch die, die ihr Essen später holen) ihren Kram inklusive Lehrer wieder abgegeben haben.

Schilderunfug  Part II

Wo – wenn nicht in der Mensa – ist denn bitteschön in einer Schule der Aufenthaltsbereich?

Schilderunfug Part III

Schade, dass die Knusperstube heute nicht aufhatte.

Steckdosenwahnsinn

Sensationell auch, dass es weit und breit nur eine einzige Steckdose gab.

Immérhin, für die Mannschatfen gab es genug Platz:

… und hell war es auch.
Im ungenutzten Analysebereich war sogar noch mehr Platz!

Die Aufstellung sah die Bochumer leicht favorisiert. Zum Glück hatte sich bei uns keiner frühzeitig übermäßig intensiv vorbereitet, da alle kurzfristig noch ein Brett aufrutschen durften. Dominik warf zurecht die Frage auf, warum wir mal wieder die bisher einzige Mannschaft in der Saison waren, gegen die Bochum komplett antrat. Aber das ist wohl eine andere Geschichte. Überraschenderweise sah es früh im Kampf gar nicht so schlecht aus.

Brett 1: Bastian

Nach einer eher inhaltsarmen Partie bot Bastians Gegner früh die Punkteteilung an, die Bastian akzeptierte.

Brett 7: Christopher

Christopher spielte da deutlich risikofreudiger, was nicht unbedingt hätte belohnt werden müssen. Sein Gegner verpasste aber eine bessere Fortsetzung, so dass sich Christopher mit einer Zugwiederholung ins Remis verabschieden konnte. da er fast 300 DWZ hinterherzulaufen hatte, war das natürlich aus unserer Sicht OK.

Brett 8

Ich hatte optische Nachteile, aber etwas Konkretes gab es nicht, so dass auch hier eine Punkteteilung die Folge war.

Brett 6: Lukas

Lukas kam frühzeitig in der Eröffnung vom richtigen Pfad ab. Er hatte schon etwas Glück, dass sein Gegner nicht vorher schon besser spielte. Gerade, als die Stellung wieder ausgeglichen war, griff Lukas fehl und konnte kurz danach aufgeben.

Brett 5: Lennart

Lennart hatte an einer Stelle in der Eröffnugn etwas Glück, dann setzte er aber unternehmungslustig fort. Sein Gegner ließ es zu, dass Lennart einen hübschen Freibauern auf e6 bekam – diesen Vorteil ließ sich Lennart nicht mehr nehmen und damit konnte er zum 2,5-2,5 ausgleichen.

Brett 2: Nils

Nils stand in der Eröffnung zum Teil recht kritisch, mit etwas Glück kam es zu einer ausgeglichenen Stellung, in der sein Gegner Dame für Turm, Läufer und Bauer gab. Zunächst setzte Nils richtig fort, eigentlich sah es ganz ordentlich aus. Dann aber verlor er den roten Faden und musste sich nach dem Verlust mehrerer Bauern geschlagen geben.

Brett 4. Dominik

Dominik hatte in der ersten Phase der Partie auch einige bange Momente zu überstehen. Zeitweise sah es gar nicht gut aus, aber mit etwas Glück konnte sich Dominik in ein ausgeglichenes Endspiel retten. Somit hing beim Stand von 3-4 aus unserer Sicht alles von Max ab.

Brett 3: Max

Max stand nach der Eröffnung sehr annehmbar. Er schraubte dann das Risiko zu hoch und brachte Opfer, die nicht korrekt waren. Somit stand für ihn am Ende eine Niederlage, die unsere 3-5 Mannschaftsniederlage besiegelte.

Insgesamt war das heute aus unserer Sicht sicherlich ein besserer Auftritt als in der vorigen Runde. Trotzdem war es aber nicht ganz zufriedenstellend, in zu vielen Partien hatten wir noch Glück  – an der Niederlage gibt es also nichts zu deuteln.

Beim anschließenden Essen im Restaurant Mythos (welches einige unverschämter- und ungerechtfertigterweise mit dem Multigrill verglichen) wurden dann Fragen wie die in der Überschrift dieses Artikels erläutert…

In 4 Wochen steht das Stadtduell gegen den BSK auf dem Programm.

 

 

 

 

 

Hohe Erwartungen – tiefer Fall

Vom heutigen Spiel unserer 2. Mannschaft berichtet Spieler, Fahrer, Photograph & Partieneingeber/Kommentator Matthias:

Mit unserer 2. ging es heute nach Versmold zur 3. Mannschaft. Bis auf die 2 letzten Brettern hatten wir überall 200-250 DWZ Punkte mehr auf dem Konto.
Somit waren unsere Erwartungen hoch, unsere Siegesserie weiterzuführen.
Gut los ging es bei unserem Brett 5 Shayan.
Er stellte zunächst in der Eröffnung eine Figur ein, welche von seinem Gegner mit einem Einstellen der Dame getoppt wurde. In Folge spielte er das dann gut runter und konnte, nachdem schon einige Matt in 1 ausgelassen wurden, seinen Gegner mit 2 Damen Matt setzten.
Bianca an Brett 6 bekamdie undankbare Aufgabe, einem 800 Punkte stärkeren Gegner gegenüberzusitzen. In der Eröffnung ging schon viel Material verloren und so war diese Partie schnell gelaufen.
Zum  Erfolg kam dann Tom an Brett 4, nachdem auch er früh einen Turm einstellte. Da sein Gegner allerdings seine Dame dann für den 2. Turm auch noch gegeben hat, konnte Tom mit guten Manövern erst die restlichen Bauern, dann einen Turm einsammeln und gewann so ohne Mühe.
Nach den wilden 3 Partien an den unteren Brettern waren wir zuversichtlich den Mannschaftserfolg einzufahren. (Anmerkung der Red.: Leider fehlt hier das Photo von Matthias!) Allerdings schaffte ich es dann, nach mäßiger Eröffnung und ein bisschen Glück, da der Gegner nicht mehr wollte, nachdem der Schwarze in schlechterer Stellung seinen Freibauern auf die 2. Reihe bei mir schob, anstelle der Gewinnfortsetzung einen Verlustzug zu finden. Somit  konnte ich ein paar Züge später aufgeben.
Unser Spitzenbrett Timo fuhr dann seinen ersten halben Punkt der Saison ein. Hier eine ruhige Eröffnung, nicht viel los. Nachdem sich das Blatt langsam eher zum Versmolder drehte und dieser Timo dann, mit wenig Zeit auf der Uhr und noch einigen Zügen zu spielen, ein Remis angeboten hat, welches dankend angenommen wurde, lag alles am letzten Brett.
Somit hing alles an Magnus an Brett 2.
Ruhige Eröffnung, alles sehr ausgeglichen, erlaubte sein Gegner ihm  eine gewinnbringendem Angriff direkt auf den König. Allerdings fand er die Fortsetzung nicht, infolgedessen dann bei ihm alle Figuren um die Ohren folgen und auch er aufgeben konnte.
Als Positives bleibt, dass unsere Jugendlichen Siege einfahren konnten. Es lag heute eindeutig an den eigenen Fehlern der 3 Oberen, dass nicht mehr als ein 2,5 : 3,5 aus unserer Sicht raussprang.

Anders als erwartet

Vom heutigen Mannschaftskampf der NRW Klasse gegen Bünde  berichtet Kapitän Dominik Spisla:

Heute trafen wir in recht guter Aufstellung wie im letzten Jahr auf Bünde. Die Aufstellungen versprachen einen recht engen Mannschaftskampf, aber wie so oft kam es anders als erwartet.

Herbst part one

So wie man mittlerweile unseren Treffpunkt kennt, durfte natürlich nicht die schöne Herbstdeko fehlen.

Herbst part two

Etwa zwei Stunden plätscherte der Mannschaftskampf so vor sich hin und mein erster Eindruck war eigentlich, dass es heute etwas werden könnte…

Brett 1: Tim F

Tim F. hatte eine für mich ungewöhnliche Holländisch Stellung auf dem Brett. Als es ins Mittelspiel überging, standen Tims Figuren etwas merkwürdig, so dass taktisch gleich zwei Bauern weg waren. Einige Züge später war die Partie verloren.

Brett 7: Tim E

Tim E. kam eigentlich ganz gut aus der Eröffnung mit Schwarz gegen Englisch und schob die Bauern auf dem Königsflügel nach vorn. Nach einem ungenauen Zug und kurz darauf noch einen weiteren war dann aber Material weg und die Partie auch gleich verloren.

Brett 4: Max

Max stand gegen Philodor recht ordentlich und hatte eine taktische Stellung auf dem Brett. Als er dann einen Zug zu früh die Stellung öffnete und er auch in Zeitnot geriet, kam noch ein Fehler dazu, wonach er gleich aufgeben konnte.

Brett 5: Dominik

Kurz vor Zeitnotende schob ich ein Remis ein. Aus einer Sizilianisch-Partie, die ich im Mittelspiel merkwürdig führte und einen Bauern ins Endspiel abgeben musste, hat sich mein Gegner mit einem Remis im Turmendspiel zufrieden gegeben.

Brett 8: Gabriel

Gabriel stand in der Eröffnung ganz ordentlich, übersah im Mittelspiel dann aber etwas, wonach gleich eine Quale weg war. Er versuchte es weiter, aber im Endspiel war es dann letztendlich hoffnungslos.

Brett 6: Lennart

Lennart spielte mit Weiß gegen Caro-Kann und kam mit Mehrbauer ins Mittelspiel. Irgendwann hat sich jedoch Gegenspiel entwickelt, wonach zuerst der Mehrbauer und dann noch ein weiterer weg waren. Im Endspiel einigte man sich aber auf Remis.

Brett 2: Bastian

Beim Stand von 1:5 hatten wir noch zwei Kämpfer am Werk. Bastian kam optisch gut aus der Eröffnung und gewann im Mittelspiel auch einen Bauern. Das Endspiel musste er lange kneten, bis sich jedoch sein Freibauer durchgesetzt hat.

Brett 3: Nils

Nils kam ebenfall mit Schwarz gut aus der Eröffnung und konnte auch im Mittelspiel einen Bauern gewinnen. Als nur noch wenige Figuren auf dem Brett waren, hat er seinen Mehrbauern für aktives Spiel gegeben, jedoch ließ sich das Endspiel nicht mehr gewinnen.

Mit 2,5 – 5,5 ist die Niederlage recht hoch ausgefallen, aber wie das so ist, gleichen sich im Laufe der Saison die Mannschaftskämpfe normalerweise aus. In der dritten Runde in Bochum treffen wir nun auf den ersten neuen Gegner.

2. Mannschaft: 2. Saisonspiel: 2. Sieg

Some things never change. Es müsste nun ca. 8 Jahre her sein, dass unsere 1. Mannschaft in der Saison nach der Vereingründung in Steinhagen zu einem Mannschaftskampf antreten durfte. Ich kann mich genau daran erinnern, dass damals auf dem WC das Licht nicht ging.

ohne Licht

Das war heute immer noch (oder schon wieder?) so. Es gibt eben Dinge, die sich nicht ändern.

Auftakt in heimeliger Amosphäe

Gespielt wird in Steinhagen immer noch im Heimathaus. Das scheint aber auch für ganz andere Veranstaltungen genutzt zu werden…

Rumpelkammer

OK, sonst war es im Keller wirklich ordentlich, aber diese Rumpelkammer sah schon ganz nett aus.

Mit wahrer Begeisterung habe ich mich auf die im Analyseraum hinter einem Schrank „versteckten“ Papiere gestürzt,  Da gab es noch einiges zu lernen:

interessante Erkenntnisse I

Gleich vorweg: Ich bin mindestens Lichtjahre davon entfernt, besser freihändig Landkarten zu zeichnen. Trotzdem sind eingie Aspekte ja schon bedenkenswert: Sind die Größenverhältnisse USA/Kanada richtig wiedergegeben? Wo ist Kuba? Was ist mit Niederkalifornien? Warum verjüngt sich Südamerika so stark? Wieso heißt es „Atlantik“ auf der einen, aber „Pacific Oz(!)ean auf der anderen? Und wenn schon, warum steht im Golf von Mexico einfach nur „Meer“? Fragen über Fragen…

Europa: auch hier neue Erkenntnisse

Belgien erstaunlich groß, gab es nicht mal eine französisch-deutsche Grenze? Und Italien scheint die Schweiz aufgefressen zu haben. Und wo ist Österreich? This isn´t drawn to scale, is it?

Nun aber endlich zum schachlichen Teil. Die Aufstellungen sahen unsere Truppe deutlich im Vorteil. So ließ sich das dann auf den Brettern aber nicht ganz umsetzen. Die Überraschung des Tages war alelrdings, dass die Steinhagener vollzählig angetreten waren.

Brett 4: Tom

Tom gewann frühzeitig 2 Bauern, fiel damit in der Entwicklung aber zurück. Er musste die 2 Bauern zurückgeben und dann begann der Gegner, Figuren zu verschenken. Tom fuhr den Punkt souverän ein.

Brett 6: Noah

Noah startete ganz passabel, aber dann verabschiedeten sich zwei Bauern, kurz darauf auch noch eine Qualle – damit war die Partie gelaufen.

Brett 5: Moustafa

Moustafa konnte frühzeitig durch eine Gabel eine Figur einstreichen. Diesen Vorteil gab er nicht mehr her und brachte uns damit wieder in die Spur.

Brett 3: Matthias

Matthias gewann ausgangs der Eröffnung eine Qualle. Die reichte bequem aus, um den Punkt nach Hause zu schieben und auf 3-1 zu erhöhen.

Brett 1: Timo

Timo stand sehr ordentlich und es sah schon so aus, als wenn er sich auf der Siegerstraße befände. Dann „vergaß“ er aber die Rochade und als dann auch noch in der Nähe des in der Mitte steckengebliebenen Königs akute Felderschwächen auftauchten, war es geschehen.

Brett 2: Magnus

Somit hing alles vom Mannschaftsführer Magnus ab: Der kam ganz gut aus der Eröffnung und hätte an einer Stelle gut Vorteil erlangen können – aber das war sehr schwer zu finden. Danach bewegte sich die Partie stets im Gleichgewicht, das abschließende Remis reichte dann ja auch, um den knappen 3,5-2,5 Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

Mit 4-0 Mannschaftspunkten erwischte die Truppe jedenfalls einen sehr guten Start.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Saison im Zeichen des Orakels: Immerhin ging es gut los…

Heute durfte auch die erste Mannschaft die Saison eröffnen.

Erich Kästner Gesamtschle? Zurecht!

Wir spielten in Kirchlengern, in der Erich-Kästner-Gesamtschule, und dort auch noch in der Bibliothek.

So einen Schiri-Platz hätte ich auch gerne mal häufiger…

Nach unserer ziemlich erbärmlichen Niederlage gegen Kirchlengern in der Vorsaison gab es doch etwas gut zu machen.

Preisrätsel: Kann mir jemand den letzten Satz so erklären, dass ich ihn verstehe? Ich habe nach dreimaligem Lesen aufgegeben…

Bei den Aufstellungen war es recht ausgeglichen, mit minimalen Vorteilen auf unserer Seite.

Das ist doch mal eine schachaffine Preisliste – Leider habe ich die zu spät bemerkt. Sons hätte man ja mal nachhalten können, ob schwarze oder weiße Dame zum besseren Ergebnis führen.

Experten werden übrigens wissen, dass unser nächstes Auswärtsspiel wieder in einer Erich-Kästner-Gesamtschule ansteht…

Übersicht

Wie gehabt plätscherte der Kampf ca. 3 Stunden vor sich hin, bevor etwas Greifbares passierte:

Brett 1: Tim F

Tim hatte heute dem größten DWZ/ELO Rückstabnd hinterherzulaufen.  Er ging die Partie Mutig und forsch an und überzeugte seinen Gegner, ihm früh (nach nicht so ganz vielen Zügen) remis zu bieten, was er trotz klar besserer Stellung annahm.

Brett 8: meine Wenigkeit

Zum Thema Barrierefreiheit äußere ich mich mal nicht. Im frühen Mittelspiel bekam ich die Initiative und als mein Gegner in Zeitnot geriet, leistete er sich einige Ungenauigkeiten, die ich ganz gut bestrafen und uns somit in Führung bringen konnte.

Brett 6: Tim E

Tim kann womöglich gar nicht mehr mit Weiß spielen, letzte Saison hatte er nur Schwarz, nun geht das auch schon wieder los. Er schaffte es jedenfalls, gegen den aufziehenden Angriff seines Gegners rechtzeitig Gegenspiel zu organisieren und konnte mittels Zugwiederholung das Remis eintüten.

Brett 3: Max

Max hatte sehr lange die Vorbereitung von Mittwoch auf dem Brett (zumindest kam sogar mir das alles sehr bekannt vor). Er gewann die Qualle, musste dafür aber eine unangenehme gegnerische Bauernmasse im Zentrum zulassen. Nach beiderseitigen suboptimalen Fortsetzungen patzte der Gegner schließlich eine Figur ein, zum Abschluss kam Max noch zu einer Monstergabel und erhöhte auf 3-1.

Brett 5: Lennart

Lennart hatte nach der Eröffnung die etwas schlechtere Struktur. An einer Stelle hatte er etwas Glück, danach konnte er das Endspiel aber ganz ordentlich zusammenhalten und in den Remishafen einfahren.

Brett 4: Dominik

El Presidente hatte nach der Eröffnung eine sehr ausgeglichene Stellung auf dem Brett. Sein Gegner verzichtete freiwillig auf die offene Linie, die Dominik bald zum Einsteigen in die gegnerische Stellung nutzen konnte. Kurz drauf gewann er eine Qualle und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Damit war der Kampf auch schon gewonnen.

Brett 7: Gabriel

Gabriel stand zunächst nicht schlecht, ließ sich dann aber zurückdrängen. Die Fans fanden das weniger gut, aber die Maschinen scheinen das tatsächlich zu mögen. Schließlich hatte er im Endspiel einen Mehrbauern, der wohl aber nicht zu verwerten war: remis.

Brett 2: Nils

Nils gab sein Debüt. Seine Struktur im Mittelspiel war schlechter, nachdem er zunächst für Aktivität einen Bauern gegeben hatte. Diesen bekam er zurück, verblieb aber mit dem schlechteren Endspiel. Schlussendlich musste er die Niederlage quittieren.

Insgesamt eine ganz ansprechende Vorstellung unserer Mannschaft. Mit dem einen oder anderen Spieler, der heute (noch) nicht dabeui war, haben wir auch noch etwas Luft nach oben.

Eine weitere Preisfrage zum Schluss: Was war die Gemeinsamkeit der drei Partiegewinner auf unserer Seite?

 

 

 

Saisonauftakt für 2.

Deko: Ist das nicht schon eher herbstlich?

Heute war es endlich soweit und die Saison begann für unsere neu gegründete 2. Mannschaft. Zum Auftakt ging es zu Hause gegen die Truppe aus Borgholzhausen.

Andere Mannschaft, andere Sitten: So kann man den Raum auch umbauen…

Die Aufstellungen versprachen einen recht spannenden und knappen Kampf, lediglich an 2 Brettern hatten unsere Spieler einen etwas größeren Rückstand auszuhalten…

Brett 3: Tom

Tom könnte auch Schauspieler werden: Während er sehr konzentriert wirkt, hatte er eigentlich heute nichts zu tun – sein Gegner kam nicht – meine Vermutung, dass vollständiges Antreten bereits in den meisten Matches zur Führung reicht, bestätigte sich also…

Brett 6: Noah

Noah spielte nach der Eröffnugn zu harmlos und überließ seinem Gegner Initiative und schließlich auch Angriff. 2 weitere Fehler kamen hinzu und sorgten für ein schnelles Ende: 1-1.

Brett 5: Gideon

Gideon brachte uns dann aber wieder in die Spur. Obwohl er die Eröffnung sehr unkonventionell gespielt hatte, konnte er die Partie nach gegnerischen Fehlern drehen und somit für die 2-1 Führung sorgen.

Brett 4: Moustafa

Moustafa gewann frühzeitig einen Bauern, ließ vom Druck her nicht nach, so dass er seinen Vorteil weiter vermehren konnte. Trotz eines kleinen Fehlers am Ende gewann er überzeugend und erhöhte auf 3-1.

Brett 2: Magnus

Standesgemäß sorgte Mannschaftsführer Magnus für den Mannschaftssieg. Er konnte die gegnerische (komische) Partieanlage mustergültig bestrafen und den entscheidenden Punkt machen.

Brett 1: Timo

Timo ließ sich von seinem Gegner etwas einlullen und hatte bald Probleme. Die Königsstellung wurde unsicher, erst einer, dann ein weitere Bauer verabschiedeten sich. Da der Mannschaftskampf aber schon entschieden war, fiel die Niederlage nicht mehr ins Gewicht.

Mit 4-2 konnte ein überrschend leichter Sieg eingefahren werden. Mal schauen, was in der Saison noch so geht…

 

 

 

 

 

U20: Die Sektkorken knallen woanders…

Überreste der Abi-Feier?

Als ich heute das Spiellokal für unser letztes U20 Match der Saison betrat, fanden sich auf dem Boden diese Sektkorken. Muss wohl eine Abi-Feier gewesen sein…

Es ging gegen die deutlich favorisierten Brackweder (an 4 der 6 Bretter waren die DWZ Vorteile im Bereich von ca. 300-500 Zählern). Die Liga hatte einen völlig verrückten Verlauf genommen, von den zunächst 8 gemeldeten Mannschaften zogen sich alsbald 2 zurück. Mit Rheda gab es eine Mannschaft, die sich verlustpunktfrei durch die Liga pflügte, dann aber vor der letzten Runde bekannt gab, dass sie auf den Aufsteieg verzichten würden, da zu viele Spieler alterbedingt rausfallen. Insofern konnten 4 der übrigen Mannschaften sich am letzten Spieltag noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Leider mussten wir auf Moustafa verzichten, der kurzfristig die Chance bekam, an einer Schulfahrt teilzunehmen.

Nachdem unsere Jüngsten zumindest in der Anfangsphase nicht allzu viel falsch machten, ging es dann nach etwa einer Stunde Schlag auf Schlag:

Brett 4: Gideon

Gideon war nach dem von ihm gespielten Gambit zu tauschfreundlich. Als er auch noch darauf verzichtete, den Bauern zurückzugewinnen, ging es bergab. Kleine Fehler taten ihr übriges.

Brett 5: Noah

Noah kam eigentlich ganz gut aus der Eröffnung, aber dann standen seine Figuren plötzlich ungünstig und es ging zu viel Material verloren.

Brett 6: Shayan

Auch Shayan ebnete in eigebtlich ganz passabler Stellung mit einem Fehler den Weg für den gegnerischen Sieg.

Brett 3: Tom

Tom traf an eienr Stelle die falsche Entscheidung, die für dauerhafte und nicht zu kompensierende Felderschwächen sorgte. Auch bei ihm war danach nichts mehr zu machen. Damit war der Kampf beim Stand von 0-4 auch schon gelaufen.

Brett 1: Tim

Tim wollte heute mal was Neues ausprobieren, musste dann aber nach wenigen Zügen feststellen, dass er mit dem einen oder anderen taktischen Motiv noch nicht so ganz vertraut war. Da war dann schon mal ein Bauer weg. Mit etwas Glück mogelte sich Tim noch zu einem Remis. Immerhin hatte er mit klarem Abstand unsere beste Bilanz vorzuweisen (4/5).

Brett 2: Christopher

Christopher ergriff früh Initiative und hatte zusätzlich auch noch einen (schließlich gesunden) Mehrbauern. Diesen Vorteil ließ er sich nicht entgehen und gewann.

Insgesamt also 1,5-4,5. Damit Glückwunsch an Brackwede zum Aufstieg!