Archiv der Kategorie: Mannschaftskämpfe

O tempora, o mores

Max flüchtet sich in die lateinische Vergangenheit, um vom Mannschaftskampf der ersten Mannschaft zu berichten:

Die erste Mannschaft verschlug es am Sonntag nach Dortmund mit dem Ziel 2 Mannschaftspunkte unbeschadet durch das Sturmwetter nach Hause zu bringen. In meinen 20+ Jahren ist dies der erste Mannschaftskampf gewesen, bei welchem ein Schiedsrichter die Räumung des Gebäudes als Szenario erörterte. Am Ende mussten dann doch alle Partien ausgespielt werden, zu besonderem Leid des Chronisten.
Das Westfalenkolleg als Spiellokal bot diversen Einblick in klassische Bildung. Besonders hervorzuheben sind die Highlights der Antike, auch aufgrund ihrer Korrespondenz zu den gegenwärtigen Ereignissen:
 Handwerk, Kunst und Wissenschaft demonstrierte Bastian an Brett 1 mit einer starken Druckstellung aus der Eröffnung. Nachdem der Gegner seine Rochadestellung selber schwächte, konnte Bastian die Partie schnell mit einem Einschlag auf g6 entscheiden. 1 – 0
 Mythen, Kulte und Legenden bot Brett 8 durch die Begegnung von Andreas mit Georg, dem vormaligen 2hoch6ler. In diesem Aufeinandertreffen war letzterem das bessere Ende beschieden, Andreas verlor in kniffliger Stellung zwei Bauern und konnte auch bei diversem Chaos auf dem Brett nie hinreichende Kompensation finden. 1 – 1
 Auf den Spuren verlorener Farben war die Partie von Christopher an Brett 7 leider vergebens. Bei besserer Position aber fehlender körperlicher Bestform wählte Christopher das Remis aus der Position der Stärke als der Kampf noch relativ gut für uns aussah. 1,5 – 1,5
Brot und Spiele bot Lennart an Brett 5 mit einem starken Opferangriff in die gegnerische Rochadestellung. Leider musste er sich kurz vor der Zeitkontrolle zwischen Dauerschach oder Fortsetzung des Angriffs entscheiden. Die Maschine findet einen technischen Gewinnweg, Lennarts Wahl am Brett fiel auf die sichere Variante. 2 – 2
 Die Macht der Städte demonstrierten an Brett 2 Nils und sein Gegner mit beiderseitigen sehr solidem Spiel. Schon früh wurde das Zentrum geöffnet und diverse Figuren von Brett genommen. Als Nils mit einem taktischen Trick einen Bauern gewann, war die Partie bereits im nicht mehr gewinnbaren Läuferendspiel.  2,5 – 2,5
(und hier fehlt leider das Photo von Dominik)
Die Römer in Niederösterreich waren nicht ansatzweise so viel auf Abwegen wie Dominiks König an Brett 4. Mit einem schönen Durchbruch am Damenflügel hatte er eine technische Gewinnstellung und musste nur noch den gegnerischen Schachs entkommen. Leider traf er genau mit dem 40. Zug eine falsche Entscheidung wonach es keinen Fluchtweg gegen das Dauerschach mehr gab. 3 – 3
 Den Römern als Meister des Straßenbaus stand Tim an Brett 6 in nichts nach. Aus der Eröffnung war er etwas passiver gekommen, dann aber marschierten seine Figuren direkt in die gegnerische Stellung bis er direkt ins gewonnene Endspiel abwickeln konnte. 4 – 3
 
Unterwasser-Archäologie betrieb ich an Brett 3 leider vergeblich. Nachdem ich meine Stellung in der Eröffnung selber versenkt hatte, versuchte ich noch etwa 50 Züge lang irgendetwas zählbares zu retten. Gerade als es im Endspiel doch noch eine Chance auf eine Festung gegeben hätte, wählte ich stattdessen den „aktiven“ Zug der sofort taktisch zerlegt wurde.
Bleibt aus der Filmreihe noch „Gegen soziale Ungerechtigkeit“ also logischerweise 4 – 4 und geteilte Punkte. Diese sind für beide Mannschaften zuwenig, am Ende waren aber wir diejenigen mit mehr liegen gelassenen Chancen.

Zweite Mannschaft verliert gegen Versmold 2

Moustafa berichtet:

Versmold 2 nimmt Revanche und gewinnt das Rückspiel. Wir spielten mit einem Spieler weniger, weil er sponntan absagen musste.

Mathias

Mathias hatte am Brett 3 gegen einen leicht stärkeren Gegner gespielt, der ihm Remis geboten hat, obwohl er etwas besser stand.

Till

Till kam zu seinem ersten Einsatz in der Mannschaft und dabei musste er an Brett 5 aufrücken. Nachdem sein Gegner eine Falle gestellt hat , hat Till den vergifteten Bauern geschlagen und ist in die Falle getappt, damit hat er die Dame verloren. Es stand 0,5-2,5.

Magnus

Am Brett 2 spielte Magnus, er überspielte seinen Gegner, nach einer sehr guten Eröffnung. Zum Schluss hat er gewonnen.

Ich

Ich  habe  am Brett 4 die Eröffnung passiv gespielt. Ein chancenreiches Opfer habe ich nicht gesehen, ein paar Züge später konnte ich nicht richtig verteidigen und ich habe die Partie verloren.

Timo

Am Brett 1 wurde die längste Partie der Saison gespielt,  mehr als 5 Stunden. Nach einer Partie, die hin und her wogte, konnte Timo einen Läufer gewinnen und den Vorteil in einem Sieg verwandeln.

Versmold 2 hat 3,5- 2,5 gewonnen.

 

Die zweite Mannschaft bleibt Tabellenführer

Moustafa berichtet vom Spiel unserer zweiten Mannschaft gegen Versmold 3:

Platz ohne Ende

Unsere beiden Mannschaft haben in diesem riesigen Raum gespielt, wo noch 10 weitere Mannschaften reinpassen.

Gideon

An dem Brett 6 spielte Gideon gegen einen deutlich stärkeren Gegner, der ca. 400 DWZ mehr  hat. Nachdem die beiden die Eröffnung gut gespielt haben, hat sein Gegner seine Dame eingestellt und so hat er nach dem 16. Zug aufgegeben.

Timo

An dem ersten Brett spielte Timo, sein Gegner hat seine Figuren eingestellt und hat nach dem 17. Zug auch aufgegeben.

Tom

Tom hat an Brett 4 gespielt. Er hat eine gute Eröffnug gespielt, aber doch später hat er seine Dame mit einem Abzugsangriff verloren. So stand es 2-1 für uns.

Magnus

Magnus spielte an Brett  2. Er hat eine Falle gestellt und damit gewann er mindestens eine Qualität, daher hat sein Gegener nach dem 14. Zug aufgegeben.

ich

Ich habe an  Brett 5 nach der Eröffnug einen Fehler gemacht und einen Läufer verloren. Zum Schluss habe ich die Partie verloren.

Matthias

Matthias hat an Brett 3 gespielt. Im Endspiel hat Matthias einen entfernten freien Bauer bilden können und so brachte er den Mannschaftsieg unter Dach und Fach: 4-2

Tag der verpassten Chancen

Max berichtet:
Am Sonntag empfing unsere erste Mannschaft Schach Nienberge im alten Spiellokal in Schildesche in welchem beim letzten Auftritt der Aufstieg in die Regionalliga klar gemacht wurde – genau die Liga in der wir uns aus der anderen Richtung anzunähern drohen.
Bedingt wurde der Wechsel des Lokals durch den Parallelkampf der Zweiten, entsprechend üppig auch unser Versorgungsangebot:
Buffett oder …
 Bei den Selbstversorgern sah es etwas anders aus. Dominik als alter Langstreckenläufer ist Flüssignahrung gewöhnt und wird sich über diesen Aufbau an seinem Brett nicht gewundert haben…
Selbstversorger (I)
…während ich selbst mich an Vitamindoping versuche und so spiele als hätte mir jemand da rohes Fleisch reingeschummelt.
Selbstversorger (II)
An den Brettern selbst traten beide Mannschaften traten leicht ersatzgeschwächt an, Nienberge brachte aber insgesamt einen spürbaren DWZ-Vorteil mit.
Zweimal wurde der Punkt schon überraschend früh geteilt:
Brett 8: Andreas
Andreas kam stark aus der Eröffnung und baute sich eine vielversprechende Angriffsposition am Königsflügel auf. Gerade als die Stellung konkret zu werden drohte, erhielt Andreas ein taktisches Remisangebot welches er (mit vielleicht etwas zu viel Respekt vor dem gegnerischen Rating) annahm.
Brett 4: Dominik
Dominik fand ausgangs der Eröffnung keinen guten Plan und stand bald eher passiv. Konkrete Schwächen waren in Dominik Stellung aber nicht leicht zu sehen und sein Gegner verpasste es aus den optischen Vorteilen etwas Zählbares herauszuholen, bevor er nach etwas Lavieren das Remis durch Zugwiederholung anbot.
Die nächsten beiden Nienberger waren leider weniger friedfertig gesinnt…
Brett 1: Bastian
Bastian hatte an Brett 1 einen Gegner mit 2400 DWZ und leider zeichnete sich auch sehr früh ein Spiel auf ein Tor ab. Anfangs stand Bastian nur etwas gedrängt, als er dann aber mit dem thematischen Hebel zur Befreiungvetwas zu lange wartete brach die Stellung  am Damenflügel durch einige forcierte Züge ohne weitere Gegenchance zusammen.
Brett 5: Lukas
Lukas  musste ebenfalls mit  Raumnachteil umgehen, konnte aber genug Leichtfiguren abtauschen und eine Weile lang keine Drohungen zuzulassen. Beim Versuch seine Stellung zu befreien griff Lukas dann aber daneben und nach einer gegnerischen Durchbruchtaktik konnte er gegen die entstandenen Freibauern nichts mehr ausrichten.
Brett 6: Christopher
Bei 1-3 kam der Punkt von Christopher genau zur richtigen Zeit. Ausgangs der (beiderseitigen unorthodoxen) Eröffnung gewann er einen Bauern, ließ die gegnerischen Figuren unangenehm aktiv werden. Gerade als die Stellung kritisch zu werden drohte, griff der Gegner daneben und Christoph konnte mit einem hübschen Damenfang entscheidendes Material gewinnen.
Beim Stand von 2-3 musste noch irgendwo ein Sieg her. Die restlichen Partien endeten entlang unserer Chancen aufsteigend.
Brett 3: Max
Ich stand eigentlich gut, stürzte mich dann aber in völlig unnötige taktische Abwicklungen, deren Bewertung zwischen „Strategisch Verloren“ und „Dynamischer Ausgleich“ schwankten. Genau mit dem 40. Zug verpasste ich die Chance in ein Remisendspiel abzuwickeln und hatte pures Glück dass mein Gegner ein paar Züge später ohne Zeitnot genau jenes Remisendspiel versehentlich selber forcierte.
Brett 8: Dirk
Dirk behielt eine ganze Weile lang alle 32 Steine auf dem Brett und lavierte sich nach und nach in eine komplett überlegene Stellung. Als es dann aber um die Verwertung des Vorteils ging, wählte Dirk eine Abwicklung, die einfach eine Leichtfigur kostete. Immerhin blieb die Stellung dank beiderseitiger vorgerückter Freibauern noch sehr unklar. Irgendwann opferte Dirks Gegner die Figur zurück, dies führte aber nicht zur forcierten Umwandlung sondern zum forcierten Remisendspiel.
Brett 2: Nils
Unverdienterweise hatten wir doch noch Chancen auf einen Mannschaftspunkt, sollte Nils an Brett 2 gewinnen. Tatsächlich spielte er auch über weite Strecken eine Glanzpartie und erarbeitete sich deutliche Stellungsvorteile an beiden Flügeln. Leider scheiterte auch hier die überlegene Partei an der Verwertung des Positionsvorteils. Mit einem Durchbruch am Damenflügel hatte Nils eigentlich schon einen gesunden Mehrbauern auf der 6. Reihe gewonnen, verlor diesen aber unnötigerweise an eine Springergabel. Mit dem restlichen Material gab es dann keine weiteren Gewinnchancen mehr.
Insgesamt ein Kampf der vergebenen Chancen. Tendenziell konnte man erkennen warum beide Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte stehen. Mit der Niederlage verlieren wir nun weiter Boden auf die Konkurrenz und müssen die letzten Spiele durchpunkten um überhaupt noch eine Chance zu haben.

Schwarzer Tag in Münster

Max berichtet vom gestrigen Mannschaftskampf der NRW-Klasse,

Deko Teil 1

Die erste Mannschaft trat am Sonntag zum Auswärtskampf beim SK Münster 2 an, mit dem Ziel nach dem schwachen Saisonstart endlich mal wieder ein paar Punkte auf dem Konto zu verbuchen. Das Spiellokal erlaubte uns nicht nur ein Wiedersehen mit dem SK Soest (zu Gast bei Münster 3 in der Parallelgruppe) sondern auch den Vergleich unseres Heimlokals mit einem Münsteraner Seniorenzentrum (unseres ist schöner).

Deko Teil 2

Münster trat ersatzgeschwächt an, hatte aber trotzdem insgesamt DWZ-Vorteile, gerade an den „äußeren“ Brettern.

Tim

Brett 1: Tim war kurzfristig als Ersatzmann angetreten und hatte das größte DWZ-„Minus“ aufzuholen. Trotzdem sah es bei ihm dank guter Vorbereitung eine Weile lang auch auf dem Brett aus, dann aber verließ sein Gegner die Hauptvariante und Tim fand nicht die richtige Antwort auf den gegnerischen Angriffsplan. Nach zwei Einschlägen in seiner Rochadestellung stand es bald 0 – 1

Nils

Brett 3: Nils war nicht in körperlicher Topverfassung angetreten. Dies schien sich auch auf seine Figuren übertragen zu haben, jedenfalls standen diese die ganze Partie über ein wenig passiver. Nils wehrte die gegnerischen Drohungen ohne größere Probleme ab, mehr war aber nicht drin. 0,5 – 1,5

Andreas

Brett 8: Andreas stellte sich in der Eröffnung solide aber passiv auf. Sein Gegner fand keinen Weg, seinen Raumvorteil zu nutzen; nach und nach kam Andreas besser in die Partie. Irgendwann hatte er vollen Ausgleich und eine bequeme Stellung, da war die Partie aber schon im totremisen Turmendspiel. 1 – 2

Christopher

Brett 7:  Christopher lehnte das theoretische Bauernopfer ab und suchte sein Glück in einer Nebenvariante. Dort geriet er bald in eine wacklige Stellung, konnte dieses aber in ein ausgeglichenes Endspiel mit wechselseitigen Bauernmehrheiten abwickeln. Dieses spielte Christopher dann aber viel zu passiv weiter bis auf einmal keine seiner Figuren den gegnerischen Randbauern aufhalten konnte. 1 – 3

Dominik

Brett 5: Dominik hatte sich gut vorbereitet und fand sich ausgangs der Eröffnung deutlich besser mit der Stellung zurecht als sein Gegner. Dominiks Königsangriff war den entscheidenden Zug schneller, er sah aber leider nicht dass seinem Gegner die Schachs ausgehen werden. Als sich herausstellte dass wir dringend noch Siege brauchen hatte Dominik leider schon die Reißleine gezogen und ins totremise Endspiel abgewickelt. 1,5 – 3,5

Bastian

Brett 2: Bastian geriet früh unter Druck und musste einen zentralen Freibauern zulassen. Dann aber konnte er eine gegnerische Ungenauigkeit ausnutzen und mit dynamischem Spiel seine Stellung befreien. Bei gegenseitigen Freibauern auf d2 und d7 verpasste Bastian einen forcierten Gewinn, nach diesem Übersehen konnte sein Gegner in ein gewonnenes Endspiel abwickeln. 1,5 – 4,5

Lukas

Brett 6: Lukas hatte schnell ausgeglichen und ließ überhaupt keinen Druck auf seine Stellung aufkommen bis die Stellung in ein ausgeglichenes Turmendspiel mit wechselseitigen Freibauern plätscherte. Dieses spielte sein Gegner dann aber völlig planlos und sehr bald waren Lukas‘ Freibauern die schnelleren. 2,5 – 4,5

Max

Brett 4: Ich hatte die größten DWZ-Vorteile und versuchte mich an einem Bauernraub, der mich sehr schnell in eine passive Stellung brachte. Nach wechselseitigen unnötigen Opfern von zwei Figuren gegen Turm mündete die Partie schließlich in einem ausgeglichenen Turmendspiel welches mein Gegner dann aber komplett misshandelte und mir einen (sehr unsauberen) Sieg ermöglichte. 3,5 – 4,5

Insgesamt ein deutlicher Sieg für die schwarzen Steine (5,5 – 2,5), leider aber kein Erfolg für uns. Trotz des knappen Ergebnisses ist die Niederlage insgesamt verdient, insgesamt hatten wir nur in wenigen Partien überhaupt einmal Vorteile auf dem Brett. Mit dieser Form wird es mit weiteren Punkten in dieser Saison eher schwierig.

Mannschaftskampf gegen Borgholzhausen

Vom heutigen Bezirksligamatch berichtet Moustafa:

Heute war der Auswärtsmannschaftskampf gegen den Tabellenachbarn in Borgholzhausen . Die Borghlozhausener waren favorisiert.

Hier konnte man noch ein Bisschen Politik lernen.

Politik Teil 1
Politik Teil 2
Shayan

Am sechsten Brett spielte Shayan gegen einen deutlich stärkeren Gegener, der ca. 400 DWZ mehr hatte. Am Anfang – nach einer guten Eröffnung –  verlor Shayan einen Bauern, den er danach leicht wiedergekriegt hat.  Zum Schluß hätte er noch einen Bauern gewinnen können und hätte damit Bauernvorteil, er hat aber es übersehen, stattdessen hat er seinen Springer eingestellt, dann hat er aufgegeben.

Tom

Tom hat  wieder gegen den gleichen Gegner kampflos gewonnen.

Gideon

Am fünften Brett brachte Gideon uns wieder in Führung , indem er den Königsflügel zerstörte und 2 Bauern gewann. Glück hat Gideon wieder begleitet, so dass sein Gegner einen Tausch nicht gesehen hat. Wenn er es gesehen hätte,wäre es vielleicht ausgegelichen. So stand es  2-1 für uns.

Magnus

Am Brett 2 stand Magnus ein Bisschen besser als sein Gegner, aber nach einem Fehler hat sein Gegner die Dame verloren.

Timo

Timo spielte an Brett eins, er hat mit einem Ganbit einen Bauern geopfert und damit hatte er aktive Figuren, bis sein Gegner Remis angeboten hat und er es  angenommen hat, obwohl er besser stand.

Moustafa

Ich hatte auch Glück, dass mein Gegner den starken Angriff nicht erfolgreich abschließen konnte, so dass ich am Ende matt gesetzt habe .

Das Ergebniss war 1.5 gegen 4,5.

Bezirksliga: Und schon wieder ein Spiel gegen einen Tabellenführer

Unsere 2. Mannschaft musste heute – nachdem beim letzten Mal gegen den (damaligen) Tabellenführer gewonnen werden konnte – erneut gegen einen Tabllenführer ran, gegen Werther III.

Im Gegensatz zu unserem Heimspiellokal, das stets gefühlte 26 Grad aufweist, war es in Werther wohl recht kühl, leider fiel auch noch der Kaffee aus, so dass es nix wurde mit Aufwärmen.

Von der Aufstellung war es an den ersten drei Brettern recht ausgeglichen, an den unteren Brettern hatten die Wertheraner zum Teil duetliche Vorteile.

Bianca hatte an Brett 6 früh einen Bauern verloren, danach kam sie nciht wieder richtig in die Partie.

Shayan hatte an Brett 5 die Partie gut begonnen und stand ordentlich. Leider verlor er dann den Faden und  bald auch die Partie.

Moustafa verlor nach gutem Auftakt zwei Bauern, konnte sich abe rmit Glück und Geschick in ein remis retten.

Magnus eroberte an Brett 2 mit einem Spieß die Qualität un d ließ danach nichts mehr anbrennen. Somit kam er zum dritten Sieg in Folge.

Matthias stand ebenfalls gut nach der Eröffnung, aber dann ließ er sich zurückdrängen und musste schließlich zusehen, wie sein Gegner zu einem schönen Angriff kam. ER verlor entscheidendes Material und schließlich auch die Partie.

Timo übernahm am Spitzenbrett immer mehr die Initiative je länger die Partie lief. Am Ende stellte sein Gegner bei immer knapper werdender Bedenkzeit auch noch Material ein.

Trotzdem kam dann am Ende leider eine 2,5-3,5 Niederlage dabei rum. Nach der Hinserie (bei 6 Mannschaften wird doppelrundig gespielt) liegt unsere Mannschaft auf dem 3. Tabellenplatz, 2 Zähler hinter dem Spitzenreiter. Am Überzeugendsten agieren bisher Magnus (3,5/5 an 2), Tom (gespielte 2,5/3 an 3 & 4), Moustafa (3/4 an 4 & 5 gegen zum Teil deutlich stärkere Gegner) und Gideon (2/2 an 5). Die Rückrunde startet noch vor Weihnachten.

Schöne Bescherung!

Heute ging es im Stadtduell der NRW Klasse gegen den BSK.

Weihnachtsdeko Part One

Von der Auftsellung waren unsere Gäste an allen Brettern in der Spannweite von ca 50 bis 250 im DWZ-Vorteil.

Brett 1: Tim F.

Tim war heute von der Rolle und patzte bereits anch wenigen Zügen. Somit stand es schnell 0-1.

Danach passierte längere Ziet nichts.

Brett 4: Dominik

Bei Dominik lief es heute nicht rund. Irgendwie stand er schon in der Eröffnung nicht gut und je länger die Partie dauerte… 0-2

Brett 6: Lukas

Auch Lukas geriet früh von richtigen Wege ab. In dem Figurenknäuel am Damenflügel war dann einfach eine weg. 0-3

Brett 8: Christopher

Christopher opferte nach der Eröffnung einen Bauern, den sein Gegner recht bald zurückgab. Kurz sah es mal etwas bedenklich aus, aber insgesanmt kam ein solides Remis heraus. 0,5-3,5

Brett 2: Bastian

Bastian bekam für den geopferten Bauern reichlich Spiel. Da sein Gegner nicht immer richtig reagierte, kam Bastian nach einem Opfer in Vorteil. Das Endspiel behandelte sein Gegner nach Rückgabe des Materials nicht richtig, so dass Bastian auf 1,5-3,5 verkürzen konnte.

Brett 5: Lennart

Lennart opferte am Ende der Eröffnung eine Figur – leider inkorrekt. Er wehrte sich zwar noch tapfer, kam aber nie wieder so richtig in die Partie. 1,5-4,5

Brett 7: Tim E.

Nach der Eröffnung sah es gar nicht so ganz schlecht aus, aber irgendwie ließ sich Tim zurückdrängen und stand sehr bedenklich. Aber es gelang ihm, den Laden zusammenzuhalten und noch zu einem Remis zu kommen. 2-5

Brett 3: Nils

Nils kam recht passiv aus der Eröffnung. Auch er kam dann nie wieder so richtig in die Partie und musste am Ende eine Niederlage quittieren.

Der Endstand war also 2-6. Das ist aktuell auch der Stand bei den Mannschaftspunkten. Bis es im neuen Jahr weitergeht, können wir die Winterpause nutzen…

Moustafa als Hellseher: Sensation in Versmold

Unsere 2. Mannschaft spieklte heute in Versmold gegen deren 2. Vertretung. Nachdem es in der eltzten Runde gegen den damals Tabellenletzten Versmold 3 eine ebenso unangenehme wie überflüssige Niederlage gegeben hatte, hingen heute die Trauben deutlich höher. Doch Moustafa strahlte schon auf der Hinfahrt Zuversicht und Optimismus aus, er meinte, er hätte ein gutes Gefühl.

Die Aufstellungen sahen Versmold klar im Vorteil. Während an den beiden ersten Brettern die DWZ nahezu identisch waren, schwankten unsere Nachteile an den übrigen Brettern zwischen 200 und 350 Punkten – da muss man wirklich Optimist sein!

Brett 6: Noah

Noah spielte die Eröffnung ungenau und hatte schon bald eine unangenehme Stellung. Dann kamen Fehler hinzu, die die Partie rasch beendeten.

Brett 5: Gideon

Gideon spielte die Eröffnung ebenfalls nicht gut und hatte bald einen Minusbauern. Er hatte aber Glück, dass sein Gegner nicht Vereinfachungen anstrebte, sondern stattdessen seine Figuren so platzierte, dass nach einer Springergabel ein ganzer Turm weg war. Diesen Vorteil ließ sich Gideon nicht mehr nehmen und kontne ausgleichen!

Brett 3: Tom

Tom ließ seinen Gegner zu einem Königsangriff kommen. Zu Toms Glück fand sein Gegner mehrfach nicht den richtigen Abschluss des Angriffs, so dass sich Tom mit einem Remis aus der Affäre ziehen konnte.

Brett 4: Moustafa

Moustafa kam gut aus der Eröffnung und hatte leichte (eher optische) Vorteile. An einer Stelle wäre vielleicht noch mehr drin gewesen, aber so kam Moustafa zu einem sehr soliden Remis.

Brett 2: Magnus

Magnus stand zunächst etwas passiver, aber sein Gegner spielte sehr harmlos, so dass Magnus die Initiative übernehmen konnte. Schließlich konnte er sogar einen Angriff starten. Er ließ die einer oder andere taktische Möglichkeit (zunächst) aus, kam dann aber doch zu einem schönen Abschluss der Partie. Damit führten wir mit 3-2.

Brett 1: Timo

Timo hatte eine bequeme Stellung, allerdings ohne „Greifbares“. Bei dem Stand des Mannschaftskampfes konnte er sich jedoch mit einem Remis begnügen.

Fazit: Ein völlig überraschender u.nd unerwartetet Mannschaftssieg gegen eine deutliche stärkere Mannschaft. Als Belohnung schlägt nun wieder die geteilte Tabellenführung zu Buche.