Archiv der Kategorie: Mannschaftskämpfe

Regionalliga Runde 4: Das war deftig

Heute ging es nach Gütersloh, umgegen den Blauen Springer zu spielen. Paderborn? In Gütersloh? Ja, immer noch haben wir Probleme mit unserem Heimspiellokal. Da es in Paderborn heute auch nicht ging, trafen wir uns in Gütersloh. Herzlichen Dank an die Kollegen vom Gütersloher SV, dass wir uns dazusetzen durften.

Und wenn ich schon beim Bedanken bin, einen weiteren herzlichen Dank an Jens Hanswillemenke, der meine Schusseligkeit (Vergessen der Kamera) ausgleichen konnte und die Photos dieses Berichts zur Verfügung stellte!

Der blaue Springer war eindeutig in der Favoritenrolle und schon bald sah es an einigen Brettern auch nicht wirklich gut aus. Wenngleich bei uns die ersten Partien erst zu Ende gingen, als der Parallekampf (Gütersloh-Lippstadt II) bereits fett entschieden war.

Brett 3: Lukas

Lukas stand nach der Eröffnung passiver, aber es war noch nichts passiert. Lukas machte lange Zeit alles richtig, als der Gegner Angriff bekam, hatte er aber eine falsche Idee – das reichte leider zum Partieverlust aus: 0-1

Brett 7: Simon

Simon stand nach der Eröffnung etwas gedrängt, aber OK. Mit einem natürlich anmutenden Zug gab er seinem Gegner die Chance zu einem Opfer, die dieser sich nicht nehmen ließ. Simon verpasste die korrekte Fortsetzung und stand danach bald schlechter/auf Verlust. Auch langer Kampf änderte nichts an der Niederlage: 0-2

Brett 5: Dima

Dima kombinierte 2 eigentlich gute Varianten, aber dieses Mal funktionierte das nicht so gut. Er kämpfte gegen die deutliche besser postierten Figuren des Gegners. Als er eine versteckte Möglichkeit nicht erkannte, wurde es immer schwieriger, schließlich was es verloren: 0-3

Brett 2: Olga

Olga opferte korrekterweise einen Bauern, doch leider fand sie die weitere Fortsetzung nicht. Nachdem es zunächst so aussah, als wenn die gegnerischen Figuren die Oberhand gewinnen könnten, hielt sich die Stellung sehr lange im Gleichgewicht. Erst kurz vor Schluss machte sie den entscheidenden Fehler: 0-4

Brett 6: Magnus

Magnus war heute unser Lichtblick: Er hatte die größte DWZ Differenz zum Gegner zu überbrücken. Aber er zeigte, dass eine gute Vorbereitung Gold wert sein kann: Magnus spielte eine Partie wie aus einem Guss. Er hätte es sich an eingien Stellen noch leichter machen können, aber letzten Endes fuhr er den Sieg sehr überzeugend nach Hause: 1-4

Brett 1: Bastian

Bastian spielte heute mal eine andere Eröffnung und es lief – verglichen zu den letzten Partien – auch gleich deutlich besser. Die Stellung war zwar passiv, hielt aber. Erst im späteren Mittelspiel gelang es seinem Gegner, Voreile zu erzielen, schließlich wickelte er auch in ein gewonnenes Endspiel ab. Dort hatte Bastian dann aber Glück: Sein Gegner spielte zu schnell, so dass Bastian in ein Remis entwischen konnte: 1,5-4,5

Brett 4: Anna

Anna musste nach der Eröffnung ihrem Gegner die Initiative überlassen, danach kam sie nie wieder so richtig in die Partie und verlor trotz langem Kampf: 1,5-5,5

Brett 8: ich

Ich fühlte mich nach der Eröffnung nicht wohl, aber wie das Maschinchen zeigt, habe ich da wohl nur Gespenster gesehen. Die Partie stand dann längere Zeit ausgeglichen, mein Gegner wurde dann aktiver, aber ich bekam Gegenspiel und schließlich auch ordnetliche Vorteile (nachdem mein Gegner nicht richtig verteidigt hatte). Was ich dann allerdings fabrizierte, war ziemlich unterirdisch, im Auslassen von hochkarätigen Chancen stellte ich heute sogar die deutsche Fußballnationalmannschaft in den Schatten – und das will was heißen: 2-6

Die Niederlage hätte auch etwas niedriger ausfallen können, aber dass wir verloren haben, gehr auf jeden Fall in Ornung. Mit 2-6 Zählern stehen wir nicht so rosig da und müssen uns in der 2. Saisonhälfte definitv verberssern.

U12: versöhnliches Saisonfinale

Gleich vorweg muss ich beichten: Aufgrund einer Panne gibt es dieses Mal keine Photos.

Heute fanden unsere beiden letzten U12 Mannschaftskämpfe der Saison statt. Dafür ging es nach Minden, neben Minden stand auch Porta als Gegner bereit. Danke auf jeden Fall noch einmal, dass wir die Matches vom ursprünglich geplanten Termin verlegen konnten!

Gegen Porta gingen wir mit 1-0 in Führung, da deren 1. Brett fehlte und Ole somit kampflos gewann. Die anderen Partien dauerten lange und waren umkämpft, unsere Jungs mussten letzten Endes nach Fehlern aufgeben. Schade, aber Benni, Felix D. und Frederik hatten gut gekämpft.

Auch im abschließenden Spiel gegen Minden führten wie 1-0, dieses Mal gewann Benni kampflos. Ole hatte zwar früh dem Gegner gute Chancen eingeräumt, doch dieser nutzte sie nicht, stattdessen machte er selbst Geschenke. Ole nahm diese an und gewann sicher. Frederik hatte gute Chancen zu Beginn, konnte diese aber nicht nutzen, Nach einigem Hin und Her verlor er schließlich. Felix D. hatte früh gepatzt, kam mit gegnerischer Hilfe aber wieder in die Partie. Auch hier wogte die Partie in die eine und dann in die andere Richtung, am Ende war Felix der Glücklichere.

Unter den 5 Mannschaften, die die Saison beendeten, wurden wir 4. Ein Mannschatfskampf wurde gewonnen, die anderen gingen verloren, allerdings nie mit 0 Brettpunkten. Immer dabei waren Benne & Felix, Benni erspielte sich mit 1,5/3 (plus 1 kampfloser) die beste Bilanz.

Mannschaftskampf gegen Rietberg: Das war nicht Bombe

Bombe?

Heute ging es nach Rietberg, um die erste Runde der Regionalliga nachzuholen. Schon wieder ein Auswärtsspiel? Ja, das ist dem Umstand geschuldet, dass unser Heimspiellokal immer noch unter den Corona-(nach?-)Wehen leidet. Es handelt sich eben um ein Altenheim…

Die Rietberger waren jedenfalls ausgesprochen dankbar und hoffen, dass sich andere Vereine daran ein Beispiel nehmen… Und wann haben wir schon mal als Vorbild getaugt?

Nein – Adventsdeko!

Bei der Anfahrt gab es jedenfalls einen kurzen Moment der Verunsicherung. Was war das? Lukas meinte gleich, dass es aussähe wie eine Bombe.

Corona ist vorbei – in der letzten Saison wurden wir noch auf 2 Räume aufgeteilt…

Die Aufstellungen sahen Rietberg in der (leichten) Favoritenrolle, aber es konnte sich durchaus ein Kampf auf Augenhöhe entwickeln. Und das wurde es dann auch…

Brett 8: Simon

Simon nutzte die Ungebnauigkeiten seines Gegners aus und staubte er st einen, Richtung Endspiel einen weiteren Bauern ab. Das ließ er sich nicht mehr nehmen: 1-0

Brett 1: Bastian

Bastian kam nicht gut aus der Eröffnung, seine Figuren standen sich gegenseitug auf den Füßen. In solchen Stellungen reicht ein kleiner Fehler und es ist vorbei: 1-1

Brett 7: Yon Luis

Yon Luis hatte eine spannende Partie mit gegenseitigen Angriffen auf dem Brett. Derjenige von Yon Luis erwies sich als der Kräftigere: 2-1

Brett 6: Magnus

Magnus kam zu passiv aus der Eröffnung. Im Mittelspiel ging die Initiative auf seinen Gegner über, der dann Magnus´ Bauernschwächen ausnutzen konnte: 2-2

Brett 2: Olga

Olga hatte nach der Eröffnung eine optisch nette Stellung, aber sie ließ einige Chancen aus, Irgendwie kippte dann die Partie, ihr Gegner wurde immer aktiver und brachte den Punkt nach Hause: 2-3

Brett 5: Leon

Leons Partie war eine Achterbahnfahrt: Es ging hin und her mit Chancen für beide Seiten. Leons Gegner opferte eine Figur, aber Leon fand die Widerlegung nicht, so dass er den gegnerischen Angriffswirbel nicht mehr aufhalten konnte: 2-4

Brett 3: Lukas

Lukas stand nach der Eröffnung … bescheiden – und das ist noch geschmeichelt. Aber sein Gegner ließ ihn wieder in die Partie. Trotz Minusbauer hatte Lukas aufgrund seines Angriffs eine klar bessere Stellung. Er wickelte in das gewonnene Turmendspiel ab, vergab dann aber mit einem Fehler den Gewinn: 2,5-4,5

Brett 4: Dima

Dima konnte seinem Gegner in der Eröffnung den Schneid abkaufen und stand sehr komfortabel. Nach einigen Ungenauigkeiten war die Position aber wieder ausgeglichen. Dann konnte Dima aber Druck machen und klare Vorteile erzielen. Letzten Endes schob er die Partie sicher nach Hause: 3,5-4,5

Bitter, da wäre heute auch ein 4-4 drin gewesen. Aber wer seine Chancen nicht nutzt… Schon nächste Woche können wir es besser machen in Runde 4.

Kein Suppentag in Delbrück!

ohne Worte…

Heute stand unser zweites Saisonmatch an. Es ging nach Delbrück und nach der letztwöchigen Pleite waren alle (selbst die, die nicht dabei waren) um Wiedergutmachung bemüht.

Delbrück war an fast allen Brettern leichter bis mittelschwerer Favorit, während wir an einem Brett überdeutliche Vorteile hatten – es war also ein spannender Kampf zu erwarten.

Brett 3: Dima

Dima geriet ausgangs der Eröffnung unter heftigen Beschuss, nachdem er einen Bauern genommen hatte. Leider reichten in der scharfen Stellung 1-2 kleinere Ungenauigkeiten, schon war es vorbei: 0-1

Brett 7: Simon

Simon hatte bereits in der Eröffnung mit einem hübschen Trick eine Figur erobert. Danach ließ er nichst mehr anbrennen und schob den Punkt sicher nach Hause: 1-1

Brett 5: Magnus

Magnus hatte aus der Eröffnung heraus die angenehmere Stellung und konnte bald zwei Leichtfiguren für einen Turm erbeuten. Nachdem er seine Stellung gut ausgebaut hatte, stellte sein Gegner noch die Qualle ein: 2-1

Ich selbst kam am 8. Brett auch mal ganz ordentlich aus der Eröffnung. Nach etwas Druckspiel gewann ich einen Bauern, den ich schließlich im Endspiel verwerten konnte: 3-1

Brett 2: Lukas (… und Schwarz ist doch besser…)

Lukas stand in der Eröffnung durchaus verdächtig und hätte an einer Stelle verlieren müssen, hatte aber Glück. Er landete schließlich in einem für ihn deutlich angenehmeren Damenendspiel. Als sein Gegner nicht immer die passenden Züge fand, konnte Lukas gewinnen: 4-1

Brett 1: Olga

Olga geriet ausgangs der Eröffnung auf Abwege. Sie hatte schließlich zu viele Schwächen, die nicht alle gut zu verteidigen waren. Erst ging ein Bauer verloren, dann ein weiterer, dann die Partie: 4-2

Brett 4: Leon

Leon spielte die Eröffnung recht merkwürdig. Aber irgednwie stand er dann doch ganz passabel, schließlich sogar besser. Ausgerechnet im 40. Zug hatte er ein hübsches Gewinnmotiv, das wegen der Zeitknappheit aber unverwirktlicht blieb. Stattdessen führte er den Zug ein, der zum Figurenverlust führte. Alles Kämpfen brachte danach nichts mehr: 4-3

Brett 6: Yon Luis

Yon Luis hatte nach der Eröffnung schon arg zu kämpfen, er stand deutlich schlechter, bald auf Verlust. Aber er wehrte sich kreativ und bekam Gegenchancen. Schließlich ging es ins Damenendspiel, in dem es zwar laut Maschine ausgeglichen war, aber gefühlt war seine Stellung schwerer zu spielen. So geriet er auch erneut ins Hintertreffen, aber erneut hatte er Glück und konnte am Ende (nach mehr als 5,5 Stunden) das für uns entscheidende Remis sichern: 4,5-3,5.

Ein (trotz zwischenzeitlich klarer Führung) spannender Kampf – den wir unverdient gewonnen haben. Immerhin war unsere Truppe heute in allen Belangen deutlich besser als noch vor einer Woche. In 2 Wochen steht das Nachholspiel gegen Rietberg aus dem Programm.

U12 Mannschaftskampf gegen BSK: Knapp an der (kleinen) Sensation vorbei

Da war es gerade losgegangen…

Heute traf unsere U12 Mannschaft auf den hohen Favoriten BSK. Jeder halbe Brettpunkt bedeutete bereits eine Überraschung, da unsere Recken viel weniger Erfahrung als ihre jeweiligen Gegner besaßen.

Brett 3: Felix

Felix positionierte frühzeitig einen Springer so unglücklich, das dieser gleich weg war. Danach kämpfte er zwar noch, hatte aber keine Chance mehr. 0-1

Brett 1: Ole

Auch Ole büßte eine Figur ein, bei ihm war ein Abzugsangriff „Schuld“. Er probierte danach ebenfalls noch Einiges, aber auch bei ihm gab es keine Rettung. 0-2

Brett 4: Levi

Levi kam sehr gut aus der Eröffnung und konnte – nach einem gegnerischen Fehler – die Fesselung mustergültig (wie gerade noch im Training geübt) ausnutzen. Er hatte ein Matt in 2 auf dem Brett, aber dann verlor er leider den Faden und Material. 0-3

Brett 2: Benni

Benni agierte auch ihn ihm eher unbekannten Eröffnungsgefilden recht sicher. Einen gegnerischen Fehler nutzte er aus und hielt so den König in der Mitte fest. Er opferte zwar fehlerhaft eine Figur, hat aber eine so gute Druckstellung, dass er trotzdem kurz darauf wieder in Vorteil kam. Diesen ließ er sich nicht mehr nehmen und verwandelte letztendlich sicher zum Endstand von 1-3.

Wie schon oben geschrieben, ist das Ergebnis ein Erfolg für unsere Mannschaft. Im Dezember müssen wir schauen, ob wir in der letzten Runde auch noch einen oder vielleicht gar 2 Mannschaftspunkte erzielen können.

Saisonauftakt für die Regionalliga-Mannschaft: Das geht aber besser…

Auch dieses Plakat hielt (leider) heute keinen davon ab, einfach Material wegzunehmen…

Das verschobene Match gegen Brackwede wurde heute nachgeholt. Von er Aufstellung her war Brackwede leicht favorisiert, vor allem an den Brettern 5-7.

Die neue Mensa

Spielort war die neue Mensa. Das hatte gegenüber den Klassenräumen im Rempel-Tempel den Vorteil, dass es deutlich heller war. Bei zwei Kämpfen wird es allerdings etwas enger. Und der brummende Kühlschrank erinnerte schon ein wenig an die Atmosphäre in Brendels Reformhaus, aber das war ja auch in den 80-ern.

Der Kampf stand schon früh gar nicht gut für uns und irgendwie wurde es auch nicht mehr besser.

Brett 5: Magnus

Magnus geriet im Mittelspiel in den gegnerischen Angriffswirbel. Da gab es keine Rettung.

Als nächstes war ich an der Reihe. An Brett 8 kam ich zu schlecht aus der Eröffnung und fand dann an 2-3 Stellen nicht die zähesten Züge: 0-2

Brett 1: Bastian

Bastian spielte die Eröffnung ebenfalls suboptimal. Wenn man in schlechter Stellung auch noch Taktik übersieht… 0-3

Brett 4: Dima

Dima fand seine Stellung nach der Eröffnung auch nicht toll, aber sie war zumindest besser spielbar als einige andere heute. Nachdem sein Gegner einen vergifteten Bauern gefressen hatte, konnte Dima ein schöne positionelle Partie spielen und hübsch gewinnen: 1-3

Brett 7: Matthias

Matthias opferte eine Leichtfigur für drei Bauern, was längere Zeit ganz gut ging (wenn das auch nicht alles ganz korrekt war…). Aber irgendwann konnte die Figurenübermacht einen schwachen Bauern ausmachen und gewinnen: 1-4

Brett 2: Lukas

Lukas hatte (als Einziger von uns heute?) eine wirklich gute Stellung nach der Eröffnung. Aber leider war das „nur optisch“ – etwas Greifbares gab es leider nicht. Nach und nach verflachte die Partie, am Ende übersah Lukas eine Kleinigkeit beim Übergang ins Endspiel und schon: 1-5.

Brett 6: Simon

Simon stand zumindest auch nicht schlecht nach der Eröffnung. Aber leider war bei ihm auch nichts Greifbares zu holen. Beim Übergang ins Endspiel ging dann ein Bauer verloren. Er kämpfte wacker im Turmendpsiel und wurde am Ende mit einem (glücklichen) Remis belohnt. 1,5-5,5

Brett 3: Anna

Anna stand nach der Eröffnung sehr bescheiden. Aber mit etwas Glück überlebte sie und konnte mit einem Abzugsangriff die Partie drehen. Sie schechte den gegnerischen König und nahm „en passant“ 2 Bauern mit. Sie fuhr den Punkt routiniert nach Hause (auch wenn es noch die eine oder andere Abkürzung gegeben hätte…): 2,5-5,5

Das war deutlich – in den kommenden Spielen müssen wir deutlich mehr zeigen.

U12 Mannschaft: Saisonauftakt

Premiere für unsere U12 Mannschaft

Heute startete die Saison für die U12 Mannschaften – erstmalig auch eine Mannschaft von uns dabei. Leider hatten wir wegen Kindergeburtstagen und anderen Terminen keine vollständige Truppe zusammenbekommen.

Brett 2: Benni

Benni hatte nach der Eröffnung leichte Probleme. Er hatte Glück, dass ein Gegner ein hübsches Hinlenkungsmotiv nicht nutzte. Durch einen glücklichrn Tausch konnte Benni den gegnerischen Druck mindern und hatte eigentlich ausgeglichen, stellte dann aber einen Bauern ein. „Auf Verdacht“ bot er mal remis an – das wurde zur Überraschung angenommen.

Brett 3: Felix

Felix hatte früh einen Bauern verloren (und dabei noch etwas Glück gehabt). Dann hatte er die gute Chance, seinen Bauern zurückzuholen, doch stattdessen ging eine Figur verloren. Mit sehr viel Glück bekam er die Figur zurück, hatte aber unterwegs zu viele Bauern verloren, so dass er im Turmendspiel keine Chance hatte.

Brett 4: Levi

Levi spielte eine der für die Altersklasse typischen „Achterbahn-Partien“. Es ging hin und her: Bauernverlust – Bauernrückgewinn – Figurenverlust – Figurenrückgewinn. Durch eine Fesselung gewann er eine Figur und stand richtig gut, verlor dann aber einen Turm. Trotzdem stand er wegen des offenen gegnerischen Könisg nicht schlechter. Auch nachdem er seine Dame verloren hatte, gab es noch Chancen, die er aber leider nicht nutzen konnte und aufgab.

Insgesamt also eine 0,5-3,5 Niederlage, die in Ordnung geht. Wir werden sehen, ob wir in drei Wochen zeigen können, dass wir etwas aus den heutigen Partien gelernt haben…

Saisonabschluss: Platz 2!

Zum Glück gab es noch ausreichend andere Parkplätze.

Heute wurde diese seltsame Saison beendet. Für uns ging es nach Bad Oeynhausen. Dort spielten wir in der …

Keine Sorge, es gab noch eine weitere Tafel mit weiteren Ländernamen…

… Europa-Schule und dort in der Europa-Halle, die …

… neben der Flaggensammlung im vorderen Bereich auch …

…. gleichzeitig als Bücherei fungierte …

… und dort wurde auch geschachert.

Erfreulich, dass es noch Vereine gibt, bei denen das sportliche Element im Vordergrund steht. Als feststand, dass beide Teams zu 7 waren, wurde zugeschaut, wie wir es hinbekommen, dass 7 Partien stattfinden.

Point of no Return: Der Außenbereich

Die Aufstellungen sahen uns an den ersten 3 Brettern geringfügig im Nachteil, dafür aber klare Vorteile an den letzten 4 Brettern auf unserer Seite. Es dauerte va. 3 Stunden, bis die erste Partie fertig war, dann ging es Schlag auf Schlag:

Brett 4: Tim

Tim kam mit etwas passiver Stellung aus der Eröffnung. Aber er suchte rechtzeitig nach Gegenspiel und es sah bereits gar nicht so schlecht aus, als sein Gegner ein Matt übersah: 1-0.

Brett 7: Magnus

Magnus stand von Anfang an aussichtsreich, er staubte bereits im frühen Mittelspiel eine Qualle ab. Danach spielte er nicht immer die besten Züge, kam aber zu einem ungedährdeten Sieg: 2-0.

Brett 1: Lennart

Lennart hatte die gesamte Partie über eine sehr ausgeglichene Stellung auf dem Brett – somit war das Remis am Ende durch Zugwiederholung keine große Überraschung: 2,5-0,5.

Der Mannschaftsopa kam gut aus der Eröffnung. Mein Gegner ging die Partie zu verhalten an und nutzte zwischendurch eine Taktik nicht. Im späten Mittelspiel sammelte ich den zweiten Bauern ein, danach ging es schnell zu Ende: 3,5-0,5

Brett 2: Lukas

Lukas hatte schon wieder Schwarz… Er stand passiver, wehrte sich aber ganz ordentlich. Er hatte stellenweise ein wenig Glück, kam dann aber doch aus der Nummer raus und landete in einem sehr ausgeglichenen Endspiel: 4-1

Brett 6: Andreas

Andreas ließ ein Opfer zu, das sein Gegner auch gleich ausprobierte: Figur für drei Bauern und Angriff. Den Angriff konnte Andreas recht umsichtig abwehren, aber seine Stellung sah ziemlich schwierig aus, da kam das gegnerische Remisangebot gerade recht: 4,5-1,5

Brett 3: Anna

Anna hatte eine gewöhnungsbedürftige Stellung. Ihr Gegner opferte einen Bauern, um Spiel im Zentrum zu bekommen. Um Lukas zu zitieren, das das irgendwie aus wie „schlechtes Wolgagambit“. Anna konnte jedenfalls die beiden Freibauern am Damenflügel gut nach vorne bringen und schließlich den vollen Punkt einfahren: 5,5-1,5

Insgesamt fiel der Sieg wohl etwas zu hoch aus. Mit 7-3 Punkten steht am Ende ein sicherer 2. Tabellenplatz in dieser merkwürdigen Saison mit vielen Ungereimtheiten.

Lukas, Anna und Magnus waren bei allen 5 Matches am Start. Die besten Bilanzen können Magnus (4/5), Tim (3/4) und Andy (2,5/3) vorweisen.

Doch kein Wunder…

Auch immer wieder schön: Wie dasselbe Hygienekonzept bei allen Vereinen doch irgendwie anders umgesetzt wird…

Heute stand das Match gegen die 2. Mannschaft des BSK an. Leider stand das für uns unter keinem guten Stern: Wir mussten an nur 5 Brettern ran.

Viel Platz…

Eigentlich hätten wir ein Heimspiel gehabt, aber die Bedingungen im Karl-Pawlowski-Haus sind nach wie vor für das Schachspielen nicht wirklich gut geeignet. Aber wir konnten freundlicherweise in die Bürgerwache ausweichen.

An den verbliebenen 5 Brettern war – bis auf eine Ausnahme – ein Kampf auf Augenhöhe zu erwarten, und so kam es auch: Es dauerte lange, bis die erste Partie entschieden war.

Brett 8: Magnus

Magnus war der Einzige von uns, der einen deutklich stärkeren Gegner hatte. Er spielte in der Eröffnung nicht konsequent genug. Als die Figuren im Mittelspiel nicht so günstig standen, war dann ein Bauer weg. Diesen Rückstand konnte Magnus nicht mehr aufholen: 0-4

Als nächster war ich fertig. In der Eröffnung vergaloppierten sich die gegnerischen Springer. Es gab eine gute Chance, das auszunutzen, aber die sah ich nicht. Langfristig hatte ich dann ein Endspiel mit den beiden Läufern gegen einen Turm. Auch da lavierte ich erst ziemlich lange rum, bevor ich dann (endlich) die richtige Idee umsetzte und dann auch bald gewann: 1-4

Brett 3: Lukas

Lukas kam nicht schlecht aus der Eröffnung. Er konnte eine Figur toef im gegnerischen Lager verankern, was zwar verdächtig aussah, aber dann doch irgendwie alles ging. Als viel abgetauscht wurde, hatte Lukas auf einmal die klar besseren Figuren, gewann zwei Bauern und schließlich auch die Partie: 2-4.

Brett 4: Anna

Anna spielte eine ziemlich forcierte Variante, aber leider mit dem schlechteren Ende für sie: Minusbauer und gegen das Läuferpaar. Anna hing sich aber rein und kämpfte, hatte natürlich auch etwas Glück, dass ihr Gegner nicht immer optimal spielte. Am Ende stand jedenfalls ein Remis: 2,5-4,5

Brett 1: Bastian

Bastian stand ganz annehmbar nach der Eröffnung. Dann ging es etwas hin und her, aber irgendwann verlor Bastian den Faden. Das „plötzlich“ entstandene Endspiel sah gar nicht gut für Bastian aus, aber er spielte dann über weite Strecken ganz ordentlich. An einem Punkt stand er dann glatt auf Verlust, doch dann hatte er Glück und sein Gegner revanchierte sich, so dass er noch zu einem Remis kam: 3-5.

Es interessiert zwar niemanden außer mir, aber an den 5 gespielten Brettern haben wir 3-2 gewonnen.

Nun haben wir 5-3 Punkte und in der Tabelle liegen wir hinter BSK II (6-2), punktgleich mit Rietberg und Bad Oeynhausen. Für die letzte Runde in 2 Wochen ist Spannung angesagt: Rietberg und BSK II treffen aufeinander, Bad Oeynhausen empfängt uns…

Wir fallen weich …

Weichboden im Spielsaal: für Aggressionen?

Heute traten wir zum Nachholspiel der Regionalliga B in Rietberg an.

Eigentlich ein Heimspiel, aber da die Bedingungen im Karl-Pawlowski-Haus immer noch sehr streng sind, boten die Rietberger an, dass wir bei ihnen auch schachern könnten.

Raum für die Bretter 5-7

Galt es „früher“ als ausgesprochen uncool (auf höherer Ebene schlicht verboten), wenn ein Kampf nicht in einem Raum gespielt werden konnte, freuen sich heute alle über das Mehr an Platz, wenn ein Mannschaftskampf auf 2 Räume gesplittet wird. Auch wenn man auf Trab bleibt, um den aktuellen Stand immer parat zu haben…

Raum für doe Bretter 1-4

Von den Aufstellungen her waren die Rietberger leicht favorisiert, hatten sie an 5 der 7 besetzten Bretter doch DWZ-Vorteile, wenn diese auch nicht übermäßig hoch ausfielen.

Vorweg ein Kompliment an die beiden Mannschaften, es entspann sich ein über sehr lange Zeit sehr spannender und hart umkämpfter Mannschaftskampf.

Brett 7: Timo

Von Anfang an sah die Partie sehr ausgeglichen aus. Timo hatte über weite Strecken optische Vorteile, aber etwas Greifbares zeichnete sich nicht wirklich ab, so dass die Partie schließlich mit einem Remis endete: 0,5-0,5.

Brett 3: Anna

Anna spielte eine riskante Variante, materiell sah das alles ganz in Ordnung aus, aber das Problem war, dass ihre Figuren nie richtig ins Spiel kamen. Chancen auf einen ausgeglichenen Verlauf konnte sie nicht nutzen; in Zeitnot ging eine Figur verloren, danach war die Partie gelaufen: 0,5-1,5.

Brett 1: Bastian

Bastian stand ziemlich passiv, sein Gegner nutzte diesen Umstand allerdings nicht aus und ließ auch eine größere Chance aus. Stattdessen opferte eine Qualle und nachdem Bastian alle Drohungen abgewehrt hatte, gewann er das Endspiel ohne Probleme: 1,5-1,5.

Brett 2: Lukas

Lukas´ Stellung sah optisch leicht vorteilhaft aus, etwas Zählbares kam nicht dabei herum. Im Endspiel hatte Lukas an 1-2 Stellen extremes Glück, als sein Gegner sehr chancenreiche Möglichkeiten nicht nutzte. Somit wurde es remis: 2-2

Brett 6: Magnus

Nach einigem positionellen Geplänkel kam Magnus mit einer ansehnlichen Stellung aus der Eröffnung. Kleine Vorteile konnte er sukzessive ausbauen, an der einen oder anderen Stelle hätte es auch noch klarere Fortsetzungen gegeben, am Ende stand aber ein recht souveräner Sieg: 3-2

Brett 4: Tim

Tim kam annehmbar aus der Eröffnung, spielte dann nicht immer genau genug. Aus dem anvisierten Bauernsturm wurde nichts, da einer seiner Bauern einfach geschlagen werden konnte. Dafür hatte Tim dann aber sehr viel Initiative und stand teilweise deutlich besser. Er bekam den Bauern zurück und die Partie verflachte, so dass schließlich ein Remis das Ergebnis war: 3,5-2,5

Brett 5: Leon

Leon nahm einen Bauern mit, stand dafür aber ziemlich passiv. Er versuchte, nach Kräften, den Bauern zu halten, aber nachdem der gegnerische Druck zu groß wurde, musste er ihn dann doch zurückgeben. Kurz darauf stellte er durch zwei Unachtsamkeiten zwei Bauern ein. Er rettete sich in ein Damen-Endspiel und wehrte sich prächtig. Kurz vor Schluss war er dem Remis sehr nahe, aber er fand den entscheidenden Zug nach über 6 Stunden Spielzeit doch nicht: 3,5-3,5

Insgesamt ein wohl gerechtes Unentschieden.

Mit 5-1 Mannschaftspunkten stehen wir gut da und können entspannt in die 2. Saisonhälfte gehen.