Archiv der Kategorie: Turniere

Turm Open Lippstadt: Da war mehr drin

Gabriel hatte sich fest vorgenommen, die SoS-Scharte auszuwetzen.

Das gelang ihm nicht so gut wie erhofft. Bis zur letzten Runde hatte er die Chance auf 50% – aber am Ende sollte es nicht sein. Gabriel kam auf 2,5/7 und wurde damit 53. der 66 Teilnehmer der A-Gruppe, gesetzt war er an 44. Seine DWZ wird sich minimal verbessern, die ELO etwas verschlechtern.

Tom gewinnt das Türmchen-Turnier in Lippstadt!

Zum zweiten Mal fand im Rahmen des Turm-Opens in Lippstadt das Jugendschnellschachturnier „Türmchen“ statt. Aufgrund diverser Terminüberschneidungen war leider nur einer unserer Recken dabei:

Tom war in dem 30-er Feld an 2 gesetzt und gewann die ersten vier Partien. In der 5. Runde wurde er ausgebremst, konnte aber am Ende noch zweimal zuschlagen. Da die Konkurrenz die „richtigen“ Ergebnisse erzielte, wurde Tom am Ende sogar Turniersieger!

Damit bot er eine saustarke Vorstellung und konnte sich über seinen ersten „richtigen“ Turniersieg freuen! Herzlichen Glückwunsch!

Herzlichen Dank an Mama Susanne, die fuhr, vor Ort die Betreuung übernahm und auch noch Photos machte und Bericht erstattete!

 

Tim bei den Offenen Deutschen: The Empire strikes back!

Tim hatte zwar die Qualli verpasst, aber bei den Deutschen gibt es ja auch noch die Offenen Gruppen. Tim trat in der A-Gruppe als einer der 85 Teilnehmer an und war an 56 gesetzt. Nach den letzten eher weniger guten Auswertungen fing das Turnier für Tim gar nicht gut an: Mit einer kleinen Rochade (also zwei Niederlagen). Dann bekrabbelte er ich aber und konnte sich auf 50% hocharbeiten und das Score bis zum Ende halten. Der Lohn: Rang 45 und Plus bei DWZ & ELO!

NRW JEM: Außer Spesen …

Mit großen Hoffnungen und Erwartungen hatte sich Tim am Ostermontag aufgemacht nach Kranenburg zu den NRW Jugendeinzelmeisterschaften. In dem extrem engen Teilnehmerfeld der U16 (die ersten 12 der 18 Teilnehmer lagen innerhalb von 100 DWZ!) war er an 4 gesetzt und bis Runde 4 lag Tim auch in „Schlagdistanz“ zur Spitze – aber dann lief gar nichts mehr. Mit 2,5 Punkten wurde Tim 14.

Grenke Open in Karlsruhe: Gigantisch!

Zum 3. Mal gingen in Karlsruhe die Grenke Open über die Bretter. Dieses Turnier mit dem härtesten Modus (9 Runden in 4,5 Tagen) fand vormalig als Neckar Open in Deizisau statt, war dort aber an seine Grenzen gestoßen. Seit dem Umzug nach Karlsruhe wächst und gedeiht es in unvorstellbarem Ausmaß. Dieses Jahr waren knappe 1500 Teilnehmer mit von der Partie.

Hauptort des Geschehens: Schwarzwaldhalle

Diese Menge muss erst einmal untergebracht werden: Das Kongress & Messe Zentrum Karlsruhe bot ausreichend Platz – Jeder Partie wurde an einem großen Tisch und mit Holzfiguren (bis auf die letzten Bretter in B-Open und die meisten im C-Open) ausgespielt. Gespielt wurde in 2 Hallen: Schwarzwaldhalle und der angrenzenden Gartenhalle. Ich konnte einen Blick hinter die Vorhänge werfen und kann versichern: Da ist noch Platz! Bis 2500 sollte es an diesem Standort gehen können!

Nebenort des Geschehens: Gartenhalle. Hier allerdings nur ein Teil, schräg links vom Standort des Photographen war auch noch einiges an Brettern aufgebaut.

Die Photos mit „Bases loaded“ kann sich ja der selbst im Netz ansehen – ich wollte absichtlich mal zeigen, wie es morgens ausschaut, bevor die Mengen die Hallen bevölkern.

Dominik im A-Open

Dominik war in diesem Jahr leider unser einziger Vertreter in dem Riesenteilnehmerfeld. Im A-Open (>1850) gingen unglaubliche 782 Spieler an den Start. Weitere Statistik gefällig? Gern: 47 Föderationen, 52 GM, 63 IM, 126 FM. Wer also mal andere Gegner benötigt, ist hier genau richtig.

Dominik hat ja schon seit einiger Zeit das Ziel, die DWZ über die 2000er Schallmauer zu hieven – sollte es ausgerechnet hier klappen?

Es ging jedenfalls gut los: Mit einem remis gegen eine belgische WFM. In Runde 2 (nach extrem kurzer Nacht: 1. Runde Gründonnerstag 19.00; 2. Runde Ostersamstag 9.00) konnte Dominik noch einen draufsetzen: Er gewann im Mittelspiel einen Bauern und verwertete diesen im Endspiel. Doch nach der langen Partie ging in der Nachmittagsrunde nicht mehr soviel, ein italienischer FM erwies sich als zu stark.

Dominik an Brett 149!

Frisch gestärkt an Tag 3 konnte sich Dominik an einem weiteren italienischem Spieler rächen. In der Bauernraubvariante hatte er den Bauern verteidigt und schließlich einen zweiten Bauern im Mittelspiel gewonnen. Im Endspiel ging es dann etwas hin und her, aber am Ende konnte Dominik triumphieren. In Runde 5 brachte er die im letzten Vereinstraining erworbenen Eröffnungskenntnisse auf Brett und damit zu einem bequemen remis.

Runde 6 war dann wieder weniger gut, gegen einen deutschen FM (und ehemaligen Dähne-Pokal Sieger) war nicht viel zu holen. Dominik rettete sich über den vorletzten Tag mit einem kurzen remis gegen eine deutsche WFM in die 50% Marke.

Der letzte Tag zeigte am Morgen eine weitere starke Partie von Dominik, die 3. Partie gegen einen Italiener sah seinen nächsten Schwarzsieg! Aber am Nachmittag konnte Dominik nicht nachlegen, gegen einen in Spanien lebenden Argentinier gab es zum Abschluss leider eine Null.

Trotzdem war es für Dominik sein bisher bestes Turnier! Er hatte nur Gegner mit einer ELO über 2150 und holte 50%! Nach ersten Hochrechnungen klappt es mit dem Sprung über die „magische“ 2000 – sowohl bei DWZ als auch bei ELO. In seiner Ratinggruppe (1851-2000) hatte Dominik vor der letzten Runde sogar geführt, aber die Niederlage warf ihn auf Platz 3 zurück. Schade, bei 160 Spielern in dieser Ratinggruppe wären auch mehr als nur ein Preis durchaus angemessen gewesen…

Bemerkenswert waren mal wieder die Zahl der Rücktritte: Zur letzten Runde traten fast 150 Spieler weniger an… Diese Zahl entspricht der Gesamtteilnehmerzahl bei einem mittleren Open in Deutschland – schon nicht schlecht!

Ich könnte nun noch einige Anekdoten vom Schiridasein preisgeben, aber darauf verzichte ich hier mal lieber… sonst würde der Bericht doch wohl zu lang!

 

 

 

 

Werther Schloss Open: Alle Zweihochsechser mit tollen Leistungen!

Am vergangenen Wochenende ging das 24. Schloss Open in Werther über die Bretter. 5 unserer Strategen saßen an denselben und allesamt konnten mit ihrem Abschneiden überaus zufrieden sein! Im Jugendopen waren die drei auf dem obigen Photo am Start, insgesamt stellten sich hier 60 Kinder U14 und DWZ < 1300 der Konkurrenz.

Simon: Auf der Jagd nach der ersten DWZ

Simon wollte sich unbedingt eine DWZ erspielen. Nach 2 Niederlagen zum Auftakt gewann er mit viel Glück die 3. Runde. Nach einer Niederlage in Runde 4 folgte ein weiterer glücklicher Sieg. Am Ende war dann etwas die Luft raus, nach hartem Kampf hatte Simon seine Partie drehen können, doch dann setzte er seinen Gegner patt. Immerhin hatte er am Ende 2,5 Punkte auf seinem Konto und wurde 48. Und er wird seine erste DWZ bekommen (wenn auch nicht ganz so hoch wie erwünscht…)

Gideon: Schweizer Gambit geht auch mal – und das gar nicht so schlecht!

Gideon ließ in den ersten beiden Runden einige Chancen aus – statt möglicher 2 Zähler waren nur 0,5 auf seinem Konto. Aber dann startete er eine furiose Aufholjagd: Er schaffte es tatsächlich, die übrigen 5 Partien zu gewinnen und schob sich bis auf den 3. Rang nach vorne (Er war an 8 gesetzt)! Fairerweise muss man aber einräumen, dass er die superstarken Gegner nach dem „Schweizer Gambit“ zu Turnierbeginn nicht mehr bekam. Trotzdem ein Klasseergebnis, das mit dem Pokal für den besten U10-Spieler geehrt wurde!

Tom: Gegenteil vom Schweizer Gambit, aber Riesen-DWZ-Satz!

Tom machte es genau anders als Gideon: Er war mit 4,5/5 gestartet und hatte dabei „en passant“ die Topgesetzte komfortabel  & überzeugend aus dem Weg geräumt. Gegen den späteren 100% Sieger hatte Tom in der vorletzten Runde dann durchaus Siegchancen, aber nach deren Auslassen und einem Fehler ging diese Partie den Bach runter. In der letzten Runde hatte Tom Vorteile, aber zwischendrin auch einmal riesiges Glück, so dass er mit dem Remis leben kann. Mit 5 Punkten wurde er 5. und schnitt damit erheblich besser als sein Setzlistenrang 18 ab. Er bekam den Pokal für den zweitbesten U10er und macht den drittgrößten DWZ-Sprung aller Teilnehmer! (Die älteren Semester können da nur neidisch werden, so leicht wird es für uns nicht mehr werden, mal eben in 7 Partien knapp 200 Zähler zuzulegen…).

Lennart: Am Pokerface wird noch gearbeitet…

Vielen Dank an Lennart, Jan & Dominik, die die „Kleinen“ betreuten – ich war (um im schachlichen Jargon zu bleiben) an den anderen Turnierort „gefesselt“. Bei obiger Nachbesprechung muss Lennarts Mimik zufolge ein fürchterlicher Fehler passiert sein.

Hardcore-Bedingungen – Leider kann ich nicht überzeugend darlegen, wie miserabel die Luft bereits kurz nach Rundenstart war.

Aber auch diejenigen von uns, die im „Hauptturnier“ starteten, zeigten sich von ihrer besten Seite. Das Turnier war wieder ausgebucht. Zwar tauchten Einige der Vorangemeldeten nicht auf, aber knappe 200 Teilnehmer sorgen immer noch dafür, dass das Schloss Open das größte Turnier in der Region bleibt. Im nächsten Jahr gibt es ein stolzes Jubiläum: Die 25. Auflage steht an!

Moustafa: DWZ-Satz gewinnt die 1000-er Wette!

Moustafa ging als Setzlisten 50. in das D-Turnier, welches 52 Teilnehmer umfasste. Das hieß zunächst scheinbar übermächtige Gegner, so dass es auch 2 Niederlagen gab. Aber dann schlug Moustafa zurück: Zwei Siege (der 2. gegen einen 1200er!) und ein Remis zum Abschluss: Mit 2,5 Zählern hatte Moustafa die 50% geknackt. Sehr angenehmer Nebeneffekt: Moustafas DWZ ist ab sofort vierstellig! Und er gewann die 1000-Wette gegen Tim (ob eher er die 1000 oder Tim die 2000 knacken würde). Im Nachhinein schade, dass der Einsatz nicht höher war als ein Döner!

Tim: nicht in dieser Welt?

Tim hatte seine Ziele mit der Wette gegen Moustafa bereits offengelegt. Im A-Turnier hängen die Trauben erfahrungsgemäß ziemlich hoch: Tim war unter den 45 Teilnehmern an Position 35 gesetzt. Zum Auftakt gab es mit dem Wertheraner Spitzenspieler Jonas Freiberger gleich einen im wahrsten Sinne des Wortes sehr schweren Gegner. Tim stand eigentlich ziemlich gut, aber am Ende ließ er sich von Jonas betuppen.

Schon eher unter uns?

Anschließend legte Tim eine sehr solide Spielweise an den Tag und ließ seinen Gegnern kaum Chancen auf Vorteil. Zwischendurch konnte er auch noch einen Sieg einbauen, so dass er mit 50% gegen durch die Bank extrem starke Gegnerschaft abschließen konnte. Er wurde somit 23. und wird ELO und DWZ deutlich aufpeppen – auch wenn es nicht zum Wettsieg gegen Moustafa reichte.

Insgesamt eine sehr erfreuliche Vorstellung unserer Jugendabteilung – mal schauen, ob die Erwachsenen zum Saisonausklang und den dann folgenden Turnieren nachziehen können!

 

 

Landesschulschachfinale in Düsseldorf

Am Freitag ging es für einige Schüler Richtung Düsseldorf, dort waren die Landesfinals in den einzelnen Wettkampfgruppen der Schulen angesetzt.

Drei unserer Jüngsten waren mit von der Partie: Gideon & Noah mit der Grundschule Theesen, Tom für die Grundschule Wellensiek.

Nach der doch eher längeren Anreise dann 9 Runden Schnellschach – da war bei dem einen oder anderen irgendwann auch die Konzentration weg. Beide Teams schafften es aber, lange oben mitzuspielen.

Am Ende war die Grundschule Wellensiek einen Tacken besser.

Tom, die Nr. 1 des Wellensieker Teams, konnte erneut überzeugen: 7/9 ist für ein Spitzenbrett eine großartige Leistung! Seine Teamkameraden waren nicht ganz so gut, trotzdem nötigt einem die Leistung des Teams Respekt ab – Tom ist der einzige Vereinsspieler! Mit 1,5 Brettpunkten Rückstand (die waren erstes Entscheidungskriterium) auf den letzten Qualiplatz für die Deutsche wurde das Team grandioser 5.

Gideon, hier an Brett 2 der Theesener Truppe, kam auf dieselbe Bilanz wie Tom. Bei den Theesenern fehlte am Ende ein wenig das Durchhaltevermögen, so ging die letzte Runde mit 0,5-3,5 verloren, was die Mannschaft auf Rang 14 zurückfallen ließ. Da wäre eine Top Ten Platzierung eigentlich bequem dringewesen.

Noah hütete Brett 3 und machte das ganz ordentlich: 5/9 bedeuten eine positive Bilanz.

Vielen Dank an Markus, der unser Mann vor Ort war und mir die entsprechenden Infos zukommen ließ.

 

 

2. Portaner Schnellschach Open: Das geht besser!

Blick in den geräumigen Turniersaal

Zum 2. Mal fand heute das Portaner Schnellschachopen statt. Dieses Mal fanden 59 Schachfreunde (und 11 Jugendliche) den Weg in die Gesamtschule in Lerbeck.

Leider war heute komplett der Wurm drin. Das Auslosungsprogramm (beziehungsweise ein neues Update) machte große Zicken und zweimal ging gar nichts mehr, so dass dem armen Jannik Liebelt nichts anderes übrig blieb als zweimal das Turnier abzubrechen, so dass die 1. Runde insgesamt dreimal absolviert werden musste. Das Turnier wurde konsequenterweise auf 5 Runden verkürzt, da die (richtige) 2. Runde erst um 14.00 gestartet werden konnte – beim geplanten start von 10.00.

Unsere drei Spieler ließen sich leider von den unschönen Begleiterscheinungen beeinträchtigen.

Moustafa: Der kampflose Punkt kam zu früh!

Nach 2 Niederlagen kam der kampflose Punkt für Moustafa zu früh. Statt schlagbarer Gegner wurden diese gleich wieder zu stark. Somit blieb Moustafa bei dem einen Punkt hängen und kam auf Platz 56.

Tim mit kleiner Rochade zum Abschluss

Tim lag mit 2,5/3 bestens im Rennen und spielte sogar auf der Bühne, aber dann streute er zwei überflüssige Niederlagen ein, die ihn zurückwarfen. Mit (für ihn nur) 50% wurde er 27. – Dabei war er als Setzlisten 9. ins Turnier gegangen.

Lukas: Schweizer Gambit im 3. Anlauf

Lukas hatte (wie Tim auch) eigentlich die zweimal ausgetragene und dann aber annulierte 1. Runde gewonnen. Beim 3. Versuch klappte es dann: Lukas konnte das Schweizer Gambit verwirklichen, er verlor (endlich) die erste Runde. Lukas gewann dann aber dreimal in Folge und hatte sich auf die Bühne gespielt. Doch mit der Niederlage in der letzten Runde fiel auch er zurück: Am Ende wurde er 25. (als 13. der Setzliste).

Fazit: Auf vielen Seiten ein gebrauchter Tag!

U12 OWL Mannschaftsmeisterschaft

Auf die Plätze – fertig – Los!

Heute gab es ein schönes Vereinsdebüt: Erstmalig konnten wir mit einer Jugendmannschaft starten. Die reine U10 Truppe wagte sich ins Haifischbecken des U12 Mannschaftsturniers und war unter den 12 Teams an 11 gesetzt – insofern war Spielpraxis der Hauptzweck. Und nach den Erfolgen im (Grund-)Schulschach konnte man dann auch mal feststellen, dass auf Vereinsebene die Trauben eben noch höher hängen…

Simon: immer sehr ruhig & konzentriert am Brett.

Gleich zu Beginn gab es gegen die 2. Mannschaft der Schachakademie Paderborn ein erdendes 0-4. Aber in der Runde drauf lief es perfekt: Gegen die an 3 gesetzten Bünder nahm Gideon taktisch extrem geschickt das Remis an und sicherte damit den 2,5-1,5 Sieg.

Noah: „Ohne Mütze kann ich gar nicht spielen!“  4/7 an Brett 3 sind eine starke Bilanz, auch wenn es da noch eingies an Verbesserungspotenzial gab…

Gegen die Blauen Springer aus Paderborn gabe s in Runde 3 eine weitere 0-4 Niederlage. Und wieder zeigte die Truppe Moral und kam mit einem 2,5-1,5 gegen Lemgo zurück!Dieses Mal hatte Gideon die Nerven behalten und am End eden entscheidenden Sieg beigesteuert.

Gideon an Brett 2 mit ordentlich  guten Gegnern

In Runde 5 konnte dem späteren Drittplatzierten aus Hücker-Aschen ein 2-2 abgetrotzt werden, Tom holte in der letztem partie den Rükstand auf. Der Lohn war eher eine Strafe: In Runde 6 ging es gegen den souveränen Meister Schachakademie Paderborn 1. Mannschaft. Da war dann auch mehr Schadesnbegrenzung angesagt und Toms Remis war schon mehr als zu erwarten war.

Tom: 3/6 gegen ganz dicke Brcken am Spitzenbrett – klasse Vorstellung! Dazu kam noch ein kampfloser Sieg.

Und in der letzten Runde hatten wir Losglück: Mit Gütersloh II, die zu dritt antraten, gab es erstmlaig im Turnier eine Mannschaft, die schwächer war als wir. Hier besorgte Noah beim Stand von 2-1 den entscheidenden Siegpunkt.

Insgesamt also 7-7 Zähler und Rang 7 – das kann sich sehen lassen. Gespielt wurde gegen die drei Topplatzierten Mannschaften. Besonders beeindruckte mich, dass sich die Jungs auch in kritischen Situationen (Rückstand, Kampf auf Messers Schneide) nicht hibbelig machen ließen, sondern ihren Stiefen durchzogen!

Nach dem Turnier darf man dann auch mal albern sein!

Zur Belohnung gab es für jeden eine Medaille.

 

 

OWL-Grundschulmeisterschaften: Wahnsinn!

Heute fanden in Bad Oeynhausen die Grundschulmeisterschaften OWL statt. Mit dabei natürlich auch die Teams aus Theesen und vom Wellensiek, die sich vor wenigen Wochen den Bielefelder Titel geteilt hatten. Nun war ich selbst nicht vor Ort und weiß somit auch nicht, wie die anderen Mannschaften so antraten. Für unsere Leute scheint es aber extrem gut gelaufen zu sein.

Im A-Turnier traten 21 Grundschulteams an. Leider ist mal wieder zu befürchten, dass es gar nicht oder zumindest nicht in absehbarer Zeit Aufstellungen, Ergebnisse oder gar eine Abschlusstabelle im Netz geben wird, insofern bin ich mal wieder hemmungslos auf den internen Infofluss angewiesen, der mittlerweile aber schon ganz ordentlich funktioniert.

Bei der Paarung von Wellensiek (links im Bild, mit Spitzenspieler Tom) gegen Theesen (rechts, an 2 verdeckt Gideon und an 3 Noah, der mittlerweile mit der Mützen-Manie schon mehrere Teamkameraden angesteckt zu haben scheint) handelte es sich um das vorweggenommene Finale. Unglaublich aber wahr: Beide Teams belegten die Ränge 1 und 2!

Wie schon erwähnt, liegen mir genaue Ergebnisse nicht vor, ich weiß nur, dass Theesen in der Endabrechnung 1. wurde und damit die Verbandsmeisterschaft sichern konnte! Gideon mit 6/7 und Noah mit 7/7 trugen erheblich zum Erfolg bei.

Hier Tom in Aktion, dessen 6/7 am stark besetzten Spitzenbrett sicherlich ebenso dazu beitrugen, dass Wellensiek (mit Tom als einzigem Vereinsspieler!) Vizemeister wurde.

Glückwunsch an die Nachwuchscracks zu ihren tollen Leistungen!

Nun darf man gespannt sein, was die Teams in drei Wochen beim Landesfinale zu leisten im Stande sind.