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SoS 2018 Gruppe X: Dreikampf bis zum Schluss

Auch in Gruppe X ging es knapp zu.

Bernt Gade (Berkersheim): Führung bis zur letzten Runde bei 2. Teilnahme

Bernt hatte nach 6 Runden 5 Punkte und lag alleine in Front. Doch nach der Niederlage in der letzten Runde stand er immer noch mit 5 Zählern (und im Turniersinne mit leeren Händen) da. Er wurde 3.

Robin Louis (Leichlingen): 2. Teilnahme, 2. Sieg

Robin hatte nach 3 Runden mit 2,5 Zählern die alleinige Führung inne, verlor dann aber und fiel etwas zurück. In der letzten Runde besiegte er jedoch Bernt und zog somit an diesem vorbei. 5,5 Punkte und der geteilte Gruppensieg waren der Lohn.

Tim Lipske (Blauer Springer Paderborn): 2. Teilnahme, 1. Sieg)

Tim lag immer im Windschatten der Führung (er hatte in der Auftaktrunde gegen Bernt remisiert und in der 2. gegen Robin verloren), punktete aber ab der 3. Runde immer voll – und das fünf Mal in Folge. Somit konnte er den Gruppensieg noch teilen.

SoS 2018 Gruppe IX: Duell mit entschiedenem Ausgang

Auch Gruppe IX sah einen Zweikampf bis zur letzten Runde.

Helmut Huber (Brackwede): zum 13. Mal dabei, leider immer noch nicht gewonnen…

Helmut hatte die spätere Siegerin in Runde 3 geschlagen. Bis zur letzten Runde lag er gleichauf mit ihr, aber da er seine Finalpartie verlor, kam er zwar auf 5 Punkte, wurde damit aber „nur“ 2. Dabei hätte ich ihm einen Sieg endlich mal gegönnt!

Inken Meijerink (Nordhorn-Blanke): Debüt & Gruppensieg mit 6 Zählern – besser geht nicht!

Inken verkraftete die Niederlage gegen Helmut bestens und gewann alle übrigen. Damit sammelte sie 6 Zähler und wurde gleich bei ihrem SoS-Debüt alleinige Gruppensiegerin! Mir gefiel ihr Shirt mit der Aufschrift „quadratisch – taktisch – klug“ sehr gut.

SoS 2018 Gruppe VIII: Zweikampf mit remislichem Ausgang

In Gruppe 8 hatten sich schon früh zwei Spieler vom Feld abgesetzt und mindestens einen ganzen Zähler Vorsprung. Die Führung wechselte dann munter hin und her.

Heinrich Unruh (Gütersloh): SoS Urgestein, war als einer von drei Spielern immer dabei!

Heinrich führte nach Runde 4, verlor das direkte Duell in Runde 5, kam aber mit einem Sieg zurück und führte vor der letzten Runde wieder. Mit dem Letztrundenremis ließ er Uwe zum geteilten Gruppensieg aufschließen. Heinrich ging zum 4. Mal mit einer Flasche Sekt nach Hause.

Uwe Seepe (Lemgo): Zum 4. Mal am Start, zum 1. Mal im Preisgeld

Der 2. im Bunde war Uwe. Der hatte zwar Heinrich geschlagen, verlor aber prompt in der folgenden Runde, so dass er erneut einen halben Punkt zurücklag. Doch nach Heinrichs Remis in der Finalrunde konnte Uwe mit einem Sieg gleichziehen, was ihm gelang. Beide hatten am Ende 5 Punkte und 1,5 Zähler Vorsprung vor dem Feld.

 

SoS 2018 Gruppe VII: Dreikampf-Zweikampf-Hattrick

In Gruppe VII waren 3 Spieler am besten aus den Startlöchern gekommen.

Lars Ter Stal (Nordhorn-Blanke):  5. Teilnahme

Lars gehörte dazu, doch warf ihn die Niederlage gegen Theo in Runde 4 zurück. Am Ende kam er auf 4 Punkte und den 3. Rang,

Christopher Homfeldt (Lippstadt): 3. Teilnahme, bisher bestes Ergebnis

Christopher lag bis zur vorletzten Runde auf Augenhöhe mit Theo, aber dann verlor er gegen Lars. Zwar hatte er Theo in der letzten Runde noch direkt am Brett, doch verpasste er den Gewinn (mit dem er mit Theo gleichgezogen hätte). 5 Punkte und Platz 2 markierne dennoch sein bisher bestes Ergebnis beim SoS.

Theodor Neumann (Gütersloh) mit seltenem Hattrick

Theo hatte bisher zweimal mitgespielt und jeweils seine Gruppe gewonnen. In diesem Jahr gelang ihm der seltene Hattrick (hatten wir bisher erst einmal, Roland Kleinschroth hatte dreimal am Stück die Gruppe II gewonnen!), er gab nur 2 Remisen ab und triumphierte mit 6 Zählern. Also geht es im nächsten Jahr darum, einen neuen Rekord aufzustellen, denn vier Siege am Stück hatten wir bisher noch nicht!

SoS-Unterbrechung: Schach 960: 4. Turnier, 4. Sieger

Markus B auf Heimatbesuch

Wer hätte das gedacht? OK, ich vorher eingeweiht, aber gedacht hätte ich es auch nicht unbedingt: Markus war auf Heimatbesuch und wollte schon immer mal eine Runde beim 960 mitmachen. Das hat er gestern verwirklicht. Und anscheinend wusste er auch sehr gut, was er da auf dem Brett veranstaltete: Er gewann alle 5 Partien und wurde mit Rekordvorsprung 1. 100% hatten wir nun schon seit einigen Ausgaben nicht mehr… Schade, dass sich die Anreise aus Eppingen nur sehr begrenz lohnt und Markus wohl in diesem Jahr keine weitere Teilnahme hinbekommen wird… Immerhin: Bei vier Austragungen in diesem Jahr hatten wir nun 4 verschiedene Sieger. Geht das so weiter?

Lennart mit Platz 2 und bisher besten Ergebnis

Hinter Markus wurde es sehr eng. Lennart gab eine Partie und eine halbe ab und das genügte gestern für den 2. Rang. Lennart schaffte damit sein bisher bestes Ergebnis und übernahm in der Gesamtwertung die Führung (s.u.)

David: frisch gestärktes Selbstvertrauen durch SoS

Das SoS hatte David anscheinend einen Motivations- und Selbstvertrauensschub gegeben: Gestern verlor er gegen die beiden Topplatzierten, gewann aber alle anderen Partien und wurde damit alleiniger Dritter.

Wer alle Ergebnisse einzeln checken will, hier ist der Link

Tim K: knapp am Treppchen vorbei

Tim kam gestern nicht recht in Schwung. Platz 4 ist für ihn eher eine Enttäuschung.

Lukas: Nach Sieg bei der letzten Ausgabe dieses Mal mit durchschnittlicher Leistung

Lukas konnte nach dem Sieg beim letzten Umlauf nicht nachlegen. Diese Runde schloss er mit dem geteilten 5. Platz ab.

Markus S: Auch ohne Photoshop ist alles drin

Markus kam ebenfalls auf 50% und teilte somit mit Lukas den 5. Platz.

Gabriel: sehr starkes Turnier

Gabriel spielte gestern gegen die obere Hälfte und kam auf 50% -eine bärenstarke Leistung, die mit einem DWZ Zugewinn von fast 50 belohnt wurde! In der Tabelle wurde er aufgrund der gemeinen 3-Punkte Regel 7.

Dominik: Ende der SoS-Remisserie

Dominik gehörte gestern zu denen, bei denen nicht viel zusammenlief. So standen am Ende nur ein Sieg und ein Remis, Rang 8 und ein Rekord DWZ Verlust. Das geht besser.

Bernd: dieses Mal kein Favoritenschreck

Bernd ist ja sonst immer für eine Überraschung gut. Die blieb gestern aber irgendwie aus. Insofern kam für ihn auch nicht mehr als ein Sieg und Rang 9 herum.

Jan: Das haben wir auch schon besser gesehen

Auch Jan blieb gestern hinter den Erwartungen zurück. Mit einem Remis wurde er 10.

In der Gesamtwertung sieht es aktuell recht spannend aus, wenngleich dabei nicht vergessen werden sollte, dass hier einige schon 4 mal, andere erst 2 mal am Start waren.

Lennart (44,5) führt vor Tim F (41,5), Lukas (40) und Bastian (36), um mal nur die vier Führenden zu nennen. Damit ist für Spannung bei Teil 5 am 13.06. gesorgt.

Auch bei der DWZ Liste gab es einigen Schwung, hier die aktuelle Liste:

Rang

Name, Vorname
DWZ

1

Beer, Markus

2096-1

2

Rücker, Bastian

2038-26

3

Krüger, Tim

1968-5

4

Fuhlrott, Tim 1882-27

5

Wolffgang, Georg 1862-1

6

Klein,Lukas 1850-27

7

Oelschläger, Lennart

1843-13

8

Austermeier, David 1835-2

9

Kraetzer.Rüdiger 1834-4

10

Husemann,Dirk 1813-31

11

Schirmbeck,Markus 1776-11

12

Spisla,Dominik 1765-29

13

Meyer, Leon 1760-2

14

Milonas, Walandis 1719-1

15

Elefteriadis,Gabriel 1698-32

16

Kenter, Theo 1692-1

17

Müller,Frank 1611-6

18

Fischer, Bernd 1605-12

19

Miller, Hans-Werner 1587-1

20

Borchmann, Thorsten 1571-3

21

Ellerbrock, Ingo 1534-16

22

Wehr,Jan 1514-28

23

Riegler, Moritz 1465-2

24

Treimann, Matthias 1454-15

25

Khilli, Moustafa 1046-15

SoS 2018 Gruppe VI: Eng, enger, Gruppe VI

Nach 5 Runden war noch fast alles möglich: 2 geteilte Tabellenführer mit je 3 Punkten, dann satte vier Spieler mit 2,5 Punkten und die beiden Schlusslichter mit 2 Zählern. Wie viel da noch möglich ist, zeigte sich in diesem Jahr.

Noah Stirnberg (Blauer Springer Paderborn): 4. Teilnahme, nie schlechter als 2.!

Noah war einer der beiden Führenden nach Runde 5. Er kam in den letzten beiden Runden aber nicht über zwei Remisen hinaus. 4 Punkten reichten jedoch nicht für mehr als den geteilten 2. Platz.

Niels Steppan (Dortmund-Brackel): Debüt mit starker Leistung

Genau so erging es auch Niels bei seiner ersten Teilnahme. 2 Runden vor Schluss mit einem halben Punkt vorn, dann zweimal remis und am Ende zwar achtbarer geteilter 2., aber eben auch nicht mehr.

Axel Bürger (Lemgo): 4. Teilnahme mit besonderem Sieg

Axel hatte  auch das erforderliche Glück, spielte aber eben auch deutlich kompromissloser als die beiden anderen: 4 Siege, 2 Niederlagen und nur ein remis. Axel war mit 2 Siegen bestens gestartet und lag schon bequem in Führung, dann geriet aber Sand ins Getriebe. Aber am letzten Tag konnte er eine verlorene Stellung aus dem Feuer reißen und in der letzten Runde noch eine draufsetzen. Mit dem weiteren Sieg zog er an allen anderen vorbei und sicherte sich mit 4,5 Punkten den alleinigen Sieg – das kommt nur sehr selten vor!

 

SoS 2018 Gruppe V: komfortabler Alleingang

Gruppe V versprach eigentlich – aufgrund der geringen DWZ Spanne von nur 25 Pünktchen – große Spannung. Doch so wirklich trat die nicht ein.

Zunächst sei mir aber mal wieder der Blick durch die Vereinsbrille gestattet.

Georg Wolffgang: in bester Gesellschaft

Auch Georg riss keine Bäume aus und passte sich dem eher bescheidenen Abschneiden unserer Cracks an. Mit dem Sieg in der letzten Runde konnte er noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und immerhin den Anschluss an das Mittelfeld schaffen. Insgesamt kam er auf 2,5 Zähler und den geteilten 6. Platz.

Slavko Krneta (Wohlde): 5. Teilnahme nach mehrjähriger Pause

Der einzige, der dem Tabellenführer zumindest so halbwegs folgen konnte, war Slavko. Er zeigte sich extrem kompromisslos: Nicht eine seiner Partien endete mit einem Remis. Am Ende standen 5 Siege und 2 Niederlagen (eine entscheidende gegen den Sieger). Aber das reichte „nur“ für Platz 2.

Sven Ter Stal: 4. Teilnahme, Wiederholung des Vorjahressiegs

Sven hatte bereits nach 2 Runden die alleinige Führung übernommen und hatte dann abwechselnd einen halben oder ganzen Punkt vor. In der letzten Runde musste er sich lange wehren, doch mit dem erkämpften Remis sicherte er 5,5 Punkte und den alleinigen Sieg. Letztes Jahr hatte er mit ebenso vielen Zählern noch in Gruppe X triumphiert.

 

SoS 2018 Gruppe IV: Zweikampf bis zum süßen Ende

In Gruppe IV gab es auch etwas Seltenes (oder Neues?). In der Endtabelle hatten alle Spieler eine „glatte“ Punktzahl.

Bevor es spannend wird, sei kurz ein Blick durch die Vereinsbrille gestattet.

Gabriel Elefteriadis: Dieses Mal lief es nicht richtig…

Gabriel kam nicht wirklich ins Turnier. Er probierte fast alles, aber es klappte nicht so richtig. Am Ende standen dann nur zwei Remisen.

Alfons Hagedorn (Geseke): 8. Teilnahme, 1. Sieg – Wie war das mit der Wahrscheinlichkeit?

Alfons war der erste alleinige Tabellenführer nach Runde 5.  Er blieb zwar ohne Niederlage, riskierte aber insgesamt vielleicht auch etwas zu wenig. Er sammelte 5 Punkte und kam damit auf den geteilten 1. Platz.

David Austermeier (Rietberg): gute Moral nach Niederlage

David musste in Runde 5 eine ärgerliche Niederlage hinnehmen. Er kam aber gleich zurück und gewann in der vorletzten Runde. Wie so oft, hatte die Auslosung das direkte Duell der Führenden für die letzte Runde vorgesehen. Aber die beiden „Kampfhähne“ waren sehr friedlich gestimmt und einigten sich nach wenigen Zügen auf ein Unentschieden.Somit kam auch David an Sekt und Preisgeld.

SoS 2018 Gruppe III: Alleingang mit kleinem Schönheitsfehler

Die Gruppe III schien schnell die Langweiligste in diesem Jahr zu werden.

Willi Behm (Landskrone) marschierte und marschierte …

Debütant Willi führte nach 4 Runden unangefochten, während er selbst 3,5 Zähler gesammelt hatte, lagen die nächsten „Verfolger“ bei 2 Punkten. In Runde 5 kassierte er zwar eine Niederlage, doch er schlug in Runde 6 gleich wieder zu, so dass er mit einem Remis zum Schluss den Gruppensieg mit 5 Punkten unter Dach und Fach bringen konnte.

Axel Fritz (Herford): Nach dem Sieg gegen Willi konnte er nicht mehr nachlegen.

Axel hatte zwar den Tabellenführer besiegt, aber nicht gestürzt. In den letzten beiden Runden kam er zu zwei Remisen, das reichte aber nicht, um noch nach dem Sekt zu greifen.

 

SoS 2018 Gruppe II: Unter dem Damoklesschwert der Zitrone

Zitrone am Brett als Motivationsschub?!

Gruppe II war dieses Jahr eng, sehr eng. Dabei sah alles zunächst sehr klar aus, doch dazu gleich.

Dominik Spisla (zweihochsechs): Friedensnobelpreis?

Zunächst aber zu einer der kuriosen Geschichten, die ich nicht untergehen lassen möchte. Dominik hatte nach 5 Runden 2,5 Punkte – soweit nichts Ungewöhnliches, aber Dominik hatte 5 mal remis gespielt, dabei seine Partien aber auch durchaus ausgekämpft. Da die Gruppe aber so eng beisammen lag, hatte er trotzdem die Chance, mit zwei Siegen zum Abschluss sich an die Spitze zu spielen. Selbst die von mir als Motivationsschub eingewechselte Zitrone beeindruckte ihn nicht. Dominik blieb cool – und seiner Linie treu: Mit zwei Remisen hielt die „Serie“. 3,5 Zähler bedeuteten Rang 5 in der Endabrechnung.

Titus Stevens (Rheda): Blitzstart reichte nicht

Titus hatte nach 3 Runden bereits einen ganzen Zähler vor. Ich glaube nicht dass wir schon einmal nach drei Runden so eine komische Situation in der Tabelle hatten: 1 Führender mit 2,5, dann folgen 6 Spieler mit 1,5 und einer mit 0,5. Titus verlor aber Runde 4, konnte dann gleich zurückschlagen und in Runde 5 gewinnen. Damit führte er auch wieder in der Tabelle. Doch die beiden Remisen zum Abschluss ließen zumindest einen aufschließen, so dass hier der Gruppensieg geteilt wurde.

Frank Clemens (Bad Oeynhausen): Chance genutzt!

Frank war derjenige gewesen, der mit seinem Sieg über Titus das Feld in Runde 4 wieder rangebracht hatte. Zwar lag er vor der letzten Runde einen halben Zähler zurück, doch er war der Einziger der 5 Verfolger, die noch den Gruppensieg teilen konnten (!), der die Chance nutzte, seine Partie gewann und damit zu Titus aufschloss und den 1. Rang teilte.