Archiv der Kategorie: Turniere

Teil 3 der Jugendserie: Totes Rennen

Mit (schlussendlich) 8 Teilnehmern fand gestern Teil 3 der Jugendserie statt.  Am Ende gab es an der Spitze ein totes Rennen.

Moustafa: Auf Siegkurs bis kurz vor Schluss, aber dann…

Moustafa hatte die ersten vier Partien gewonnen, aber in der letzten lief es dann nicht mehr. Immerhin konnte er den Sieg teilen und auch den größten DWZ Zuwachs verzeichnen – somit konnte er sich als „moralischer“ Sieger fühlen.

Tom auf „Tauchstation“ – meistens hilft es!

Tom hatte in der 3. Runde gegen Moustafa verloren, profitierte dann aber von dessen Niederlage in der letzten Runde, so dass er noch gleichziehen konnte. Damit behauptete er die Führung in der Gesamtwertung.

Gideon: Luft nach oben

Gideon verlor gegen die beiden vor ihm Platzierten, gewann aber alle anderen Partien – Insgesamt also der geteilte 3. Rang.

Noah: Zünglein an der Waage

Noah gewann in der letzten Runde gegen Moustafa – und damit wurde die Tabelle nochmal etwa durcheinander gewürfelt. Noah konnte Rang drei teilen.

Hier der Link zu allen Einzelergebnissen: Klick!

Simon: Ein Sieg fehlte zum Treppchen

Simon verlor gegen die höhergewerteten Gegner und gewann gegen die anderen. Pech für, hn, dass er drei Gegner der ersten Kategorie hatte – Doch mit 2 Siegen wurde er geteilter 5. Ein Sieg mehr und es hätte für das Treppchen gereicht.

Shayan: Wenn es mit Deutschland nix mehr wird, dann eben Brasilien?

Shayan kam auch auf 2 Siege (allerdings einen kampflosen). Trotzdem wurde er geteilter 5.

Tim: auch da geht noch etwas mehr…

Auch Tim hatte 2 Siege (inkl. eines kampflosen), immerhin konnte er Noah besiegen. Er teilte somit auch noch den 5. Rang.

Ayas: Das erste Mal mit Uhr

Ayas kam gestern etwas später, somit konnte er erst zur 3. Runde einsteigen. Und beim 1. Turnier mit Uhr sind dann ja so viele andere Dinge spannend… Gestern reichte es jedenfalls noch nicht für einen Sieg.

In der Gesamtwertung konnten sich Tom (56) und Moustafa (47,5) etwas absetzen. Mit etwas Abstand folgen Gideon (33,33) und Noah (30,5). Nach der Sommerpause folgt der nächste Teil im September.

Herford: Im Rahmen der Erwartungen

Heute fand in Herford das traditionelle Schnellschachturnier statt. Insgesamt hatten sich 108 Teilnehmer trotz Freibadwetter eingefunden, um Klötzchen zu schieben. Von unseren Recken waren 3 mit von der Partie.

Tim: Hauchdünn am Ratingpreis vorbei

Tim startete zwar mit einer unnötigen Niederlage, kam dann aber immer besser ins Turnier und hatte dabei auch einige starke Gegner. Vor der letzten Runde notierte er bei 5 Zählern, das Remis in der Schlussrunde reichte leider nur zur Punktgleichheit mit den beiden Ratingbesten seiner Gruppe, Tims Feinwertung war leider einen Tacken zu schlecht – schade! Doch mit Rang 31 schnitt er deutlich besser ab als als seine Setzlistenposition 44.

Lennart: Fast exakte Punktlandung

Lennart verteilte Siege und Niederlagen fast abwechselnd über das ganze Turnier. Sein Schlussrundensieg hievte ihn auf 5 Punkte und Rang 39 – er war an 40 gesetzt. Bei ihm war also alles im Rahmen der Erwartungen.

Gabriel: Remiskönig?

Gabriel hatte eine sehr hohe (und für Schnellschach ungewöhnliche) Remisquote: 4 Mal teilte er den Punkt. Dazu kamen 2 Siege (und 3 Niederlagen). Insgesamt also knapp unter 50% auf Rang 66 (bei Setzlistenplatz 53). Aber da Schnellschach ja nicht Gabriels Spezialdisziplin ist, geht das Ergebnis in Ordnung.

Insgesamt also war das Abschneiden unserer Leute vollauf OK.

 

NRW Cup: Verkehrte Welt

Zum wiederholten Male fuhr eine Fraktion unseres Vereins zum NRW-Cup, der nicht mehr – wie bis vor einigen Jahren – unter den Verbänden kursierte – sondern mittlerweile fest in Oer-Erkenschwick verankert ist und in der dortigen Stadthalle beheimatet ist. In diesem Jahr wurde mit deutlich über 200 Teilnehmern ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Abgestuft in 200er DWZ Schritten waren die Gruppen eingeteilt.

Moustafa, Tim & Tom waren von unseren Leuten dabei. Vorher dachte ich ja, wenn überhaupt einer vorne mitspielen kann, dann wird es wohl Tim sein, doch alles kam ganz anders!

Tom: Vom Setzlistenletzten zum 1. Brett in der letzten Runde!

Tom konnte komplett frei aufspielen: Unter den 27 Teilnehmern seiner Gruppe F war er an Position 27 gesetzt. Nach einem kampflosen Punkt in Runde 1 hatte er in Runde 2 sehr viel Glück. In Runde 3 spielte er nicht gut und verlor. Doch in den folgenden 3 Runden reihte er Sieg an Sieg und lag vor der letzten Runde mit 5 Zählern gemeinsam mit 2 weiteren Spielern an der Spitze! Trotz guter Chancen verlor er in der letzten Runde und fiel somit auf Rang 5 zurück, doch dieser Rang sicherte ihm noch ein kleines Preisgeld. Eine tolle Vorstellung von Tom!

Moustafa: Da fehlte nicht viel…

Moustafa trat in Gruppe G an. Er war an 12 gesetzt unter den 18 Teilnehmern. Nach 4 Runden sah es durchwachsen für ihn aus, er hatte 1,5 Zähler. Aber Moustafa drehte dann ordentlich auf und gewann die letzten drei Runden. Damit stieß er noch bis auf Platz 6 vor und bekam nur aufgrund der etwas schlechteren Feinwertung keinen Geldpreis! Trotzdem eine super Leistung!

Tim: nicht sein Turnier

Nachdem Tim in den vergangenen Jahren immer Pech mit seiner DWZ gehabt hatte (knapp oberhalb der Untergrenze der Gruppeneinteilung), lag er in diesem Jahr in der Nähe der Obergrenze und war an 16 der 41 Starter gesetzt. Aber irgendwie lief nicht wirklich was zusammen, in den ersten beiden Runden verlor er trotz guter Stellungen. Er ließ zwei Siege folgen, aber statt eines Schlussspurts kam in den letzten drei Runden nur ein ganzer Zähler hinzu. Mit 3 Punkten wurde Tim 31. und war alles andere als zufrieden.

Trotz einiger Kritik an er Ausrichtung gefällt mir das Turnier aufgrund seines Modus, wenn man mit einer kleinen Gruppe unterwegs ist, ist doch immer mindestens einer dabei, der im Preisgeld oder zumindest in der Nähe landet.

 

 

Schnellschachjugenderie 2018 – Teil 2: Tom gewinnt

Tom: Alleiniger Sieg!

Tom war gestern bei den Jugendlichen das Maß der Dinge: Er gab nur ein Remis ab und wurde somit alleiniger 1. In der Gesamtwertung übernahm er somit auch den 1. Rang.

Hier gleich der Link zu Ergebnissen & Tabellen: Klick!

Noah: Als Einziger keine Niederlage gegen Tom!

Noah war gestern der Einzige der Tom ein Remis abknöpfen konnte. Auch sonst lief es für deutlich besser als beim letzten Mal, Noah wurde nämlich 2.!

Moustafa: Ab sofort wieder mit voller Kraft! Ramadan geht zu Ende!

Moustafa war beim letzten Mal geteilter 1., dieses Mal wurde er geteilter 3. – Dabei hatte er als einziger Teilnehmer Noah besiegt. In der Gesamtwertung ist Moustafa aktuell Toms härtester Verfolger.

Gideon: Gestern zweimal Dritter, Im Turnier und in der Gesamtwertung!

Gideon konnte gestern den 3. Rang teilen (mit drei Siegen). In der Gesamtwertung liegt er aktuell auch auf Rang 3.

Shayan: Ich hatte ihn gewarnt, aber er wollte so aussehen!

Shayan war gestern das erste Mal bei unserer Serie dabei. In einigen Partien wäre noch mehr drin gewesen…

Tim: Gestern war es sehr schwer

Beim letzten Mal lief es für Tim noch ziemlich gut, gestern nicht so. Aber nächstes Mal wieder?!

Die Gesamtwertung sieht derzeit Tom vorn (38), danach folgen Moustafa (29,5), Gideon (21,83) und Noah (19).

Weiter geht es am 04.07. – also in drei Wochen.

 

 

Turm Open Lippstadt: Da war mehr drin

Gabriel hatte sich fest vorgenommen, die SoS-Scharte auszuwetzen.

Das gelang ihm nicht so gut wie erhofft. Bis zur letzten Runde hatte er die Chance auf 50% – aber am Ende sollte es nicht sein. Gabriel kam auf 2,5/7 und wurde damit 53. der 66 Teilnehmer der A-Gruppe, gesetzt war er an 44. Seine DWZ wird sich minimal verbessern, die ELO etwas verschlechtern.

Tom gewinnt das Türmchen-Turnier in Lippstadt!

Zum zweiten Mal fand im Rahmen des Turm-Opens in Lippstadt das Jugendschnellschachturnier „Türmchen“ statt. Aufgrund diverser Terminüberschneidungen war leider nur einer unserer Recken dabei:

Tom war in dem 30-er Feld an 2 gesetzt und gewann die ersten vier Partien. In der 5. Runde wurde er ausgebremst, konnte aber am Ende noch zweimal zuschlagen. Da die Konkurrenz die „richtigen“ Ergebnisse erzielte, wurde Tom am Ende sogar Turniersieger!

Damit bot er eine saustarke Vorstellung und konnte sich über seinen ersten „richtigen“ Turniersieg freuen! Herzlichen Glückwunsch!

Herzlichen Dank an Mama Susanne, die fuhr, vor Ort die Betreuung übernahm und auch noch Photos machte und Bericht erstattete!

 

Tim bei den Offenen Deutschen: The Empire strikes back!

Tim hatte zwar die Qualli verpasst, aber bei den Deutschen gibt es ja auch noch die Offenen Gruppen. Tim trat in der A-Gruppe als einer der 85 Teilnehmer an und war an 56 gesetzt. Nach den letzten eher weniger guten Auswertungen fing das Turnier für Tim gar nicht gut an: Mit einer kleinen Rochade (also zwei Niederlagen). Dann bekrabbelte er ich aber und konnte sich auf 50% hocharbeiten und das Score bis zum Ende halten. Der Lohn: Rang 45 und Plus bei DWZ & ELO!

NRW JEM: Außer Spesen …

Mit großen Hoffnungen und Erwartungen hatte sich Tim am Ostermontag aufgemacht nach Kranenburg zu den NRW Jugendeinzelmeisterschaften. In dem extrem engen Teilnehmerfeld der U16 (die ersten 12 der 18 Teilnehmer lagen innerhalb von 100 DWZ!) war er an 4 gesetzt und bis Runde 4 lag Tim auch in „Schlagdistanz“ zur Spitze – aber dann lief gar nichts mehr. Mit 2,5 Punkten wurde Tim 14.

Grenke Open in Karlsruhe: Gigantisch!

Zum 3. Mal gingen in Karlsruhe die Grenke Open über die Bretter. Dieses Turnier mit dem härtesten Modus (9 Runden in 4,5 Tagen) fand vormalig als Neckar Open in Deizisau statt, war dort aber an seine Grenzen gestoßen. Seit dem Umzug nach Karlsruhe wächst und gedeiht es in unvorstellbarem Ausmaß. Dieses Jahr waren knappe 1500 Teilnehmer mit von der Partie.

Hauptort des Geschehens: Schwarzwaldhalle

Diese Menge muss erst einmal untergebracht werden: Das Kongress & Messe Zentrum Karlsruhe bot ausreichend Platz – Jeder Partie wurde an einem großen Tisch und mit Holzfiguren (bis auf die letzten Bretter in B-Open und die meisten im C-Open) ausgespielt. Gespielt wurde in 2 Hallen: Schwarzwaldhalle und der angrenzenden Gartenhalle. Ich konnte einen Blick hinter die Vorhänge werfen und kann versichern: Da ist noch Platz! Bis 2500 sollte es an diesem Standort gehen können!

Nebenort des Geschehens: Gartenhalle. Hier allerdings nur ein Teil, schräg links vom Standort des Photographen war auch noch einiges an Brettern aufgebaut.

Die Photos mit „Bases loaded“ kann sich ja der selbst im Netz ansehen – ich wollte absichtlich mal zeigen, wie es morgens ausschaut, bevor die Mengen die Hallen bevölkern.

Dominik im A-Open

Dominik war in diesem Jahr leider unser einziger Vertreter in dem Riesenteilnehmerfeld. Im A-Open (>1850) gingen unglaubliche 782 Spieler an den Start. Weitere Statistik gefällig? Gern: 47 Föderationen, 52 GM, 63 IM, 126 FM. Wer also mal andere Gegner benötigt, ist hier genau richtig.

Dominik hat ja schon seit einiger Zeit das Ziel, die DWZ über die 2000er Schallmauer zu hieven – sollte es ausgerechnet hier klappen?

Es ging jedenfalls gut los: Mit einem remis gegen eine belgische WFM. In Runde 2 (nach extrem kurzer Nacht: 1. Runde Gründonnerstag 19.00; 2. Runde Ostersamstag 9.00) konnte Dominik noch einen draufsetzen: Er gewann im Mittelspiel einen Bauern und verwertete diesen im Endspiel. Doch nach der langen Partie ging in der Nachmittagsrunde nicht mehr soviel, ein italienischer FM erwies sich als zu stark.

Dominik an Brett 149!

Frisch gestärkt an Tag 3 konnte sich Dominik an einem weiteren italienischem Spieler rächen. In der Bauernraubvariante hatte er den Bauern verteidigt und schließlich einen zweiten Bauern im Mittelspiel gewonnen. Im Endspiel ging es dann etwas hin und her, aber am Ende konnte Dominik triumphieren. In Runde 5 brachte er die im letzten Vereinstraining erworbenen Eröffnungskenntnisse auf Brett und damit zu einem bequemen remis.

Runde 6 war dann wieder weniger gut, gegen einen deutschen FM (und ehemaligen Dähne-Pokal Sieger) war nicht viel zu holen. Dominik rettete sich über den vorletzten Tag mit einem kurzen remis gegen eine deutsche WFM in die 50% Marke.

Der letzte Tag zeigte am Morgen eine weitere starke Partie von Dominik, die 3. Partie gegen einen Italiener sah seinen nächsten Schwarzsieg! Aber am Nachmittag konnte Dominik nicht nachlegen, gegen einen in Spanien lebenden Argentinier gab es zum Abschluss leider eine Null.

Trotzdem war es für Dominik sein bisher bestes Turnier! Er hatte nur Gegner mit einer ELO über 2150 und holte 50%! Nach ersten Hochrechnungen klappt es mit dem Sprung über die „magische“ 2000 – sowohl bei DWZ als auch bei ELO. In seiner Ratinggruppe (1851-2000) hatte Dominik vor der letzten Runde sogar geführt, aber die Niederlage warf ihn auf Platz 3 zurück. Schade, bei 160 Spielern in dieser Ratinggruppe wären auch mehr als nur ein Preis durchaus angemessen gewesen…

Bemerkenswert waren mal wieder die Zahl der Rücktritte: Zur letzten Runde traten fast 150 Spieler weniger an… Diese Zahl entspricht der Gesamtteilnehmerzahl bei einem mittleren Open in Deutschland – schon nicht schlecht!

Ich könnte nun noch einige Anekdoten vom Schiridasein preisgeben, aber darauf verzichte ich hier mal lieber… sonst würde der Bericht doch wohl zu lang!

 

 

 

 

Werther Schloss Open: Alle Zweihochsechser mit tollen Leistungen!

Am vergangenen Wochenende ging das 24. Schloss Open in Werther über die Bretter. 5 unserer Strategen saßen an denselben und allesamt konnten mit ihrem Abschneiden überaus zufrieden sein! Im Jugendopen waren die drei auf dem obigen Photo am Start, insgesamt stellten sich hier 60 Kinder U14 und DWZ < 1300 der Konkurrenz.

Simon: Auf der Jagd nach der ersten DWZ

Simon wollte sich unbedingt eine DWZ erspielen. Nach 2 Niederlagen zum Auftakt gewann er mit viel Glück die 3. Runde. Nach einer Niederlage in Runde 4 folgte ein weiterer glücklicher Sieg. Am Ende war dann etwas die Luft raus, nach hartem Kampf hatte Simon seine Partie drehen können, doch dann setzte er seinen Gegner patt. Immerhin hatte er am Ende 2,5 Punkte auf seinem Konto und wurde 48. Und er wird seine erste DWZ bekommen (wenn auch nicht ganz so hoch wie erwünscht…)

Gideon: Schweizer Gambit geht auch mal – und das gar nicht so schlecht!

Gideon ließ in den ersten beiden Runden einige Chancen aus – statt möglicher 2 Zähler waren nur 0,5 auf seinem Konto. Aber dann startete er eine furiose Aufholjagd: Er schaffte es tatsächlich, die übrigen 5 Partien zu gewinnen und schob sich bis auf den 3. Rang nach vorne (Er war an 8 gesetzt)! Fairerweise muss man aber einräumen, dass er die superstarken Gegner nach dem „Schweizer Gambit“ zu Turnierbeginn nicht mehr bekam. Trotzdem ein Klasseergebnis, das mit dem Pokal für den besten U10-Spieler geehrt wurde!

Tom: Gegenteil vom Schweizer Gambit, aber Riesen-DWZ-Satz!

Tom machte es genau anders als Gideon: Er war mit 4,5/5 gestartet und hatte dabei „en passant“ die Topgesetzte komfortabel  & überzeugend aus dem Weg geräumt. Gegen den späteren 100% Sieger hatte Tom in der vorletzten Runde dann durchaus Siegchancen, aber nach deren Auslassen und einem Fehler ging diese Partie den Bach runter. In der letzten Runde hatte Tom Vorteile, aber zwischendrin auch einmal riesiges Glück, so dass er mit dem Remis leben kann. Mit 5 Punkten wurde er 5. und schnitt damit erheblich besser als sein Setzlistenrang 18 ab. Er bekam den Pokal für den zweitbesten U10er und macht den drittgrößten DWZ-Sprung aller Teilnehmer! (Die älteren Semester können da nur neidisch werden, so leicht wird es für uns nicht mehr werden, mal eben in 7 Partien knapp 200 Zähler zuzulegen…).

Lennart: Am Pokerface wird noch gearbeitet…

Vielen Dank an Lennart, Jan & Dominik, die die „Kleinen“ betreuten – ich war (um im schachlichen Jargon zu bleiben) an den anderen Turnierort „gefesselt“. Bei obiger Nachbesprechung muss Lennarts Mimik zufolge ein fürchterlicher Fehler passiert sein.

Hardcore-Bedingungen – Leider kann ich nicht überzeugend darlegen, wie miserabel die Luft bereits kurz nach Rundenstart war.

Aber auch diejenigen von uns, die im „Hauptturnier“ starteten, zeigten sich von ihrer besten Seite. Das Turnier war wieder ausgebucht. Zwar tauchten Einige der Vorangemeldeten nicht auf, aber knappe 200 Teilnehmer sorgen immer noch dafür, dass das Schloss Open das größte Turnier in der Region bleibt. Im nächsten Jahr gibt es ein stolzes Jubiläum: Die 25. Auflage steht an!

Moustafa: DWZ-Satz gewinnt die 1000-er Wette!

Moustafa ging als Setzlisten 50. in das D-Turnier, welches 52 Teilnehmer umfasste. Das hieß zunächst scheinbar übermächtige Gegner, so dass es auch 2 Niederlagen gab. Aber dann schlug Moustafa zurück: Zwei Siege (der 2. gegen einen 1200er!) und ein Remis zum Abschluss: Mit 2,5 Zählern hatte Moustafa die 50% geknackt. Sehr angenehmer Nebeneffekt: Moustafas DWZ ist ab sofort vierstellig! Und er gewann die 1000-Wette gegen Tim (ob eher er die 1000 oder Tim die 2000 knacken würde). Im Nachhinein schade, dass der Einsatz nicht höher war als ein Döner!

Tim: nicht in dieser Welt?

Tim hatte seine Ziele mit der Wette gegen Moustafa bereits offengelegt. Im A-Turnier hängen die Trauben erfahrungsgemäß ziemlich hoch: Tim war unter den 45 Teilnehmern an Position 35 gesetzt. Zum Auftakt gab es mit dem Wertheraner Spitzenspieler Jonas Freiberger gleich einen im wahrsten Sinne des Wortes sehr schweren Gegner. Tim stand eigentlich ziemlich gut, aber am Ende ließ er sich von Jonas betuppen.

Schon eher unter uns?

Anschließend legte Tim eine sehr solide Spielweise an den Tag und ließ seinen Gegnern kaum Chancen auf Vorteil. Zwischendurch konnte er auch noch einen Sieg einbauen, so dass er mit 50% gegen durch die Bank extrem starke Gegnerschaft abschließen konnte. Er wurde somit 23. und wird ELO und DWZ deutlich aufpeppen – auch wenn es nicht zum Wettsieg gegen Moustafa reichte.

Insgesamt eine sehr erfreuliche Vorstellung unserer Jugendabteilung – mal schauen, ob die Erwachsenen zum Saisonausklang und den dann folgenden Turnieren nachziehen können!