Schnellschachturnier in Rinteln

2 unermüdliche Turnierspieler unseres Vereins waren gestern beim Schnellschachturnier in Rinteln mit von der Partie (9 Runden mit 15 Minuten pro Spieler und Partie).

Das Turnier war in der Masse (99) und in der Spitze (3 GM, 6 IM) sehr ordentlich besetzt.

Immer wieder spannend ist für mich zu sehen, wie so die Bedingungen und das Drumherum anderer Turniere sind. Sehr gewöhnungsbedürftig fand ich zum Beispiel gestern, dass (es wurde in einer Schule gespielt) der Spielsaal auf 4 Klassenräume aufgeteilt war. Würde ich nie so machen, aber nun gut, kann ja jeder so machen wie er es mag…

Dummerweise hatte ich gestern meine Kamera nicht dabei, also gibt es Photos aus der Konserve.

Sportlich verlief das Turnier aus unserer Sicht gestern im Rahmen der Erwartungen. Bis auf Runde 5 holten die beiden zusammen immer genau einen Punkt.

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Gabriel hatte nach Runde 5 50%, verlor dann zweimal, kam mit dem Schlussspurt von 2 Siegen dann aber noch wieder so gerade auf 50%. Er wurde 53. bei Setzlistenplatz 38. Mit den Partien war er nicht ganz zufrieden, wohl aber mit dem Ergebnis.

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Tim hatte gleich in Runde 1 einen IM (mit dem zu erwartenden Ergebnis), hatte nach 7 Runden aber dann 4 Zähler und lag damit 1. 1,5 Punkte vor Gabriel (2 Runden vor Schluss) und 2. knapp vor der magischen 50% Marke – doch zwei Niederlagen in den letzten beiden Runden ließen 1. Gabriel noch vorbeiziehen und 2. Tim unter 50% zurückfallen. Rang 59 bei Setzlistenplatz 56 war dann Tims Endergebnis, welches sicherlich OK ist, aber da hatte Tim sich mehr erhofft.

 

Tim erfolgreich in Gütersloh!

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Tim agierte beim Sparkassen Cup in Gütersloh äußerst erfolgreich. Er entschloss sich in der B-Gruppe anzutreten, wo in 5 Runden ausschließlich stärkere Gegner warteten. Tim war unter den 74 Spielern auf Position 61 gesetzt. Nachdem in seinen Partien in den ersten 4 Runden jeweils Weiß auf der Siegerseite saß, konnte er in der letzten Runde den Trend kippen und mit Schwarz gewinnen. Somit kam er auf 3 Zähler, Rang 30 und einen (inoffiziellen) DWZ-Gewinn von kanpp 80 Punkten (und konnte damit einige der von den Vereinskollegen bei diversen Sommerturnieren verspielten DWZ-Punkte) zu unserem Verein zurückholen.

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Seit ca. 2 Jahren wollte ich dieses Photo schon machen. Nein, es gibt kein Preisausschreiben, welcher Teilnehmer mit dieser Kappe bei einem Turnier rumläuft. Ich finde es nur erstaunlich, dass (anscheinend außer mir) keiner sonst daran Anstoß nimmt, wenn bei dem Turnier auch reichlich jüngere Teilnehmer am Start sind…

 

ZMDI Open Dresden 2016

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Ende Juli/Anfang August waren drei unserer Recken im ZMDI-Open in Dresden im Einsatz. Der Rundenbeginn um 14.00 Uhr ermöglichte nur ein eingeschränktes Rahmenprogramm. Das obige Photo wurde in der Gedenkstätte an der Bautzener Straße aufgenommen (ein ehemaliges Stasi-Gefängnis). Ich wollte diesen hübschen Raum ja gleich für unsere nächste Mitgliederversammlung buchen, die drei Vorstandsplätze am Ende passen ja mal schon.

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Dominik übte schon mal auf dem Posten des Generalsekretärs…

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… während Lukas andächtig den Audio-Dokumenten lauschte.

Die Schätze des Grünen Gewölbes beeindruckten mich ebenso wie die Sächsische Schweiz.

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Hier hätte ich mich auch gerne noch etwas länger aufgehalten …

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Das Hygiene Museum ist eine kleine Täuschung, es geht eher um alles, was mit dem Menschen zu tun hat. (Sonst hätte man mal wieder diversen Schachspielern den Besuch nahelegen können…)

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Schon bald hatte das Mindball-Game unseren Favoritenplatz eingenommen. Die ins Stirnband eingebauten Sensoren messen die Hirnaktivität – es geht darum, möglichst nichts zu denken und sich zu entspannen. Diese Störme werden in Bewegungsenergie „umgewandelt“, ganz links erkennt man auf dem Photo einen Ball, der sich auf das gegnerische „Tor“ zubewegt, wenn man besser an nichts denkt als der Mitspieler. Schnell hatten wir die erste zweihochechs Meisterschaft im Nichtsdenken organisiert. Dominik gewann das 1. Halbfinale sehr klar gegen mich, Jan etwas knapper gegen Lukas. Lukas konnte dann das Spiel um Platz 3 leicht gegen mich gewinnen (Spiel auf ein Tor), im Finale (aus dem das obige Photo stammt) ging es lange Zeit hin und her, Jan war zu einem Zeitpnkt schon kurz vor dem Sieg, aber Dominik konnte sich aus der schwierigen Lage befreien und gewinnen. Sehr schön auch immer wieder Anfeuerungsrufe wie „Los, nun entspann dich doch mal!“ oder dumme Sprüche.

Wenden wir uns dem schachlichen Teil zu. In den drei Leistungsgruppen wurden jeweils 9 Runde gespielt.

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Jan war an 24 der 46 Teilnehmer der C-Gruppe gesetzt. Nach unglücklichem Start (0/2) holte er in den folgenden 4 Runden drei Punkte und schloss das Turnier schließlich mit exakt 50% auf Rang 23 ab. Aufgrund des einen oder anderen verschenkten halben Punktes und der insgesamt eher schwächeren Gegnerschaft war er nicht ganz zufrieden.

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Lukas wagte sich ins Haifischbecken der A-Gruppe und war an 68 der 70 Teilnehmer gesetzt. Gleich in Runde 1 ging es gegen einen (schwachen und unmotivierten) IM – Lukas kam zu einem Remis.  Nach 4 Runden stand er glänzend da: 2,5 Punkte, aber dann wurden die Gegner ekelhaft stark, so dass Lukas bis zum Ende nur noch zu einem weiteren Remis kam. Mit 3 Punkten landete er auf Platz 59. In der einen oder anderen Partie wäre auch noch etwas mehr drin gewesen, dennoch kann er mit dem Ergebnis recht zufrieden sein.

Lukas traute sich als einziger unserer Fraktion ins ELO-gewertete Blitzturnier. Lukas war dort an Position 58 gesetzt (bei 80 Teilnehmern). Mit einem Schlussspurt kam er noch auf 4 Punkte und wurde 52.

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Bei Dominik lief nach der Halbzeit nicht mehr viel zusammen. Insgesamt erspielte er sich 1,5 Punkte und wurde 67 (Setzliste 68).

Insgesamt war festzustellen, dass es gegen starke Gegnerschaft doch noch was ganz anderes ist… Solange die richtigen Schlüsse für die kommende Saison gezogen werden…

Das vermeintlich beste Photo konnte ich allerdings gar nicht erst machen, weil ich zu diesem Zeitpunkt keine Kamera dabei hatte. Aber der Blick auf den Einkaufswagen der russischen Großmeisterpärchens, der voll gespickt war mit hochprozentigen Getränken ist unvergesslich…

 

Statistik aktualisiert & Ausblick nächste Saison

Es hat (mal wieder) länger gedauert, doch nun sind (endlich!) die Statistiken für das Sekt oder Selters auf dem neuesten Stand und können unter dem entsprechenden Menüpunkt aufgerufen werden.

Nach der Saison ist vor der Saison und da ich immer sehen kann, welche Vereine wie ihre Mannschaften melden, veröffentliche ich im fogenden unsere Auftellung für die kommende Saison, damit es nicht heißt, dass ich „Insider Informationen“ für den eigenen Verein nutze.

Also, hier unsere Aufstellung:

Rücker, Bastian

Guthier, Max

Spisla, Dominik

Wolffgang, Georg

Elefteriadis, Gabriel

Klein, Lukas,

Ehrlich, Tim

Grzonka, Raphael

Husemann, Dirk

Meyer, Leon

Fuhlrott, Tim

Müller, Frank

Weiser, Joshua

U14 Turnier in Delbrück: Tim verteidigt Titel

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Tim konnte gestern seinen im Vorjahr errungenen Sieg beim U14 Schnellschachturnier in Delbrück wiederholen.

Wir waren mit einer kleinen Delegation nach Delbrück gefahren, da einige Teilnehmer aus der Schach AG der Grundschule Theesen nach der Bielefelder Schülermeisterschaft auch mal ein Turnier spielen wollten, bei dem sich ansonsten überwiegend Vereinsspieler tummelten. Insgesamt waren 27 Spieler am Start, es wurden 7 Runden Schnellschach (15 Minuten pro Spieler und Partie ) gegeben.

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Tom konnte nach 2 Niederlagen zu Beginn mit 2 Siegen die Bilanz ausgleichen, in den letzten drei Runden war er immer wieder knapp dran, doch am Ende kam kein weiterer Punkt hinzu. Tom wurde 24.

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Noah musste sich in den ersten drei Runden erst einmal an das höhere Niveau gewöhnen. Punkten konnte er in der zweiten Turnierhälfte, er kam auf 2,5 Zähler und wurde 23.

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Leif lag mit 2/3 super im Rennen, doch dann wurden die Gegner doch etwas stärker, Leif bekam einige Spieler „von oben“. Insofern sind seine insgesamt 3 Punkte und Platz 16 sehr beachtlich!

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Gideon legte nach einen sauberen Schlussspurt hin, er gewann die letzten beiden Runden und schraubte sein Punktekonto damit auf 3,5 und wurde 15.!

Insgesamt also sehr erfreuliche Leistungen. Wenn die Jungs nun noch lernen, mehr auf das eigene Brett zu schauen (statt auf die eigene Uhr oder die Stellungen der Nachbarbretter) und die Bedenkzeit besser einteilen, ist da noch deutlich mehr drin!

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Tim hatte im letzten Jahr (mit etwas Glück) dieses Turnier gewonnen. Dieses Jahr agierte er deutlich souveräner, er erspielte sich 6 blitzsaubere und klare Siege. In der vorletzten Runde genügte ein Remis gegen den härtesten Widersacher, der bereits einen halben Punkt hinter Tim lag. Tim spielte klug, überzog die Stellung aber nicht, nach dem Remis brachte er dann in der letzten Runde mit einem weiteren Partiegewinn den Turniersieg unter Dach und Fach. Nächstes Jahr wird er dann aber in das Blitzturnier (der Erwachsenen und älteren Jugendlichen) wechseln müssen, da er die Altersgrenze überschreitet.

Doppelsieg bei Teil 5 der Schach 960 Serie

Mit (verspäteten) 10 Teilnehmern ging es gestern in den Teil 5 unserer Schach 960 Serie.

Schließlich wurde der Sieg geteilt zwischen

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Georg, unserem neuen Mitglied (Willkommen im Club!), der nach drei Siegen in Folge sich an die Spitze gesetzt hatte, dann gegen Lukas verlor, aber mit einem Sieg in der letzten Runde den geteilten Sieg sicherstellen konnte – und …

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Lukas, der mit dem Schweizer Gambit brillierte, nach der Niederlage in Runde 1 pflügte er sich von hinten durchs Feld, stoppte Georg und teilte somit den Sieg.

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Dominik belegte gestern Rang 3, dabei hatte er einigen Abstand zu den beiden ersten, aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den Nächstfolgenden.

Hier gibt es alle Rundenergebnisse und Tabellen im Netz.

Gemeinsam auf Rang 4 und 5 waren gestern…

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Tim, dessen Zwischenspurt in den Runden 3 & 4 ihn nach vorne brachte, doch die Niederlage in Runde 5 verhinderte den weiteren Vormarsch.

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… und Gabriel, der frisch aus dem Urlaub zurückgekehrt war. Gabriel hatte gestern jedenfalls die stärkste Gegnerschaft.

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Mit einem weiteren Punkt Rückstand folgte Ingo, der nach 3 Runden gut im Rennen lag, dann aber zweimal verlor.

Und nochmals einen Punkt zurück lagen …

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Matthias, der in der letzten Runde hochgelost wurde und somit keine guten Chancen hatte, noch mehr Punkte zu machen und …

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Jan, der nach 2 Auftaktremisen und 2 Niederlagen in der letzten Runde gewann und damit den Anschluss schaffte.

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Moustafa musste zwar gestern ernut mit dem letzten Rang Vorlieb nehmen, doch die Partien werden enger… Hoffentlich klappt es beim nächsten Mal!

In der Gesamtwertung mogelte sich Tim an Bastian, der pausierte, vorbei. Dahinter klafft eine Lücke, doch da es gestern ziemlich eng war, ist da sicherlich noch Eingies drin. Die genaue Liste gibt es hier, damit alle, die Lust haben, auch ihre Rechenspiele betreiben können.

In der DWZ Liste geht es auch lustig rauf und runter, den aktuellen Stand können alle Interessierten hier einsehen.

Nun ist erst einmal Sommerpause. Wann es genau im August weitergehen wird, entnehmt ihr bitte unserem Kalender.

 

 

Lauf & Schach Turnier 2016

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Leider war dieses Jahr die Teilnehmerzahl etwas rückläufig, obwohl das Turnier doch extra „EM-freundlich“ lag und alle rechtzeitig zum Achtelfinale zu Hause sein konnten. So wurde kurzerhand doppelrundig agiert, was immerhin zu 8 km Laufen führte.

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Bei dieser Startaufstellung wird schon so einiges klar… Die meisten fokussiert, Tim steht eher „zufällig“ dabei.

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Man kann es auch übertreiben, Max!

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Dieses Bild gab es häufiger zu sehen, wobei Florian in der Rückrunde etwas schwächelte, während Moustafa dann irgendwann dem Ramadan Tribut zollen musste.

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Da wurden alle Kräfte mobilisiert…

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oder doch nicht?

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Beim Schach hat sich Max noch nie so angestrengt.

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5 laufen, einer …

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läuft hinterher.

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Legte Dominik beim Laufen den Grundstein für den späteren Sieg? Man weiß es nicht und die Experten streiten sich weiter, ob das Laufen überhaupt eine so große Rolle spielt…

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Ein Bild mit Seltenheitswert: Auf der Gegengeraden führten Tim und Moustafa. Aber da waren ja auch noch 600 m zu absolvieren und die ätzendste Stelle kam auch noch:

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Die gefürchteten Treppen.

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Die Max´sche Treppentechnik war ganz solide.

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Eine Spur dynamischer: Moustafa.

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Nach den anstrengenden 800 m ging es dann an die Schachbretter, vorher aber noch…

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… ein großes Dankeschön an Jan, der ordentlich half, Stellungen, Uhren und sowieso alles partiefertig zu bekommen.

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Vielleicht sollten wir uns auch so ein Banner für unsere Heimkämpfe zulegen?

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Was es so alles auf einem Sportplatz gibt – wer kann mir verraten, wofür die benötigt werden?

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Auch beim Schach ging es meistens eher locker zu. Gespielt wurde wieder mit 4 Minuten Grundbedenkzeit zuzüglich 1 Sekunde pro Zug. Sobald der bessere Läufer am Brett eintraf, wurde die Uhr in Gang gesetzt.

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Moustafa hatte mit der Bedenkzeit noch seine liebe Mühe und Not.

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Holger musste sich erstmal in die 960-Regeln reinarbeiten. Zusammen mit dem ungewohnten Zeitmodus (Holger ist kein Blitzer) führte das dazu, dass er einige gute Stellungen versemmelte, da wären für ihn auch 2 Punkte mehr drin gewesen.

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Tim fügte dem Sieger zwar dessen einzige Niederlage zu, aber es gab zu viele Partien, die Tim nicht so erfolgreich gestaltete, dass er noch weiter vorne gelandet wäre.

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Das vergebene Endspiel gegen Dominik war dann auch gleich turnierentscheidend. Max landete mit 7 Punkten auf Rang 2-3.

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Auch Florian erspielte sich 7 Punkte, dabei meinte er, dass er nach dem Lauf gegen Dominik in der Hinrunde nicht mehr viel vernünftiges aufs Brett stellte.

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Heute am besten und an den entscheidenden Stellen dann eben auch mit der richtigen Portion Glück: Dominik. Nach der Niederlage in Runde 1 gewann er alle anderen 9 Partien und hatte somit 2 Punkte Vorsprung.

Hoffentlich sind beim nächsten Mal wieder mehr mit von der Partie!

 

 

 

NRW Cup 2016: Lukas greift Geldpreis ab

3 Zweihochsechsler waren gestern beim NRW Cup 2016 mit von der Partie. Nach dem erfolgreichen Auftritt im Vorjahr war die Devise klar: In Oeken-Erschwick sollte wieder Geld eingeheimst werden, damit der umgedichtete Ortsname auch zutraf.

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167 SpielerInnen traten in der Stadthalle Erkenschwick in 8 Gruppen (in je DWZ 200er-Schritten) gegeneinander an. Die gewöhnungsbedürftige Bedenkzeit von 25 Minuten zuzüglich 5 Sekunden pro Zug musste über 7 Runden durchgehalten werden.

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Dominik hatte vor einem Jahr noch ein glänzendes Turnier hingelegt, doch dieses Mal lief in Gruppe C nicht viel zusammen, obwohl er an Position 8 der 30 Teilnehmer „gesetzt“ war. Niederlage gleich zu Beginn, dann ein Sieg und dann … folgte außer zwei Remisen nicht mehr viel… 2 Punkte und Rang 28 waren der „Lohn“.

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Tim machte es in Gruppe D deutlich besser. Trotz des Genöckels, dass er aufgrund seiner DWZ von 1610 nur stärkere Gegner hätte (Grenze bei 1600) und das schon Wochen vor dem Turnier einsetzte, startete er – von Position 24 im 25er Feld – mit einem Sieg. Nach 5 Runden lag er mit 3 Zählern durchaus in Reichweite zu den Geldpreisen, die bis Platz 5 reichten, doch nach der Niederlage in Runde 6 war er aus dieser Nummer raus. Mit dem abschließenden Sieg spielte er sich noch so gerade in die Top Ten bei 4 Punkten.

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Lukas spielte wie Dominik in Gruppe C. Er war an Rang 29 gesetzt, konnte also befreit und ohne Druck aufspielen. Das ging in Runde 1 zwar daneben, doch danach steigerte sich Lukas und holte Punkt um Punkt. 2/3 und 4,5/6 waren die Zwischenstationen. In der letzten Runde hatte er ein echtes Endspiel, aufgrund seiner bescheidenen Zweitwertung (Auftaktniederlage bei Summenwertung ist selten hilfreich) war er zum Siegen „verdammt“. Nach längerem Ringen endete die Partie mit einem Remis, was dann doch noch zu Platz 4 bei 5 Zählern ausreichte. Nach Lukas´ Einschätzung wäre da sogar noch mehr möglich gewesen.

Fazit: Dieses Mal waren Zahl und Ausmaß der Verzögerungen deutlich geringer. Wenn wir erneut einen Geldpreis mitnehmen können, kommen wir gerne wieder noch Oekenschwick.

 

Training Juni 2016

Klein aber fein war die gestrige Trainingsgruppe, wohl etwas „urlaubsgeschwächt“. Nach den Blindaufgaben ging es in die Analysegruppen für die zweischneidige Stellung, die es dieses Mal in sich hatte: Wegen Schach war die Zahl der möglichen (und sinnvollen) Züge stark begrenzt. Dennoch steckte reichlich in der Stellung drin, wie dann auch beim Ausspielen zu sehen war.

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Jan ging erst ganz am Ende die Zeit aus, sonst…

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Georg setzte Dominik in der 2. Partie zwar ordentlich unter Druck, doch Dominik wehrte schließlich alle Drohungen ab und hatte dann den Materialvorteil.

 

Lukas gewinnt beim Turniersimultan

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Gestern war es mal wieder soweit: Eine neue Ausgabe des Turniersimultan stand an. Dank zahlreicher helfender Hände war alles ruck-zuck aufgebaut und vorbereitet.

Die Resonanz war besser als erwartet, ich war auf 7 eingerichtet, gespielt hätten gestern auch 10.

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Deswegen auch ein besonderes Dankeschön an Ingo und Moustafa, die gestern nicht antraten und so  zu einigen freien Partien kamen.

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Wie bewältigt man die für Schachspieler sonst ungewohnten Anforderungen: Drogen! Gut, dass es erneut keine Dopingkontrollen gab, wer weiß, wie viele sonst gesperrt worden wären.

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Vorbildlich: Jan – Immer die Augen auch noch auf einem anderen Brett.

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Immer in Bewegung: Tim und Gabriel im Hintergrund (wegen der Dynamik schon kaum noch zu erkennen…), Lukas hingegen ruhig und konzentriert am Brett.

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Was ist beim Tu-Si anders? Man trifft seine Gegner am Brett nur sehr selten, benötigt manchmal extrem lange, um überhaupt zu wissen, gegen wen man wo spielt. Und es gibt den Ring – damit wird die Figur markiert, mit der der letzte Zug ausgeführt wurde, damit der Mitspieler auch weiß, was gerade so abgeht.

Als Bedenkzeit hatten wir gestern die Grundbedenktzeit 50 Minuten und einen Zuschlag von 10 Sekunden pro Zug. Überraschend dauerte es fast eine ganze Stunde, bis die erste Partie vorbei war. Dann ging es aber ratz-fatz. Um 20:30 führte Lukas mit 4/5, Dominik hatte 2,5/3. Eine Viertelstunde später war fast alles gelaufen. Lukas weiter bei 4/5, Gabriel und Tim bei 3/5, Dominik 2,5/4.

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Da war mehr drin: Matthias kam gestern zu einem Punkt, stand aber in der einen oder anderen Partie eigentlich ganz vielversprechend.

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Jan hatte das Handicap, als letzter noch 2 Partien am Laufen zu haben. Das wurde von den anderen gnadenlos ausgenutzt. Somit blieb Jan bei 1,5 Zählern hängen.

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Walandis erspielte sich 2 Punkte. Für ihn hatte alles besser angefangen: Er hatte den ersten Sieg des Abends erspielt.

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Verglichen mit dem, was gestern immer wieder zu hören war, zeigt dieses Photo das Gegenteil. Da wurde doch gestern ordentlich verbal ausgeteilt von diesen beiden…

Die direkte Partie gab gestern dann auch den Ausschlag für den letzten Treppchenplatz. Gabriel wurde deswegen mit 3 Zählern 4. Er hatte immerhin auch einen wichtigen Einfluss auf den Turniersieg, da er Dominik dessen einzge Niederlage beibringen konnte.

Tim erspielte sich 4 Punkte und landete auf dem 3. Rang.

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Dominik war nach der Niederlage gegen Gabriel raus aus dem Rennen um Platz 1. Doch 4,5 Zähler langten für Platz 2.

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Lukas gestattete gestern nur 2 Remis (gegen Tim und Dominik) und hatte den Rest gewonnen. 5 Zähler bedeuteten für ihn gestern Platz 1.

Bei der nächsten Ausgabe (alle waren sich einig, dass man ruhig häufiger mal eine Runde Tu-Si einstreuen kann) müssen wir uns einen geeigneten Modus einfallen lassen, wie wir die Teilnehmer gerecht ermitteln (Dieses Mal mit Verzicht und Würfeln…).