Das Geheimis der herrenlosen Salatschale

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… klingt wie ein hübscher Krimititel, aber da ich kein Krimiautor bin… Jedenfalls sucht diese Salatschüssel nun schon seit einem halben Jahr nach ihrem rechtmäßigen Besitzer. Dafür hätte Gabriel dann ganz gerne seine Glasschüssel wieder…

 

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Im Vergleich zum vorigen Spiellokal ist es hier geradezu erfrischend, dass 1. die Tische immer komplett anders stehen und 2. wir auch am Ende nichts Großartiges mehr zurechtrücken müssen.

Heute ging es im „Spitzenspiel“ der Verbandsliga A gegen die Reserve vom BSK, die im Vergleich zur letzten Saison ordentlich aufgerüstet hatten (2 Spieler aus der 1. Mannschaft waren dazugestoßen), aber wohl meinten, für uns würden auch 7 reichen.

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Somit war Lukas an Brett 6 dann auch gleich arbeitslos und brachte uns mit 1-0 in Front.

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Tim kam schön aktiv aus der Eröffnung und setzte zu einer Bauernwalze am Königsflügel an, die sein Gegner noch forcierte. Dieser stand dann vor der Wahl, entweder seinen Läufer tot zu stellen oder gleich eine Figur für 2 Bauern zu geben. Er entschied sich für Letzteres, Tim kam mit schöner Taktik dazu, bald einen Bauern zurückzuholen und ließ dann nichts mehr anbrennen: 2-0.

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Bastian kam etwas passiver aus der Eröffnung am Spitzenbrett, wehrte aber alle gegnerischen Versuche ab und kam zu einem bequemen Remis.

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Zunächst sah es bei Georg an Brett 4 nach einer Zementstellung aus, dann kam doch etwas Bewegung in die Sache. Leider bekam Georg seinen Freibauern nicht so flott wie erhofft und sah sich auf einemal einem gegnerischen Bauernsturm gegenüber, der letzten Endes zum Erfolg genügte.

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Bei Dominik (Brett 3) sah es zunächst recht vielversprechend aus, dann fand er aber nicht die passende Fortsetzung und musste um Ausgleich kämpfen, bevor die Partie in ein ausgeglichenes Endspiel mündete, welches mit einem remis endete.

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Ich fühlte mich im Mittelspiel an Brett 7 eigentlich ganz wohl, doch nach einer forcierten Abwicklung hatte ich die gegnerischen Chancen unterschätzt und danach mehrfach nicht die zäheste Verteidigung gefunden – So war es jedenfalls nicht zu halten: 3-3.

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Die Partie von Max an Brett 2 verstand ich heute einmal wieder nicht. Meiner Meiung nach sah es nach der Eröffnung optisch gut aus, nach eingien „krummen“ Zügen schien der Gegner in Vorteil zu kommen, aber Max konnte den Laden zusammenhalten und zum remis abwickeln.

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Somit hing am Ende alles von Gabriels Partie an Brett 5 ab. Er stand nach der Eröffnung etwas passiver, als sein Gegner zu früh aktiv wurde, konnte er mit einem hübschen Konter einen Bauern abstauben. In Zeitnot sah Gabriel die schwer zu findende Gewinnfortsetung nicht und wickelte stattdessen ins Endspiel ab, bei dem sich das Material schließlich so reduzierte, dass der Mehrbauern nicht zu verwerten war: 4-4.

Für uns insgesamt eher ein Punktverlust als ein Punktgewinn, gegen 7 möchte man dann ja schon gewinnen… Immerhin sieht die aktuelle Tabellensituation sehr spannend aus: Nach dem BSK II und uns (je 5-1) folgen 3 Mannschaften mit 4-2. Eine davon ist unser nächster Gegner…

 

Bericht vom 8. Korbacher Open

Zwei unserer Mitglieder haben an dem 8. Korbacher Open teilgenommen. Hier folgt der Bericht von Dominik:

8. Korbacher Open: Jan innerhalb der Erwartung, Dominik mit Friedensnobelpreis

Zum ersten Mal spielten wir beide beim Korbacher Open mit. Vorab wurden uns gute Spielbedingungen zugesagt, die ich auch gleich bestätigen konnte. Ca. 30 der 40 Bretter in der A Gruppe wurden gleich bei chess24 live übertragen. Diese waren mit kompletter Montur ausgestattet. In der B Gruppe verzichteten die Veranstalter auf Holzbretter und in der C Gruppe auch auf Digitaluhren.

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Mit 68 weiteren Startern ging Jan im B-Open an den Start. Als an 23 gesetzter konnte Jan seine erste Runde in Favoritenrolle gleich für sich entscheiden, sodass er dann in Runde zwei gleich den an 1 gesetzten am Spitzenbrett empfing und unterlegen war. In Runde drei folgte dann eine Remis gegen einer eher schwächer gesetzten. An Tag drei kam ein Punkt dazu, nachdem Jan die erste Partie gewinnen konnte und in Runde 5 unglücklich erst schlechter Stand, eine Qualle gewann und dann noch auf ein Spieß reingefallen ist und ärgerlich verlor. Mit einem Endspurt mit 1,5 / 2 kam Jan schließlich auf 4 Punkte und Platz 28 was eine Leistung entsprechend seiner aktuellen DWZ entspricht und einen minimalen Elo Verlust.

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In der Gruppe A mit 80 Startern startete ich als an 49 gesetzter gleich gegen Nr. 9 in Runde 1. Nach langem Kampf kam ich schließlich zu einem Remis. Runde zwei ging dann gleich 100 Züge mit Dame gegen Turm, was ich in Zeitnot leider nicht gewinnen konnte – Remis. Runde drei gab es das nächste Remis nach knapp 60 Zügen und knapp 5 Stunden. Auch Tag drei brachte zwei Remisen gegen den an 5. Gesetzten und den nächsten stärker gesetzten Gegner, allerdings nach nicht so langen Partien. Meine Probleme aus Dresden kamen am letzten Tag zurück nachdem ich nach zu schlechter Vorbereitung mich auf eine Slawisch Variante eingelassen habe, die man kennen muss – schnelle Niederlage. In der letzten Runde nun der erste schwächere Gegner, gegen den ich im Morra Gambit ebenfalls einen Zug vergas und nach 10 Zügen schlecht stand. Nach 13 Zügen konnte ich glücklicherweise Remis machen. Insgesamt wurde ich 6 Remisen 45 / 80 und konnte dank des guten Gegnerschnitts etwas DWZ und knapp 20 Elo wiedergutmachen.

Für 2017 ist Korbach auch schonwieder im Gespräch. Bis auf Auslosungsproblemen (erste Runde startete zu unterschiedlichen Zeiten in den Gruppen) und hin- und wieder falsch erfassten Ergebnissen ist es ein sehr schönes Turnier mit auch sehr netten Teilnehmern (man ist auch Anderes gewohnt).

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Für manche Teilnehmer schien Korbach aber auch vergleichbar mit dem größten Open Deutschlands in Karlsruhe zu sein, doch so groß ist das Bürgerhaus dann auch wieder nicht.

 

Viererpokal Halbfinale: Viel Glück

Heute traf unsere Viererpokalmannschaft im Bezirkshalbfinale auf die Vertretung von Halle, die sich dankenswerterweise bereit erklärten, unser eigentlichens Heimspiel bei sich auszutragen.

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Von den Zahlen her waren wir leicht im Vorteil, doch das Match begann mit einer  kalten Dusche:

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Georg hütete das Spitzenbrett, aber er geriet in der Eröffnung frühzeitig auf Abwege und musste 2 bereits entwickelte Figure zurückbeordern – sein Gegner ließ sich nicht zweimal bitten und baute eine sehr unangenehme Fesselung auf, die zu einem Figurenverlust führte – 0-1.

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Thorsten hatte am 4. Brett nie die Remisbreite verlassen, als er ein Remisangebot bekam, nahm er dieses nach Rücksprache an – somit wurden die anderen beiden arg unter Druck gesetzt… (Berliner Wertung)

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In Lukas´ Stellung an Brett 2 war nicht viel los, als sein Gegner völlig kompensationsfrei eine Figur opferte und 2 Züge später aufgab, also Ausgleich zum 1,5-1,5, aber nun musste unser drittes Brett auch noch gewinnen, sollte es mit dem Weiterkommen etwas werden…

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Tim stand nach der Eröffnung nicht sonderlich berauschend, einige Felder tendierten zur Schwäche. Mit einigen Wacklern schleppte ich die partie ins Mittelspiel, wo Tims Gegner einige gute Fortsetzungen ausließ. Dann erspähte Tim eine Kombi, die so eigentlich nicht hätte funktionieren sollen, doch mit freundlicher Hilfe kam Tim mit einer Gewinnstellung heraus. Er wickelte gleich weiter ins Bauernendspiel ab, dass dann gar nich so einfach gewonnen war wie gedacht – sein Gegner übersah dankenswerterweise den an einer Stelle möglichen Remisweg – 2,5-1,5.

Insgesamt also unverschämt viel Glück. Über ein 1-3 hätte man sich nicht beklagen können.

 

 

Lippe-Cup: Tim knackt 1700!

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Tim war unser einziger Vertreter beim Lippe-Cup in Lieme. Er trat in der B-Gruppe an und war unter den 48 Spielern an 11 gelistet.

Nach einem Sieg in der Auftaktrunde kassierte er in Runde 2 eine Niederlage, als er in ein (zu) schlechtes Endspiel abwickelte, Nachdem er in Runde 3 einige schwierige Momente mit Glück und Geschick überstand und in der vorletzten Runde ein Remis einstreute, stieß er mit seinem relativ leichten Sieg in der Finalrunde auf Platz 7 vor, bei 3,5 Punkten.

Nach der inoffiziellen DWZ-Auswertung knackte er damit die 1700-er „Schachallgrenze“.

 

960-Serie: Sieg für drei

Gestern fand der 8. Teil unserer Schach 960 Serie statt. Eigentlich sollte man meinen, dass man bei der „Art der Tabelle“ nicht mehr überrascht werden kann, doch gestern gab es ein neues Tabellenbild: Drei Leute punktgleich an der Spitze, dann zwei Siege Vorsprung auf die nächste Gruppe, die dann aber auch gleich wieder 4 Spieler umfasste.

Wer die genauen Rundenergebnisse nachvollziehen will, hat die Chance dazu mit diesem Link.

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Bastian gewann gestern die ersten drei Runden und lag somit alleine in Front. In Runde 4 erwischte es ihn (gegen Dominik), mit dem Sieg in der letzten Runde sicherte er sich den geteilten Platz and der Sonne.

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Tim hatte in Runde 2 gegen Dominik gewonnen, aber in Runde 3 gegen Bastian verloren – da er den Rest gewann, konnte auch er den 1. Rang teilen.

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… und Dominik war der 3. im Bunde.

Danach dann wie beschrieben eine große Lücke, kein Wunder, da ja alle anderen quasi schon mal 2-3 Niederlagen auf ihrem Konto hatten. Und wenn man sich dann auch noch die Punkte gegenseitig wegnimmt…

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Ingo war aus dem Verfolgerfeld der Einzige, der allen drei „von oben“ am Brett gegenüber saß.  Den Rest gewann er.

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Bernd gehörte auch zur „Horde“ auf dem großen geteilten 4. Rang.

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… wie auch Matthias, der sich schon auf einen DWZ-Gewinn gefreut hatte (aber aus dem wurde dann doch nichts…).

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Jan reihte sich ebenfalls in den Reigen der 6-Punkter ein.

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Moustafa (Willkommen im Club!) schaffte es gestern leider nicht, auch zu den anderen vorzustoßen.

In der Gesamtwertung liegt Bastian weiter klar vorne, er hat nun 118,33 Punkte. Tim (96,66, aber schon mit Streichergebnis), Dominik (88,16) und Lukas (74) werden wohl die Plätze 2 & 3 untereinander ausmachen.

Und hier noch der obligatorische Blick auf die aktuelle DWZ-Liste:

Rang

Name, Vorname
DWZ

1

Rücker, Bastian

2049-14

2

Kapitza,Mathias

1994-1

3

Krüger, Tim

1971-1

4

Kraetzer.Rüdiger 1865-3

5

Wolffgang, Georg 1862-1

6

Spisla,Dominik 1856-24

7

Husemann,Dirk 1835-22

8

Klein,Lukas 1825-19

9

Hufendiek,Ekkehard 1753-6

10

Schirmbeck,Markus 1727-7

11

Milonas, Walandis 1719-1

12

Fuhlrott, Tim 1724-14

13

Fischer, Bernd 1614-3

14

Ellerbrock, Ingo 1624-9

15

Müller,Frank 1623-5

16

Elefteriadis,Gabriel 1589-22

17

Wehr,Jan 1462-16

18

Treimann, Matthias 1419-9

19

Rüthemann, Gunnar 1046-1

20

Khilli, Moustafa 999-5

 

Weiter geht es in 4 Wochen, also am 9. November.

 

Tim wird Bezirksmeister in der U16!

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Tim musste in der U16 ran, das Teilnehmerfeld war übersichtlich: Insgaesamt waren nur Spieler am Start. In der Auftaktrunde kam Tim nach einem Rechenfehler seines Gegners zu einem leichten Sieg. Gesundheitsbedingt musste sein Gegner danach aus dem Turnier aussteigen, Tims verbliebene Gegner hatten ihre Partie gegeneinander remisiert. Tim spielte in Runde 2 zu harmlos, die Partie endete mit einem schnellen Remis. In Runde 3 kam Tims Gegner in Zeitnot und beging dort in schwieriger Stellung den entscheidenden Fehler, der einen Bauern kostete. Tim ließ nichts mehr anbrennen, gewann die Partie und den Bezirksmeistertitel.

 

 

 

Schach 960 – Teil 7

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Dominik konnte gestern seine Misserfolgs-Serie beenden und den 7. Teil der Schach 960 Serie gewinnen. Nach 2 Siegen gab er in Runde 3 ein Remis ab (gegen Tim K.), gewann dann in der vorletzten Runde gegen Lukas und besiegte zum Abschluss auch noch den bis dahin führenden Bastian.

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Bastian hatte gestern die ersten 4 Runden gewonnen, bevor ihn die Niederlage gegen Dominik auf Platz 2 zurückfallen ließ. Für die klare Führung in der Gesamtwertung reicht es trotzdem locker…

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Lukas hatte gegen die beiden Topplatzierten verloren, aber alle anderen Partien gewinnen können, was am Ende zum geteilten 3. Rang genügte. Teilen musste er mit mir, was reichlich ungerecht war, da ich weder gegen Bastian noch gegen Dominik gestern spielen musste und Lukas die Partie gegen mich gewonnen hatte.

Hier ist der Link zu allen Ergebnissen.

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Tim gab gestern sein Debüt und lag nach drei Runden bestens im Rennen, doch in den letzten beiden Runden verlor er gegen Bastian und Lukas.

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Gabriel kam nach 0/3 gestern noch zu einem Schlussspurt und wurde damit noch geteilter 6.

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Auch Jan hatte gestern 2 Sige zu verzeichnen und teilte Rang 6 mit Gabriel.

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Bernd war gestern nach längerer Zeit wieder dabei und wurde mit 1 Remis und 1 Sieg geteilter 8.

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Tim kam gestern nicht so wirklich ins Turnier, er teilte mit Bernd Rang 8.

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Gunnar war gestern ein weiteres neues Gesicht, der sein erstes Schachturnier überhaupt spielte. Und dann gleich Schach 960! Gunnar kam immerhin zu einem Partiegewinn.

In der Gesamtwertung vergrößerte Bastian seinen Vorsprung, er hat nun 102 Zähler. Dahinter wird es eng: Tim (82,83), Lukas (74) und Dominik (71,83). Mit den üblichen Formschwankungen und anstehenden Streichergebnissen ist hier noch alles mach- und denkbar.

In der DWZ-Wertung machte Dominik einen großen Sprung: + 50 Punkte. Hier die genaue Liste:

Rang

Name, Vorname
DWZ

1

Rücker, Bastian

2058-13

2

Kapitza,Mathias

1994-1

3

Krüger, Tim

1971-1

4

Kraetzer.Rüdiger 1865-3

5

Wolffgang, Georg 1862-1

6

Spisla,Dominik 1847-23

7

Husemann,Dirk 1835-22

8

Klein,Lukas 1825-19

9

Hufendiek,Ekkehard 1753-6

10

Schirmbeck,Markus 1727-7

11

Milonas, Walandis 1719-1

12

Fuhlrott, Tim 1671-13

13

Fischer, Bernd 1646-2

14

Ellerbrock, Ingo 1640-8

15

Müller,Frank 1623-5

16

Elefteriadis,Gabriel 1589-22

17

Wehr,Jan 1456-15

18

Treimann, Matthias 1419-8

19

Rüthemann, Gunnar 1046-1

20

Khilli, Moustafa 1007-4

 

Weiter geht es bereits in 2 Wochen, also am 12.10.!

After-Party-Schach

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… traf heute zumindest für das Spiellokal unseres Gastgebers zu, da wurde wohl gestern nett gefeiert. Inwieweit unsere Recken gestern dem Geselligen fröhnten, war heute auf den Brettern nicht unbedingt zu erkennen.

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Hier stellte sich für mich die Frage, welchen Zweck der Sozialraum hat. Kommt man da nur rein, wenn man besonders sozial ist – oder gerade nicht, damit man es wird? Und warum ist die Tee-Küche ebenfalls im Sozialraum? Geht dasHand in Hand oder schließt sich das gegenseitig aus? Fragen über Fragen…

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Und hier noch etwas aus der Vorschlagskiste „Was mache ich bloß mit meinem Partieformular?“ Fairerweise muss erwähnt werden, dass keiner der Spieler des heutigen Matches seine Origami-Künste ausprobierte, das abgebildete Schiffchen schien vom gestrigen Jugendmannschaftskampf übrig geblieben zu sein…

Nun aber endlich zum Schachlichen: Im heutigen Verbandsligakampf gegen und in Elsen waren wir von der Aufstellung her leicht favorisiert. Im Prinzip sah es nach 2-3 Stunde Spielzeit auch gar nicht so schlecht aus.

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Dominik stand an Brett 3 eigentlich sehr ordentlich und schien schon auf dem besten Wege zu sein, uns in Führung zu schießen, aber dann griff er einmal fehl und dummerweise standen die Figuren so, dass danach auch gleich die Partie verloren ging.

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Lukas hatte sich an Brett 5 frühzeitig das Läuferpaar und eine gute Stellung gesichert. Dann opferte er einen Bauern und wurde mit reichlich Initiative entschädigt. Sein Gegner konnte unter Druck nicht die besten Züge finden, Lukas gewann mit einem taktischen Trick erst eine Figur, kurz danach kam er nach einem hübschen Damenopfer zu einem „Matt in 2“.

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Thorsten kam bei seinem Debüt an Brett 8 ganz nett aus der Eröffnung. Mit einem hübschen Zwischenzug wiederlegte er den gegnerischen Kombinationsgedanken und verblieb schließlich mit einer Mehrqualität. Diese gab er zurück und wickelte in ein gewonnenes Bauernendspiel ab, wodurch wir mit 2-1 in Führung gingen.

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Gabriel stand am 4. Brett lange Zeit ausgeglichen. Einer seiner Bauern stand so böd, dass er im Endspiel einfach weg war. Dieser Nachteil war bei geringer werdender Zeit dann nicht mehr auszugleichen, so dass es 2-2 stand.

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Tim kam heute nicht so richtig in die Partie an Brett 7, sein Gegner war eher am Drücker und nachdem Tim nicht rochiert hatte, wurden die Probleme fast von Zug zu Zug größer. Schließlich gab Tim auf, 2-3 aus unserer Sicht.

Da musste in den letzten 3 Partien also alle mobilisiert werden…

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Bastian dominierte seinen Gegner am Spitzenbrett aus der Eröffnung heraus, er gewann 2 Bauern. Seine Figuren waren dann irgenwann so aktiv, dass sein Turm nicht mehr zurück konnte und eine Qualle verloren ging. Doch Bastians aktive Figuren belagerten weiterhin die gegnerische Stellung, nachdem er mit geschicktem Manövrieren den „Dosenöffner“ gefunden hatte, ging es dann ganz schnell und es stand 3-3.

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Eigentlich fühlte ich mich in meiner Partie am 6. Brett nach der Eröffnung nicht unwohl, aber dann habe ich wohl zwei weniger gute Züge gefunden, nach denen mein Gegner gute Chancen bekommen hätte. Zu meinem Glück sah er das nicht, sondern beging in der Folge einige taktische Ungenauigkeiten, die in der Summe eine Figur kosteten. Am Ende schlug er dann noch einen vergifteten Bauern, wodurch sich weiteres Material verabschiedet hätte: 4-3 für uns.

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Auch Max konnte heute am 2. Brett in die Taktik-Kiste greifen. Nachdem er bereits passabel aus der Eröffnung gekommen war,  staubte er mit einer hübchen Kombi einen Bauern ab. Er wickelte in der Folge in ein gewonnenes Turmendspiel ab, indem er mit umständlichen Königsmanövern zwar nicht überzeugen konnte, aber letzten Endes den ganzen Punkt nach Hause brachte und somit den Endstand von 5-3 für uns besiegelte.

Auch wenn das heute noch keine komplett überzeugende Vorstellung war, waren wir doch deutlich besser als zum Saisonauftakt. Beruhigend vor allem, dass wir heute deutlich weniger Glück benötigten. Und die Elsener hätten sich auch nicht beschweren können, wenn wir noch etwas höher gewonnen hätten. Ende Oktober empfangen wir nun die 2. Mannschaft des BSK zum Spitzenspiel – alle anderen Teams unserer Gruppe mussten bereits Federn lassen.

 

Jubiläums Simultan in Ubbedissen

Die Schachabteilung des SV Ubbedissen hatte aus Anlass ihres 60jährigen Bestehens zu einem Simultan eingeladen mit Matthias Blübaum.

Leider waren nur recht wenige Vereine vertreten, die Teilnehmer schickten. Von uns waren Gabriel und Tim am Start.

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So einig sieht man die beiden ja nur selten…

Tim geriet schon in der Eröffnung auf Abwege. Die gelockerte Bauernstruktur tat ihr übriges, erst verabschiedete sich ein Bauer, dann ein weiterer, so dass Tim aufgeben konnte.

Gabriel hatte aufgrund des in der Mitte steckengebliebenen Blübaumschen Königs durchaus Chancen, doch verpasste er die beste Fortsetzung und fand sich schließlich in einem Endspiel mit Minusbauern wieder, in dem nichts zu reißen war.

 

Saisonauftakt: Neue (heilige?) Hallen

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So sieht es aus, unser neues Spiellokal. Ob es heilige Hallen werden, wird die Zukunft zeigen…

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Jedenfalls gehen die Uhren hier anders – wenn überhaupt. Da nutzt die beste Funksteuerung nichts.

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Aus der Serie der hübschesten Stifte aller Zeiten…

Mit Porta empfingen wir heute einen der Aufsteiger in der Verbandsliga A. Von den Zahlen her waren wir favorisiert.

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Gabriel hatte an Brett 4 leichte optische Vorteile, spielte dann nicht konsequent weiter, so dass das Spiel bald verflachte und Remis vereinbart wurde.

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Lukas stand an Brett 5 etwas passiver, befreite sich dann aber und konnte (an einer Stelle mit etwas Glück) ausgleichen und ebenfalls ein Remis erreichen.

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Tim wickelte am 7. Brett in eine forcierte Variante ab, die gar nicht gut hätte sein sollen, aber mit etwas Glück landete auch er schließlich in einer ausgeglichenen Stellung, die Remis gegeben wurde.

Ich selbst (heute mal ohne Photo; an Brett 6) kam mit optischen Vorteilen aus der Eröffnung, machte es mir dann aber unnötig komplizierter als notwendig.  Nach einem gegnerischen Fehler hätte ich auch gleich gewinnen können, ich wählte stattdessen die Abwicklung ins Endspiel mit zwei Mehrbauern, wo ich dann mit einem taktischen Trick doch noch etwas abkürzen konnte.

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Frank  kam nach der Eröffnung in Probleme und musste einen Bauern abgeben. Da kam das gegnerische Remisangebot gerade rechtzeitig… Nun stand es 3-2.

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Dominik packte an Brett 3 einen neuen Zug in einer Variante aus – nur leider bewährte sich der so gar nicht, die Bauernstruktur war hinüber und die Position schlecht. Zunächst verabschiedet sich ein Bauer, in Zeitnot dann auch die Partie.

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Max spielte die Eröffnung an Brett 2 nicht überzeugend und verkehrte bald in Problemen. Seine Figur bekam er nur aufgrund der gegnerischen Kooperation wieder, hatte dann aber noch einen Bauern weniger. Aber je länger seine Partie heute dauerte, umso besser wurde Max, zunächst ergriff er die Initiative, dann holte er einen Bauern zurück, schließlich hatte er einen Mehrbauern, der bis auf die 7. Reihe vordrang – 4-3 für uns.

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Bastian musste heute am Spitzenbrett am längsten ackern, dabei sah es bei ihm früh am vielversprechendsten aus. Im Mittelspiel konnte er eine Figur abstauben und diesen Vorteil bis ins Endspiel konserverieren. Aber irgendwann wurden die gegnerischen Bauern immer stärker und einmal konnte Bastian auch verlieren, doch mit Glück blieb er in der Partie und konnte unter Zeitdruck gerade noch rechtzeitig den rettenden Remishafen erreichen.

Also gewannen wir mit viel Glück 4,5-3,5. Hauptsachen gewonnen. Aber wenn wir unserem Anspruch gerecht werden wollen, oben mitzuspielen, dann muss eine Steigerung her!

Wie Dominik treffend feststellte, ist diese Saison alles ganz anders. Er hatte in der letzten Saison nicht eine Partie verloren, ich nicht eine gewonnen – und beide „Serien“ hatten schon am 1. Spieltag keinen Bestand mehr.

In drei Wochen geht es bereits weiter (Wer macht nur immer diese Terminpläne?), dann geht es nach Elsen.