Archiv der Kategorie: Turniere

Tim wird Bezirksmeister in der U16!

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Tim musste in der U16 ran, das Teilnehmerfeld war übersichtlich: Insgaesamt waren nur Spieler am Start. In der Auftaktrunde kam Tim nach einem Rechenfehler seines Gegners zu einem leichten Sieg. Gesundheitsbedingt musste sein Gegner danach aus dem Turnier aussteigen, Tims verbliebene Gegner hatten ihre Partie gegeneinander remisiert. Tim spielte in Runde 2 zu harmlos, die Partie endete mit einem schnellen Remis. In Runde 3 kam Tims Gegner in Zeitnot und beging dort in schwieriger Stellung den entscheidenden Fehler, der einen Bauern kostete. Tim ließ nichts mehr anbrennen, gewann die Partie und den Bezirksmeistertitel.

 

 

 

Schnellschachturnier in Rinteln

2 unermüdliche Turnierspieler unseres Vereins waren gestern beim Schnellschachturnier in Rinteln mit von der Partie (9 Runden mit 15 Minuten pro Spieler und Partie).

Das Turnier war in der Masse (99) und in der Spitze (3 GM, 6 IM) sehr ordentlich besetzt.

Immer wieder spannend ist für mich zu sehen, wie so die Bedingungen und das Drumherum anderer Turniere sind. Sehr gewöhnungsbedürftig fand ich zum Beispiel gestern, dass (es wurde in einer Schule gespielt) der Spielsaal auf 4 Klassenräume aufgeteilt war. Würde ich nie so machen, aber nun gut, kann ja jeder so machen wie er es mag…

Dummerweise hatte ich gestern meine Kamera nicht dabei, also gibt es Photos aus der Konserve.

Sportlich verlief das Turnier aus unserer Sicht gestern im Rahmen der Erwartungen. Bis auf Runde 5 holten die beiden zusammen immer genau einen Punkt.

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Gabriel hatte nach Runde 5 50%, verlor dann zweimal, kam mit dem Schlussspurt von 2 Siegen dann aber noch wieder so gerade auf 50%. Er wurde 53. bei Setzlistenplatz 38. Mit den Partien war er nicht ganz zufrieden, wohl aber mit dem Ergebnis.

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Tim hatte gleich in Runde 1 einen IM (mit dem zu erwartenden Ergebnis), hatte nach 7 Runden aber dann 4 Zähler und lag damit 1. 1,5 Punkte vor Gabriel (2 Runden vor Schluss) und 2. knapp vor der magischen 50% Marke – doch zwei Niederlagen in den letzten beiden Runden ließen 1. Gabriel noch vorbeiziehen und 2. Tim unter 50% zurückfallen. Rang 59 bei Setzlistenplatz 56 war dann Tims Endergebnis, welches sicherlich OK ist, aber da hatte Tim sich mehr erhofft.

 

Tim erfolgreich in Gütersloh!

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Tim agierte beim Sparkassen Cup in Gütersloh äußerst erfolgreich. Er entschloss sich in der B-Gruppe anzutreten, wo in 5 Runden ausschließlich stärkere Gegner warteten. Tim war unter den 74 Spielern auf Position 61 gesetzt. Nachdem in seinen Partien in den ersten 4 Runden jeweils Weiß auf der Siegerseite saß, konnte er in der letzten Runde den Trend kippen und mit Schwarz gewinnen. Somit kam er auf 3 Zähler, Rang 30 und einen (inoffiziellen) DWZ-Gewinn von kanpp 80 Punkten (und konnte damit einige der von den Vereinskollegen bei diversen Sommerturnieren verspielten DWZ-Punkte) zu unserem Verein zurückholen.

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Seit ca. 2 Jahren wollte ich dieses Photo schon machen. Nein, es gibt kein Preisausschreiben, welcher Teilnehmer mit dieser Kappe bei einem Turnier rumläuft. Ich finde es nur erstaunlich, dass (anscheinend außer mir) keiner sonst daran Anstoß nimmt, wenn bei dem Turnier auch reichlich jüngere Teilnehmer am Start sind…

 

ZMDI Open Dresden 2016

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Ende Juli/Anfang August waren drei unserer Recken im ZMDI-Open in Dresden im Einsatz. Der Rundenbeginn um 14.00 Uhr ermöglichte nur ein eingeschränktes Rahmenprogramm. Das obige Photo wurde in der Gedenkstätte an der Bautzener Straße aufgenommen (ein ehemaliges Stasi-Gefängnis). Ich wollte diesen hübschen Raum ja gleich für unsere nächste Mitgliederversammlung buchen, die drei Vorstandsplätze am Ende passen ja mal schon.

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Dominik übte schon mal auf dem Posten des Generalsekretärs…

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… während Lukas andächtig den Audio-Dokumenten lauschte.

Die Schätze des Grünen Gewölbes beeindruckten mich ebenso wie die Sächsische Schweiz.

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Hier hätte ich mich auch gerne noch etwas länger aufgehalten …

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Das Hygiene Museum ist eine kleine Täuschung, es geht eher um alles, was mit dem Menschen zu tun hat. (Sonst hätte man mal wieder diversen Schachspielern den Besuch nahelegen können…)

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Schon bald hatte das Mindball-Game unseren Favoritenplatz eingenommen. Die ins Stirnband eingebauten Sensoren messen die Hirnaktivität – es geht darum, möglichst nichts zu denken und sich zu entspannen. Diese Störme werden in Bewegungsenergie „umgewandelt“, ganz links erkennt man auf dem Photo einen Ball, der sich auf das gegnerische „Tor“ zubewegt, wenn man besser an nichts denkt als der Mitspieler. Schnell hatten wir die erste zweihochechs Meisterschaft im Nichtsdenken organisiert. Dominik gewann das 1. Halbfinale sehr klar gegen mich, Jan etwas knapper gegen Lukas. Lukas konnte dann das Spiel um Platz 3 leicht gegen mich gewinnen (Spiel auf ein Tor), im Finale (aus dem das obige Photo stammt) ging es lange Zeit hin und her, Jan war zu einem Zeitpnkt schon kurz vor dem Sieg, aber Dominik konnte sich aus der schwierigen Lage befreien und gewinnen. Sehr schön auch immer wieder Anfeuerungsrufe wie „Los, nun entspann dich doch mal!“ oder dumme Sprüche.

Wenden wir uns dem schachlichen Teil zu. In den drei Leistungsgruppen wurden jeweils 9 Runde gespielt.

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Jan war an 24 der 46 Teilnehmer der C-Gruppe gesetzt. Nach unglücklichem Start (0/2) holte er in den folgenden 4 Runden drei Punkte und schloss das Turnier schließlich mit exakt 50% auf Rang 23 ab. Aufgrund des einen oder anderen verschenkten halben Punktes und der insgesamt eher schwächeren Gegnerschaft war er nicht ganz zufrieden.

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Lukas wagte sich ins Haifischbecken der A-Gruppe und war an 68 der 70 Teilnehmer gesetzt. Gleich in Runde 1 ging es gegen einen (schwachen und unmotivierten) IM – Lukas kam zu einem Remis.  Nach 4 Runden stand er glänzend da: 2,5 Punkte, aber dann wurden die Gegner ekelhaft stark, so dass Lukas bis zum Ende nur noch zu einem weiteren Remis kam. Mit 3 Punkten landete er auf Platz 59. In der einen oder anderen Partie wäre auch noch etwas mehr drin gewesen, dennoch kann er mit dem Ergebnis recht zufrieden sein.

Lukas traute sich als einziger unserer Fraktion ins ELO-gewertete Blitzturnier. Lukas war dort an Position 58 gesetzt (bei 80 Teilnehmern). Mit einem Schlussspurt kam er noch auf 4 Punkte und wurde 52.

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Bei Dominik lief nach der Halbzeit nicht mehr viel zusammen. Insgesamt erspielte er sich 1,5 Punkte und wurde 67 (Setzliste 68).

Insgesamt war festzustellen, dass es gegen starke Gegnerschaft doch noch was ganz anderes ist… Solange die richtigen Schlüsse für die kommende Saison gezogen werden…

Das vermeintlich beste Photo konnte ich allerdings gar nicht erst machen, weil ich zu diesem Zeitpunkt keine Kamera dabei hatte. Aber der Blick auf den Einkaufswagen der russischen Großmeisterpärchens, der voll gespickt war mit hochprozentigen Getränken ist unvergesslich…

 

U14 Turnier in Delbrück: Tim verteidigt Titel

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Tim konnte gestern seinen im Vorjahr errungenen Sieg beim U14 Schnellschachturnier in Delbrück wiederholen.

Wir waren mit einer kleinen Delegation nach Delbrück gefahren, da einige Teilnehmer aus der Schach AG der Grundschule Theesen nach der Bielefelder Schülermeisterschaft auch mal ein Turnier spielen wollten, bei dem sich ansonsten überwiegend Vereinsspieler tummelten. Insgesamt waren 27 Spieler am Start, es wurden 7 Runden Schnellschach (15 Minuten pro Spieler und Partie ) gegeben.

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Tom konnte nach 2 Niederlagen zu Beginn mit 2 Siegen die Bilanz ausgleichen, in den letzten drei Runden war er immer wieder knapp dran, doch am Ende kam kein weiterer Punkt hinzu. Tom wurde 24.

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Noah musste sich in den ersten drei Runden erst einmal an das höhere Niveau gewöhnen. Punkten konnte er in der zweiten Turnierhälfte, er kam auf 2,5 Zähler und wurde 23.

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Leif lag mit 2/3 super im Rennen, doch dann wurden die Gegner doch etwas stärker, Leif bekam einige Spieler „von oben“. Insofern sind seine insgesamt 3 Punkte und Platz 16 sehr beachtlich!

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Gideon legte nach einen sauberen Schlussspurt hin, er gewann die letzten beiden Runden und schraubte sein Punktekonto damit auf 3,5 und wurde 15.!

Insgesamt also sehr erfreuliche Leistungen. Wenn die Jungs nun noch lernen, mehr auf das eigene Brett zu schauen (statt auf die eigene Uhr oder die Stellungen der Nachbarbretter) und die Bedenkzeit besser einteilen, ist da noch deutlich mehr drin!

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Tim hatte im letzten Jahr (mit etwas Glück) dieses Turnier gewonnen. Dieses Jahr agierte er deutlich souveräner, er erspielte sich 6 blitzsaubere und klare Siege. In der vorletzten Runde genügte ein Remis gegen den härtesten Widersacher, der bereits einen halben Punkt hinter Tim lag. Tim spielte klug, überzog die Stellung aber nicht, nach dem Remis brachte er dann in der letzten Runde mit einem weiteren Partiegewinn den Turniersieg unter Dach und Fach. Nächstes Jahr wird er dann aber in das Blitzturnier (der Erwachsenen und älteren Jugendlichen) wechseln müssen, da er die Altersgrenze überschreitet.

NRW Cup 2016: Lukas greift Geldpreis ab

3 Zweihochsechsler waren gestern beim NRW Cup 2016 mit von der Partie. Nach dem erfolgreichen Auftritt im Vorjahr war die Devise klar: In Oeken-Erschwick sollte wieder Geld eingeheimst werden, damit der umgedichtete Ortsname auch zutraf.

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167 SpielerInnen traten in der Stadthalle Erkenschwick in 8 Gruppen (in je DWZ 200er-Schritten) gegeneinander an. Die gewöhnungsbedürftige Bedenkzeit von 25 Minuten zuzüglich 5 Sekunden pro Zug musste über 7 Runden durchgehalten werden.

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Dominik hatte vor einem Jahr noch ein glänzendes Turnier hingelegt, doch dieses Mal lief in Gruppe C nicht viel zusammen, obwohl er an Position 8 der 30 Teilnehmer „gesetzt“ war. Niederlage gleich zu Beginn, dann ein Sieg und dann … folgte außer zwei Remisen nicht mehr viel… 2 Punkte und Rang 28 waren der „Lohn“.

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Tim machte es in Gruppe D deutlich besser. Trotz des Genöckels, dass er aufgrund seiner DWZ von 1610 nur stärkere Gegner hätte (Grenze bei 1600) und das schon Wochen vor dem Turnier einsetzte, startete er – von Position 24 im 25er Feld – mit einem Sieg. Nach 5 Runden lag er mit 3 Zählern durchaus in Reichweite zu den Geldpreisen, die bis Platz 5 reichten, doch nach der Niederlage in Runde 6 war er aus dieser Nummer raus. Mit dem abschließenden Sieg spielte er sich noch so gerade in die Top Ten bei 4 Punkten.

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Lukas spielte wie Dominik in Gruppe C. Er war an Rang 29 gesetzt, konnte also befreit und ohne Druck aufspielen. Das ging in Runde 1 zwar daneben, doch danach steigerte sich Lukas und holte Punkt um Punkt. 2/3 und 4,5/6 waren die Zwischenstationen. In der letzten Runde hatte er ein echtes Endspiel, aufgrund seiner bescheidenen Zweitwertung (Auftaktniederlage bei Summenwertung ist selten hilfreich) war er zum Siegen „verdammt“. Nach längerem Ringen endete die Partie mit einem Remis, was dann doch noch zu Platz 4 bei 5 Zählern ausreichte. Nach Lukas´ Einschätzung wäre da sogar noch mehr möglich gewesen.

Fazit: Dieses Mal waren Zahl und Ausmaß der Verzögerungen deutlich geringer. Wenn wir erneut einen Geldpreis mitnehmen können, kommen wir gerne wieder noch Oekenschwick.

 

OWL Blitzeinzelmeisterschaft 2016

Bevor ich die Vereinsbrille aufsetze, hier wie versprochen die Links zu den einzelnen Gruppen:

Endrunde A                   Endrunde B

Vorrunde 1       Vorrunde 2       Vorrunde 3

An dieser Stelle sei nochmals dem LSV/Turm Lippstadt gedankt, der die Räumlichkieten und das Material zur Verfügung stellte!

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Die 27 Teilnehmer wurden in 3 Vorrundengruppen aufgeteilt. Von unseren Recken waren drei am Start,

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Tim hatte es fast durch die Bank mit stärkeren Gegnern zu tun, so dass die 3,5/8 ein ordentliches Ergebnis waren. Im B-Finale (10 Teilnehmer) wurde er mit 4 Punkten 7. Da er einer der Jüngsten war, kann er sicherlich viel aus dem Turnier lernen.

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Lukas erreichte in Vorrundengruppe 1 vier Punkte – damit musste er noch 2 Stichkampfpartien austragen, nach denen leider feststand, dass es für ihn in Gruppe B weiterging. Dort konnte er zeigen, warum er nur sehr knapp die Endrunde verpasst hatte: Mit 6,5 Punkten wurde er 2.!

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Bastian war derjenige, der Lukas den Weg in die Finalgruppe verbaut hatte. Nach seinem grandiosen Auftritt bei der 4er Blitzmeisterschaft vor einem halben Jahr hatte ich ihm die NRW-Quali (also einen der ersten 3 Plätze) durchaus zugetraut. Zwischendurch sah es auch wirklich gut aus, nach 7 Runden lag er auf Rang 3 – doch die Auslosung bescherte ihm ein ekelhaft starkes Restprogramm, so dass er mit 5,5 Punkten schlussendlich auf dem geteilten 6./7. Rang landete. Schade, da fehlte nicht viel!

 

NRW Jugendeinzel U14 2016

Es gibt an Karfreitagen auch gute Nachrichten – zum Beispiel die, kurzfristig zu den NRW Jugendeinzelmeisterschaften nachrücken zu dürfen. Tim ereilte dieses „Schicksal“ in diesem Jahr.

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Nicht festzustellen (zumindest für mich) war, für wen er denn nachrücken durfte, da die beiden Plätze aus OWL auch ohne ihn besetzt waren.

Trotz der Kurzfistigkeit griff Tim zu und stürzte sich so völlig unvorbereitet ins NRW Turnier (Dieser Tatsache ist es auch geshculdet, dass ich bei obigem Photo aufs Archiv zurückgreifen musste). Dort war er von 18 Teilnehmern an 16 gesetzt, was die Erwartungen schön niedrig schraubte. Die ersten drei Runden liefen dann suboptimal – es setzte zwei Niederlagen und die chancenreiche Stellung aus Runde 2 wurde leider auch nur Remis. Tim steckte aber im Vergleich zu dem einen oder anderen Turnier in de Vergangenheit nicht auf sondern blieb am Ball, schob in den Runden 4 und 5 zwei halbe Punkte nach (mit teilweise besseren Chancen für ihn) und kam im vorletzten Durchgang zum ersten vollen Punkt. Leider schaffte er es trotz bester Ausgangslage in der Schlussrunde nicht mehr, die 50% Hürde zu überspringen, sondern musste sich schließlich ins Remis fügen.

Insgesamt also 3 Punkte und Rang 13, ein weiterer DWZ-Zugewinn wird bald die Folge sein. Der beste Spieler aus OWL lag in der Tabelle zwar vor ihm, hatte aber nicht mehr Punkte. Insofern kann Tim also durchaus zufrieden sein, doch wenn man die vielen verschenkten Chancen sieht – daran gilt es nun bald zu arbeiten!

Tim lobte Organisation und Spielbedingungen, nur war die Unterbringung (wie ich leider auch noch weiß…) weniger gut, aber da ließ sich in der Kürze der Zeit nichts anderes regeln. Besonders begeistert war Tim vom „Schach total“ Turnier (wen wunderts?), bei dem er für sein Team den Part im 960 Schach übernahm (vereinsbedingt hatte er da ja schon einige Vorteile…)

Ich drohe nur schon mal an, falls es nchmals nach Kranenburg geht, wird die ganze Aktion besser vorbereitet und dann…

 

 

 

 

Schloss Open 2016: Tim wird 3.!

2 zweihochsechsler traten traditionell am Vor-Osterwochenende beim Schloss Open in Werther an.

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Tim startete mit 3/3 in der D-Gruppe (56 Teilnehmer; Tim war an 6 gesetzt) sehr gut. Dann setzte es eine Niederlage gegen den späteren Sieger. Zum Abschluss konnte Tim erneut gewinnen (wobei sein Gegner mit einer Minusfigur zweimal eine Remisvariante ausließ) und sich somit auf Platz 3 vorschieben. Der weitere DWZ-Gewinn bringt Tim der „magischen“ 1500-er Grenze sehr nahe, nun fehlt nur noch ein „Pünktchen“.

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Bei Gabriel lief es nicht so gut. In der B-Gruppe bekam er unter den 51 Teilnehmern zwar reichlich gute Stellungen aufs Brett, doch leider haperte es mit der Verwertung – so blieben am Ende 2 Punkte, Rang 30 (Setzliste Nr. 29) und ein geringfügiger ELO/DWZ Verlust.

Und hier mal wieder etwas für das Kuriositätenkabinett:

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So notiert man also bei Großmeisters (Svetushkin – wer es nicht lesen kann). Während sich die Schwarzzüge ja zumindest in Nuancen unterscheiden, scheint Weiß doch sehr konstant zu spielen. Wer was vom Spiel versteht, kann mir ja den Unterschied der weißen Züge 61, 63, 68 und 69 (und …) erklären – ich kann ihn jedenfalls nicht erkennen.

Hübsch die im Farbdruck erstellten Partieformulare – dabei gab es leider eine Panne: Nach Zug 32 folgt … Zug 32 – Eine neue Form des Tempoverlusts?

Trotz (oder wegen?) der üblichen Nervensägen (Highlight in diesem Jahr: Trotz Inkrement muss man nun bei unter 5 Minuten nicht mehr mitschreiben, aber nur, wenn man Diabetis hat und seine Krankenunterlagene auch immer schön parat hat!) hat es wieder Spaß gemacht.

Zu spät …

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… war ich am Samstag Abend, um die Vereinskameraden auf dem Rückweg von der Bundesturniergerichtssitzung in Duisburg beim 32. Winter Special in Bad Sassendorf zumindest moralisch zu unterstützen (das lag daran, dass 1. die Sitzung deutlich länger duaerte als veranschlagt und 2. dann auch noch so ein blöder Stau dazwischengrätschte). Wie dem Bild zu entnehmen ist, war die Messe schon gelesen. Insofern übergebe ich hier gleich an Dominik, der das Geschehen aus Vereinssicht zusammenfasst:

Nachdem ich auf der Suche nach Turnieren war, die möglichst nicht weit weg sind und gut zur täglichen Anreise sind, haben Gabriel, Lukas und ich uns für das 32. Winter Special, dieses Jahr in Bad Sassendorf im Maritim Hotel, angemeldet. Von den Spielbedingungen her war es in Ordnung. Bei 28 Teilnehmern im kleinen Kreis hat sich die Turnierorganisation sehr bemüht. Ungewöhnlich war das beschleunigte Schweizer System bei diesem Turnier, welches in den ersten beiden Runden das Turnier in zwei Hälften nach TWZ aufteilt. Erst danach wird im normalen Schweizer System weitergespielt. Das hat den Vorteil, dass die Favoriten schon früh gegeneinander spielen müssen. Nun aber zum Turnierverlauf:

Lukas hatte in der ersten Runde gleich den an drei gesetzen FM als Gegner und musste nach langem Kampf im Endspiel die Segel streichen. Am zweiten Tag folgte ein Remis gefolgt von einem Sieg. Leider ging ihm am letzten Tag die Luft aus und es folgten zwei Niederlagen. Insgesamt landete er mit 1,5 Punkten unter seinen Erwartungen und wird sowohl DWZ als auch ELO einbüßen.

Gabriel hatte durch das System den Vorteil in der unteren Hälfte gleich auf eher schwächere Gegner zu treffen. So startete er mit 1,5/2 und durfte dann gegen einen FM spielen. Nach dieser Niederlage folgten am letzten Tag eine weitere Niederlage und ein Remis, was ihn auf 2/5 brachte und einem leichten DWZ + ELO Minus.

Ich selbst war in der oberen Hälfte mit 0/2 gestartet. Dann durfte ich am letzten Brett mit der Aufholjagd starten und legte einen Schlussspurt mit 3/3 ein. Damit habe ich mich noch auf ein minimales DWZ-Minus und minimales ELO-Plus gespielt und verpasste nur minimal den Ratingpreis TWZ <2000.

Insgesamt war das Turnier in Ordnung. Die Kritik, dass es am ersten Tag viel zu warm war im Turniersaal wurde gut angenommen und im Anschluss wurde immer gut gelüftet. Leider ließ es sich nicht vermeiden, dass die Verpflegung im Hotel natürlich sehr teuer war und eigene Verpflegung ausdrücklich unerwünscht war. Kann man verstehen, allerdings kann man auch Schachspieler verstehen, die nicht ein Vermögen für Verpflegung ausgeben möchten. Trotzdem haben sich die Organisatoren Thorsten (der auch den Springer gemacht hat) und Nino (als Schiri) ordentlich Mühe gegeben. Vielen Dank!