Archiv der Kategorie: Turniere

Integrationsturnier in Enger: Tim gewinnt Ratingpreis!

Zum 8. Mal fand heute in Enger das Integrationsturnier statt.

Mit Tim hatten wir nur ein Eisen im Feuer. Insgesamt fanden 58 Schachfreunde den Weg nach Enger. In der Spitze war das Turnier ziemlich gut besetzt (6 IM/FM), doch dann ließ es rapide nach.

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Könnte das auch an den Spielbedingungen gelegen haben? Der Raum war groß, hell, bot genügend Platz, aber die Schwarzspieler waren einem unangenehmen Handicap ausgesetzt: Wohin mit den Beinen/Knien? Da war immer diese blöde Blockade im Wege… Und eigentlich dachte ich auch, dass wir im ernsthaften Turnierschach das Zeitalter der analogen Uhren hinter uns gelassen hätten…

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Tim startete jedenfalls auf die bewährte „Schweizer Fahrstuhl“ Weise ins Turnier (bei dem 7 Runden mit 20 Minuten pro Spieler und Partie gegeben wurden), Sieg gegen Schwächeren, Niederlage gegen Stärkeren, Sieg gegen Schwächeren. In Runde 4 brach er diese Serie und trotzte einem NRW-Klassen-Spieler ein Remis ab. Das beflügelte ihn aber gar nicht, da er in der folgenden Runde gegen einen Gleichguten verlor. In Runde 6 hatte er einen sehr kritischen Moment zu überstehen, konnte dann aber letzten Endes den vollen Punkt buchen. In der letzten Runde konnte er die allzu nachlässige Spielweise seines Gegners dank konsequentem Druckspiel widerlegen und somit einen weiteren vollen Zähler einfahren.

Am Ende standen sehr ordentliche 4,5/7 und Platz 16 (Setzlistenplatz 24), das reichte für einen Ratingpreis!

OWL Blitz MM und Blitz EM

Hier mal gleich vorweg wie versprochen die Links zu chess-results.com:

Blitz MM

Blitz EM

Vorrunde Gruppe 1    Gruppe 2    Gruppe 3

Finale     Gruppe B

Hier nun noch einige Photos und Impressionen:

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Gut gefüllt war das Spiellokal, obgleich da auch noch 4 Mannschaften mehr reingepasst hätten. Herzlichen Dank an den Ausrichter Bad Salzuflen, der sich um alles ordentlich gekümmert hatte und gute Spielbedingungen aufbot.

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Souverän: Herford (Eugen Kirnos, Frank Bellers, Thomas Nordsieck und Carsten Pieper-Emden) ließ gestern nichts anbrennen und nicht viel liegen. Drei Brettpreise (Frank nach Stichpartie, Thomas und Carsten souverän mit 8/9 bzw. 8,5/9) sprechen für sich!

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Werther mit (v. r. n. l.) Jonas Freiberger (auch Brettpreis an Brett 1!), Markus Henkemeier (nur im Stechen unterlegen), Karl-Ulrich Göcke und Mario Ortpaul lag nur 1 Mannschaftspunkt hinter Herford, blieb aber ebenfalls ungeschlagen!

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Lieme (in der Aufstellung v. r. n. l. René Wittke, Arnold Essing, Tristan Niermann und André Schaffarczyk) sicherte sich den 3. (und damit letzten Quali-) Platz.

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Ein Photo mit ansolutem Seltenheitswert! Gütersloh spielte gestern nämlich zu 95% zu dritt. Tim Krüger konnte arbeitsbedingt erst 2 Minuten vor Ablauf seiner Zeit in der letzten Runde einen Zug machen… Dominik Plaßmann, Manuel Ebert und Dennis Janyska schlugen sich sehr beachtlich und hatten bis zur letzten Runde die Chance auf eine Quali zur NRW-Meisterschaft. Immerhin kamen alle 4 Gütersloher beim Einzelblitz in die Finalrunde – das schaffte gestern kein anderer Verein!

Nach den nervenaufreibenden 9 Runden Mannschaftsblitz hatten dann hoffentlich alle die fürs Einzelblitz erforderliche Betriebstemperatur. 36 Spieler traten in 3 Vorgruppen zu je 12 gegeneinander an. Bei der sehr ordentlichen Besetzung war klar, dass schon hier Favoriten auf der Strecke bleiben würden. So erwischte es u.a. Thomas Nordsieck, Benjamin Knollmann, Karl-Ulrich Göcke, Mathias Ott, André Schaffarczak und Tristan Niermann.

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Unser einziger Vertreter gestern war Lukas, der in der Vorrunde sehr stark agierte und sich (zumindest für mich) überraschend für die Finalrunde qualifizierte. Da lief dann aber nach dem Sieg in Runde 1 nicht mehr viel zusammen, mt 1,5 Punkten wurde Lukas 12. im 12er-Feld.

Im Endspiel der letzten Runde setzte sich Maurice Gulatz durch und sicherte sich Rang 3 (den letzten zur Quali genügenden)

Um den Titel erlebten die Zuschauer dann noch ein dramatisches Finale: Jonas hatte eigentlich die ganze geführt, doch die Niederlage in der letzten Runde sorgte für Punktgleichheit mit Dominik.

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Dieser gewann dann auch gleich die 1. Stichkampfpartie, doch …

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Jonas schlug umgehend zurück, so dass die nun folgende erste gewonnene Partie entscheiden musste. Da hatte Jonas dann am Ende die etwas besseren Nerven (und vielleicht auch ein wenig mehr Glück…). Herzlichen Glückwunsch jedenfalls und allen Qualifikanten seien auf NRW-Ebene die Daumen gedrückt!

 

Bericht vom 8. Korbacher Open

Zwei unserer Mitglieder haben an dem 8. Korbacher Open teilgenommen. Hier folgt der Bericht von Dominik:

8. Korbacher Open: Jan innerhalb der Erwartung, Dominik mit Friedensnobelpreis

Zum ersten Mal spielten wir beide beim Korbacher Open mit. Vorab wurden uns gute Spielbedingungen zugesagt, die ich auch gleich bestätigen konnte. Ca. 30 der 40 Bretter in der A Gruppe wurden gleich bei chess24 live übertragen. Diese waren mit kompletter Montur ausgestattet. In der B Gruppe verzichteten die Veranstalter auf Holzbretter und in der C Gruppe auch auf Digitaluhren.

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Mit 68 weiteren Startern ging Jan im B-Open an den Start. Als an 23 gesetzter konnte Jan seine erste Runde in Favoritenrolle gleich für sich entscheiden, sodass er dann in Runde zwei gleich den an 1 gesetzten am Spitzenbrett empfing und unterlegen war. In Runde drei folgte dann eine Remis gegen einer eher schwächer gesetzten. An Tag drei kam ein Punkt dazu, nachdem Jan die erste Partie gewinnen konnte und in Runde 5 unglücklich erst schlechter Stand, eine Qualle gewann und dann noch auf ein Spieß reingefallen ist und ärgerlich verlor. Mit einem Endspurt mit 1,5 / 2 kam Jan schließlich auf 4 Punkte und Platz 28 was eine Leistung entsprechend seiner aktuellen DWZ entspricht und einen minimalen Elo Verlust.

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In der Gruppe A mit 80 Startern startete ich als an 49 gesetzter gleich gegen Nr. 9 in Runde 1. Nach langem Kampf kam ich schließlich zu einem Remis. Runde zwei ging dann gleich 100 Züge mit Dame gegen Turm, was ich in Zeitnot leider nicht gewinnen konnte – Remis. Runde drei gab es das nächste Remis nach knapp 60 Zügen und knapp 5 Stunden. Auch Tag drei brachte zwei Remisen gegen den an 5. Gesetzten und den nächsten stärker gesetzten Gegner, allerdings nach nicht so langen Partien. Meine Probleme aus Dresden kamen am letzten Tag zurück nachdem ich nach zu schlechter Vorbereitung mich auf eine Slawisch Variante eingelassen habe, die man kennen muss – schnelle Niederlage. In der letzten Runde nun der erste schwächere Gegner, gegen den ich im Morra Gambit ebenfalls einen Zug vergas und nach 10 Zügen schlecht stand. Nach 13 Zügen konnte ich glücklicherweise Remis machen. Insgesamt wurde ich 6 Remisen 45 / 80 und konnte dank des guten Gegnerschnitts etwas DWZ und knapp 20 Elo wiedergutmachen.

Für 2017 ist Korbach auch schonwieder im Gespräch. Bis auf Auslosungsproblemen (erste Runde startete zu unterschiedlichen Zeiten in den Gruppen) und hin- und wieder falsch erfassten Ergebnissen ist es ein sehr schönes Turnier mit auch sehr netten Teilnehmern (man ist auch Anderes gewohnt).

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Für manche Teilnehmer schien Korbach aber auch vergleichbar mit dem größten Open Deutschlands in Karlsruhe zu sein, doch so groß ist das Bürgerhaus dann auch wieder nicht.

 

Lippe-Cup: Tim knackt 1700!

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Tim war unser einziger Vertreter beim Lippe-Cup in Lieme. Er trat in der B-Gruppe an und war unter den 48 Spielern an 11 gelistet.

Nach einem Sieg in der Auftaktrunde kassierte er in Runde 2 eine Niederlage, als er in ein (zu) schlechtes Endspiel abwickelte, Nachdem er in Runde 3 einige schwierige Momente mit Glück und Geschick überstand und in der vorletzten Runde ein Remis einstreute, stieß er mit seinem relativ leichten Sieg in der Finalrunde auf Platz 7 vor, bei 3,5 Punkten.

Nach der inoffiziellen DWZ-Auswertung knackte er damit die 1700-er „Schachallgrenze“.

 

Tim wird Bezirksmeister in der U16!

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Tim musste in der U16 ran, das Teilnehmerfeld war übersichtlich: Insgaesamt waren nur Spieler am Start. In der Auftaktrunde kam Tim nach einem Rechenfehler seines Gegners zu einem leichten Sieg. Gesundheitsbedingt musste sein Gegner danach aus dem Turnier aussteigen, Tims verbliebene Gegner hatten ihre Partie gegeneinander remisiert. Tim spielte in Runde 2 zu harmlos, die Partie endete mit einem schnellen Remis. In Runde 3 kam Tims Gegner in Zeitnot und beging dort in schwieriger Stellung den entscheidenden Fehler, der einen Bauern kostete. Tim ließ nichts mehr anbrennen, gewann die Partie und den Bezirksmeistertitel.

 

 

 

Schnellschachturnier in Rinteln

2 unermüdliche Turnierspieler unseres Vereins waren gestern beim Schnellschachturnier in Rinteln mit von der Partie (9 Runden mit 15 Minuten pro Spieler und Partie).

Das Turnier war in der Masse (99) und in der Spitze (3 GM, 6 IM) sehr ordentlich besetzt.

Immer wieder spannend ist für mich zu sehen, wie so die Bedingungen und das Drumherum anderer Turniere sind. Sehr gewöhnungsbedürftig fand ich zum Beispiel gestern, dass (es wurde in einer Schule gespielt) der Spielsaal auf 4 Klassenräume aufgeteilt war. Würde ich nie so machen, aber nun gut, kann ja jeder so machen wie er es mag…

Dummerweise hatte ich gestern meine Kamera nicht dabei, also gibt es Photos aus der Konserve.

Sportlich verlief das Turnier aus unserer Sicht gestern im Rahmen der Erwartungen. Bis auf Runde 5 holten die beiden zusammen immer genau einen Punkt.

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Gabriel hatte nach Runde 5 50%, verlor dann zweimal, kam mit dem Schlussspurt von 2 Siegen dann aber noch wieder so gerade auf 50%. Er wurde 53. bei Setzlistenplatz 38. Mit den Partien war er nicht ganz zufrieden, wohl aber mit dem Ergebnis.

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Tim hatte gleich in Runde 1 einen IM (mit dem zu erwartenden Ergebnis), hatte nach 7 Runden aber dann 4 Zähler und lag damit 1. 1,5 Punkte vor Gabriel (2 Runden vor Schluss) und 2. knapp vor der magischen 50% Marke – doch zwei Niederlagen in den letzten beiden Runden ließen 1. Gabriel noch vorbeiziehen und 2. Tim unter 50% zurückfallen. Rang 59 bei Setzlistenplatz 56 war dann Tims Endergebnis, welches sicherlich OK ist, aber da hatte Tim sich mehr erhofft.

 

Tim erfolgreich in Gütersloh!

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Tim agierte beim Sparkassen Cup in Gütersloh äußerst erfolgreich. Er entschloss sich in der B-Gruppe anzutreten, wo in 5 Runden ausschließlich stärkere Gegner warteten. Tim war unter den 74 Spielern auf Position 61 gesetzt. Nachdem in seinen Partien in den ersten 4 Runden jeweils Weiß auf der Siegerseite saß, konnte er in der letzten Runde den Trend kippen und mit Schwarz gewinnen. Somit kam er auf 3 Zähler, Rang 30 und einen (inoffiziellen) DWZ-Gewinn von kanpp 80 Punkten (und konnte damit einige der von den Vereinskollegen bei diversen Sommerturnieren verspielten DWZ-Punkte) zu unserem Verein zurückholen.

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Seit ca. 2 Jahren wollte ich dieses Photo schon machen. Nein, es gibt kein Preisausschreiben, welcher Teilnehmer mit dieser Kappe bei einem Turnier rumläuft. Ich finde es nur erstaunlich, dass (anscheinend außer mir) keiner sonst daran Anstoß nimmt, wenn bei dem Turnier auch reichlich jüngere Teilnehmer am Start sind…

 

ZMDI Open Dresden 2016

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Ende Juli/Anfang August waren drei unserer Recken im ZMDI-Open in Dresden im Einsatz. Der Rundenbeginn um 14.00 Uhr ermöglichte nur ein eingeschränktes Rahmenprogramm. Das obige Photo wurde in der Gedenkstätte an der Bautzener Straße aufgenommen (ein ehemaliges Stasi-Gefängnis). Ich wollte diesen hübschen Raum ja gleich für unsere nächste Mitgliederversammlung buchen, die drei Vorstandsplätze am Ende passen ja mal schon.

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Dominik übte schon mal auf dem Posten des Generalsekretärs…

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… während Lukas andächtig den Audio-Dokumenten lauschte.

Die Schätze des Grünen Gewölbes beeindruckten mich ebenso wie die Sächsische Schweiz.

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Hier hätte ich mich auch gerne noch etwas länger aufgehalten …

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Das Hygiene Museum ist eine kleine Täuschung, es geht eher um alles, was mit dem Menschen zu tun hat. (Sonst hätte man mal wieder diversen Schachspielern den Besuch nahelegen können…)

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Schon bald hatte das Mindball-Game unseren Favoritenplatz eingenommen. Die ins Stirnband eingebauten Sensoren messen die Hirnaktivität – es geht darum, möglichst nichts zu denken und sich zu entspannen. Diese Störme werden in Bewegungsenergie „umgewandelt“, ganz links erkennt man auf dem Photo einen Ball, der sich auf das gegnerische „Tor“ zubewegt, wenn man besser an nichts denkt als der Mitspieler. Schnell hatten wir die erste zweihochechs Meisterschaft im Nichtsdenken organisiert. Dominik gewann das 1. Halbfinale sehr klar gegen mich, Jan etwas knapper gegen Lukas. Lukas konnte dann das Spiel um Platz 3 leicht gegen mich gewinnen (Spiel auf ein Tor), im Finale (aus dem das obige Photo stammt) ging es lange Zeit hin und her, Jan war zu einem Zeitpnkt schon kurz vor dem Sieg, aber Dominik konnte sich aus der schwierigen Lage befreien und gewinnen. Sehr schön auch immer wieder Anfeuerungsrufe wie „Los, nun entspann dich doch mal!“ oder dumme Sprüche.

Wenden wir uns dem schachlichen Teil zu. In den drei Leistungsgruppen wurden jeweils 9 Runde gespielt.

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Jan war an 24 der 46 Teilnehmer der C-Gruppe gesetzt. Nach unglücklichem Start (0/2) holte er in den folgenden 4 Runden drei Punkte und schloss das Turnier schließlich mit exakt 50% auf Rang 23 ab. Aufgrund des einen oder anderen verschenkten halben Punktes und der insgesamt eher schwächeren Gegnerschaft war er nicht ganz zufrieden.

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Lukas wagte sich ins Haifischbecken der A-Gruppe und war an 68 der 70 Teilnehmer gesetzt. Gleich in Runde 1 ging es gegen einen (schwachen und unmotivierten) IM – Lukas kam zu einem Remis.  Nach 4 Runden stand er glänzend da: 2,5 Punkte, aber dann wurden die Gegner ekelhaft stark, so dass Lukas bis zum Ende nur noch zu einem weiteren Remis kam. Mit 3 Punkten landete er auf Platz 59. In der einen oder anderen Partie wäre auch noch etwas mehr drin gewesen, dennoch kann er mit dem Ergebnis recht zufrieden sein.

Lukas traute sich als einziger unserer Fraktion ins ELO-gewertete Blitzturnier. Lukas war dort an Position 58 gesetzt (bei 80 Teilnehmern). Mit einem Schlussspurt kam er noch auf 4 Punkte und wurde 52.

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Bei Dominik lief nach der Halbzeit nicht mehr viel zusammen. Insgesamt erspielte er sich 1,5 Punkte und wurde 67 (Setzliste 68).

Insgesamt war festzustellen, dass es gegen starke Gegnerschaft doch noch was ganz anderes ist… Solange die richtigen Schlüsse für die kommende Saison gezogen werden…

Das vermeintlich beste Photo konnte ich allerdings gar nicht erst machen, weil ich zu diesem Zeitpunkt keine Kamera dabei hatte. Aber der Blick auf den Einkaufswagen der russischen Großmeisterpärchens, der voll gespickt war mit hochprozentigen Getränken ist unvergesslich…

 

U14 Turnier in Delbrück: Tim verteidigt Titel

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Tim konnte gestern seinen im Vorjahr errungenen Sieg beim U14 Schnellschachturnier in Delbrück wiederholen.

Wir waren mit einer kleinen Delegation nach Delbrück gefahren, da einige Teilnehmer aus der Schach AG der Grundschule Theesen nach der Bielefelder Schülermeisterschaft auch mal ein Turnier spielen wollten, bei dem sich ansonsten überwiegend Vereinsspieler tummelten. Insgesamt waren 27 Spieler am Start, es wurden 7 Runden Schnellschach (15 Minuten pro Spieler und Partie ) gegeben.

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Tom konnte nach 2 Niederlagen zu Beginn mit 2 Siegen die Bilanz ausgleichen, in den letzten drei Runden war er immer wieder knapp dran, doch am Ende kam kein weiterer Punkt hinzu. Tom wurde 24.

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Noah musste sich in den ersten drei Runden erst einmal an das höhere Niveau gewöhnen. Punkten konnte er in der zweiten Turnierhälfte, er kam auf 2,5 Zähler und wurde 23.

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Leif lag mit 2/3 super im Rennen, doch dann wurden die Gegner doch etwas stärker, Leif bekam einige Spieler „von oben“. Insofern sind seine insgesamt 3 Punkte und Platz 16 sehr beachtlich!

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Gideon legte nach einen sauberen Schlussspurt hin, er gewann die letzten beiden Runden und schraubte sein Punktekonto damit auf 3,5 und wurde 15.!

Insgesamt also sehr erfreuliche Leistungen. Wenn die Jungs nun noch lernen, mehr auf das eigene Brett zu schauen (statt auf die eigene Uhr oder die Stellungen der Nachbarbretter) und die Bedenkzeit besser einteilen, ist da noch deutlich mehr drin!

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Tim hatte im letzten Jahr (mit etwas Glück) dieses Turnier gewonnen. Dieses Jahr agierte er deutlich souveräner, er erspielte sich 6 blitzsaubere und klare Siege. In der vorletzten Runde genügte ein Remis gegen den härtesten Widersacher, der bereits einen halben Punkt hinter Tim lag. Tim spielte klug, überzog die Stellung aber nicht, nach dem Remis brachte er dann in der letzten Runde mit einem weiteren Partiegewinn den Turniersieg unter Dach und Fach. Nächstes Jahr wird er dann aber in das Blitzturnier (der Erwachsenen und älteren Jugendlichen) wechseln müssen, da er die Altersgrenze überschreitet.

NRW Cup 2016: Lukas greift Geldpreis ab

3 Zweihochsechsler waren gestern beim NRW Cup 2016 mit von der Partie. Nach dem erfolgreichen Auftritt im Vorjahr war die Devise klar: In Oeken-Erschwick sollte wieder Geld eingeheimst werden, damit der umgedichtete Ortsname auch zutraf.

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167 SpielerInnen traten in der Stadthalle Erkenschwick in 8 Gruppen (in je DWZ 200er-Schritten) gegeneinander an. Die gewöhnungsbedürftige Bedenkzeit von 25 Minuten zuzüglich 5 Sekunden pro Zug musste über 7 Runden durchgehalten werden.

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Dominik hatte vor einem Jahr noch ein glänzendes Turnier hingelegt, doch dieses Mal lief in Gruppe C nicht viel zusammen, obwohl er an Position 8 der 30 Teilnehmer „gesetzt“ war. Niederlage gleich zu Beginn, dann ein Sieg und dann … folgte außer zwei Remisen nicht mehr viel… 2 Punkte und Rang 28 waren der „Lohn“.

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Tim machte es in Gruppe D deutlich besser. Trotz des Genöckels, dass er aufgrund seiner DWZ von 1610 nur stärkere Gegner hätte (Grenze bei 1600) und das schon Wochen vor dem Turnier einsetzte, startete er – von Position 24 im 25er Feld – mit einem Sieg. Nach 5 Runden lag er mit 3 Zählern durchaus in Reichweite zu den Geldpreisen, die bis Platz 5 reichten, doch nach der Niederlage in Runde 6 war er aus dieser Nummer raus. Mit dem abschließenden Sieg spielte er sich noch so gerade in die Top Ten bei 4 Punkten.

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Lukas spielte wie Dominik in Gruppe C. Er war an Rang 29 gesetzt, konnte also befreit und ohne Druck aufspielen. Das ging in Runde 1 zwar daneben, doch danach steigerte sich Lukas und holte Punkt um Punkt. 2/3 und 4,5/6 waren die Zwischenstationen. In der letzten Runde hatte er ein echtes Endspiel, aufgrund seiner bescheidenen Zweitwertung (Auftaktniederlage bei Summenwertung ist selten hilfreich) war er zum Siegen „verdammt“. Nach längerem Ringen endete die Partie mit einem Remis, was dann doch noch zu Platz 4 bei 5 Zählern ausreichte. Nach Lukas´ Einschätzung wäre da sogar noch mehr möglich gewesen.

Fazit: Dieses Mal waren Zahl und Ausmaß der Verzögerungen deutlich geringer. Wenn wir erneut einen Geldpreis mitnehmen können, kommen wir gerne wieder noch Oekenschwick.