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Tag der verpassten Chancen

Max berichtet:
Am Sonntag empfing unsere erste Mannschaft Schach Nienberge im alten Spiellokal in Schildesche in welchem beim letzten Auftritt der Aufstieg in die Regionalliga klar gemacht wurde – genau die Liga in der wir uns aus der anderen Richtung anzunähern drohen.
Bedingt wurde der Wechsel des Lokals durch den Parallelkampf der Zweiten, entsprechend üppig auch unser Versorgungsangebot:
Buffett oder …
 Bei den Selbstversorgern sah es etwas anders aus. Dominik als alter Langstreckenläufer ist Flüssignahrung gewöhnt und wird sich über diesen Aufbau an seinem Brett nicht gewundert haben…
Selbstversorger (I)
…während ich selbst mich an Vitamindoping versuche und so spiele als hätte mir jemand da rohes Fleisch reingeschummelt.
Selbstversorger (II)
An den Brettern selbst traten beide Mannschaften traten leicht ersatzgeschwächt an, Nienberge brachte aber insgesamt einen spürbaren DWZ-Vorteil mit.
Zweimal wurde der Punkt schon überraschend früh geteilt:
Brett 8: Andreas
Andreas kam stark aus der Eröffnung und baute sich eine vielversprechende Angriffsposition am Königsflügel auf. Gerade als die Stellung konkret zu werden drohte, erhielt Andreas ein taktisches Remisangebot welches er (mit vielleicht etwas zu viel Respekt vor dem gegnerischen Rating) annahm.
Brett 4: Dominik
Dominik fand ausgangs der Eröffnung keinen guten Plan und stand bald eher passiv. Konkrete Schwächen waren in Dominik Stellung aber nicht leicht zu sehen und sein Gegner verpasste es aus den optischen Vorteilen etwas Zählbares herauszuholen, bevor er nach etwas Lavieren das Remis durch Zugwiederholung anbot.
Die nächsten beiden Nienberger waren leider weniger friedfertig gesinnt…
Brett 1: Bastian
Bastian hatte an Brett 1 einen Gegner mit 2400 DWZ und leider zeichnete sich auch sehr früh ein Spiel auf ein Tor ab. Anfangs stand Bastian nur etwas gedrängt, als er dann aber mit dem thematischen Hebel zur Befreiungvetwas zu lange wartete brach die Stellung  am Damenflügel durch einige forcierte Züge ohne weitere Gegenchance zusammen.
Brett 5: Lukas
Lukas  musste ebenfalls mit  Raumnachteil umgehen, konnte aber genug Leichtfiguren abtauschen und eine Weile lang keine Drohungen zuzulassen. Beim Versuch seine Stellung zu befreien griff Lukas dann aber daneben und nach einer gegnerischen Durchbruchtaktik konnte er gegen die entstandenen Freibauern nichts mehr ausrichten.
Brett 6: Christopher
Bei 1-3 kam der Punkt von Christopher genau zur richtigen Zeit. Ausgangs der (beiderseitigen unorthodoxen) Eröffnung gewann er einen Bauern, ließ die gegnerischen Figuren unangenehm aktiv werden. Gerade als die Stellung kritisch zu werden drohte, griff der Gegner daneben und Christoph konnte mit einem hübschen Damenfang entscheidendes Material gewinnen.
Beim Stand von 2-3 musste noch irgendwo ein Sieg her. Die restlichen Partien endeten entlang unserer Chancen aufsteigend.
Brett 3: Max
Ich stand eigentlich gut, stürzte mich dann aber in völlig unnötige taktische Abwicklungen, deren Bewertung zwischen „Strategisch Verloren“ und „Dynamischer Ausgleich“ schwankten. Genau mit dem 40. Zug verpasste ich die Chance in ein Remisendspiel abzuwickeln und hatte pures Glück dass mein Gegner ein paar Züge später ohne Zeitnot genau jenes Remisendspiel versehentlich selber forcierte.
Brett 8: Dirk
Dirk behielt eine ganze Weile lang alle 32 Steine auf dem Brett und lavierte sich nach und nach in eine komplett überlegene Stellung. Als es dann aber um die Verwertung des Vorteils ging, wählte Dirk eine Abwicklung, die einfach eine Leichtfigur kostete. Immerhin blieb die Stellung dank beiderseitiger vorgerückter Freibauern noch sehr unklar. Irgendwann opferte Dirks Gegner die Figur zurück, dies führte aber nicht zur forcierten Umwandlung sondern zum forcierten Remisendspiel.
Brett 2: Nils
Unverdienterweise hatten wir doch noch Chancen auf einen Mannschaftspunkt, sollte Nils an Brett 2 gewinnen. Tatsächlich spielte er auch über weite Strecken eine Glanzpartie und erarbeitete sich deutliche Stellungsvorteile an beiden Flügeln. Leider scheiterte auch hier die überlegene Partei an der Verwertung des Positionsvorteils. Mit einem Durchbruch am Damenflügel hatte Nils eigentlich schon einen gesunden Mehrbauern auf der 6. Reihe gewonnen, verlor diesen aber unnötigerweise an eine Springergabel. Mit dem restlichen Material gab es dann keine weiteren Gewinnchancen mehr.
Insgesamt ein Kampf der vergebenen Chancen. Tendenziell konnte man erkennen warum beide Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte stehen. Mit der Niederlage verlieren wir nun weiter Boden auf die Konkurrenz und müssen die letzten Spiele durchpunkten um überhaupt noch eine Chance zu haben.

OWL U10 Einzelmeisterschaft

Shayan

Unter den 23 Teilnehmern des U10 Qualiturniers war Shayan an 12 gesetzt. In der ersten Runde ging es gleich gegen den Topgesetzten, nach hartem Kampf kam Shayan zu einem Remis. Nach einigen Fehlern gong dioe 2. Partie verloren, aber Shayan kam mit einem Sieg in der 3. Partie zurück. Am heutigen 2. Tag ließ Shayan in Runde 4 wieder gute Chancen aus und musste schließlich eine Niederlage quittieren, aber in der letzten Runde konnte er nochmals einen Sieg verzeichnen. Damit kam er exakt auf seinen Setzlistenplatz: 12. Und seine DWZ wird sich wegen der guten Gegner um etwas mehr als 30 verbessern!

Handicap-Blitz der Jugend: Noah dominiert

Noah

Noah ließ gestern beim Handicap Blitz nichts anbrennen und siegte mit großem Vorsprung. Da kann man dann auch nicht mehr von Glück bei den Handicaps reden…

Platz 2 wurde geteilt:

Till

Till und ….

Gideon

… Gideon kamen exakt auf dieselbe Punktezahl. Von Noah waren aber beide gut entfernt.

Moustafa

Bei Moustafa lief gestern nicht viel zusammen. Zum Teil gute bis gewonnene Stellungen, aber Moustafa machte gestern zu wenig daraus.

 

Volksbank Cup 2020: Photos von Peter Unger

Wir hatten gestern das Glück, dass der Pressephotograph Peter Unger vorbeischaute und einige Schnappschüsse schoss. Hier ein Teil der Ausbeute, mit freundlicher Genehmigung von Peter Unger:

Matthias: Part one

Matthias: Part two

Matthias: Part three

Matthias: Part four

Yuri

Viktor

Christian

Yacub

Robin

Florian

Andreas

Bastian

Dominik

 

Volksbank Cup 2020: Top 5

Als bester Spieler mit 6,5 Punkten schlüpfte er so gerade noch in die Preisränge:

Christian Richter (Werder Bremen)

Christian hat schon mehrfach am Volksbank Cup teilgenommen. Lange Zeit sah es noch etwas besser für ihn aus, war er doch der Einzige, der mit Matthias bis zur. 5. Runde mithalten konnte, doch dann kamen bei ihm keine vollen Punkte mehr hinzu.

Viktor Friesen (Porta Westfalica)

Viktor lag bis Runde 7 nur einen Zähler hinter Matthias (er hatte gegen Christian verloren). Im direkten Duell verlor er dann jedoch und musste sich sputen, um oben dran zu bleiben. Doch das gelang ihm glänzend, er gewann die beiden letzten Partien und sicherte sich somit mit glänzenden 7 Zählern Rang 4!

Martin Hörstmann (HSK Lister Turm)

Martin musste sich in Runde 4 Matthias geschlagen geben. In Runde 6 und in der Finalrunde gab er noch Remisen ab. Mit für ihn guten 7 Zählern sicherte er sich wertungsbedingt den 3. Rang.

Yuri Solodovnichenko (Untergrombach)

Yuri hatte bereits 2013 mitgespielt (und damals den Sieg davon getragen). Neidlos mussteer jedoch dieses Mal anerkennen, dass es da einen gab, der besser war als er. Nach der Niederlage gegen Matthias im direkten Duell (5. Runde) gewann er die beiden nächsten Partien, bevor er das Turnier mit 2 Remisen ausklingen lassen konnte. Aufgrund der besten Wertung aller 7-Punkter wurde Yuri 2.

Matthias Blübaum (SF Deizisau)

Matthias ließ keinerlei Zweifel aufkommen, wer das Turnier gewinnen würde. Auch als die Gegner zumindest ansatzweise seine Kragenweite erreichten, punktete Matthias fleißig weiter. Am Ende standen 9 Siege in 9 Partien und somit 2 Zähler Vorsprung – beides Rekord für den Volksbank Cup. Matthias gewann damit zum 2. Mal nach 2017.

Der Dank gebührt allen Helfern, die mal wieder ein reibungsfreies Turnier gewährleisteten. Alle Photos in allen bisherigen Berichten wurden von Tim Ehrlich gemacht.

Und natürlich der Volksbank Bielefeld-Gütersloh, die erneut das Turnier wesentlich finanziell unterstützte.

Volksbank Cup 2020: Ratinggruppe A

Nicht überraschend konnten sich die besten Spieler dieser Ratinggruppe direkt in den Preisgeldrängen platzieren, so dass hier andere nachrücken konnten.

Roman Tomaszewski (Sodingen/Castrop)

Roman wurde mit 6,5 Punkten 7. des Gesamtfeldes. Im letzten Jahr konnte er den 2. Platz belegen. Mal sehen, wie es im nächsten Jahr für ihn läuft…

Karl-Ulrich Goecke (Werther)

Karl gehört zu den Stammgästen unseres Turniers und eiegntlich spielt er auch immer ziemlich gut… Gestern erspielte er sich 6 Punkte und belegte damit Rang 10.

Janusz Koscielski (Wattenscheid)

Janusz landete knapp hinter Karl auf dem 11. Platz. Er hatte  ebenfalls 6 Zähler ergattert, aber eben die leicht schlechtere Wertung.

Volksbank Cup 2020: Ratinggruppe B

In dieser Gruppe ging es so eng zu, dass mal wieder die Wertung das letzte Wort hatte.

Rafael Torres-Kuckel (Ahlen)

Rafael erwischte einen guten Tag und war häufiger Gast an den oberen Brettern. Am Ende hatte er bei 6,5 Punkten auch noch das erforderliche Wertungsglück und konnte den Umschlag mit dem ratingpreis in Empfang nehmen.

Yacub Irkilmez (Essen-Katernberg)

Yacub hielt sich ebenfalls lange in der Spitzengruppe auf, ahtte am Ende aber eben einige Wertungspünktchen weniger.

Robin Bentel (Herford)

Robin konnte seinen Vorjahreserfolg nicht wiederholen. Dennoch spielte er ein starkes Turnier, war er doch in der eltzten Runde an Tisch 1! Am Ende  wurde es dann aber Rang 18.

Bastian Rücker (zweihochsechs)

Bastian spielt schon traditionell beim Volksbank Cup sehr gut. So auch in diesem Jahr. Pech hatte er lediglich mit der Einteilung der Ratinggruppen (von der Zahl her war er der Letzte in seiner Gruppe). Aber auch ihn fand man durchaus in den vorderen Reihen starken Spielern gegenübersitzen. Am Ende wurde er mit 5,5 Zählern guter 19. und – nicht zum ersten Mal! – bester Bielefelder!

 

Volksbank Cup 2020: Ratinggruppe C

Erneut wurde keine Wertungsentscheidung benötigt…

Miroslaw Lewandowski (Polen)

Miroslaw meldete sich erst am Turniertag an, holte dafür dann aber punktemäßig ganz schnell auf… Zum Teil spielte er in der ersten Reihe und erspielte sich am Ende ordentliche 6 Punkte und damit eben auch den Ratingpreis in Gruppe C.

Dominik Spisla (zweihochsechs)

Dominik entsprach mit seinem Score bei seinen Gegnern in etwa den Erwartungen. In Runde 8 saß er weit vorne, doch er verlor. Die abschließende Niederlage in der letzten Runde ließ dann alle Ratingpreisträume platzen. Dennoch eine starke Vorstellung von Dominik.

Volksbank Cup 2020: Ratinggruppe D

Auch hier konnte der Preis ohne Wertung vergeben werden.

Frank Chrobak (aktuell ohne Verein)

Unser ehemaliges Mitglied Frank hatte am Ende mit überzeugenden 6 Zählern auf Platz 15 die Nase vorn. Nach einem Intermezzo im Ausland und der damit verbundenen Schachpause scheint Frank aber überhaupt nichts verlernt zu haben!

Silas Meier (Schachakademie Paderborn)

Silas lag mit 5,5 Punkten auf Platz 22 nur knapp hinter Frank, aber zum Ratingpreis fehlte dann eben doch eine Kleinigkeit. Dennoch ein starkes Turnier!