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Vor verschlossenen Türen …

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… standen wir heute Morgen. Aber im 3. (oder war es der 4.?) Anlauf konnten wir dann doch den heutigen Mannschaftskampf gegen Rietberg vorbereiten.

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Allerdings ohne diesen schönen Getränkevorschlag.

An allen Brettern (bis auf das 1.) waren die DWZ sehr ähnlich, alsoh hätte es eigentlich einen spannenden und engen Kampf geben sollen, aber bei meinem Rundgang nach ca. 2 Stunden fragte ich Dominik nur: „Wo ist denn der Bach?“ – „Welcher Bach?“ – „Der, den dieser Kampf gerade runtergeht!“

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Raphi war an Brett 7 ganz passabel aus der Eröffnung gekommen, hatte dann einen etwas anfälligen Bauern. Doch Raphi ließ diesen einfach loslaufen und dieser schaffte es tatsächlich – allerdings alles andere als forciert – die Grundreihe zu erreichen, als dann auch noch die gegnerische Mattdrohung abgewehrt werden konnte, gingen wir sogar in Führung.

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Nach wenig gelungener Eröffnungsbehandlung stand ich an Brett 3 bereits mit dem Rücken zur Wand und wie das so ist, braucht es dann nur noch eine Kleinigkeit, bis die Partie um ist. Sven spielte das Ding sauber zu Ende und sorgte somit für das 1-1.

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Leon hatte am 8. Brett ebenfalls die Eröffnung nicht ganz ideal gespielt. Immerhin konnte er sich bis kurz vor Ende noch (nicht wirklich verdiente) Hoffnungen auf ein Remis machen, die sich dann aber in Luft (bzw. Matt) auflösten.

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Bastian hatte am Spitzenbrett heute den Persilschein. Er konnte immerhin einen Zug sogar eine Gewinnstellung erreichen, sah das nicht, opferte mutig 2 Bauern, bekam viel Spiel, aber eben nicht genug und musste im Endspiel dann die Segel streichen.

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Lukas hatte zumindest im Mittelspiel am 4. Brett gute Chancen, die aber ungenutzt blieben. Als auch er ein Risiko einging, welches nicht belohnt wurde, stand es bereits 1-4.

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Tim hatte an Brett 6 eigentlich die angepeilte Stellung aus der Eröffnung heraus aufs Brett bekommen, doch dann stellte er einzügig eine Qualle ein. Er konnte sich glücklich schätzen, dass sein Gegner nicht besser fortsetze und in Anbetracht des Standes einer Zugwiederholung zustimmte – Remis.

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Gabriel stand an Brett 5 zwischenzeitlich mal nicht so gut, sein Gegner ließ ihn aber entkommen und schließlich sogar zum ganzen Punkt kommen.

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Dominiks Partie bewegte sich am 3. Brett lange in ausgeglichenen Gefilden, im Endspiel kam er in Vorteil, versäumte es aber, den Sack zuzumachen, so dass die Partie mit einem Remis endete.

Insgesamt 3-5 gegen uns. Die Niederlage war sicherlich verdient, vom Verlauf her war der Kampf viel klarer als es das Endergebnis hergibt. Somit sind wir nun jenseits von Gut und Böse und können die Saison mit de letzten drei Spielen locker ausklingen lassen.

 

 

 

 

Ausfühlicher Bericht vom 5. Volksbank Cup

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Die große Preisfrage, was bei der 5. Austragung anders war als bei allen vorigen erklärt sich von selbst. Gestern traten 62 Spieler an, um den Sieger zu ermitteln.

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Wenigstens einige Konstanten: Genug Platz für alle, Holzmaterial für alle (Danke mal wieder an Gütersloh für die Leihgabe!), Tim am PC.

Die erste Runde verlief komplett ohne Überraschungen, nicht mal eine Sudden Death Partie gab es . Also Zeit, einmal auf Leute einzugehen, die sonst nicht im Rampenlicht stehen.

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Iris Wiesendahl gab ihr Debüt beim Volksbank Cup. Sie erzählte, dass sie Schach mit/von ihrem Kind gelernt habe. Mit 2 Punkten landete sie im geschlagenen Feld, aber es schien ihr dennoch Spaß gemacht zu haben.

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Ein weiterer Debütant war Matthias Treimann, der mittlerweile regelmäßiger Gast unseres Vereinsabends ist. Auch Matthias erspielte sich 2 Zähler.

Und somit geht es schon zu Runde 2. Hier gab es die wohl größte Sensations des ganzen Turniers: Christian Hacker schlug den Topgesetzten Matthias Blübaum – sorry, Christian, ausgerechnet von dir habe ich leider kein Photo. Insgesamt kam Christian noch auf 4 Punkte und Platz 21.

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Für die einzig andere  Überraschaung dieser Runde sorgte Jürgen Wendland, der IM Carsten Lingnau in den Tiebreak zwang, sich dort aber geschlagen geben musste. Jürgen kam auf insgesamt 3,5 Punkte und Platz 32.

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Rückblick aus Vereinssicht Teil I: Tim erspielte sich 2,5 Zähler und wurde 50. In den Runden 4 und 5 sowie 6 konnte er ordentlich punkten und auch Stärkere ärgern.

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Jan startete mit 1/5 gar nicht gut, gewann aber die letzten beiden Runden und wurde somit noch 45. mit 3 Punkten.

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Markus Schönberger aus Lübbecke sorgte für die größte Überraschung in Runde 3: Er konnte einen FM ausschalten. Seine gute Verfassung hatte er schon in Runde 1 unter Beweis gestellt, als er es am Spitzenbrett Matthias Blübaum sehr schwer gemacht hatte. Mit 4 Punkten kam er schließlich auf Platz 22.

Apropos Lübbecke: Auch die beiden Vereinskollegen von Markus waren gestern gut drauf.

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Harald Szobries begann mit 1/3, drehte dann aber auf: Am Ende landete er bei 4,5 Punkten und Platz 17.

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Martin Reininghaus war nur einen Hauch schlechter auf Platz 18. Martin spielte ebenfalls ein gutes Turnier, er nahm einigen Stärkeren Punkte ab.

Zurück zu Runde 3, die uns nur eine Armageddon Partie bescherte.

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Dabei saß Robin Bentel auf der falschen Seite des Brettes. Pech für ihn: Nach dem Ausscheiden aus dem KO-Turnier wartete Matthias Blübaum auf ihn. Am Ende wurde Robin guter 13. mit 4,5 Zählern.

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Kevin Schröder hatte die Sudden-Death Partie zu seinen Gunsten entschieden, Er schied im Viertelfinale gegen Mikhael Zaitsev aus, am Ende kam Kevin auf 4,5 Punkte und Rang 14.

Rückblick aus Vereinssicht Teil II:

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Dominik war gestern nicht so ganz zufrieden. Zumal er die beiden letzten Runden verloren hatte. Somit blieb er bei 3 Zählern stehen und wurde 43.

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Leon kam zwar auch auf 3 Punkte (und Platz 37), war angesichts seiner starken Gegnerschaft damit aber durchaus zufrieden.

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Max war gestern eher unzufrieden. Er ließ einiges an Punkten liegen, kam auf 3,5 Punkte und wurde 31.

Das Viertelfinale (Runde 4) lief ohne Tiebreak und ohne Überraschung. Dann kann ich schon wieder auf andere Sachen eingehen. 27_DSC00591 Die Pokale!

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Jan Döller war nicht nur der (mit Abstand!) jüngste Teilnehmer, er gewann auch den Pokal in der U9. Die U10 und U11 Pokale dürfen wieterhin mein Wohnzimmer schmücken, da gab es keine Teilnehmer.

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Elias Konstantin Kassebaum erspielte sich 2 Punkte und wurde 52. und gewann die U12.

Felix Jürging (leider habe ich kein Photo) gewann die U13. Er erspielte sich 3 Punkte und wurde 47.

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Leon Schnegelberger gewann mit großem Vorsprung die U14, dabei kam er auf 4 Zähler und Rang 28.

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Und dieses Mal haben wir es geschafft! Johanna und Matthias mussten weder in der 1. noch in sonst einer Runde gegeneinander spielen. Übrigens hätten wir beinahe den Preisfonds erheblich aufstocken können, da wurde doch in der Anfangsphase des Turniers ein Autoschlüssel abgegeben. Leider meldete sich dann aber doch Papa Blübaum und wollte ihn zurück haben…

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Johanna ist zweifellos eine bessere Spielerin als Ergebnismederin. Mit 4,5 Punkten wurde sie 20.

Und schon geht es ins Halbfinale:

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Hier an den ersten Brettern laufen gerade die ersten Züge in den Partien Orlov-Zaitsev und Schneider-Lingnau. Beide endeten Remis, so dass die Zuschauer dann doch noch mal etwas Spannung geboten bekamen.

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Ganz bitter für Carsten, der in totaler Gewinnstellung über die Zeit ging. Das schien ihn so aus der Bahn zu werfen, dass danach bei ihm nicht mehr viel zusammenlief. Mit 4,5 Punkten wurde er 11.

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Auch Mikhael hatte etwas Pech, als er ausschied. Er blieb aber am Ball und kam schließlich auf 5 Punkte.  Das reichte so gerade noch für Platz 5. Damit war er bisher am häufigsten in den Preisrängen vorzufinden.

Und bevor es zum Finale geht, hier wieder einige Zwischentöne:

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Daniel Fox gehört zu den gern gesehenen Stammgästen. Dieses Mal lief es nicht so gut – vielleicht lag es an seiner Bachelor-Arbeit? Mit 3,5 Punkten kam er auf Platz 30.

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Auch Markus Schlachowitsch war schon einige Male mit von der Partie. Dieses Mal schnupperte er bis zur letzten Runde an einem Ratingpreis, doch es sollte nicht sein, obwohl er zuvor einen FM bezwungen hatte. Platz 23 mit 4 Punkten waren sein Endergebnis.

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Karl-Ulrich Goecke legte dieses mal einen Schlussspurt hin – sonst sagte er, hätte er in den letzten Runden immer tierisch abgebaut. Aber mit 2,5/3 kann man ein Turnier schon mal beenden. Mit 4,5 Punkten reichte es auf Rang 12 ganz knapp nicht für die Top Ten.

Rating (I)

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Leon hatten wir ja vorhin schon als U14-Sieger, er gewann aber auch die Ratinggruppe f. Soviel zum Thema Schlussspurt: 3/3 ist nicht zu schlagen. Mit 4 Punkten wurde er 28.

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Lisa-Marie Möller kommt immer wieder gerne zu uns, aber wen überrascht das, wenn sie schon wieder einen Ratingpreis gewinnt? Dieses Mal in Gruppe e, mit 3 Punkten wurde sie darüberhinaus 36.

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Und Stephan Peters setzte sich in Gruppe d durch. Mit 3,5 Zählern schaffte er 50% und Rang 33. Dabei hatte er einige Stärkere ärgern können.

Rückblick aus Vereinssicht (III)

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Lukas kam umso besser in Fahrt je länger das Turnier lief.  Mit 2,5/3 am Ende hievte er sich auf 4,5 Punkte und Rang 19. Für einen Ratingpreis hatte es nicht gereicht.

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Bastian spielte gestern so saumäßig stark, dass ich ja schon drauf und dran war, die Regeln zu ändern und ihn wieder in die KO-Runde aufsteigen zu lassen. (Aber das habe ich dann mal doch lieber gelassen…) Er kämpfte sich jedenfalls hoch bis an Brett 5 und kam alles in allem auf 5 Punkte und wurde 10. Damit gewann er auch die Ratinggruppe c!

Womit ich zu Rating (II) komme. Bastian als Sieger in c hatte ich gerade erwähnt.

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Dominik Plassmann, der wie er meinte, von mir zum Mitspielen „gezwungen“ wurde, machte es dafür aber sehr ordentlich. Den einzigen Verlust musste er gegen IM Zaitsev hinnehmen. Mit 5 Punkten wurde er 9. und setzte sich in b durch.

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Meinolf Kemper spielte mal wieder ein sehr starkes Turnier und schlug unter anderem einen FM aus dem Feld. Und erspielte sich ein Remis gegen einen IM. Doch trotz der starken 5 Punkte reichte es nur aufgrund von 0,5 Punkten in der Drittwertung nicht für einen Ratingpreis – Ärgerlich.

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Martin Funke war derjenige, der den halben Punkt in der Drittwertung besser war als Meinolf.  Er verlor nur gegen den späteren Sieger. Mit 5 Punkten wurde er 6.

Ränge 3 & 4

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Oft genug erwähnt hatte ich ihn schon: Matthias Blübaum, Topgesetzter. Nach seinem sensationellen Ausscheiden in Runde 2 ließ er im Schweizer System Turnier nichts anbrennen und gewann alle anderen Partien. Es gibt sicherlich genug Spieler, die an seiner Stelle aus dem Turnier ausgestiegen wären – das tat er nicht. Mit 6 Punkten kam er auf Platz 3.

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Auch Roman Kassebaum war recht früh aus dem KO-Turnier ausgeschieden, aber auch er punktete danach ordentlich. Somit spielte er sich noch auf Rang 4 vor, als einziger Spieler mit 5,5 Zählern.

Finale

Traditionell wird das Finale bei uns über zwei Partien mit Farbwechsel ausgetragen.31_DSC00597

In Partie 1 hatte Ilja Weiß und zu diesem Zetpunkt wohl schon so großen Vorteil, dass der Sieg nicht mehr groß in Frage stand.

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Andrey versuchte zwar in Partie 2 noch etwas, doch musste er sich letzten Endes mit einem Remis zufrieden geben und somit belegte er zum 2. Mal den 2. Rang. Vor zwei Jahren hatte er schon den Turniersieg extrem knapp verpasst.

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Ilja schaffte somit etwas, was wir bisher bei diesem Turnier noch nicht erlebt hatten: die Titelverteidigung. Im Halbfinale hatte er sehr viel Glück gehabt, aber das gehört nun mal auch dazu. Von dem, was ich sonst so sah, hatte ich den Eindruck, dass der Rest recht souverän aussah. Herzlichen Glückwunsch jedenfalls und ich bin gespannt, ob es im kommenden Jahr den Hattrick geben wird.

Kuriositätenkabinett

Es gibt immer wieder Photos, die passen nirgendwo dazu, sind aber so schön, dass sie veröffentlicht werden müssen.

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Als ich gestern wie gewohnt vorfahren wollte, wäre ich beinahe vor diesen Pömpel gefahren. Ich konnte den Zusammenstoß aber gerade noch vermeiden und habe danach die Chance meines Lebens verpasst: Hätte ich mal bloß das „Anti-Pömpel-Werkzeug“ (links neben dem Pömpel) mitgehen lassen, ich wäre von nun ab überall hingekommen.

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Besonders gespannt bin ich jedes Mal auf die Requisiten der Theater AG, die auf der Bühne verstreut liegen. Da hat man sich an eingies gewöhnt, aber dieses Mal gab es schon was Nettes!

Vielen Dank!

Nicht ohne ein großes Dankeschön möchte ich den Bericht beenden.

Die Teilnehmer spielten gestern sehr diszipliniert, es gab keine Streitfälle.

Meine Vereinskameraden unterstützen mich nach Kräften, sonst wöre das gestern alles gar nicht möglich gewesen.

Frank Müller schoss sämtliche Photos, die hier veröffentlicht sind. Wer seins haben möchte, melde sich bitte.

Kritik

Wie immer bitte ich um Kritik, damit wir den Volksbank Cup noch besser machen können.

Mir hat es jedenfalls wieder viel Spaß gemacht und ich fand es wieder schön, wieviel spannendes Schach es zu sehen gab. Ich freue mich schon auf eine Neuauflage im kommenden Jahr!

Bis dahin!

Flashmeldung: Volksbank Cup 2016

Ilja Schneider konnte seinen im Vorjahr errungenen Titel verteidigen. Im Finale besiegte er Andrey Orlov, 3. wurde Matthias Blübaum vor Roman Kassebaum und Mikhael Zaitsev.

Die Ergebnisse sind online, ein ausführlicher Bericht folgt sobald ich alle Photos habe.

Dank an

-alle Teilnehmer für das reibungslose Turnier!

-alle Helfer für die große Unterstützung!

Schach 960 Handicap: Sieger wider Willen

9 Schachfreunde trafen sich am Mittwoch Abend zum traditionellen Schach 960 Handicap-Blitz.  So hatte ich mich schon auf einen freien Abend gefreut, an dem ich Einiges „abarbeiten“ wollte.

Doch dann tauchte nach Beginn der 1. Runde noch jemand auf, der postwendend eingebaut wurde, so dass ich nun aber auch mitspielen musste. Geschickt wie ich gewesen war, hatte ich natürlich auch noch Demobrett und Kamera vergessen, deswegen dieses Mal Handy-Photos.

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Bastian und Lukas (sorry, kein Photo!) waren die einzigen, die nach 5 Runden noch in Schlagdinstanz zur Spitze lagen. Beide gaben aber noch je zwei Partien ab und landeten am Ende auf Rang 3/4 mit 18 Zählern.

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Tim kam gegen Ende auf und hatte sogar ein echtes Endspiel, das aber verloren ging – Aber Platz 2 mit 19 Punkten war auch gut.

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Dominik konnte mir meine einzige Niederlage zufügen und kam nach weniger gelungenem Start noch gut auf, doch zu mhr als Platz 5 (16 Punkte) reichte es nicht.

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Gabriel beschwerte sich immer mal wieder über die „falschen“ Handicaps, ging aber mit 15 Punkten und Rang 6 aus dem Turnier.

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Frank hatte am Ende 12 Punkte auf Platz 7.

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Bernd wurde mit 9 Punkten 8.

Leider waren die Photos der anderen Teilnehmer nicht so gut, um hier veröffentlicht zu werden.

Das meiste Glück mit den passenden Handicaps zum passenden Zeitpunkt hatte an dem Abend …04_20160113_200348

… ich (Auch wenn immer wieder unterstellt wurde, dass ich ja alle handicaps kennen würde und deswegen schon Vorteile hätte).  Aber ohne Glück geht es eben nicht.  Insofern freut sich die Vereinskasse, da dann dieses Jahr ja kein Spieler das Startgeld für den Volksbank Cup ersetzt bekommt.

Und nun sind wieder alle aufgefordert, sich weitere tolle Handicaps für die Neuauflage in einem jahr einfallen zu lassen.

 

 

Heute war alles anders?!

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Hier gleich die Preisfrage des heutigen Tages: Was ist hier anders als beim Kampf in der letzten Saison?

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Während in Bielefeld der Klimawandel unter anderem daran bemerkbar wird, dass es am Obersee in Schildesche nun keine „Eiswette“ mehr gibt, lässt man anscheinend in Oerlinghausen den Grill auch im Winter draußen…

Heute traten wir zum Mannschaftskampf in Oerlinghausen an und wollten es besser machen als vor einem Jahr, als wir mit extrem viel Glück zu einem Remis kamen. Die Aufstellungen sahen Vorteile auf unserer Seite.

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Heute durfte ich mal wieder den Auftakt machen. An Brett 4 konnte ich zwar die gegnerischen Angriffsbestrebungen abwehren, selbst aber auch nichts genügend Aktives aufs Brett bekommen. Nachdem ich 2 kleine Möglichkeiten nicht gefunden hatte, gab es ein Dauerschach – Remis (Farbe, Gegner, Brett, Ergebnis inklusive Dauerschach exakt wie letzte Saison – nur nicht soviel Glück für mich!)

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Tim kam druckvoll aus der Eröffnung und war auf einem guten Weg, doch dann ging ein Bauer beim Übergang ins Endspiel flöten. Tim versuchte noch einiges, verpasste aber auch die eine oder andere zähere Verteidigung, so dass wir in Rückstand gerieten. (Kein Vergleich zum Vorjahr – da spielte Tim noch woanders.)

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Max spielte am Spitzenbrett die Eröffnung etwas harmlos und räumte dann dem Gegner eine Opfermöglichkeit ein. Die nahm dieser wahr und Max hatte dann etwas Glück, dass in der Folge nicht immer die besten Fortsetzungen gefunden wurden, insbesondere, als sein Gegner in der Zeitnotphase fehlgriff und somit den Ausgleich ermöglichte. (1 Punkt mehr als letzte Saison.)

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Lukas stand nach der Eröffnung an Brett 5 optisch richtig nett. Bei den Verwicklungen des Mittelspiels gewann er einen Bauern, fand aber nicht die gewinnträchtige Fortsetzung, so dass er mit einer Bauernstrukturruine verblieb und die Partie remis gegeben wurde. (Dasselbe Ergebnis wie letztes Jahr, aber auch für Lukas viel weniger Glück!)

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Tim hatte an Brett 7 ebenfalls eine optisch nette Stellung, aber mit der Verwertung ging es auch hier nicht so recht voran. Dann kam aber der Gegner zu Hilfe, der seine Figuren freundlicherweise so platzierte, dass Tim erst eine Figur, dann noch eine Qualle hinterher gewinnen konnte: 3-2 für uns. (0,5 Punkte mehr für Tim als in der Vorsaison.)

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Gabriel konterte an Brett 6 den gegnerischen Bauernsturm schön aus udn stand frühzeitig klar besser. Den vollen Punkt gab es aber erst kurz vor der Zeitkontrolle, als Gabriel auch die letzten gegnerischen Bemühungen ins Leere laufen ließ und auf 4-2 erhöhte.  (Da Gabriel letzte Saison in Oerlinghausen nicht dabei war, ein weiterer Pluspunkt.)

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Den Sack machte Bastian dann an Brett 2 zu. In der Eröffnung war seine Stellung frühzeitig sehr vielvesprechend. Zeitweise hatte er zwei Mehrbauern, einer ging bei der Abwicklung ins Endspiel hops und dann waren leider die gegnerischen Figuren aktiver – Aber das Remis reichte, um den Mannschaftssieg sicherzustellen. (Und war auch ein halber Zähler mehr als vor einem Jahr…)

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Dem Mafü Dominik war es vorbehalten, den Schlusspunkt an Brett 3 zu setzen. Die Eröffnung war er etwas verhalten angegangen, nach einem gegnerischen Opfer stand er unter Druck und hatte etwas Glück, bekam dann aber Oberwasser. Am Ende ließ sein Gegner ein Dauerschach aus, so dass Dominik den ganzen Punkt mitnehmen konnte und das Endergebnis von 5,5-2,5 herstellte. (Auch er lag im Vergleich zum Vorjahr mit einem halben Punkt im Plus.)

Insgesamt denke ich, dass der Sieg schon in Ordnung geht. Mit nunmehr 7-3 Zählern rangieren wir in der Tabelle auf Platz 3 und erwarten mit Rietberg in 2 Wochen eine der beiden Mannschaften, die einen Mannschaftspunkt mehr aufweisen.

Und hier noch ein Photo für einen unseren Fans, der im Süden der Republik weilt:

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Markus freut sich immer wieder über die abseitigen Photos, die ich von Zeit zu Zeit mit einstelle. Mit dieser „Austattung“ ließe sich beim Schloss-Open in Werther allerdings wegen des bekannten Platzmangels kaum zurechtkommen…

Verbandsjugendeinzelmeisterschaften

Wie üblich startete das neue (Turnier-)Jahr mit den Verbandsjugendeinzelmeisterschaften, die zum wiederholten Male in der Jugendherberge in Porta stattfanden.

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Tim war in der U14 am Start und an 5 gesetzt. Nach einem eher leichten Sieg in Runde 1 bekam er es danach gleich mit einem der Topfavoriten zu tun, nach einem zähen Kampf konnte Tim zu einem Remis kommen. Nachdem es ihm in Runde 3 erneut eher einfach gemacht wurde, folgte ein weiteres ausgekämpftes (und etwas glückliches) Remis.  In Runde 5 zeigte sich Tim dann indisponiert und verlor. Ein glücklicher Sieg folgte in der vorletzten Runde, bevor zum Abschluss nochmals gegen einen der Topfavoriten eine Niederlage bezog.

Insgesamt kam Tim somit auf 4 Punkte und Rang 5 – bei der DWZ wird er erneut einen kleinen Sprung machen.

 

 

Schachtürken-Cup: mehr Schatten als Licht

Drei unserer Strategen wagten sich einmal wieder ins Haifischbecken des Schachtürken-Cups (oder hatten einfach nichts Besseres zwischen den Jahren vor…)

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Tim spielte am Anfang nicht gut und hatte nach 4 Runden erst einen Sieg zu verzeichnen. Immerhin kam er zu einem ordentlichen Schlussspurt mit 3 Siegen in Folge. Somit schob er sich noch auf Rang 28 der 85 Starter der B-Gruppe vor und konnte seine DWZ noch etwas aufpeppeln.

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Gabriel schaut auf diesem Photo zurecht skeptisch drein. Er verteilte seine Punkte recht regelmäßig über das Turnier, leider „vergaß“ er, auch einmal eine Partie zu gewinnen. Mit 4 Remisen war bei der in Paderborn angewendeten 3-Punkte-Regel nicht viel zu reißen: Platz 99 von 105 in der A-Gruppe. Gabriel erlitt für seine DWZ-Bemühungen einen Rückschlag.

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Dominik startete nicht gut in die A-Gruppe, kam dann aber mit der besseren 2. Hälfte noch auf 50%. Auch bei ihm war die Remisquote zu hoch, so dass er 59. wurde. Bei ELO & DWZ wird er leichte Einbußen hinnehmen müssen.

Bleibt zu hoffen, dass das neue Jahr besser anfängt als dieses aufhört.

 

 

 

Öfter mal was Neues!

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Mit der Überschrift ist jedenfalls nicht die Getränkeauswahl gemeint, sondern unser Ausweichspiellokal:

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Im Saal des Pappelkrugs waren wir heute zu Gast. Dank an den Wirt Zafer, der uns die schöne Möglichkeit zur Verfügung stellte.

Aber die Überschrift bezieht sich definitiv auch auf die Tatsache, dass wir erstmals seit (gefühlten 5) Jahren in derselben Saison zu 2 Matches mit derselben Truppe angetreten sind.

Heute war Tabellenführer Geseke zu Besuch, die Zahlen versprachen ein enges Match, dass nach einem frühen Rundgang eher problematisch für uns zu werden schien.

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Tim hatte am 8. Brett frühzeitig einen Bauern eingebüßt (und dabei Glück, dass es keine ganze Figur geworden war…). Dank der Freundlichkeit seines Gegners kam er aber noch zu einem Remis.

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Gabriel hatte an Brett 7 vielleicht optische Vorteile, aber nichts Greifbares. Da bei beiden die Zeit schon ordentlich fortgeschritten war, wurde ein Remis vereinbart.

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Spitzenbrett Max spielte in der Eröffnung kritisch, so dass an einer Stelle eine ungenaue Fortsetzung ausreichte, um auf die Verliererstraße zu geraten.

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Ausgangs der Eröffnung schien Dominik am 3. Brett in einen Angriff zu geraten, doch das war dann doch alles nicht so schlimm beziehungsweise es ließ sich alles abwehren. Dominik bekam dann im Mittelspiel aber nicht den erhofften Vorteil, so dass die Partie kurz vor der Zeitkontrolle mit einem Remis endete.

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Lukas hatte am 6. Brett über lange Zeit die bessere Stellung. Gerade, als die Position ausgeglichen war, wurde es ihm sehr leicht gemacht, da sein Gegner eine Figur einstellte und damit den Kampf ausglich.

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Bastian stand nach der Eröffnung hervorragend. Er bekam eine nette Angriffsstellung aufs Brett, doch statt einfach eine Figur abzustauben wollte er zaubern und stand nach einem Zwischenzug plötzlich mit einem Minusbauern da… Da musste er sich erst einmal wieder sammeln, da sein Gegner in der Folge zu unachtsam spielte, konnte Bastian erneut einen Angriff starten, der dieses Mal siegreich verlief – Bastian bleibt bei 100% und brachte und in Führung.

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Ich stand an Brett 4 nur etwas besser und konnte trotz ständigen Drucks nichts aus der Stellung herauspressen. Im Endspiel kippte die Partie dann und ich musste mich mächtig strecken, um so gerade noch zu einem Remis zu kommen.

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Frank spielte eine interessante Eröffnung. Leider verpasste er an einer Stelle die richtige Fortsetzung und stand sofort auf Verlust. Sein Gegner ließ ihn aber in der Partie, und Frank hatte dann sogar die Chance, einen kleinen Vorteil zu bekommen, doch diese Möglichkeit nutzte er nicht. Am Ende musste er dann doch aufgeben, so dass der Kampf mit einem 4-4 endete.

Von den Partien wohl eher glücklich für uns, wobei natürlich etwas Unzufriedenheit bleibt, wenn man 3,5-2,5 geführt hatte…

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Der Biergarten im „Rohzustand“ und als …

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Analysebereich. Um auf die Überschrift zurück zu kommen: Analyse am 4. Advent im Freien hat es vermutlich in unseren Breiten auch noch nicht so oft gegeben…

Wir gehen nun mit 5-3 Zählern in die sehr kurze Winterpause. Dank der kuriosen Ergebnisse führt Geseke nun sogar die Tabelle an, da die Konkurrenz nicht nur einen, sondern jeweils gleich 2 Zähler abgab.

Schach 960: Bastian lässt nichts mehr anbrennen!

Rein mathematisch war wegen der Streichergebnisse (Bastian konnte voll punkten, während bei Dominik und mir jeweils noch ein Streichergebnis in Aussicht stand) ohnehin nicht mehr wahrscheinlich, dass Bastian nicht Sieger werden würde – und so kam es dann auch.

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Bastian hat es somit erstmalig geschafft, die Serie zu gewinnen (Vor zwei Jahren war er noch superknapp Zweiter geworden). Der letzte Teil war gut umkämpft, Bastian verlor nur eine Partie und konnte (nach vier alleinigen Tagessiegen) zum 2. Mal einen Tagessieg teilen. Insofern geht der Gesamtsieg voll und ganz in Ordnung!

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Bernd sorgte für eine doppelte Überraschung: Zum einen tauchte er seit längeer Zeit wieder einmal auf, zum anderen teilte er gleich den Tagessieg.

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Dominik musste seine letzten theoretischen Chancen auf eine bessere Paltzierung begraben, als er im direkten Duell gegen Bastian unterlag. Immerhin war Dominik der Einzige, der bei allen Teilen mit von der Partie war.

Zur Gesamtwertung – wer noch mal sehen will, wer wann wo wie gepunktet hat –  geht es hier.

Hier die Kreuztabelle vom 10. und letzten Teil:

1. Rücker,Bastian 2052 ** 1 1 1 0 1 12.0
1. Fischer,Bernd 1619 ** 1 0 1 1 1 12.0
3. Spisla,Dominik 1825 0 ** 1 ½ 1 1 10.0
4. Husemann,Dirk 1956 0 0 ** 1 1 1 9.0
4. Ellerbrock, Ingo 1620 0 1 0 ** 1 1 9.0
6. Klein,Lukas 1803 1 0 ½ 0 ** 1 7.0
7. Treimann,Matthias 1305 0 0 0 ** 1 1 6.0
8. Elefteriadis,Gabriel 1717 0 0 0 ** ½ 1 4.0
8. Fuhlrott,Tim 1499 0 0 0 ½ ** 1 4.0
10. Wehr,Jan 1494 0 0 0 0 0 ** 0.0

 

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Ingo verpasste einen Treppchenplatz nur knapp. Er verbesserte seine Wertungszahl über das Jahr am besten.

Die aktuelle Liste ist hier einzusehen. Vorne das gewohnte Bild…

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Lukas blieb am Mittwoch etwas unter den Erwartungen – ebenso wie im gesamten Jahr.

Matthias entwischte mir beim Photographieren, ihm gelang insgesamt auch eine klare Verbesserung seiner Einstiegszahl.

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Gabriel hat immer wieder mit dem Zeitmodus zu kämpfen – Schnellschach ist einfach nicht seine Disziplin.

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Tim war mal wieder sehr schnell utnerwegs – vielleixht an der einen oder anderen Stelle auch zu schnell. Aber auch er konnte seine Zahl erheblich verbessern in diesem Jahr.

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Jan stand oftmals besser als sein Ergebnis aussagt, aber immerhin hatte er bei der Ziehung des Schach-Sachpreises Glück.

Nachdem in 2015 die Teilnehmerzahl verbessert wurde gegenüber 2014, hoffen wir, diesen positiven Trend in 2016 fortzusetzen. Los geht es im Februar!

Nikolaus Cup in Soest

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Auch eine schöne Idee, die Helfer kenntlich zu machen: statt Shirts/Uniformen dann eben Nikolausmützen. Wer es mag…

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Tim war in der U14 am Start, bei 14 Teilnehmern wurden 9 Runden gegeben – wie zu erwarten, waren die Paarungen der letzten mindestens drei Runden fragwürdig bzw. haben den Turnierstand (zumindest an der Spitze) nicht mehr beeinflusst. Tim war an 1 gesetzt und kam gut ins Turnier. In Runde 4 und 5 zog er heute seine Glücksjoker. In der 4. Partie hatte er eine Figur verschenkt und stand zudem noch extrem passiv und schlecht. Sein Gegner ließ ihn dankenswerter- und ungerechtfertigterweise ins Dauerschach entkommen. Noch Ungeheuerliches spielte sich in der darauf folgenden Partie ab. Nach schlechter Eröffnungsbehandlung hatte Tim schon Material eingebüßt. Einen kleinen Rekord stellte er im Mittelspiel auf, als er viel zu planlos agierte und er in drei Zügen drei Bauern loswurde. Es kam aber noch besser: Am Ende hatte er eine Dame und (zumindest gefühlt) eine handvoll Bauern weniger, war immer wieder nur wenige Züge vom Matt entfernt, als sein Gegner sich selbst austrickste und Tim selbst zum Matt kommen ließ – was selbstverständlich alles andere als forciert war. Nach der Mittagspause verliefen die Partien (zu meinem Glück) weniger dramatisch, Tim ließ nichts mehr anbrennen und konnte die U14 mit 8,5/9 und einem halben Zähler Vorsprung zu seinen Gunsten entscheiden.

Ich war das erste Mal bei diesem Turnier. Die Spielbedingungen waren sehr gut, für jedes Brett stand eine großer Tisch bereit. Bei der insgesamt doch recht geringen Teilnehmerzahl (<60) dafür aber recht großen Helferzahl (~10) war die Verspätung zu Beginn unverständlich. Auch die epische Siegerehrung erinnerte an die „guten alten Zeiten“ eines ehemaligen SF aus einer ehemaligen Bundesligastadt und könnte im Interesse aller deutlich verkürzt werden. Kurios waren die Pokalverwechslungen. Das Spielsystem sollte dringend modifiziert werden. In allen Altersklassen waren die Teilnehmerfelder so klein, dass bei 9 Runden (wenn nicht gerade ein Rundenturnier gegeben wurde) keine sinnigen Paarungen in den letzten Runden zu verzeichnen waren. Hier kann man sicherlich alle Teilnehmer in einer Gruppe spielen lassen und dann eben getrennt werten, das ergibt für alle reizvollere Paarungen.