Schach 960 Teil 3: Spannend & eng wie selten

Mit 10 Teilnehmern ging es gestern in den 3. Teil der Schach 960 Serie. Es war sehr eng und spannend: zur letzten Runde kämpften 4 Spieler in direkten Duellen um den Tagessieg.

Wer gleich schon mal die einzelnen Runden und Ergebnisse checken will, hat hier die Möglichkeit: Klick!

Lukas: Knapp die Nase vorn

Lukas verlor zwar in Runde 3 gegen Tim, aber im Endspiel in der letzten Runde (gegen Lennart) setzte er sich durch und konnte damit seinen ersten alleinigen Tagessieg feiern!

Bastian: ungeschlagen!

Bastian gab zwei Remisen ab (u. a. in der ersten Runde gegen Lennart), konnte aber Tim besiegen (im 2. Endspiel der letzten Runde). Wie eng es gestern zuging, zeigt auch, dass Bastian und Lukas gar nicht gegeneinander gespielt haben.

Lennart: Treppchenplatz!

Lennart hatte zunächst in der ersten Runde Bastian ein remis abgenommen, in Runde 4 konnte er Tim (bis dahin mit weißer Weste) bezwingen. Aber in der letzten Runde ging das Endspiel um den Tagessieg verloren – immerhin bleib ihm (der geteilte) Platz 3.

Tim: perfekt bis Runde 3, dann kleine Rochade

Tim hatte die ersten drei Runden siegreich gestalten können, dann folgte mit zwei Niederlagen eine „kleine Rochade“. Am Ende stand der geteilte 5. Rang.

Markus: gerade noch ins Turnier geschlittert

Markus kam gestern schon fast zu spät, Er verteilte gestern Siege und Niederlagen abwechselnd – Zu seinem Glück ging es mit einem Sieg los. Er kam somit auch auf den geteilten 5. Rang.

Rüdiger: Comeback?

Rüdiger war gestern nach ganz langer Zeit auch mal wieder beim 960 dabei. Er begann mit einem Sieg, bekam dann aber die Top 3 serviert – was bei ihm zu einer großen Rochade führte. Der Schlussrundensieg brachte ihm Platz 7 ein.

Moritz: Da war mehr drin

Moritz war in einigen Partien knapp dran, aber letzten Ende kam er nur zu einem Sieg – Da war dann mehr als der geteilte 8.Platz nicht drin.

Jan: starke Gegnerschaft

Jan hatte gestern sehr starke Gegner – bei ihm stand am Ende dann auch nicht mehr als ein Sieg und Platz 8&9.

Moustafa: schade!

Moustafa hatte gestern wieder einen schweren Stand – leider reichte es nicht zu einem zählbaren Erfolg.

Die Gesamtwertung verspricht sehr viel Spannung. Zwar hat Tim mit 41,5 Zählern die Nase vorn, aber Bastian (36) und Lukas (33) haben jeweils ein Turnier weniger in der Wertung – und das Jahr ist ja auch noch lang… Lennart (28,5) wird in der Form von gestern sicherlich auch noch eingreifen können.

In der DWZ Liste gab es gestern einige Kuriositäten: Bei einem Drttel keine Veränderungen, bei dem 2. Drittel minimale Veränderungen (weniger als 10), das letzte Drittel schließlich mit Veränderungen jenseits der 20 Punkte. Hier die aktuelle Wertung:

Rang

Name, Vorname
DWZ

1

Rücker, Bastian

2038-26

2

Krüger, Tim

1988-4

3

Fuhlrott, Tim 1882-27

4

Klein,Lukas 1870-26

5

Wolffgang, Georg 1862-1

6

Kraetzer.Rüdiger 1834-4

7

Oelschläger, Lennart

1820-12

8

Austermeier, David 1818-1

9

Husemann,Dirk 1813-31

10

Spisla,Dominik 1796-28

11

Schirmbeck,Markus 1766-10

12

Meyer, Leon 1760-2

13

Milonas, Walandis 1719-1

14

Kenter, Theo 1692-1

15

Elefteriadis,Gabriel 1653-31

16

Fischer, Bernd 1626-11

17

Müller,Frank 1611-6

18

Miller, Hans-Werner 1587-1

19

Borchmann, Thorsten 1571-3

20

Ellerbrock, Ingo 1534-16

21

Wehr,Jan 1526-27

22

Riegler, Moritz 1465-2

23

Treimann, Matthias 1454-15

24

Khilli, Moustafa 1046-15

 

Weiter geht es nach Pfingsten, am 23.05.

NRW JEM: Außer Spesen …

Mit großen Hoffnungen und Erwartungen hatte sich Tim am Ostermontag aufgemacht nach Kranenburg zu den NRW Jugendeinzelmeisterschaften. In dem extrem engen Teilnehmerfeld der U16 (die ersten 12 der 18 Teilnehmer lagen innerhalb von 100 DWZ!) war er an 4 gesetzt und bis Runde 4 lag Tim auch in „Schlagdistanz“ zur Spitze – aber dann lief gar nichts mehr. Mit 2,5 Punkten wurde Tim 14.

Grenke Open in Karlsruhe: Gigantisch!

Zum 3. Mal gingen in Karlsruhe die Grenke Open über die Bretter. Dieses Turnier mit dem härtesten Modus (9 Runden in 4,5 Tagen) fand vormalig als Neckar Open in Deizisau statt, war dort aber an seine Grenzen gestoßen. Seit dem Umzug nach Karlsruhe wächst und gedeiht es in unvorstellbarem Ausmaß. Dieses Jahr waren knappe 1500 Teilnehmer mit von der Partie.

Hauptort des Geschehens: Schwarzwaldhalle

Diese Menge muss erst einmal untergebracht werden: Das Kongress & Messe Zentrum Karlsruhe bot ausreichend Platz – Jeder Partie wurde an einem großen Tisch und mit Holzfiguren (bis auf die letzten Bretter in B-Open und die meisten im C-Open) ausgespielt. Gespielt wurde in 2 Hallen: Schwarzwaldhalle und der angrenzenden Gartenhalle. Ich konnte einen Blick hinter die Vorhänge werfen und kann versichern: Da ist noch Platz! Bis 2500 sollte es an diesem Standort gehen können!

Nebenort des Geschehens: Gartenhalle. Hier allerdings nur ein Teil, schräg links vom Standort des Photographen war auch noch einiges an Brettern aufgebaut.

Die Photos mit „Bases loaded“ kann sich ja der selbst im Netz ansehen – ich wollte absichtlich mal zeigen, wie es morgens ausschaut, bevor die Mengen die Hallen bevölkern.

Dominik im A-Open

Dominik war in diesem Jahr leider unser einziger Vertreter in dem Riesenteilnehmerfeld. Im A-Open (>1850) gingen unglaubliche 782 Spieler an den Start. Weitere Statistik gefällig? Gern: 47 Föderationen, 52 GM, 63 IM, 126 FM. Wer also mal andere Gegner benötigt, ist hier genau richtig.

Dominik hat ja schon seit einiger Zeit das Ziel, die DWZ über die 2000er Schallmauer zu hieven – sollte es ausgerechnet hier klappen?

Es ging jedenfalls gut los: Mit einem remis gegen eine belgische WFM. In Runde 2 (nach extrem kurzer Nacht: 1. Runde Gründonnerstag 19.00; 2. Runde Ostersamstag 9.00) konnte Dominik noch einen draufsetzen: Er gewann im Mittelspiel einen Bauern und verwertete diesen im Endspiel. Doch nach der langen Partie ging in der Nachmittagsrunde nicht mehr soviel, ein italienischer FM erwies sich als zu stark.

Dominik an Brett 149!

Frisch gestärkt an Tag 3 konnte sich Dominik an einem weiteren italienischem Spieler rächen. In der Bauernraubvariante hatte er den Bauern verteidigt und schließlich einen zweiten Bauern im Mittelspiel gewonnen. Im Endspiel ging es dann etwas hin und her, aber am Ende konnte Dominik triumphieren. In Runde 5 brachte er die im letzten Vereinstraining erworbenen Eröffnungskenntnisse auf Brett und damit zu einem bequemen remis.

Runde 6 war dann wieder weniger gut, gegen einen deutschen FM (und ehemaligen Dähne-Pokal Sieger) war nicht viel zu holen. Dominik rettete sich über den vorletzten Tag mit einem kurzen remis gegen eine deutsche WFM in die 50% Marke.

Der letzte Tag zeigte am Morgen eine weitere starke Partie von Dominik, die 3. Partie gegen einen Italiener sah seinen nächsten Schwarzsieg! Aber am Nachmittag konnte Dominik nicht nachlegen, gegen einen in Spanien lebenden Argentinier gab es zum Abschluss leider eine Null.

Trotzdem war es für Dominik sein bisher bestes Turnier! Er hatte nur Gegner mit einer ELO über 2150 und holte 50%! Nach ersten Hochrechnungen klappt es mit dem Sprung über die „magische“ 2000 – sowohl bei DWZ als auch bei ELO. In seiner Ratinggruppe (1851-2000) hatte Dominik vor der letzten Runde sogar geführt, aber die Niederlage warf ihn auf Platz 3 zurück. Schade, bei 160 Spielern in dieser Ratinggruppe wären auch mehr als nur ein Preis durchaus angemessen gewesen…

Bemerkenswert waren mal wieder die Zahl der Rücktritte: Zur letzten Runde traten fast 150 Spieler weniger an… Diese Zahl entspricht der Gesamtteilnehmerzahl bei einem mittleren Open in Deutschland – schon nicht schlecht!

Ich könnte nun noch einige Anekdoten vom Schiridasein preisgeben, aber darauf verzichte ich hier mal lieber… sonst würde der Bericht doch wohl zu lang!

 

 

 

 

Werther Schloss Open: Alle Zweihochsechser mit tollen Leistungen!

Am vergangenen Wochenende ging das 24. Schloss Open in Werther über die Bretter. 5 unserer Strategen saßen an denselben und allesamt konnten mit ihrem Abschneiden überaus zufrieden sein! Im Jugendopen waren die drei auf dem obigen Photo am Start, insgesamt stellten sich hier 60 Kinder U14 und DWZ < 1300 der Konkurrenz.

Simon: Auf der Jagd nach der ersten DWZ

Simon wollte sich unbedingt eine DWZ erspielen. Nach 2 Niederlagen zum Auftakt gewann er mit viel Glück die 3. Runde. Nach einer Niederlage in Runde 4 folgte ein weiterer glücklicher Sieg. Am Ende war dann etwas die Luft raus, nach hartem Kampf hatte Simon seine Partie drehen können, doch dann setzte er seinen Gegner patt. Immerhin hatte er am Ende 2,5 Punkte auf seinem Konto und wurde 48. Und er wird seine erste DWZ bekommen (wenn auch nicht ganz so hoch wie erwünscht…)

Gideon: Schweizer Gambit geht auch mal – und das gar nicht so schlecht!

Gideon ließ in den ersten beiden Runden einige Chancen aus – statt möglicher 2 Zähler waren nur 0,5 auf seinem Konto. Aber dann startete er eine furiose Aufholjagd: Er schaffte es tatsächlich, die übrigen 5 Partien zu gewinnen und schob sich bis auf den 3. Rang nach vorne (Er war an 8 gesetzt)! Fairerweise muss man aber einräumen, dass er die superstarken Gegner nach dem „Schweizer Gambit“ zu Turnierbeginn nicht mehr bekam. Trotzdem ein Klasseergebnis, das mit dem Pokal für den besten U10-Spieler geehrt wurde!

Tom: Gegenteil vom Schweizer Gambit, aber Riesen-DWZ-Satz!

Tom machte es genau anders als Gideon: Er war mit 4,5/5 gestartet und hatte dabei „en passant“ die Topgesetzte komfortabel  & überzeugend aus dem Weg geräumt. Gegen den späteren 100% Sieger hatte Tom in der vorletzten Runde dann durchaus Siegchancen, aber nach deren Auslassen und einem Fehler ging diese Partie den Bach runter. In der letzten Runde hatte Tom Vorteile, aber zwischendrin auch einmal riesiges Glück, so dass er mit dem Remis leben kann. Mit 5 Punkten wurde er 5. und schnitt damit erheblich besser als sein Setzlistenrang 18 ab. Er bekam den Pokal für den zweitbesten U10er und macht den drittgrößten DWZ-Sprung aller Teilnehmer! (Die älteren Semester können da nur neidisch werden, so leicht wird es für uns nicht mehr werden, mal eben in 7 Partien knapp 200 Zähler zuzulegen…).

Lennart: Am Pokerface wird noch gearbeitet…

Vielen Dank an Lennart, Jan & Dominik, die die „Kleinen“ betreuten – ich war (um im schachlichen Jargon zu bleiben) an den anderen Turnierort „gefesselt“. Bei obiger Nachbesprechung muss Lennarts Mimik zufolge ein fürchterlicher Fehler passiert sein.

Hardcore-Bedingungen – Leider kann ich nicht überzeugend darlegen, wie miserabel die Luft bereits kurz nach Rundenstart war.

Aber auch diejenigen von uns, die im „Hauptturnier“ starteten, zeigten sich von ihrer besten Seite. Das Turnier war wieder ausgebucht. Zwar tauchten Einige der Vorangemeldeten nicht auf, aber knappe 200 Teilnehmer sorgen immer noch dafür, dass das Schloss Open das größte Turnier in der Region bleibt. Im nächsten Jahr gibt es ein stolzes Jubiläum: Die 25. Auflage steht an!

Moustafa: DWZ-Satz gewinnt die 1000-er Wette!

Moustafa ging als Setzlisten 50. in das D-Turnier, welches 52 Teilnehmer umfasste. Das hieß zunächst scheinbar übermächtige Gegner, so dass es auch 2 Niederlagen gab. Aber dann schlug Moustafa zurück: Zwei Siege (der 2. gegen einen 1200er!) und ein Remis zum Abschluss: Mit 2,5 Zählern hatte Moustafa die 50% geknackt. Sehr angenehmer Nebeneffekt: Moustafas DWZ ist ab sofort vierstellig! Und er gewann die 1000-Wette gegen Tim (ob eher er die 1000 oder Tim die 2000 knacken würde). Im Nachhinein schade, dass der Einsatz nicht höher war als ein Döner!

Tim: nicht in dieser Welt?

Tim hatte seine Ziele mit der Wette gegen Moustafa bereits offengelegt. Im A-Turnier hängen die Trauben erfahrungsgemäß ziemlich hoch: Tim war unter den 45 Teilnehmern an Position 35 gesetzt. Zum Auftakt gab es mit dem Wertheraner Spitzenspieler Jonas Freiberger gleich einen im wahrsten Sinne des Wortes sehr schweren Gegner. Tim stand eigentlich ziemlich gut, aber am Ende ließ er sich von Jonas betuppen.

Schon eher unter uns?

Anschließend legte Tim eine sehr solide Spielweise an den Tag und ließ seinen Gegnern kaum Chancen auf Vorteil. Zwischendurch konnte er auch noch einen Sieg einbauen, so dass er mit 50% gegen durch die Bank extrem starke Gegnerschaft abschließen konnte. Er wurde somit 23. und wird ELO und DWZ deutlich aufpeppen – auch wenn es nicht zum Wettsieg gegen Moustafa reichte.

Insgesamt eine sehr erfreuliche Vorstellung unserer Jugendabteilung – mal schauen, ob die Erwachsenen zum Saisonausklang und den dann folgenden Turnieren nachziehen können!

 

 

Regionalliga: Klassenerhalt … läuft!

Dominik wollte an dieser Maschine heute seinen Abschlussnim Maschinenbau-Studium absolvieren – Das war dann wohl doch etwas zu hoch gegriffen!

Heute war die vorletzte Runde der Regionalliga angesetzt. Wir hatten die 2. Mannschaft aus Lieme zu Gast. Die Aufstellungen sahen uns mit minimalen Vorteilen. In der Tabelle gestaltete sich die Situation derart, dass wir noch 1 Mannschaftspunkt benötigten, um den Klassenerhalt auf jeden Fall sicher zu haben. Lieme II hatte heute Morgen einen Mannschaftspunkt weniger als wir, also benötigten sie die Punkte noch dringender.

Ist das erlaubt? Zur Winterezeit kann es schon mal vorkommen, dass sich die Spieler mit Tabletten versorgen müssen…

Der Kampf entwickelte sich langsam – in der Regionalliga nicht unüblich.

Dominik an Brett 2: Heute funktionierte die Brille auch, das sechste Remis bringt Dominik auch der Mannschaftssaison-Zitrone näher!

Dominik hatte eigentlich eine nette Stellung, aber irgendwer stellte dann den Betonmischer an… Da war nicht mehr als Remis drin.

Tim F. an Brett 3: nun wieder knapp unter 50%

Bei Tim sah es zu Beginn auch ordentlich aus. Aber auf einmal machte der Gegner unerhört gute Züge – die Tim nicht auf dem Schirm gehabt hatte.

Thorsten an Brett 8: Wider fit!

Thorsten hatte früh einen Bauern geopfert … oder eingestellt? Jedenfalls gab er noch einen 2. Bauern, den der Gegner vielleicht lieber nicht genommen hätte. Thorsten bekam jedenfalls einen sehr starken Angriff und als der Gegner dann mal nicht richig reagierte, war die Partie auch gleich um: Ausgleich!

Brett 7: Da wurde heute wohl ein Photo vergessen… Zeit und Platz um auf unsere Trikots hinzuweisen, die nun endlich (nach langen Geburtswehen) fertig sind und heute gleich eingeweiht wurden.

Ich war eigentlich nach der Eröffnung bestens zufrieden.  Danach konnte ich meinem Gegner noch einen Isolani verpassen und war frohen Mutes. Aber dann … übersah ich einen taktischen Schlag und stand vor der Wahl, entweder mit einem Minusbauern und miserabler Stellung weiterzumachen oder mal etwas dynamischer zu spielen und etwas zu riskieren. Ich entschied mich für das letztere und warf noch eine Qualle in die Waagschale. Zu meinem Glück fand mein Gegner nicht die besten Erwiderungen und nachdem sich der Rauch verzogen hatte, hatte ich für die Minusqualle einen Bauern einsacken können. Das nun folgende Remisangebot nahm ich an.

Lukas an Brett 3: Er kann es auch, wenn er nicht der Letzte ist!

Lukas fand ein hübsches Opfer (im dritten Anlauf, wie die Post-Mortem-Analyse zeigte), welches ihm eine Qualle einbrachte. Danach spielte er souverän seinen Stiefen runter uns ließ nichts mehr anbrennen. Mittlerweile ist er unser Topscorer!

Bastian an Brett 1: Ein DWZ-Vorteil von 1 Zähler kann auch schon mal entscheidend sein…

Bastian nahm in eine Damengambit-Stellung dann mal einfach auf c4 weg, der Gegner nahm nicht wieder und Bastian hielt den Bauern, der sich bald als sehr unangenehmer Störenfried herausstellte. Nachdem Bastian die gegnerischen Angriffsbemühungen am Königsflügel abgewehrt hatte, kam er mit seinen Figuren zu Besuch in die weiße Stellung und sorgte somit für den „Klassenerhaltsmannschaftspunkt“ (tolles Wort, fürs nächste Scrabble vormerken!)

Gabriel an Brett 6: Knackt er noch die 50%?

Gabriel hatte die erwartet gute Stellung nach der Eröffnung. Mit schönem Spiel gewann er einen Bauern, leider reichte es heute im Endspiel nicht, den Bauern zu verwerten. Aber das Remis sicherte den Sieg!

Lennart an Brett 5: Erstes Saisonremis!

Lennart schien auch gut aus der Eröffnung gekommen zu sein – etwas Konkretes fand er nicht (beim schnellen Durchsehen sah es so aus, als wenn es das auch gar nicht gäbe…). Der Vorteil im Bauernendspiel war schließlich lediglich optischer Natur. Das Remis besiegelte den 5-3 Endstand.

Mit nunmehr 9-7 Zählern wurden die letzten Abstiegsgespenster verjagt. Aktuell sind wir 4. der Tabelle, sogar noch vor der hochgehandelten Mannschaft aus Werther. Nach der Osterpause geht es erst im Mai weiter,  wir dürfen zum Abschluss nach Lemgo reisen.

Teil 2 der Schach 960 Serie: Debütanten & Neueinsteiger

2 Debütanten bereicherten das gestrige Feld beim 2. Teil der Schach 960 Serie.

Hier schon mal der Link zu allen Runden, Ergebnisse etc.: Klick!

Tim F: 1. Sieg in 2018 und Führungsübernahme der Gesamtwertung!

Tim hatte gestern in der entscheidenden Partie das erforderliche Quäntchen Glück – der andere Tim ging über die Zeit. Insofern setzte er sich gestern knapp durch, bei 4 Siegen und einem Remis.

Tim K: Unglückliche Nierderlage in entscheidender Partie

Alle anderen Partien hatte Tim gewonnen – aber gegen Tim F. ging ihm im besseren Endspiel die Zeit aus – ärgerlich. Bei 4 Siegen blieb dennoch der souveräne 2. Rang.

Lukas: Dieses Mal reichen 70%

Lukas hatte nach einer Pause auch mal wieder Zeit und meldete sich mit Rang 3 zurück. Remis gegen den einen, eine Niederlage gegen den anderen Tim – alles andere räumte Lukas ab.

David: Knapp am Podest beim Debüt vorbei

David war gestern einer der beiden Debütanten – 3 Siege reichten gestern nicht für das Podest – dennoch für den Einsteig nicht schlecht!

Lennart: gestern unter 50%

Lennart war gestern zwar wieder genesen, aber vielleicht doch noch etwas angeschlagen. Jedenfalls blieb er unter 50% (und damit auch unter – meinen – Erwartungen)..

Gabriel: ärgerliche Niederlage zum Abschluss…

Gabriel teilte sich gestern Rang 5 mit Lennart. In der letzten Runde hatte er einen der beiden Tims auf der Pfanne – aber dann war mal wieder die Zeit abgelaufen…

Moritz: und noch ein Debüt!

Moritz gab gestern auch sein Schach 960 Debüt. An die letzte Position gesetzt, kam er zu einem Sieg und wurde damit 7. Wenn er sich an die ungewohnten Stellungsbilder gewöhnt hat, geht da sicherlich noch mehr!

Jan: War die Pause zu lang?

Jan gab gestern den guten Gastgeber: Er überließ die Punkte seinen Gegnern. Wenn er wieder eingespielt ist (nun ist die Eisstockschießsaison ja vorbei…) werden wohl auch die Ergebnisse wieder besser..,

Ein kurzer Blick in die Gesamtwertung: Tim F. 34,5, Bastian 20, Lennart 17, Tim K. 16, Gabriel 15 und dann folgen mit knappen Abständen noch weitere…

Die aktuelle DWZ-Liste sie hier nicht verschwiegen, dann können alle schon mal die Handicaps für die nächste Runde ausrechnen…

Rang

Name, Vorname
DWZ

1

Rücker, Bastian

2038-26

2

Krüger, Tim

1988-4

3

Fuhlrott, Tim 1882-27

4

Kraetzer.Rüdiger 1865-3

5

Wolffgang, Georg 1862-1

6

Klein,Lukas 1850-25

7

Austermeier, David 1818-1

8

Husemann,Dirk 1813-31

9

Spisla,Dominik 1796-28

10

Oelschläger, Lennart

1785-11

11

Schirmbeck,Markus 1764-9

12

Meyer, Leon 1760-2

13

Milonas, Walandis 1719-1

14

Kenter, Theo 1692-1

15

Elefteriadis,Gabriel 1653-31

16

Fischer, Bernd 1626-11

17

Müller,Frank 1611-6

18

Miller, Hans-Werner 1587-1

19

Borchmann, Thorsten 1571-3

20

Wehr,Jan 1534-26

21

Ellerbrock, Ingo 1534-16

22

Riegler, Moritz 1488-1

23

Treimann, Matthias 1454-15

24

Khilli, Moustafa 1050-14

 

Teil 3 geht am 18.04. über die Bühne.

Landesschulschachfinale in Düsseldorf

Am Freitag ging es für einige Schüler Richtung Düsseldorf, dort waren die Landesfinals in den einzelnen Wettkampfgruppen der Schulen angesetzt.

Drei unserer Jüngsten waren mit von der Partie: Gideon & Noah mit der Grundschule Theesen, Tom für die Grundschule Wellensiek.

Nach der doch eher längeren Anreise dann 9 Runden Schnellschach – da war bei dem einen oder anderen irgendwann auch die Konzentration weg. Beide Teams schafften es aber, lange oben mitzuspielen.

Am Ende war die Grundschule Wellensiek einen Tacken besser.

Tom, die Nr. 1 des Wellensieker Teams, konnte erneut überzeugen: 7/9 ist für ein Spitzenbrett eine großartige Leistung! Seine Teamkameraden waren nicht ganz so gut, trotzdem nötigt einem die Leistung des Teams Respekt ab – Tom ist der einzige Vereinsspieler! Mit 1,5 Brettpunkten Rückstand (die waren erstes Entscheidungskriterium) auf den letzten Qualiplatz für die Deutsche wurde das Team grandioser 5.

Gideon, hier an Brett 2 der Theesener Truppe, kam auf dieselbe Bilanz wie Tom. Bei den Theesenern fehlte am Ende ein wenig das Durchhaltevermögen, so ging die letzte Runde mit 0,5-3,5 verloren, was die Mannschaft auf Rang 14 zurückfallen ließ. Da wäre eine Top Ten Platzierung eigentlich bequem dringewesen.

Noah hütete Brett 3 und machte das ganz ordentlich: 5/9 bedeuten eine positive Bilanz.

Vielen Dank an Markus, der unser Mann vor Ort war und mir die entsprechenden Infos zukommen ließ.

 

 

2. Portaner Schnellschach Open: Das geht besser!

Blick in den geräumigen Turniersaal

Zum 2. Mal fand heute das Portaner Schnellschachopen statt. Dieses Mal fanden 59 Schachfreunde (und 11 Jugendliche) den Weg in die Gesamtschule in Lerbeck.

Leider war heute komplett der Wurm drin. Das Auslosungsprogramm (beziehungsweise ein neues Update) machte große Zicken und zweimal ging gar nichts mehr, so dass dem armen Jannik Liebelt nichts anderes übrig blieb als zweimal das Turnier abzubrechen, so dass die 1. Runde insgesamt dreimal absolviert werden musste. Das Turnier wurde konsequenterweise auf 5 Runden verkürzt, da die (richtige) 2. Runde erst um 14.00 gestartet werden konnte – beim geplanten start von 10.00.

Unsere drei Spieler ließen sich leider von den unschönen Begleiterscheinungen beeinträchtigen.

Moustafa: Der kampflose Punkt kam zu früh!

Nach 2 Niederlagen kam der kampflose Punkt für Moustafa zu früh. Statt schlagbarer Gegner wurden diese gleich wieder zu stark. Somit blieb Moustafa bei dem einen Punkt hängen und kam auf Platz 56.

Tim mit kleiner Rochade zum Abschluss

Tim lag mit 2,5/3 bestens im Rennen und spielte sogar auf der Bühne, aber dann streute er zwei überflüssige Niederlagen ein, die ihn zurückwarfen. Mit (für ihn nur) 50% wurde er 27. – Dabei war er als Setzlisten 9. ins Turnier gegangen.

Lukas: Schweizer Gambit im 3. Anlauf

Lukas hatte (wie Tim auch) eigentlich die zweimal ausgetragene und dann aber annulierte 1. Runde gewonnen. Beim 3. Versuch klappte es dann: Lukas konnte das Schweizer Gambit verwirklichen, er verlor (endlich) die erste Runde. Lukas gewann dann aber dreimal in Folge und hatte sich auf die Bühne gespielt. Doch mit der Niederlage in der letzten Runde fiel auch er zurück: Am Ende wurde er 25. (als 13. der Setzliste).

Fazit: Auf vielen Seiten ein gebrauchter Tag!