Volksbank Cup: Ratingpreise

Auch in diesem Jahr gab es nicht nur für die Spitzenspieler eine Chance mit einem Preisgeld nach hause zu gehen. Für die Ratingspreise wurde das Teilnehmerfeld in 8 gleichgroße Gruppen eingeteilt, in der jeder gegen gleichstarke antreten konnte. Hier die Spieler, die sich in ihrer Gruppe durchsetzen konnten.

Hans-Christian Simon

Mit 6,5 aus 9 konnte Hans-Christian seine Gruppe für sich entscheiden. Nur gegen den zweit und dritt platzierten musste er Niederlagen hinnehmen. Insgesamt ein Ergebnis, mit dem er zufrieden sein kann.

Marcus Römhild

In der hart umkämpften zweiten Gruppe konnte sich Marcus in der Feinwertung durchsetzen. Gleich in der dritten Runde musste er gegen Jasper ran und eine Niederlage einstecken. Danach ging es auf und ab. Zum ende konnte er aber noch zwei siege für sich verbuchen und beendete das Turnier mit 6 aus 9 Punkten.

Fabian Schmitz

In der dritten Gruppe konnte sich Fabian mit einem halben Punkt Vorsprung durchsetzen. Dabei sah es in der ersten runde gar nicht gut aus. Mit einer Niederlage startet Fabian in das Turnier, konnte sich aber sehr gut davon erholen und gewann gleich dreimal in Folge. Als er dann in der letzten Runde gegen seine 400 Punkte stärkeren Gegner einen Sieg erspielen konnte war ihm der Gruppensieg sicher.

Linus Becker

Auch die fierte Gruppe war hart umkämpft. Punktgleich mit Lukas, aber der besseren Feinwertung konnte sich Linus durchsetzen. Er startet sehr stark in das Turnier mit 4 Punkten aus 5 Runden. In den letzten 4 Runden musste er durchgehend gegen stärkere Gegner antreten, doch einen Punkt konnte er sich noch erspielen. Dieser hat für den Gruppensieg gereicht.

Antonio Neufeld

Wie schon im letzten Jahr hatte der vereinslose Antonio ein starkes Turnier. Doch in seiner Gruppe wollten ihn seine Gegner nicht so einfach den Sieg überlassen. Gleich drei Spieler waren Punktgleich mit 5 aus 9 Punkten. Doch in der Feinwertung konnte sich Antonio durchsetzen.

Levi Paul Simon

In der sechsten Gruppe gab es einen Wettstreit der jungen Talente. Levi Paul und Bogdan (beide U12) lieferten sich ein Kopf an Kopf rennen. Levi Paul, der in den ersten 3 Runden zwei Niederlagen einstecken musste drehte zum Ende des Turniers zu Höchstleistungen auf, wo er gleich mehrere stärkere Gegner besiegen konnte. Mit 5.5 aus 9 entschied er die Gruppe für sich.

Sebastian Monkenbusch

In der 7. Gruppe gab es wieder einen eindeutigen Gewinner, wenn auch knapp. Mit einem halben Punkt Vorsprung konnte sich Sebastian durchsetzen. Gleich in der ersten Runde gewann er gegen einen 400 Punkte stärkeren Gegner. Danach kamen viele Starke Gegner, gegen die er sich aber durchaus behaupten konnte. Mit 4,5 aus 9 schaffte er die 50% und spielte damit ein super Turnier.

Lotta Sophie Kowalzik

Die letzte Gruppe konnte Sophie für sich entscheiden. Nach zwei Niederlagen kam sie dann gut in das Turnier und konnte gegen teils deutlich stärkere Gegner Punkten. Mit 3,5 aus 9 Punkten und einer sehr guten Performance ein gutes Ergebnis.

Volksbank Cup 2025: Matthias macht´s!

Matthias Blübaum

Zum 12. Mal fand heute der Volksbank-Cup statt und zum 4. Mal konnte Matthias Blübaum sich in die Siegerliste eintragen. Dieses Mal war es allerdings nicht ganz so deutlich wie in den letzten Jahren: Matthias kam „nur“ auf 8,5/9 und hatte auch „nur“ einen halben Zähler Vorsprung.

Insgesamt kämpften 78 Teilnehmende um die Preisgelder und Pokale.

Ausführliche Berichte folgen morgen.

Hier der Link zu allen Ergebnissen: Klick!

Vielen Dank an alle Teilnehmenden für das sportlich faire Verhalten, an alle Helfenden und an die Volksbank!

Regionalliga Runde 8: Geht doch!

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison spielten wir heute im Herforder Königin-Mathilde-Gymnasium. In Runde 4 unterlagen wir mit sieben Spielern der zweiten Herforder Mannschaft mit 3,5 : 4,5. Entsprechend optimistisch war unsere Stimmung, als wir nun mit nur sechs Spielern gegen die erste Mannschaft aus Herford antreten mussten. 😬

Brett 4: Dima durfte leider nicht gegen 1.a3 spielen.

Dima geriet am vierten Brett bereits in der Eröffnung in Schwierigkeiten. Das gegnerische Läuferpaar erzeugte vor allem auf den weißen Feldern erheblichen Druck. Als sein Gegner den h-Bauern gegen Dimas Königsstellung vorantrieb, war diese kurz darauf nicht mehr zu halten. ☹️

Brett 5: Magnus ist extra früh aufgestanden, um vor dem Mannschaftskampf wählen zu gehen.

Auf Magnus‘ Brett war das Zentrum ausgangs der Eröffnung verriegelt, sodass beide Spieler an den Flanken agierten: Magnus am Damenflügel, sein Gegner am Königsflügel. Magnus profitierte stark davon, dass sich die a-Linie öffnete, wodurch er seine Türme aktivieren und in die gegnerische Stellung eindringen konnte. Dies ermöglichte ihm den Gewinn einer Qualität. Die gegnerischen Versuche, Gegenspiel zu entwickeln, blieben erfolglos, und Magnus holte den ersten Punkt für uns. 🙂

Brett 3: Lukas hatte vor und nach der Partie beste Laune.

Lukas profitierte letztlich von den gegnerischen Felder- und Bauernschwächen, die der Herforder Mannschaftsführer nach einer dynamischen Eröffnung hinterließ. Nachdem Lukas die gegnerische Initiative neutralisiert hatte, wendete sich das Blatt, und er konnte seine Partie siegreich beenden. 🙂

Brett 6: Simon ist bereits hellwach nach einem großen Schluck koffeinhaltiger Erfrischung.

Simon kam gut aus der Eröffnung, entschied sich dann jedoch für suboptimale Abtauschmanöver zweier Leichtfigurenpaare, wodurch sein Gegner einen kleinen Vorteil erlangte. Dieser Vorteil flachte jedoch zunehmend ab, und es entstand ein Endspiel, in dem Simon sogar einen Mehrbauern vorweisen konnte. Leider unterlief ihm schließlich eine Fehleinschätzung, die seinem Gegner einen Bauerndurchmarsch ermöglichte, woraufhin Simon die Partie aufgeben musste. ☹️

Brett 1: Bastian hatte mal wieder Eröffnungstricks auf Lager.

Bei einem Zwischenstand von 2:4 konnte Bastian nach einem Bauernopfer in der Eröffnung und druckvollem Spiel gegen die gegnerische Verteidigung seine Partie für sich entscheiden. Nachdem er die gegnerische Dame im Tausch gegen Turm und Leichtfigur gewann sowie Mattdrohungen aufgestellt hatte, überschritt sein Gegner die Bedenkzeit. Allerdings war Bastians Stellung ohnehin bereits klar gewonnen. 🙂

Brett 2: Immerhin kann ich (anders als beim Hermannslauftraining) beim Schach sitzen.

Zum Abschluss konnte auch ich meine Partie gewinnen. Nach der Eröffnung war ich mit meiner Stellung noch zufrieden, verpasste dann aber die richtige Fortsetzung, sodass mein Gegner mit gezieltem Figurenabtausch einen erheblichen positionellen Vorteil erlangte. In der Zeitnotphase gelang es mir, mit einer Taktik meine Dame zu opfern und dafür zwei Türme und einen Läufer zu erhalten. Diesen materiellen Vorteil konnte ich letztlich verwerten. 🙂

Mit einem Endstand von 4:4 sind wir überglücklich, dass wir trotz Unterzahl noch einen Mannschaftspunkt einfahren konnten. Damit steht fest, dass wir in dieser Saison zumindest nicht ohne Mannschaftspunkte absteigen werden. 🎉 Nun erwartet uns eine längere Pause, bevor wir am 4. Mai zur letzten Regionalligarunde die zweite Mannschaft des Bielefelder Schachklubs empfangen.

Bereits am Samstag freuen wir uns darauf, viele Schachfreunde bei unserem Volksbank-Cup 2025 Schnellschachturnier zu begrüßen. Es sind noch Startplätze verfügbar. 👋

Regionalliga Runde 7: zweihochsechs-Gütersloh II

In Runde 7 der Regionalliga empfingen wir heute die zweite Mannschaft aus Gütersloh in Bielefeld. Während die Gütersloher im Abstiegskampf dringend einen Sieg brauchten, wollten wir zumindest einen Ehrenpunkt erlangen.

Leider konnten wir erneut keine vollständige Mannschaft aufstellen. Doch da auch Simons Gegner an Brett 7 nicht erschien, starteten wir mit einem ausgeglichenen 1:1 in den Mannschaftskampf.

In Bastians Partie schlug bereits nach wenigen Zügen ein gegnerischer Springer in seine Stellung ein. Dieses taktische Opfer war so stark, dass es entweder zu Matt oder großem Materialverlust geführt hätte, sodass Bastian frühzeitig aufgeben musste.

Conrad experimentierte in der Eröffnung, vernachlässigte dabei jedoch ein wenig seine Entwicklung. Seine Gegnerin konnte dadurch in seine Stellung eindringen. Ich hörte noch einen überraschten Ausruf von Conrad, als er auch schon seine Hand zur Aufgabe reichte.

Lukas traf einige ungenaue Entscheidungen in der Eröffnung, die seinem Gegner eine angenehme Stellung verschafften. Schließlich verlor Lukas eine Qualität, und mit zunehmender Initiative seines Gegners brach seine Verteidigung vollends zusammen.

Magnus‘ Partie war einer der wenigen Lichtblicke auf unserer Seite. Seine Gegnerin erlaubte ihm, das Zentrum zu besetzen, und spielte insgesamt etwas zu passiv. Magnus konnte durch aktives Figurenspiel seine Stellung stetig verbessern. In der Zeitnotphase schlug er Kapital aus seiner Position, gewann eine Figur und schließlich auch die Partie. Zwischenstand: 4:2 – war da noch etwas möglich?

Sebastian kam gut aus der Eröffnung. Im Mittelspiel initiierte er Spiel am Königsflügel, während sein Gegner Gegenspiel am Damenflügel suchte. Als Sebastian jedoch einen starken Zwischenzug seines Gegners übersah, entschied er sich für ein Leichtfigurenopfer in der Hoffnung auf einen Angriff gegen den gegnerischen König. Sein Gegner gab die Leichtfigur jedoch geschickt zurück und fand sich in einem klar vorteilhaften Endspiel wieder, das er souverän verwertete.

Zum Abschluss nahm ich das Remisangebot meines Gegners an, nachdem er in ein Dauerschach von mir geraten war. Damit endete eine spannende Partie, in der ich ausgangs der Eröffnung zunächst die Oberhand hatte, meine vorteilhafte Stellung jedoch nicht verwerten konnte. Ich fand mich in einem ausgeglichenen Springerendspiel wieder, in dem ich überzog und schließlich auf Verlust stand. Doch mit einem kleinen Trick konnte ich mich noch retten.

Insgesamt verloren wir 2,5 : 5,5. Am Tag der Bundestagswahl reisen wir nach Herford.

Regionalliga Runde 6: Rietberg-zweihochsechs

Am 6. Spieltag der Regionalligasaison erlitten wir gestern eine bittere Niederlage bei der Schachgemeinschaft Turm Rietberg. Krankheitsbedingt fielen unsere Spieler an Brett 4 und 7 kurzfristig aus, sodass wir bereits mit zwei Defizitpunkten starteten. Diese Ausgangslage ist uns in dieser Saison jedoch bereits gut vertraut.

Sebastian traf in der Eröffnung unglückliche Entscheidungen, wodurch er frühzeitig von seinem Gegner unter Druck gesetzt wurde. Seine Stellung mit Doppelbauern, einem unrochierten König und gefesselten Figuren war am Ende nicht mehr zu halten.

Magnus kam gut aus der Eröffnung, unterschätzte jedoch im Mittelspiel eine latente Drohung durch die Gegenüberstellung seiner Dame mit dem gegnerischen Turm. Zwischen diesen beiden Figuren befanden sich zunächst fünf weitere Figuren und Bauern. Sein Gegner konnte jedoch taktisch geschickt abtauschen, sodass Magnus schließlich seine Dame gegen Turm und Läufer des Gegners hergeben musste. Magnus versuchte noch, einen Angriff gegen den gegnerischen König zu generieren, doch sein Gegner konnte die Drohungen umsichtig abwehren und den Materialvorteil verwerten.

Lukas geriet mit seinem Gegner in eine strategisch komplexe Stellung, in der beide Spieler viel Zeit investierten, um die richtigen Pläne zu entwickeln. Sein Gegner konnte Druck auf eine Bauernschwäche ausüben, was schließlich in einem Qualitätsverlust und Lukas‘ Kapitulation mündete. Damit war der Mannschaftskampf bei einem Zwischenstand von 5:0 bereits verloren.

Bastian kam gut aus der Eröffnung und konnte das Remisangebot seines Gegners selbstbewusst ablehnen. Im Übergang zum Endspiel schien er dank seiner besseren Leichtfigur leichte Vorteile zu haben. Durch Ungenauigkeiten seines Gegners gelang ihm schließlich ein entscheidender Bauerngewinn, der ihm den Sieg sicherte. Damit verhinderte Bastian für uns einen „Whitewash“.

Jan Amir war kämpferisch aufgelegt. Für Initiative opferte er zunächst einen Bauern und dann eine Qualität. Ob er genug Kompensation aufbringen konnte oder sein Gegner sich erfolgreich verteidigen konnte, blieb lange unklar. Schließlich erzwang sein Gegner den Damentausch und konnte sich dadurch entscheidend entlasten. Das Endspiel war aufgrund des Materialnachteils schließlich aussichtslos.

Ich spielte eine Marathonpartie mit meinem Gegner. Im frühen Mittelspiel traf ich eine falsche Entscheidung, die meinem Gegner zu viele Angriffsmöglichkeiten auf meinen entgegengesetzt rochierten König eröffnete. Schließlich wickelte ich in ein Leichtfigurenendspiel mit Minusbauern ab, in dem ich die größten Chancen auf eine Verteidigung sah. Leider verpasste ich die richtige Verteidigungsidee und musste mich nach knapp sechs Stunden geschlagen geben.

Mit einem Endstand von 1:7 war das ein äußerst unglücklicher Mannschaftskampf. In drei Wochen empfangen wir die zweite Mannschaft aus Gütersloh bei uns.

OWL Jugend Einzelmeisterschaften

Traditionell starten die (qualifizierten) Jugendlichen mit den OWL-Jugendeinzelmeisterschaften in das neue Jahr.

In diesem Jahr gab es mit der Jugendherberge in Petershagen einen neuen Spielort.

Der Spielsaal erwies sich als groß genug, um alle Altersklassen (auch die mittlerweile hinzugenommene U10) zu beheimaten.

Karlo war nach einigen Jahren Pause mal wieder einer unserer Jüngeren, die an den Meisterschaften teilnahmen. In seiner Alterskalsse U12 war er an Nummer 4 unter den 14 Startern gesetzt.

Er startete am 1. Tag mit einem leichten Sieg. Am fogklenden Tag folgte gleich die Partie gegen den Topgesetzten, in der Karlo zu verhalten agierte und verlor. Er kam mit einem Sieg zurück. Der 3. Tag erbrachte morgens eine lange Kampfpartie, in der Karlo anfänglich Glück hatte, dass sein Gegner nicht die Kavallerie anrücken ließ, sondern stattdessen lieber ein Figur opferte, aber nicht ausreichend Kompensation erhielt. Karlo konnte sich am Ende durchsetzen und stand nach 4 Runden mit 3 Punkten gut da. In der 5. Runde stand Karlo gegen den Zweitgesetzten gut, nach einem Fehler verlor er aber. Mit etwas Glück kam er in vorletzten Runde zu einem Sieg. In der letzten Runde ging es für ihn damit um Platz 3. Er probierte Vieles, musste sich aber letzten Endes in das Remis fügen. Der Fernkonkurrent gewann, so dass Karlo als 4. aus dem Turnier rausging und damit leider knapp die NRW Quali verpasste. Immerhin wird es bei der DWZ weiter nach oben gehen.

Jahresabschluss beim Schachtürken-Cup

Das letzte Turnier des Jahres – zumindest in unserer Region – ist traditionell der Schachtürken-Cup im HNF in Paderborn.

3 Leute unseres Vereins ließen so das Schachjahr ausklingen.

Insgesamt war das Turnier wieder gut angenommen worden.

Über 200 Teilnehmende hatten sich für A-, B- oder das neue Chess & Culture Turnier angemeldet. In A und B wurden wie gewohnt 7 Runde gespielt, im Chess & Culture ließ man es mit 5 Runden etwas ruhiger angehen.

Jan Amir

Jan Amir war unser einziger Vertreter in der A-Gruppe. Als Setzlistenletzter hatte er nichts zu verlieren. Er musste wegen der ungeraden Zahl mit einer kampflosen Partie starten, konnte dann aber in den folgenden 6 Runden dreimal remisieren, gegen teilweise deutlich stärkere Gegner. Er landete somit auf Platz 78 unter 99 Startern. Seine erste Elo wird vermutlich bei knapp 1800 liegen.

Lena

Lena trat in der B-Gruppe an, mit dem Ziel, sich eine DWZ zu erspielen. Nach drei Runden lag sie bei 50%, was vielversprechend war. Leider kam in den abschließenden Runden nur noch ein weiteres Remis hinzu, so dass Lena am Ende auf Platz 86 der 103 Teilnehmenden landete. ASie konnte aber immerhin einen 1400er schlagen und wird schätzungsweise bei einer DWZ von 1500 rauskommen.

Simon

Simon trat ebenfalls in der B-Gruppe an, als 18. der Setzliste konnte er sich durchaus Hoffnungen machen, bei einem guten Lauf nach vorne zu gelangen. Nach 2 Startsiegen sah es auch gut aus, die erste Niederlage steckte er mit einem anschließenden Sieg gut weg, aber am vorletzten Tag fing er sich eine Doppelnull ein. Mit dem Sieg in der Abschlussrunde kam er auf Platz 27 ein und nach ersten Hochrechnungen köntne das zu einem kleinen DWZ Plus führen.

Insgesamt also durchaus ein erfolgreicher Jahresabschluss.

Allen einen guten Rutsch und viel gesundheit und Erfolg für 2025!

Regionalliga Runde 5 gegen Lemgo

Kurz vor Weihnachten traten wir heute noch einmal zum letzten Mannschaftskampf des Jahres an. Ausnahmsweise begrüßten wir den Schachverein Königsspringer Lemgo im Gemeindehaus Hoberge, da unser regulärer Spielort nicht zur Verfügung stand. An dieser Stelle ein großes Dankeschön, dass wir dort spielen durften, sowie an Leon für die Organisation.

Leider konnten wir zum dritten Mal in dieser Saison nicht in vollständiger Besetzung antreten, sodass Lemgo bereits mit einem Punkt in Führung lag, bevor die ersten Züge gespielt wurden. Unser achtes Brett, Sebastian, hatte verschlafen, traf jedoch in der letzten Minute rechtzeitig innerhalb der Karenzzeit ein. Mitgebracht hatte er selbstgebackene Plätzchen, während Simon einen selbstgebackenen Kuchen beisteuerte und Dima Mandarinen sowie Süßigkeiten verteilte.

Sebastians Partie begann als letzte, war aber als erste beendet. In einer wilden Auseinandersetzung hatte er zunächst Materialvorteil, den sein Gegner jedoch ausgleichen konnte. Schließlich setzte sich der Gegner durch, indem er einen Bauern erfolgreich zur Dame umwandelte.

Die Partien von Dima …

und Lukas waren durchweg ausgeglichen, sodass an beiden Brettern frühzeitig Remis vereinbart wurde.

Magnus sah sich heute mit einem gefährlichen Gambit konfrontiert. Obwohl er die gegnerische Initiative gut parieren konnte und ausgangs der Eröffnung vorteilhaft stand, fand er später nicht die richtigen Antworten auf die gegnerischen Angriffsmotive und musste aufgeben.

An Brett 5 wählte Jan Amir heute die französische Verteidigung. Leider konnte er nicht die gewünschte zweischneidige Stellung erreichen, um auf Sieg zu spielen. In ausgeglichener Stellung einigten sich beide Spieler auf ein Remis. Damit stand es bereits 1,5 – 4,5, womit der Mannschaftskampf entschieden war.

Simon nahm in dieser Situation das Remisangebot seines Gegners an. Auch seine Partie verlief ausgeglichen, sodass das Remis gerechtfertigt war.

An Brett 1 sah ich mich ausgangs der Eröffnung mit einem Angriff meines Gegners auf meine Königsstellung konfrontiert. Es gelang mir jedoch, die Mattdrohungen abzuwehren und in ein interessantes Materialungleichgewicht abzuwickeln: Mein Gegner gewann meine Dame, während ich drei Leichtfiguren erhielt. Durch die aktive Entwicklung meiner Figuren konnte ich im weiteren Verlauf der Partie die Oberhand gewinnen. Mein Gegner gab schließlich seine Stellung auf.

Mit dem Endstand von 3 – 5 ging einer der schnellsten Mannschaftskämpfe zu Ende, die ich je erlebt habe. Bereits vor 13 Uhr waren alle Partieformulare unterschrieben, und ich hatte nicht einmal die Gelegenheit, mein Mittagessen auszupacken. Leider mussten wir in der fünften Runde die fünfte Mannschaftsniederlage hinnehmen und stehen nun vor großen Herausforderungen im Abstiegskampf. In den verbleibenden vier Runden im neuen Jahr werden wir alle Kräfte mobilisieren, um den Klassenerhalt zu sichern.

Bis dahin wünschen wir allen Schachfreunden eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel!