Archiv der Kategorie: Turniere

U12 OWL Mannschaftsmeisterschaft

Auf die Plätze – fertig – Los!

Heute gab es ein schönes Vereinsdebüt: Erstmalig konnten wir mit einer Jugendmannschaft starten. Die reine U10 Truppe wagte sich ins Haifischbecken des U12 Mannschaftsturniers und war unter den 12 Teams an 11 gesetzt – insofern war Spielpraxis der Hauptzweck. Und nach den Erfolgen im (Grund-)Schulschach konnte man dann auch mal feststellen, dass auf Vereinsebene die Trauben eben noch höher hängen…

Simon: immer sehr ruhig & konzentriert am Brett.

Gleich zu Beginn gab es gegen die 2. Mannschaft der Schachakademie Paderborn ein erdendes 0-4. Aber in der Runde drauf lief es perfekt: Gegen die an 3 gesetzten Bünder nahm Gideon taktisch extrem geschickt das Remis an und sicherte damit den 2,5-1,5 Sieg.

Noah: „Ohne Mütze kann ich gar nicht spielen!“  4/7 an Brett 3 sind eine starke Bilanz, auch wenn es da noch eingies an Verbesserungspotenzial gab…

Gegen die Blauen Springer aus Paderborn gabe s in Runde 3 eine weitere 0-4 Niederlage. Und wieder zeigte die Truppe Moral und kam mit einem 2,5-1,5 gegen Lemgo zurück!Dieses Mal hatte Gideon die Nerven behalten und am End eden entscheidenden Sieg beigesteuert.

Gideon an Brett 2 mit ordentlich  guten Gegnern

In Runde 5 konnte dem späteren Drittplatzierten aus Hücker-Aschen ein 2-2 abgetrotzt werden, Tom holte in der letztem partie den Rükstand auf. Der Lohn war eher eine Strafe: In Runde 6 ging es gegen den souveränen Meister Schachakademie Paderborn 1. Mannschaft. Da war dann auch mehr Schadesnbegrenzung angesagt und Toms Remis war schon mehr als zu erwarten war.

Tom: 3/6 gegen ganz dicke Brcken am Spitzenbrett – klasse Vorstellung! Dazu kam noch ein kampfloser Sieg.

Und in der letzten Runde hatten wir Losglück: Mit Gütersloh II, die zu dritt antraten, gab es erstmlaig im Turnier eine Mannschaft, die schwächer war als wir. Hier besorgte Noah beim Stand von 2-1 den entscheidenden Siegpunkt.

Insgesamt also 7-7 Zähler und Rang 7 – das kann sich sehen lassen. Gespielt wurde gegen die drei Topplatzierten Mannschaften. Besonders beeindruckte mich, dass sich die Jungs auch in kritischen Situationen (Rückstand, Kampf auf Messers Schneide) nicht hibbelig machen ließen, sondern ihren Stiefen durchzogen!

Nach dem Turnier darf man dann auch mal albern sein!

Zur Belohnung gab es für jeden eine Medaille.

 

 

OWL-Grundschulmeisterschaften: Wahnsinn!

Heute fanden in Bad Oeynhausen die Grundschulmeisterschaften OWL statt. Mit dabei natürlich auch die Teams aus Theesen und vom Wellensiek, die sich vor wenigen Wochen den Bielefelder Titel geteilt hatten. Nun war ich selbst nicht vor Ort und weiß somit auch nicht, wie die anderen Mannschaften so antraten. Für unsere Leute scheint es aber extrem gut gelaufen zu sein.

Im A-Turnier traten 21 Grundschulteams an. Leider ist mal wieder zu befürchten, dass es gar nicht oder zumindest nicht in absehbarer Zeit Aufstellungen, Ergebnisse oder gar eine Abschlusstabelle im Netz geben wird, insofern bin ich mal wieder hemmungslos auf den internen Infofluss angewiesen, der mittlerweile aber schon ganz ordentlich funktioniert.

Bei der Paarung von Wellensiek (links im Bild, mit Spitzenspieler Tom) gegen Theesen (rechts, an 2 verdeckt Gideon und an 3 Noah, der mittlerweile mit der Mützen-Manie schon mehrere Teamkameraden angesteckt zu haben scheint) handelte es sich um das vorweggenommene Finale. Unglaublich aber wahr: Beide Teams belegten die Ränge 1 und 2!

Wie schon erwähnt, liegen mir genaue Ergebnisse nicht vor, ich weiß nur, dass Theesen in der Endabrechnung 1. wurde und damit die Verbandsmeisterschaft sichern konnte! Gideon mit 6/7 und Noah mit 7/7 trugen erheblich zum Erfolg bei.

Hier Tom in Aktion, dessen 6/7 am stark besetzten Spitzenbrett sicherlich ebenso dazu beitrugen, dass Wellensiek (mit Tom als einzigem Vereinsspieler!) Vizemeister wurde.

Glückwunsch an die Nachwuchscracks zu ihren tollen Leistungen!

Nun darf man gespannt sein, was die Teams in drei Wochen beim Landesfinale zu leisten im Stande sind.

 

OWL U10 Einzelmeisterschaften

Traditionell wurden als Gemeinschaftsaktion der beiden Vereine Werther und Halle die Verbandsmeisterschaften U10 (und die der Mädels U10 und U12) ausgerichtet.

In den vergangenen Jahren hatte sich neben dem Qualiturnier (4 Tickets zu NRW) auch ein Einsteigerturnier etabliert.

Der recht große Spielsaal (am Sonntag).

Von unseren Jüngsten waren 4 am Start: Simon im Einsteigerturnier, Gideon, Noah und Tom wagten sich ins Qualiturnier.

Simon: Erst seit Mittwoch im Verein, schon das erste Turnier!

Simon spielte gleich in der ersten Runde die längste Partie, leider reichte es zum Ende hin nicht mehr ganz mit der Konzentration. In Partie 2 gewann er schnell nach der Eröffnung, in der letzten Runde des 1. Tages war dann bei ihm die Luft aber raus. In Runde 4 konnte er dann wieder gewinnen, bevor er in der Schlussrunde auf Verlust stehend von einer dubiosen Schirientscheidung profitierte. Summa Summarum 2,5 Punkte und Platz 13 im 23er Feld. Für das erste Turnier war das gar nicht schlecht!

Noah: Die Mütze spendete dieses Mal keine magischen Kräfte…

Noah war unter den 20 Teilnehmern an 16 gesetzt. Trotzdem konnte er gleich die erste Runde gewinnen, aber dann folgte die lange Rochade (drei Niederlagen in Folge). Dabei hatte er teilweise gute Chancen ausgelassen. In der letzten Runde kam er dann zu einem Remis nach einer Partie, in der es hin- und hergegangen war. Mit 1,5 Punkten wurde Noah 16., was seinem Setzlistenplatz entsprach.

Tom: gute Chancen, aber…

Tom kam mit einem sauber herausgespielten Seg schön ins Turnier, bekam in Runde 2 dann den Setzlistenzweiten, gegen den er gut stand, aber dann den Faden und schließlich die Partie verlor. Die Partie aus Runde 3 warf er dann auch noch hinterher. Am Sonntag zeigte er sich aber gut erholt und konnte beide Partien gewinnen, wobei er auch ordentlich Glück hatte. Mit 3 Punkten wurde er 9., was ebenfalls seinem Setzlistenplatz entsprach. Nach ersten Hochrechnungen sollte seine DWZ klar steigen.

Gideon: Huch, da hatte sich soeben die gegnerische Dame auf g7 eingeschmuggelt…

Gideon trat als einziger ohne DWZ an. Er gewann die ersten beiden Partien, zeigte dann aber etwas zuviel Respekt vor hochgewerteten Spielern und ließ gute Chancen aus. Zum Absclhuss konnte er einen Blittzsieg feiern. Auch er erspielte sich drei Zähler, hatte gegenüber Tom aber die bessere Wertung und wurde somit 6. Seine erste DWZ wird sicherlich ganz ordentlich ausfallen.

Insgesamt also ein ganz ordentliches Abschneiden. Wenn unsere Jungs nun die richtigen Lehren aus den nicht so gut verlaufenen Partien ziehen, sieht es beim nächsten Tunrier noch viel besser aus!

 

 

 

 

Bielefelder Grundschulmeisterschaften: Theesen & Wellensiek gemeinsam Sieger!

Heute fand zum 2. Mal die Bielefelder Grundschulmeisterschaft statt.

Unsere drei Jüngsten waren auch mit von der Partie, Gideon und Noah für die Grundschule Theesen und Tom für die Grundschule Wellensiek.

Die beiden Teams haben gegeneinander 2-2 gepielt und alle 5 anderen Matches gewonnen. Das angesetzte Entscheidungsblitz endete ebenfalls 2-2 (Berliner Wertung 5-5), so dass beide Mannschaften zu Stadtmeistern erklärt wurden.

Noah (Brett 3) und Gideon (Brett 2): Stadtmeister mit der Grundschule Theesen, beide waren an diesem Tag perfekt: sie gewannen jeweils alle 6 Partien!

Tom hütete extrem erfolgreich (5,5/6 inklusive Blitz!) das Spitzenbrett der Wellensieker Meister-Grundschultruppe.

Nun darf man gespannt sein, wie sich die Mannschaften auf der nächsthöheren Ebene präsentieren werden.

 

 

Schach 960 Handicap Blitz Turnier 2018 bei den Erwachsenen: Lukas macht´s

Mit 10 Teilnehmern war das Schach 960 Handicap Turnier gestern gut besucht. Witterungsbedingt gng es leider etwas später los, so dass nur ein einrundiges Turnier gegeben werden konnte.

Lukas: fast pefekt!

Lukas verlor nur eine Partie – Ob er oder die Handicaps so gut waren, lasse ich hier mal offen… Lukas konnte sich erstmalig in die Siegerliste eintragen.

Dominik mit kleiner Rocahde zur Turniermitte

Dominik kassierte in den Runden 4 & 5 zwei Niederlagen, alle anderen Partien gewann er – damit wurde er 2.

Walandis mit sehr ordentlichem Ergbenis

Walandis konnte bis zur 5. Runde eine weiße Weste vorweisen, doch dann kam Sand ins griechische Getriebe. Bis zum Turnierende kam nur ein weiterer Sieg dazu. Doch 6 Siege in 9 Runden beschertem ihm den 3. Rang.

Tim: über 50%, aber  nicht zufrieden.

Die Plätze 4-6 sahen drei Spieler punktgleich, denen ich auch Platzierungen weiter vorne zugetraut hätte. Aber das Tückische bei diesem Turnier ist einfach, dass es immer passen muss. Und das war bei Tim, …

Bastian: Sind Handicaps die einzige Möglichkeit, ihn aufzuhalten?

… Bastian und …

Lennart: starker Schlussspurt mit 4 Siegen in den letzten 4 Runden!

Lennart der Fall.

Gabriel: Genugtuung durch Sieg im „griechischen Duell“?

Gabriel landete nur knapp dahinter mit 4 Siegen auf Rang 7.

André: nach längerer Abstinenz ma wieder zu Besuch.

André erspielte sich mit 3 Siegen den 8. Platz.

Bernd: dieses Mal nicht als Favoritenschreck unterwegs

Bernd kam auf Platz 9.

Jan: immer diese Handicaps…

Bei Jan lief gestern jedenfalls nichts zusammen – die Handicaps waren einfach zu …

Wie immer bitte ich um kreative Anregungen, um das Reservoir an Handicaps mal wieder aufzufrischen…

 

Schach 960 Handicap Turnier der Jugend

Tom mit Rekordhandicap: 3 Schwerfiguren futsch! (Sorry, da habe ich gestern gepennt, aufmerksamen Besuchern sollte dieses Photo bekannt vorkommen – ich hatte die Kamera gestern dabei, aber zum Photographiren hat es dann nicht mehr gereicht…)

Erstmalig wurde das Schach 960 Handicap Turnier auch für Jugendliche ausgerichtet. Witterungs- und gesundheitsbedingt trafen leider nur 4 Spieler ein, die dann dreirundig gegeneinander antraten.

Den Vogel schoss Tom ab, dem ein Handicap ganz arg zusetzte: Dame und beide Türme verabschiedeten sich vom Brett. Aber irgendwie verteilten sich die Auswirkungen der Handicaps. Tom hatte am Ende mit 19 Zählern (3 Punkte Regel!) knapp vor Gideon (18) die Nase vorn. Noah lag zwischendurch gut im Rennen, aber am Ende kamen die Handicaps ihm in die Quere.

 

 

Das Jahr fängt super an: Tim wird souverän Verbandsmeister U16!

Keine Ahnung, was Tim so in den letzten Wochen gefrühstückt hat, aber auf der Verpackung muss wohl „Spezial DWZ Zuwachs“ oder so was Ähnliches gestanden haben. Sonst wäre es kaum zu schaffen, innerhalb einer Woche bei seiner ohnehin schon ganz ordentlichen Zahl mal locker „en passant“ noch so round about 100 Punkte zuzulegen. Was er beim Schachtürken-Cup begann, vollendete er bei den Verbandsjugendeinzelmeisterschaften.

Spielsaal 1: da fehlen doch Leute?

Diese wurden wie üblich in der Jugendherberge in Porta Westfalica ausgetragen wurden, gab es allerdings eine Neuheit: Dank eines Neubaus wurde das Spielgeschehen deutlich entzerrt. Während bis zum letzten Jahr alle Altersklssen im großen Spielsaal zusammen spielten, konnten dieses Jahr die Älteren in den …

Spielsaal 2: jede Menge Platz und trotzdem auch noch reichlich Freiraum!

…Neubau ausgegliedert werden. Das war sicherlich eine extreme Verbesserung, wobei ich es immer noch für sehr gewöhnungsbedürftig halte, dass die Essensvorbereitungen leider in die Endphase der letzten noch laufenden Partien eingreifen, dann wird schon mal geklappert und gescheppert. Aber man kann ja nicht alles haben…

Ah ja!

Apropos Essen: Ich liebe diese doch so wahnsinnig sinnvollen Schilder.

Das Turnier in der U16 versprach Spannung, wenn auch nicht so viel wie im letzten Jahr, als das Feld supereng zusammenlag. In diesem Jahr gab es vier Spieler, die deutlich (ca. 300 DWZ und mehr!) vor dem Rest des 14er-Feldes rangierten (und auch insgesamt nur ein remis gegen den Rest des Felds abgaben!). Bei zwei Qualiplätzen für NRW war also klar, dass den Partien untereinander ein erheblicher Stellenwert zukommen würde.

Tim: Immer auf der Höhe des Geschehens!

Tim startete mit einem leichten Sieg, in Runde 2 musste er dann etwas länger kämpfen, entschied aber das Endspiel zu seinen Gunsten. Runde 3 brachte das 1. Duell mit einem direkten Konkurrenten. Tim stand im Mittelspiel etwas merkwürdig und nahm deswegen das gegnerische Remisangebot an.

Am 3. Tag hatte Tim dann die beiden Partien gegen die anderen beiden direkten Konkurrenten. In der ersten zeigte er seine Abgeklärtheit und brachte den Punkt im Endspiel sicher nach Hause, in der Nachmittagsrunde war sein Gegner von der Rolle und stellte nach 6 Zügen eine Figur ein.

Am Schlusstag gab es dann leichtere Gegner für Tim, der aber auch hier konzentriert zu Werke ging und den Titel souverän (am Ende mit einem vollen Zähler Vorsprung!) unter Dach und Fach brachte

Das ist der verdiente Lohn für die kontinuierliche Arbeit zu Hause und das extrem disziplinierte Verhalten vor Ort. Mir wird für immer unverständlich bleiben, warum die meisten anderen (auch Tims Konkurrenten) die Pausen zwischen den Runden mit Blitz- und Tandempartien anfüllten – da sagte aber auch kein Betreuer oder Trainer mal was.

Hier sollte jetzt eigentlich noch das Photo mit dem Pokal kommen – aber das muss leider vertagt werden. Ich bin ja nun schon über 35 Jahre dabei und insofern ist es schön, dass auch ich noch etwas Neues erleben darf. Ob eine Siegerehrung ohne Pokale (die wurden gemeinerweise vom Paketdienst nicht angeliefert, obwohl „das doch in den letzten Jahren immer geklappt hatte“) allerdings unbedingt dazugehören muss, lasse ich mal dahingestellt sein. Für Tim ist sicherlich der Titel und die damit verbundene Qualifikation wichtiger, aber gerade in den jüngeren Altersklassen sollte man weder Teilnehmer noch Eltern bei einer Abschlussveranstaltung so verprellen.

Was bleibt?

Die Spielesammlung: blieb leider unberührt. Lennart, hier könntest du gut üben, du weißt schon, welches Spiel ich meine!

In den Pausen setzt das Jungvolk mittlerweile nur noch auf digitale Medien (oder eben Tandem und Blitzen).

Wie alt dieses Schild wohl schon ist?

Meine Spaziergänge um und über den Jakobsberg waren wieder sehr nett. Und wer nach oben will, darf den steilen Weg auch nicht scheuen!

Ja, das ist wirklich das D enkmal!

In diesem Jahr von der DWZ her bestenfalls zweistellig war jedenfalls das Wetter. Für obiges Photo habe ich schon einen sehr günstigen Moment abgewartet, es gab Tage, da war wirlklich nichts außer Nebel und Dunst zu sehen!

 

 

Paderborner Schachtürken-Cup: Tim wird 2. der A-Gruppe im „Hopp oder Top“ Turnier

Tim: wirklich 2. der A-Gruppe? – Auflösung folgt später…

Gestern ging der 14. Paderborner Schachtürken-Cup zu Ende, mit Rekordbeteiligung. Im Jahresendrausch und nach einem Gespräch mit einem Pressevertreter (hallo Ekki!) habe ich mich zu der reißerischen Überschrift inspirieren lassen. Um jetzt komplett auf Bildniveau herabzusinken, wird die Auflösung der Überschrift erst am Ende dieses Berichts erfolgen…

Mit 5 unserer Recken waren wir quantitativ gut dabei. Eigentlich verhält es sich ja fast immer so, dass die große Masse im Rahmen der Erwartungen abschneidet und es mal selten den einen oder anderen Ausreißer nach oben oder unten gibt. Das war dieses Mal anders: Es gab nur krasse Ausreißer.

Moustafa im Weihnachts-Modus

Moustafa hatte sich schon gefreut, mittlerweile spielt er „seine“ Turniere zum 2. Mal und da gilt es, die Vorjahresleistung zu überbieten. Moustafa kam aber irgendwie nicht aus dem Weihnachtsmodus heraus, er verschenkte mehrere Figuren und damit auch gute Stellungen. Außer einem kampflosen Sieg in Runde 6 konnte er keine Punkte verbuchen – in der Endabrechnung blieb somit Platz 85 im 86-köpgien Feld der B-Gruppe (bei Setzlistenrang 79), was dann auch einen DWZ-Verlust nach sich ziehen wird.

Jan: PB statt Krefeld

Jan spielte nicht in Krefeld, um „mal andere Gegner zu bekommen“. Die bekam er auch und leider kam Jan auch nicht so richtig ins Turnier.  Insgesamt blieb er doch deutlich hinter den Erwartungen zurück, 2 Siege und 1 Remis, also nach der in Paderborn angewandten 3-Punkte-Regel 7 Zähler, damit Platz 67 (bei Setzlistenposition 53) und ein herber DWZ-Verlust schlugen zu Buche.

Gabriel: nicht zufrieden

Gabriel spielte im A-Turnier und tat es damit 110 anderen Spielern gleich. Gabriel hatte oftmals brauchbare Stellungen, aber die Verwertung…  Zu allem Ärger blieb sein Gegner der letzten Runde auch noch (unentschuldigt) fern – so wurde aus dem Ausbügeln dann nichts. Sowohl bei DWZ als auch ELO blieb Gabriel jeweils etwa 1 Zähler unter den Erwartungen, bei beiden zeichnen sich also klare Verluste ab. Mit Rang 73 war Gabriel trotz Setzlste 80 nich zufrieden.

Domiiik: bisher bestes Abschneiden in PB in seiner „Karriere“!

Dominik traf nach der Auftaktniederlage im „Firmenduell“ auf Stephan und gewann diese Partie recht sicher. Danach streute er 3 eher unspektakuläre Remisen ein. In der vorletzten Runde hatte Dominik dann in sehr undurchsichtiger Stellung Glück, dass sein Gegner mit einem Remis zufrieden war. Zum Abschluss folgte dann noch ein überzeugender Partiegewinn. Alles in allem kam er damit auf 4 Punkte (respektive 10), damit wurde er 50. (Setzliste 64) und durchbrach erstmals in Paderborn die 50% Marke. Er lag jeweils ca. 1 Zähler über den Erwartungen, so dass sich DWZ und ELO um 25 bzw. 24 ganz ordentlich verbessern werden.

Tim: superstarkes Turnier!

Tim hatte sich selbst ziemlich unter Druck gesetzt, die DWZ sollte ordentlich aufgehübscht werden. Das gelang ihm bestens, er hatte ausschießlich stärkere Gegner. Nach einem Wackler in Runde 2 war er aber wieder in der Spur und konnte nach 3 Remisen zum Auftakt (da muss wohl nochmal der Sinn der 3-Punkte-Regel erläutert werden…) zu einem sehr sehenswerten Sieg in Runde 4. In Runde 5 gab es einen Dämpfer, doch nach etwas Hin und Her konnte Tim die Partie in Runde 6 am Ende (mit Glück) zu seinen Gunsten entscheiden. Und zum Abschluss folgte nochmals eine sehenswerte Angriffspartie. Das ergab dann insgesamt 4,5 bzw. 12 Zähler. Tim landete auf Rang 30 (Setzliste 84) und räumte den Ratingpreis als bester Jugendlicher ab. Bei ELO und DWZ konnte er jeweils seinen Erwartungswert ungefähr verdoppeln, was ihm ein Plus von fast 50 ELO und knapp 80 DWZ einbringen wird  – Hut ab! Und damit nun auch zur Auslösung der reißerischen Überschrift: In Punkto DWZ-Verbesserung war Tim 2. der A-Gruppe: eine sehr starke Leistung!

Insgesamt ist das Abschneiden unserer Recken also sehr durchwachsen, aber gefühlt überwiegt natürlich ein wenig das Licht…

Schachtürken-Cup: Jugendturniere

Tom: 2. der U10!

2 unserer Nachwuchscracks traten heute in Paderborn im Rahmen des Schachtürken-Cups bei den Jugendlichen an. Dazu gesellte sich aus der Scahchgruppe der GS Theesen noch ein weiterer Jugendlicher. Alle traten in der U10 an, die insgesamt 23 Teilnehmer umfasste.

Simon: 2. Punkte – für den Amfang doch nicht schlecht!

Simon spielte erst sein 2. Turnier überhaupt und das erste, bei dem sich auch Vereinsspieler tummelten. Mit insgesamt 2 Zählern wurde er 21.

Noah: verleiht die Kapuze magische Kräfte?

Noah spielte heute sehr ordentlich, nachdem er die erste Partie in den Sand gesetzt hatte, gewann er die nachfolgenden 5. Somit teilte er sich vor der letzten Runde die Tabellenführung und hatte ein Endspiel um den Turniersieg, welches aber leider in die Hose ging… Trotzdem sind 5 Punkte und Platz 5 ein schönes Ergebnis zum Jahresende.

Tom: Sieg gegen den Turniersieger!

Tom musste in der 3. Runde eine unnötige Niederlage hinnehmen, holte dann aber gut auf und bezwang sogar den späteren Turniersieger. Da Tom in der vorletzten Runde noch ein Remis abgab, wurde er somit (geteilter) 2.

Echte Freunde…

Premiere: Schach-960-Jugend-Weihnachtsblitz!

Wer über die Feiertage Scrabble spielt und nach neuen deutschen superlangen Wörtern sucht, kann sich gerne in der Überschrift bedienen. Jedenfalls sollten unsere Jüngsten auch endlich mal mit Schach 960 auseinandersetzen. Mit 6 Teilnehmern (Tim allerdings außer Konkurrenz) wurde gestern doppelrundig im 960 Modus geblitzt.

Tom: (fast) perfekt bei der Premiere!

Tom kam mit dem im wahrsten Sinne des Wortes zusammengewürfelten Stellungen am besten zurecht. Die beiden Niederlagen gegen Tim hatten auch alle anderen zu verkraften, so dass Tom also mit 8 Siegen unangefochten 1. wurde.

Noah: dann lieber doch keine Rochade!

Noah schien zeitweise mehr Spaß am Würfeln zu haben, aber beim Schach lief es gestern auch gut bei ihm, er kam auf 5 Siege und Rang 2. Nur die Rochaderegeln sollten wir nochmal besprechen.

Gideon: knapp 3.

Nur einen Sieg weniger hatte Gideon auf dem 3. Rang. Er schloss sich zeitweise der Meinung Noahs an, lieber doch nicht zu rochieren (bevor da noch ein regelwidriger Zug ausgeführt wird).

Tim: Trotz Zeihandicap gestern nicht wirklich gefordert

Tim musste gestern ein dauerhaftes Zeithandicap ertragen, aber das half auch (zumindest seinen Gegnern) nicht.

Schauen wir mal, ob beim nächsten Mal noch alle wissen, wie die Würfelregeln und die Rochaderegeln sind…