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Training März 2016

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Gestern wurde endlich mal wieder das Ausspielen einer zweischneidigen Stellung gegeben. In drei Analysegruppen wurde zunächst angestrengt versucht, die Stellung zu verstehen, anschließend wurde an 3 Brettern hart gekämpft. Nachdem ich oft rumgemeckert hatte, muss ich dieses Mal zugeben, dass die wesentlichen Varianten und Ideen gefunden wurden.

Aber nur Dominik traute sich danach auch noch an die Blindaufgaben. Die Materialien sind wie üblich hier auf der Homepage hinterlegt.

 

 

 

Die Saison geht zu Ende …

… und trotzdem gibt es noch etwas Neues:

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Zum Beispiel diese hübsche Deckendeko – voll der Jahreszeit angepasst – oder sollte das eine Anspielung auf den Klimawandel sein?

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Keine Sorge, ich habe kein neues Rezept gefunden, es gab den gleichen Schokokuchen wie immer – hierbei handelte es sich nur um die Reste des getrigen Flohmarktes, die im Eingangsbereich noch herumstanden.

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Erleichterung mit Hindernissen. Dominik und ich mussten hierbei gleich an Kassel denken, aber warum, wird wohl ein Insider bleiben.

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Und hier noch der Blick in unsere gut gefüllte Vereinskasse.

Nun aber zum Schachlichen. In der vorletzten Runde der Verbandsliga ging es heute für uns  gegen Minden. Von der Auftsellung her waren die beiden Teams recht ausgeglichen, an den letzten beiden Brettern gab es Mindener Vorteile.

Aus der Serie „Wie sich Teamkameraden auf den Mannschaftskampf vorbereiten“ hier einige Schnappschüsse:

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Während Raphi die Eröffnungsvorbereitung unmittelbar vor der Partie praktiziert, reckt Tim nur den Hals und …

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stellt dann aber ganz dynamisch auch einige Varianten aufs Brett.

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An den Spitzenbrettern wird entweder noch was geregelt oder man lässt sich schon mal etwas vorbräunen.

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Hier der Blick in die 2. Hälfte, das Match hatte gerade angefangen. Im Vordergrund das „griechische“ Duell.

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Heute durfte ich mal wieder den Autakt machen. An Brett 3 dachte ich, ich könnte eine gegnerische Unterlassung ausnutzen. aber irgendwie funktionierte das alles gar nicht und ich fand mich bald in einer verlorenen Stellung wieder.

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Bei Dominiks Partie an Brett 2 war nicht viel los. Ein Remis war die Folge.

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Tim spielte die Eröffnung an Brett 8 verhalten, bekam aber eine passable Stellung. Im Mittelspiel leistete er sich die eine oder andere Ungenauigkeit, da war dann auch der Punkt weg.

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Raphael att an Brett 6 zwar gefühlte optische Vorteile, doch wirklich Konkretes war nicht zu entdecken. Insofern kam es ihm sehr gelegen, dass sein Gegner in ein einzügiges Matt lief. Zwischenstand: 1,5-2,5.

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Frank hatte im Mittelspiel am 7. Brett  Vorteile (nachdem er bereits eine gute Möglichkeit ausgelassen hatte), in Zeitnot fand er dann nicht die besten Züge und geriet in Nachteil. Letzten Endes ging dann auch die Partie verloren.

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Lukas war von der Eröffnungswahl am 4. Brett überrascht, im Mittelspiel erholte er sich aber und stand bald besser. Er konnte einen schönen Angriff vortragen und schließlich den vollen Punkt sicherstellen.

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Max stand schon nach wenigen Zügen am Spitzenbrett vielversprechend. Zunächst verflachte das Spiel zwar, aber dann kam Max wieder ans Ruder und erlangte Vorteile, bevor er die Partie gewann und den zwischenzeitlichen Ausgleich herstellen konnte.

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Somit hing alles von der letzten laufenden Partie ab – Gabriel hatte an Brett 5 zunächst eine ausgeglichene Stellung. Nach Ungenauigkeiten ging ein bauer verloren. Der erwies sich zusammen mit der passiveren Stellung im Turmendspiel als entscheidend. Also 3,5-4,5 gegen uns. In der Tabelle waren wir vorher schon jensiets von Gut und Böse, so dass wir es im finalen Spiel im April ganz locker angehen lassen können.

 

Volksbank unterstützt unsere Flüchtlingsarbeit mit 500€ !

In der letzten Woche wurden mehrere Bielefelder Projekte, die sich um die Integration von Flüchtlingen bemühen, von der Volksbank mit insgesamt 24.000 € prämiert.

Gabriel Elefteriadis, der seit gut drei Monaten zweimal pro Woche einen Schachabend im „Oldentruper Hof“ anbietet, konnte für unseren Vereinen einen Scheck in Höhe von 500 € entgegennehmen.

Danke an Gabriel für sein ungewöhnlich großes Engagement und natürlich auch Dank an die Volksbank, die dieses Engageent auszeichnete.

In der Presseschau sind die Artikel aus den beiden Bielefelder Tageszeitungen hinterlegt.

Mitgliederversammlung 2016

Im alltäglichen Wirrwarr hatte ich völlig vergessen, über unsere Mitgliederversammlung vom letzten Sonntag einige Zeilen zu schreiben.

Der Vorstand wurde in seinen jeweiligen Ämtern bestätigt.

Ansonsten war vielleicht noch bemerkenswert, dass aufgrund der guten finanziellen Situation die Mitgliedsbeiträge gesenkt wurden.

 

Auftakt der Schach 960 Serie: Dreigeteilter Sieg

Es war mal wieder sehr eng zum Auftakt der Schach 960 Serie. Hin und her ging es und am Ende wurde der Sieg dreigeteilt. Hier gleich die Tabelle:

1. Spisla,Dominik 1829 ** ½ 1 0 1 1 10.0
1. Ellerbrock,Ingo 1654 ½ ** 0 1 1 1 10.0
1. Fuhlrott,Tim 1507 0 1 ** 1 ½ 1 10.0
4. Rücker,Bastian 2050 1 0 0 ** 1 1 9.0
5. Klein,Lukas 1802 0 ½ ** ½ 1 1 8.0
6. Elefteriadis,Gabriel 1655 0 0 ½ ** 1 1 7.0
7. Treimann,Matthias 1357 0 0 0 0 ** 1 3.0
8. Lehmgrübner,Christian 995 0 0 0 0 0 ** 0.0

 

Die genauen Rundenergebnisse sind hier aufrufbar:  chess-results.com

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Ingo war bei den bisherigen Austragungen immer wieder für Überraschungen gut, dieses Mal passte bei ihm (fast) alles zusammen und er konnte (wenn auch teilweise mit etwas Glück) ganz oben landen.

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Tim schnitt ebenfalls besser ab als je zuvor. Dabei glänzte er insbesondere gegen höher gehandelte Spieler mit guten Ergebnissen.

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Dritter im Bunde war Dominik, der sein Turnier relativ solide absolvierte, nur das eine Endspiel…

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Bastian verlor die erste und die letzte Runde – dazwischen spielte er gewohnt souverän.  Vor der letzten Runde lag er auch vorn, aber dann…

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Lukas konnte mit seiner Leistung nicht so ganz zufrieden sein, da es oben knapp zuging, hätte ein Remis mehr hier oder da ihn weiter nach vorn gebracht.

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Auch Gabriel hätte weiter vorne landen können, hatte in einer seiner Gewinnpartien aber auh großes Glück.

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Matthias war nicht so weit entfernt, wie die Tabelle suggerieren mag.

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Dasselbe gilt für Christian, der in einer Partie auch eigentlich auf Gewinn stand. Für ihn ist es deswegen recht schwer, da er vorher nie in einem Schachklub war.

Weiter geht es in 4 Wochen, wer schon einmal sein Zeithandicap berechnen möchte, hier ist die Gelegenheit:

Rang

Name, Vorname
DWZ

1

Rücker, Bastian

2014-8

2

Kapitza,Mathias

1994-1

3

Husemann,Dirk 1936-16

4

Kraetzer.Rüdiger 1865-3

5

Spisla,Dominik 1829-18

6

Klein,Lukas 1772-14

7

Schirmbeck,Markus 1760-6

8

Hufendiek,Ekkehard 1753-6

9

Kenter,Theo

1724-3

10

Ellerbrock, Ingo 1688-5

11

Fischer, Bernd 1674-1

12

Müller,Frank 1661-4

13

Elefteriadis,Gabriel 1655-17

14

Fuhlrott, Tim 1568-7

15

Wehr,Jan 1442-13

16

Treimann, Matthias 1352-5

17

Weiser, Joshua 1234-1

18

Lehmgrübner, Christian 991-2

Zu spät …

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… war ich am Samstag Abend, um die Vereinskameraden auf dem Rückweg von der Bundesturniergerichtssitzung in Duisburg beim 32. Winter Special in Bad Sassendorf zumindest moralisch zu unterstützen (das lag daran, dass 1. die Sitzung deutlich länger duaerte als veranschlagt und 2. dann auch noch so ein blöder Stau dazwischengrätschte). Wie dem Bild zu entnehmen ist, war die Messe schon gelesen. Insofern übergebe ich hier gleich an Dominik, der das Geschehen aus Vereinssicht zusammenfasst:

Nachdem ich auf der Suche nach Turnieren war, die möglichst nicht weit weg sind und gut zur täglichen Anreise sind, haben Gabriel, Lukas und ich uns für das 32. Winter Special, dieses Jahr in Bad Sassendorf im Maritim Hotel, angemeldet. Von den Spielbedingungen her war es in Ordnung. Bei 28 Teilnehmern im kleinen Kreis hat sich die Turnierorganisation sehr bemüht. Ungewöhnlich war das beschleunigte Schweizer System bei diesem Turnier, welches in den ersten beiden Runden das Turnier in zwei Hälften nach TWZ aufteilt. Erst danach wird im normalen Schweizer System weitergespielt. Das hat den Vorteil, dass die Favoriten schon früh gegeneinander spielen müssen. Nun aber zum Turnierverlauf:

Lukas hatte in der ersten Runde gleich den an drei gesetzen FM als Gegner und musste nach langem Kampf im Endspiel die Segel streichen. Am zweiten Tag folgte ein Remis gefolgt von einem Sieg. Leider ging ihm am letzten Tag die Luft aus und es folgten zwei Niederlagen. Insgesamt landete er mit 1,5 Punkten unter seinen Erwartungen und wird sowohl DWZ als auch ELO einbüßen.

Gabriel hatte durch das System den Vorteil in der unteren Hälfte gleich auf eher schwächere Gegner zu treffen. So startete er mit 1,5/2 und durfte dann gegen einen FM spielen. Nach dieser Niederlage folgten am letzten Tag eine weitere Niederlage und ein Remis, was ihn auf 2/5 brachte und einem leichten DWZ + ELO Minus.

Ich selbst war in der oberen Hälfte mit 0/2 gestartet. Dann durfte ich am letzten Brett mit der Aufholjagd starten und legte einen Schlussspurt mit 3/3 ein. Damit habe ich mich noch auf ein minimales DWZ-Minus und minimales ELO-Plus gespielt und verpasste nur minimal den Ratingpreis TWZ <2000.

Insgesamt war das Turnier in Ordnung. Die Kritik, dass es am ersten Tag viel zu warm war im Turniersaal wurde gut angenommen und im Anschluss wurde immer gut gelüftet. Leider ließ es sich nicht vermeiden, dass die Verpflegung im Hotel natürlich sehr teuer war und eigene Verpflegung ausdrücklich unerwünscht war. Kann man verstehen, allerdings kann man auch Schachspieler verstehen, die nicht ein Vermögen für Verpflegung ausgeben möchten. Trotzdem haben sich die Organisatoren Thorsten (der auch den Springer gemacht hat) und Nino (als Schiri) ordentlich Mühe gegeben. Vielen Dank!

 

 

Vor verschlossenen Türen …

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… standen wir heute Morgen. Aber im 3. (oder war es der 4.?) Anlauf konnten wir dann doch den heutigen Mannschaftskampf gegen Rietberg vorbereiten.

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Allerdings ohne diesen schönen Getränkevorschlag.

An allen Brettern (bis auf das 1.) waren die DWZ sehr ähnlich, alsoh hätte es eigentlich einen spannenden und engen Kampf geben sollen, aber bei meinem Rundgang nach ca. 2 Stunden fragte ich Dominik nur: „Wo ist denn der Bach?“ – „Welcher Bach?“ – „Der, den dieser Kampf gerade runtergeht!“

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Raphi war an Brett 7 ganz passabel aus der Eröffnung gekommen, hatte dann einen etwas anfälligen Bauern. Doch Raphi ließ diesen einfach loslaufen und dieser schaffte es tatsächlich – allerdings alles andere als forciert – die Grundreihe zu erreichen, als dann auch noch die gegnerische Mattdrohung abgewehrt werden konnte, gingen wir sogar in Führung.

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Nach wenig gelungener Eröffnungsbehandlung stand ich an Brett 3 bereits mit dem Rücken zur Wand und wie das so ist, braucht es dann nur noch eine Kleinigkeit, bis die Partie um ist. Sven spielte das Ding sauber zu Ende und sorgte somit für das 1-1.

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Leon hatte am 8. Brett ebenfalls die Eröffnung nicht ganz ideal gespielt. Immerhin konnte er sich bis kurz vor Ende noch (nicht wirklich verdiente) Hoffnungen auf ein Remis machen, die sich dann aber in Luft (bzw. Matt) auflösten.

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Bastian hatte am Spitzenbrett heute den Persilschein. Er konnte immerhin einen Zug sogar eine Gewinnstellung erreichen, sah das nicht, opferte mutig 2 Bauern, bekam viel Spiel, aber eben nicht genug und musste im Endspiel dann die Segel streichen.

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Lukas hatte zumindest im Mittelspiel am 4. Brett gute Chancen, die aber ungenutzt blieben. Als auch er ein Risiko einging, welches nicht belohnt wurde, stand es bereits 1-4.

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Tim hatte an Brett 6 eigentlich die angepeilte Stellung aus der Eröffnung heraus aufs Brett bekommen, doch dann stellte er einzügig eine Qualle ein. Er konnte sich glücklich schätzen, dass sein Gegner nicht besser fortsetze und in Anbetracht des Standes einer Zugwiederholung zustimmte – Remis.

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Gabriel stand an Brett 5 zwischenzeitlich mal nicht so gut, sein Gegner ließ ihn aber entkommen und schließlich sogar zum ganzen Punkt kommen.

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Dominiks Partie bewegte sich am 3. Brett lange in ausgeglichenen Gefilden, im Endspiel kam er in Vorteil, versäumte es aber, den Sack zuzumachen, so dass die Partie mit einem Remis endete.

Insgesamt 3-5 gegen uns. Die Niederlage war sicherlich verdient, vom Verlauf her war der Kampf viel klarer als es das Endergebnis hergibt. Somit sind wir nun jenseits von Gut und Böse und können die Saison mit de letzten drei Spielen locker ausklingen lassen.

 

 

 

 

Ausfühlicher Bericht vom 5. Volksbank Cup

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Die große Preisfrage, was bei der 5. Austragung anders war als bei allen vorigen erklärt sich von selbst. Gestern traten 62 Spieler an, um den Sieger zu ermitteln.

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Wenigstens einige Konstanten: Genug Platz für alle, Holzmaterial für alle (Danke mal wieder an Gütersloh für die Leihgabe!), Tim am PC.

Die erste Runde verlief komplett ohne Überraschungen, nicht mal eine Sudden Death Partie gab es . Also Zeit, einmal auf Leute einzugehen, die sonst nicht im Rampenlicht stehen.

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Iris Wiesendahl gab ihr Debüt beim Volksbank Cup. Sie erzählte, dass sie Schach mit/von ihrem Kind gelernt habe. Mit 2 Punkten landete sie im geschlagenen Feld, aber es schien ihr dennoch Spaß gemacht zu haben.

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Ein weiterer Debütant war Matthias Treimann, der mittlerweile regelmäßiger Gast unseres Vereinsabends ist. Auch Matthias erspielte sich 2 Zähler.

Und somit geht es schon zu Runde 2. Hier gab es die wohl größte Sensations des ganzen Turniers: Christian Hacker schlug den Topgesetzten Matthias Blübaum – sorry, Christian, ausgerechnet von dir habe ich leider kein Photo. Insgesamt kam Christian noch auf 4 Punkte und Platz 21.

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Für die einzig andere  Überraschaung dieser Runde sorgte Jürgen Wendland, der IM Carsten Lingnau in den Tiebreak zwang, sich dort aber geschlagen geben musste. Jürgen kam auf insgesamt 3,5 Punkte und Platz 32.

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Rückblick aus Vereinssicht Teil I: Tim erspielte sich 2,5 Zähler und wurde 50. In den Runden 4 und 5 sowie 6 konnte er ordentlich punkten und auch Stärkere ärgern.

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Jan startete mit 1/5 gar nicht gut, gewann aber die letzten beiden Runden und wurde somit noch 45. mit 3 Punkten.

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Markus Schönberger aus Lübbecke sorgte für die größte Überraschung in Runde 3: Er konnte einen FM ausschalten. Seine gute Verfassung hatte er schon in Runde 1 unter Beweis gestellt, als er es am Spitzenbrett Matthias Blübaum sehr schwer gemacht hatte. Mit 4 Punkten kam er schließlich auf Platz 22.

Apropos Lübbecke: Auch die beiden Vereinskollegen von Markus waren gestern gut drauf.

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Harald Szobries begann mit 1/3, drehte dann aber auf: Am Ende landete er bei 4,5 Punkten und Platz 17.

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Martin Reininghaus war nur einen Hauch schlechter auf Platz 18. Martin spielte ebenfalls ein gutes Turnier, er nahm einigen Stärkeren Punkte ab.

Zurück zu Runde 3, die uns nur eine Armageddon Partie bescherte.

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Dabei saß Robin Bentel auf der falschen Seite des Brettes. Pech für ihn: Nach dem Ausscheiden aus dem KO-Turnier wartete Matthias Blübaum auf ihn. Am Ende wurde Robin guter 13. mit 4,5 Zählern.

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Kevin Schröder hatte die Sudden-Death Partie zu seinen Gunsten entschieden, Er schied im Viertelfinale gegen Mikhael Zaitsev aus, am Ende kam Kevin auf 4,5 Punkte und Rang 14.

Rückblick aus Vereinssicht Teil II:

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Dominik war gestern nicht so ganz zufrieden. Zumal er die beiden letzten Runden verloren hatte. Somit blieb er bei 3 Zählern stehen und wurde 43.

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Leon kam zwar auch auf 3 Punkte (und Platz 37), war angesichts seiner starken Gegnerschaft damit aber durchaus zufrieden.

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Max war gestern eher unzufrieden. Er ließ einiges an Punkten liegen, kam auf 3,5 Punkte und wurde 31.

Das Viertelfinale (Runde 4) lief ohne Tiebreak und ohne Überraschung. Dann kann ich schon wieder auf andere Sachen eingehen. 27_DSC00591 Die Pokale!

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Jan Döller war nicht nur der (mit Abstand!) jüngste Teilnehmer, er gewann auch den Pokal in der U9. Die U10 und U11 Pokale dürfen wieterhin mein Wohnzimmer schmücken, da gab es keine Teilnehmer.

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Elias Konstantin Kassebaum erspielte sich 2 Punkte und wurde 52. und gewann die U12.

Felix Jürging (leider habe ich kein Photo) gewann die U13. Er erspielte sich 3 Punkte und wurde 47.

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Leon Schnegelberger gewann mit großem Vorsprung die U14, dabei kam er auf 4 Zähler und Rang 28.

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Und dieses Mal haben wir es geschafft! Johanna und Matthias mussten weder in der 1. noch in sonst einer Runde gegeneinander spielen. Übrigens hätten wir beinahe den Preisfonds erheblich aufstocken können, da wurde doch in der Anfangsphase des Turniers ein Autoschlüssel abgegeben. Leider meldete sich dann aber doch Papa Blübaum und wollte ihn zurück haben…

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Johanna ist zweifellos eine bessere Spielerin als Ergebnismederin. Mit 4,5 Punkten wurde sie 20.

Und schon geht es ins Halbfinale:

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Hier an den ersten Brettern laufen gerade die ersten Züge in den Partien Orlov-Zaitsev und Schneider-Lingnau. Beide endeten Remis, so dass die Zuschauer dann doch noch mal etwas Spannung geboten bekamen.

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Ganz bitter für Carsten, der in totaler Gewinnstellung über die Zeit ging. Das schien ihn so aus der Bahn zu werfen, dass danach bei ihm nicht mehr viel zusammenlief. Mit 4,5 Punkten wurde er 11.

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Auch Mikhael hatte etwas Pech, als er ausschied. Er blieb aber am Ball und kam schließlich auf 5 Punkte.  Das reichte so gerade noch für Platz 5. Damit war er bisher am häufigsten in den Preisrängen vorzufinden.

Und bevor es zum Finale geht, hier wieder einige Zwischentöne:

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Daniel Fox gehört zu den gern gesehenen Stammgästen. Dieses Mal lief es nicht so gut – vielleicht lag es an seiner Bachelor-Arbeit? Mit 3,5 Punkten kam er auf Platz 30.

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Auch Markus Schlachowitsch war schon einige Male mit von der Partie. Dieses Mal schnupperte er bis zur letzten Runde an einem Ratingpreis, doch es sollte nicht sein, obwohl er zuvor einen FM bezwungen hatte. Platz 23 mit 4 Punkten waren sein Endergebnis.

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Karl-Ulrich Goecke legte dieses mal einen Schlussspurt hin – sonst sagte er, hätte er in den letzten Runden immer tierisch abgebaut. Aber mit 2,5/3 kann man ein Turnier schon mal beenden. Mit 4,5 Punkten reichte es auf Rang 12 ganz knapp nicht für die Top Ten.

Rating (I)

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Leon hatten wir ja vorhin schon als U14-Sieger, er gewann aber auch die Ratinggruppe f. Soviel zum Thema Schlussspurt: 3/3 ist nicht zu schlagen. Mit 4 Punkten wurde er 28.

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Lisa-Marie Möller kommt immer wieder gerne zu uns, aber wen überrascht das, wenn sie schon wieder einen Ratingpreis gewinnt? Dieses Mal in Gruppe e, mit 3 Punkten wurde sie darüberhinaus 36.

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Und Stephan Peters setzte sich in Gruppe d durch. Mit 3,5 Zählern schaffte er 50% und Rang 33. Dabei hatte er einige Stärkere ärgern können.

Rückblick aus Vereinssicht (III)

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Lukas kam umso besser in Fahrt je länger das Turnier lief.  Mit 2,5/3 am Ende hievte er sich auf 4,5 Punkte und Rang 19. Für einen Ratingpreis hatte es nicht gereicht.

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Bastian spielte gestern so saumäßig stark, dass ich ja schon drauf und dran war, die Regeln zu ändern und ihn wieder in die KO-Runde aufsteigen zu lassen. (Aber das habe ich dann mal doch lieber gelassen…) Er kämpfte sich jedenfalls hoch bis an Brett 5 und kam alles in allem auf 5 Punkte und wurde 10. Damit gewann er auch die Ratinggruppe c!

Womit ich zu Rating (II) komme. Bastian als Sieger in c hatte ich gerade erwähnt.

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Dominik Plassmann, der wie er meinte, von mir zum Mitspielen „gezwungen“ wurde, machte es dafür aber sehr ordentlich. Den einzigen Verlust musste er gegen IM Zaitsev hinnehmen. Mit 5 Punkten wurde er 9. und setzte sich in b durch.

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Meinolf Kemper spielte mal wieder ein sehr starkes Turnier und schlug unter anderem einen FM aus dem Feld. Und erspielte sich ein Remis gegen einen IM. Doch trotz der starken 5 Punkte reichte es nur aufgrund von 0,5 Punkten in der Drittwertung nicht für einen Ratingpreis – Ärgerlich.

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Martin Funke war derjenige, der den halben Punkt in der Drittwertung besser war als Meinolf.  Er verlor nur gegen den späteren Sieger. Mit 5 Punkten wurde er 6.

Ränge 3 & 4

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Oft genug erwähnt hatte ich ihn schon: Matthias Blübaum, Topgesetzter. Nach seinem sensationellen Ausscheiden in Runde 2 ließ er im Schweizer System Turnier nichts anbrennen und gewann alle anderen Partien. Es gibt sicherlich genug Spieler, die an seiner Stelle aus dem Turnier ausgestiegen wären – das tat er nicht. Mit 6 Punkten kam er auf Platz 3.

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Auch Roman Kassebaum war recht früh aus dem KO-Turnier ausgeschieden, aber auch er punktete danach ordentlich. Somit spielte er sich noch auf Rang 4 vor, als einziger Spieler mit 5,5 Zählern.

Finale

Traditionell wird das Finale bei uns über zwei Partien mit Farbwechsel ausgetragen.31_DSC00597

In Partie 1 hatte Ilja Weiß und zu diesem Zetpunkt wohl schon so großen Vorteil, dass der Sieg nicht mehr groß in Frage stand.

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Andrey versuchte zwar in Partie 2 noch etwas, doch musste er sich letzten Endes mit einem Remis zufrieden geben und somit belegte er zum 2. Mal den 2. Rang. Vor zwei Jahren hatte er schon den Turniersieg extrem knapp verpasst.

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Ilja schaffte somit etwas, was wir bisher bei diesem Turnier noch nicht erlebt hatten: die Titelverteidigung. Im Halbfinale hatte er sehr viel Glück gehabt, aber das gehört nun mal auch dazu. Von dem, was ich sonst so sah, hatte ich den Eindruck, dass der Rest recht souverän aussah. Herzlichen Glückwunsch jedenfalls und ich bin gespannt, ob es im kommenden Jahr den Hattrick geben wird.

Kuriositätenkabinett

Es gibt immer wieder Photos, die passen nirgendwo dazu, sind aber so schön, dass sie veröffentlicht werden müssen.

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Als ich gestern wie gewohnt vorfahren wollte, wäre ich beinahe vor diesen Pömpel gefahren. Ich konnte den Zusammenstoß aber gerade noch vermeiden und habe danach die Chance meines Lebens verpasst: Hätte ich mal bloß das „Anti-Pömpel-Werkzeug“ (links neben dem Pömpel) mitgehen lassen, ich wäre von nun ab überall hingekommen.

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Besonders gespannt bin ich jedes Mal auf die Requisiten der Theater AG, die auf der Bühne verstreut liegen. Da hat man sich an eingies gewöhnt, aber dieses Mal gab es schon was Nettes!

Vielen Dank!

Nicht ohne ein großes Dankeschön möchte ich den Bericht beenden.

Die Teilnehmer spielten gestern sehr diszipliniert, es gab keine Streitfälle.

Meine Vereinskameraden unterstützen mich nach Kräften, sonst wöre das gestern alles gar nicht möglich gewesen.

Frank Müller schoss sämtliche Photos, die hier veröffentlicht sind. Wer seins haben möchte, melde sich bitte.

Kritik

Wie immer bitte ich um Kritik, damit wir den Volksbank Cup noch besser machen können.

Mir hat es jedenfalls wieder viel Spaß gemacht und ich fand es wieder schön, wieviel spannendes Schach es zu sehen gab. Ich freue mich schon auf eine Neuauflage im kommenden Jahr!

Bis dahin!

Flashmeldung: Volksbank Cup 2016

Ilja Schneider konnte seinen im Vorjahr errungenen Titel verteidigen. Im Finale besiegte er Andrey Orlov, 3. wurde Matthias Blübaum vor Roman Kassebaum und Mikhael Zaitsev.

Die Ergebnisse sind online, ein ausführlicher Bericht folgt sobald ich alle Photos habe.

Dank an

-alle Teilnehmer für das reibungslose Turnier!

-alle Helfer für die große Unterstützung!