Archiv der Kategorie: Mannschaftskämpfe

Regionalliga: Das ging komplett daneben!

Die Verpflegungsschale

Das war heute (zumindest in der Anfangsphase) der Verpflegungsstand. Zum Glück der Kaffeetrinker änderte sich da noch was. Das sah doch reichlich nach After-Party aus. Und bei mir beschweren sich immer alle, wenn mal das Bier länger als 3 Tage abgelaufen ist…

Getränke I

Wenn man schon das Programm Fritz während der Partie nicht nutzen darf, dann hilft wenigstens Fritz-Kola? Heute auch nur bedingt…

Getränke II

Ehre, wem Ehre gebührt… Natürlich gab es nur einen, der aus dieser Tasse trinken durfte. Die Königinnen-Tasse nur für den großen Präsi. Da schmeckt der Kaffee doch gleich noch besser…

Übersicht

Hier der Überblick über den heutigen Regionalligakampf in Güterloh, in den wir als krasser Außenseiter gegen den Aufstiegsfavoriten gingen. Aber bei letzten Mal konnten wir ja Werther auch ein 4-4 abtrotzen, doch heute lief fast überhaupt nichts zusammen. Immerhin 2 positive Dinge: 1. waren von Anbeginn mit Fan unterwegs, 2. traten wir komplett an – das sah die Woche über nicht immer danach aus.

Brett 4: Tim F

Tim opferte heute früh eine Figur, leider kam er nie in die Nähe ausreichend Kompensation zu sehen – so ging die Partie den Bach runter.

Brett 3: Lukas

Lukas war heute einer der wenigen Lichtblicke. Irgendwie wirkte es so, als wenn bei seiner Partie was drin wäre, aber außer minimalen Vorteilen war nichts Greifbares in Sicht. Insofern geht das Remis voll in Ordnung.

Brett 1: Bastian

Bastian war eigentlich ordentlich aus der Eröffnung gekommen, aber kleinere Ungenauigkeiten sorgten dafür, dass diese Partie (aus unserer Sicht) in die falsche Richtung lief.

Brett 8: Thorsten

Es war ja mal wieder klar, wer heute als letztes aufschlagen würde: Wie immer derjenige mit der kürzesten Anreise beim einzigen Heimspiel der Saison. Auf dem Brett war dann schnell ein Bauer nach einem taktischen  Übersehen weg – das war heute nicht mehr aufzuholen.

Nach der Zeitkotrolle lautete der ernüchternde Zwischenstand 0,5-3,5.

Brett 6: meine Wenigkeit

Nach der etwas (zu?) passiven Eröffnungsbehandlung versäumte ich den rechtzeitigen Gegenschlag. Bevor ich dann einen Springer in die Ecke verfrachtete, opferte ich lieber eine Qualle und erhielt zeitweise etwas Spiel dafür. Dank gegnerischer Mithilfe sah es an einer Stelle ganz nett aus, aber offensichtlich versäumte ich die bessere Fortsetzung und konnte nur noch in ein Endspiel abwickeln, was dann leider doch nicht zu halten war.

Brett 5: Lennart

Einer der wenigen weiteren Lichtblicke heute. Optisch sah das alles ganz ansehnlich aus, aber Lennarts Gegner wehrte sich. In beiderseitiger Zeitnot ging es dann etwas höher her, Lennart hatte Glück, dass keine Figur verloren ging, aber das Endspiel, in welchem er sich nach der Zeitkontrolle wiederfand, war alles andere als nett – und ging schließlich verloren.

Brett 7: Leon

An Leons Brett ging es schon früher hoch her. In einem Hauen und Stechen ließen beide bessere Möglichkeiten aus. Zur eigenen Überraschung landete Leon in einem Endspiel mit Mehrbauern, aber die Bauernstruktur war so bescheiden, dass daraus bald ein Minusbaier wurde. Leon schlug zurück und konnte immerhin noch ein Remis abzwacken.

Brett 2: Dominik

Zum im wahrsten Sinne des Wortes „krönenden“ Abschluss beendete Dominik dann seine Partie. Er war schon einen Tick schlechter aus der Eröffnung gekommen, verlor den Bauern aber erst im späten Mittelspiel. Das Turmendspiel war vermutlich kaum zu halten, so dass es am Ende dann auch über die Wupper ging.

Das 1-7 ist natürlich sehr ernüchternd. Immerhin haben wir lange und hart gekämpft, auch wenn dabei heute leider kaum etwas Zählbares heraussprang. Trotzdem können wir mit dem bisherigen Saisonerlauf sehr zufrieden sein, mit 3-3 Mannschaftspunkten ist der Klassenerhalt noch aus eigener Kraft möglich.

 

 

„Graupentruppe“ nimmt Aufstiegaspirant remis ab!!!

Dominik witzelte ja heute schon, ob wir es in dieser Saison schaffen würden, jedes Heimspiel in einer anderen Örtlichkeit auszutragen… Nach dem etwas teuren 1. Heimspiel konnte Dank Leons Kontakten kurzfirstig eine Alternative aufgetan werden, nämlich das Vereinsheim des TuS Hoberge Uerentrup.

Da hatten die Photographen erstmal was ganz Neues zum Austoben:

Hier ein Blick auf die beeindruckende Pokalsammlung.

Wer strickt denn hier die Schals?

Zum Glück blieb uns auf den Brettern eine ähnliche Schlammschlacht erspart!

Und so sah es von innen aus: sehr gemütlich, schon fast Kneipen-Charakter.

Gegen Werther waren wir heute jedenfalls krasser Außenseiter. Die DWZ Berechnungen sahen die in Top Aufstellung angereisten Wertheraner mit Vorteilen im Bereich 6-2/5,5-2,5. Aber Statistiken sind gut und schön – gespielt werden muss ja auch noch. Und auch wenn wir aus einem Wertheraner Mund als „Grauentruppe“ tituliert wurden, hielten wir uns den gesammelten Kampf über recht beachtlich, wie ich fand, nur einer unserer Spieler verkorkste die Eröffnung.

Lennart hingegen spielte auch heute wieder an Brett 4 eine blitzsaubere Partie. Er nutze die unkoordinierte gegnerische Figuenstellung aus und implantierte auf b7 einen gedeckten Freibauern. Diesen Vorteil verwertete er auf sehenswerte Weise und brachte uns damit sogar in Front.

Tim hatte an Brett 3 heute den größten DWZ-Unterschied zu überbrücken. In der Eröffnung sah es schon reichlich trübe aus, er probierte danach zwar noch Einiges, doch zu holen ga es da dann nichts mehr.

Dominik hatt an Brett 2 bald eine sehr ausgeglichene Stellung. Beide Spieler schafften es, die jeweils gegnerischen Drohungen auf dem anderen Flügel zu parieren und die Zugwiederholung besiegelte das Remis. Nach 4 Stunden stand es somit 1,5-1,5 und einige unserer Spieler standen gar nicht mal so schlecht… Ich dachte mir schon: „Da geht heute was!“

Leider nicht bei Gabriel an Brett 5. In der Eröffnung musste er sich schon den ungestümen Angriffen seines Gegners erwehren, er gab in (beiderseitiger) Zeitnot dann eine Figur für 2 Bauern, sah aber nie so richtig Kompensation dafür, ein Fehler sorgte dann für das schnelle Ende.

Mit einer Eröffnung Marke Eigenbau kam mein Gegner heute etwas besser zurecht, aber irgendwie wurde die Stellung dann etwas vertrackter und bei knapper werdender Zeit übersah er dann einen kleinen Trick, der mir einen Mehrbauern bescherte. Mit einer Unkonzentiertheit hätte ich die Gewinnstellung beinahe geschrottet, doch glücklicherweise blieb der Fehler dieses Mal unbestraft und ich konnte zum 2,5-2,5 ausgleichen.

Georg spielte nach der Eröffnung am 8. Brett schön konsequent und eroberte einen Bauern, danach ließ er sich etwas zurückdrängen. Die eine oder andere gute Chance blieb ungenutzt, im Endspiel war er dann sehr auf Sicherheit bedacht und kam somit zu einem Remis.

Leon nahm an Brett 7 das gegnerische Gambit an. Er konnte nach dem Abwehren der gegnerischen Drohungen weitere Bauern erobern und schließlich einen sicheren Sieg einfahren – und wir führten auf einmal 4-3!

Somit hing dann der Ausgang des Mannschaftskampfes von Bastians Partie am Sitzenbrett ab. Diese Partie ging etwas hin und her, ausgerechnet im 40. Zug hatte Bastian eine ordentliche Chance verpasst, aber das Endspiel sah zwar etwas tricky, aber dennoch haltbar aus. Aber irgendwie verbesserte Bastians Gegner seine Stellung häppchenweise und am Ende war sie dann um.

Meiner Meinung nach geht das 4-4 insgesamt in Ordnung. Natürlich hätte der eine hier oder der andere da diesen oder jeden Fehler vermeiden oder den tollen Zug finden können, aber nach meinem Dafürhalten waren diese Situationen heute gut verteilt. Mit Gütersloh bekommen wir in der nächsten Runde den nächsten Favoriten serviert…

 

 

Saisonauftakt in der Regionalliga

Mit

wurden wir heute empfangen -OK; galt wohl nicht uns, sondern den neuen Schülern…

Bestens ausgerüstet ging es hier in die neue Saison…

Mit Geseke hatten wir gleich unseren Co-Aufsteiger zu Gast. Bei beiden Teams fehlte Brett 2, so dass wir leichte Vorteile (an den hinteren Brettern) hatten. Die Devise lautete also „Vorne klammern & hinten punkten!“ Das gelang uns wunderbar.

Lennart gab heute sein Debüt (an Brett 5), und was für eins. Früh übernahm er die Initiative, um dann im Tatik-Modus zwei Bauern einzuheimsen. Die gegnerische Fortsetzung wurde mit Zwischenzug und weiterem Figurengewinn beantwortet: 1-0, ein Einstand nach Maß.

Meine Partie an Brett 7 plätscherte so vor sich hin. Erst im Endspiel konnte ich aus dem Raumvorteil am Damenflügel etwas machen, das war dann allerdings auch gleich entscheidend.

Tim staubte an Brett 6 im Mittelspiel die Qualle ab. Aufgrund gegnerischer Chancen musste er genau fortsetzen, aber da gelang ihm bestens: 3-0.

Der andere Tim hatte an Brett 4 eine gute Stellung. Im Mittelspiel wurde es etwas verwickelter, so dass Tim an einer Stelle fehlgriff – aber Glück hatte, dass sein Gegner das nicht ausnutzte. Danach konnte Tim die Partie ruhig nach Hause schieben und somit für das 4-0 sorgen.

Standesgemäß machte Dominik an Brett 2 den Sack zu. Diese Partie hatte sich immer innerhalb der Remisbreite bewegt, so dass das Ergebnis hier in Ordnung ging.

Lukas spielte an Brett 3 heute die aufregendste Partie. Zunächst opferte sein Gegner eine Figur für 2 Bauern. Lukas verteidigte sich gut (so schien es jedenfalls), aber dann musste er die Dame für Turm und Läufer geben, was zu der verrückten Materialverteilung T+L+S+4B gegen D+6B führte. Lukas schaffte es irgendwie nicht, seine Figuren gut genug zu koordinieren oder aktiv aufzustellen. Sein Gegner konnte ihm einige Bauern abnehmen, bot dann aber remis an: 5-1.

Thorsten spielte (frisch aus dem Urlaub zurück) an Brett 8. Optisch sah das alles sehr nett aus, aber Konkretes gab es nicht. Im Endspiel stand er zeitweise sogar etwas passiver, aber sein Gegner rückte dann einen Bauern vor, der wenige Züge später einfach weg war. Im 2. Anlauf sah Thorsten dann auch die Taktik, die die Partie umgehend beendete: 6-1.

Bastian setzte am Spitzenbrett den Schlusspunkt. In der Eröffnung hatte er an einer Stelle etwas Glück, er revanchierte sich aber einige Züge später, als er eine klare Gewinnchance ausließ. Im Endspiel mit 2 Türmen gegen die Dame konnte sich Bastian behaupten und sodann den Endstand von 6,5-1,5 erzwingen.

Insgesamt muss man schon sagen, dass der Sieg vielleicht um einen haben oder gar ganzen Punkt zu hoch ausgefallen ist. Was aber zählt, ist, dass wir 2 wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt haben. In den nächsten beiden Runden bekommen wir nun die Topfavoriten Werther und Gütersloh serviert…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufstieg!!!

Dann ging heute doch alles viel einfacher als erhofft.

Es stand die letzte Runde in der Verbandsliga A auf dem Plan und der Spielausschuss hatte bestens gelost, da wir als Tabellenführer das echte Endspiel gegen Kirchlengern hatten, die aber (zumindest vor dem heutigen Kampf) mehr Brettpunkte als wir hatten, so dass wir mindestens ein 4-4 benötigten, während Kirchlengern auf Sieg spielen musste, der ihnen dann aber auch gereicht hätte.

Dass unser Spiellokal bald abgerissen werden soll, stand ja groß genug in der Zeitung, aber die Baustelle nun auch schon in der Mensa?

Die Auftstellung war dieses Mal auch ein wenig wie eine Baustelle, für MaFü Dominik ein völlig neues Gefühl, hatte er doch glatt 11 Spieler im Angebot – hatten wir (soweit ich mich erinnern kann) auch noch nicht in unserer Vereinsgeschichte. Jedenfalls waren wir von den Zahlen her leicht favorisiert, allerdings passierte die ersten drei Stunden (außer kosmetischen Vorteilen an dem einen oder anderen Brett) nicht wirklich etwas. Aber dann ging es Schlag auf Schlag:

Lukas machte an Brett 5 heute den Auftakt. Nachdem er etwas passiver aus der Eröffnung kam, kämpfte er um die Initiative und steckte gleich eine Qualle ins Geschäft. Sein Gegner versäumte es, frühzeitig die Qualle zurückzugeben, um die Partie auszugleichen. So stand Lukas besser und nach einem gegnerischen Schnitzer war es auch gleich vorbei. Lukas war 9 Mal dabei und erspielte sich dabei 6,5 Punkte!

Gabriel konnte seinem Gegner frühzeitig an Brett 4 dominieren. Die gegnerische Zeitnot tat ihr Übriges, so dass Gabriel mit der richtigen Abwicklung den Punkt sauber nach Hause brachte. Gabriel war ebenfalls immer dabei und kam auf 5 Zähler.

Dominik hatte sich seitdem der Terminplan feststand, beschwert, dass ich mal wieder die letzte Runde auf den Tag des Hermannlaufs gelegt hätte. Nachdem er sich verletzt hatte, disponierte er kurzfristig um und „sprang“ ein. An Brett 3 kam er eher passiv aus der Eröffnung, kam aber ins Spiel und wurde von seinem Gegner zu einem Spieß mit Qualitätsgewinn eingeladen – danach ließ Dominik nichts mehr anbrennen. Auch seine Saisonbilanz war 5/9.

An Brett 8 hatte ich aus der Eröffnung heraus schöne Vorteile, aber mehr außer gegnerischen Bauernschwächen konnte ich leider nicht verbuchen. Im Endspiel machten diese sich dann aber schnell bemerkbar, so dass es noch vor der Zeitkontrolle 4-0 stand und wir bereits aufgestiegen waren. Ich war 8 Mal nominiert und kam dabei auf 7 Zähler.

Edelreservist Raphael verzeichnete seinen 2. Einsatz in dieser Saison. Frühzeitig stand er ganz ordentlich, musste dann aber doch ins Endspiel, indem er seinen deutlich aktiveren König zur Geltung bringen konnte. Damit schraubte er das Score auf 5-0, er selbst konnte erneut eine Saison mit 100% abschließen.

Bastian war wieder einmal der solide Spitzenmann, der zunächst etwas gedrückt stand, sich dann aber befreien konnte und im Endspiel sogar Vorteile hatte, die sich aber nicht verwerten ließen: remis. Dennoch war er am Spitzenbrett mit 6/9 einer der Leistungsträger der Mannschaft! (Zwei andere Spieler kamen an Brett 1 zur selben Bilanz, aber keiner war besser!)

Max zündete wie gewohnt das 2. Brett an. In extrem unklarer Stellung und beiderseitiger heftiger Zeitnot wurden von den beiden Beteiligten bessere Varianten ausgelassen. Nachdem sich die Wolken verzogen hatten, stand ein ausgeglichenes Endspiel auf dem Brett: remis. Max punktete mit 4/6 ebenfalls sehr ordentlich.

Tim stand nach der Eröffnung an Brett 6 wunderbar. In Zeitnot schaffte er es dann, eine Gewinnstellung aufs Brett zu stellen, doch nachdem er dann die richtige Fortsetzung verpasst hatte, standen seine Figuren so blöd, dass nach einer forcierten Abwicklung der ganze schöne Vorteil futsch war und Tim noch ums Remis kämpfen musste, was er dann aber auch noch hinbekam. Tim hatte 2/3 in der Saison.

Das 6,5-1,5 markiert unseren höchsten Saisonsieg – mit so einer klaren Angelegenheit hatte wohl keiner gerechnet. Nach Mannschaftspunkten hatten wir am Ende 2 vor, aber auch bei den Brettpunkten lagen wir schließlich vorn.

Tim F. (2/5) und Thorsten (3,5/6) ließen es sich nicht nehmen, heute die Mannschaft mit ihrer Anwesenheit zu unterstützen, weiterhin waren auch Frank dreimal und Georg zweimal nominiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

kaputte Kaffeemaschinen, Lesekisten, alte Serien auf VHS,…

… was man nicht so alles finden und entdecken kann.

Heute galt es für uns, es war Pokalzeit. Die Vorzeichen standen denkbar schlecht (ich musste nominiert werden, was (fast) alles über die Aufstellung aussagt und zum Glück sprang Frank noch kurzfristig ein, sonst hätten wir auch 2er oder 3er-Pokal heute spielen können).

Die Zuteilung hatte uns nach Herford verfrachtet, zusammen mit Emsdetten und Ahlen. Da waren wir dann in jedem Fall Underdog. Die Auslosung bescherte uns dann Ahlen, so dass die Aufstellungen uns einen Erwartungswert zwischen 0,5 und 1 zutrauten, bei DWZ Nachteilen von 150 bis deutlich über 300 pro Brett.

Dafür entwickelte sich dann aber ein langer und harter Kampf, (keine Partie unter 40 Zügen, zwei über 70!) während die Parallelpaarung schon recht schnell zugunsten von Emsdetten entschieden war.

Dominik bekam es am Spitzenbrett mit einem FM zu tun, noch dazu hatte Dominik schwarz. Er stand nach der Eröffnung sogar bequemer. Leider gab es aber nichts Konkretes, so dass es ins Remis verflachte.

Frank kam an 4 ziemlich gut aus der Eröffnung und hatte dann auch schon irgendwann 2 Bauern abgestaubt. Unglücklicherweise war er aber in eine sehr unangenehme Fesselung graten, die sich nicht mehr abschütteln ließ und schließlich eine Figur kostete. Im Endspiel hielt Frank gut dagegen und hatte einen Zug lang sogar die Chance, auf Gewinn zu spielen, doch das übersah er leider, so dass er kurze Zeit darauf aufgeben musste.

Ich selbst hatte an  3 schon nach wenigen Zügen eine komische Stellung auf dem Brett. Zum Glück kannte sich mein Gegner auch nicht so gut aus, so dass ich mit ein wenig Taktik in materiellen Vorteil kam. Um den gegnerischen Druck zurückzudrängen, gab ich etwas Material zurück und landete in einem Endspiel mit Dame und Turm auf beiden Seiten bei einem Mehrbauern für mich. Nach mühseligen Manövern konnte ich einen Turm tauschen, doch das anschließende Damenendspiel war keine leichte Sache. Mein Gegner öffnete seinen Königsflügel komplett, um auch meinen König freizulegen. Erst nach über 5 Stunden Spielzeit sah ich dann (nach einer Extraschleife an Schachgeboten) das entscheidende Manöver, welches den Damentausch erzwang und den Ausgleich besorgte.

Gabriel hatte lange Zeit an Brett 2 eine gute Stellung mit leichten Vorteilen. Nachdem der Vorteil verflacht war, war die Position immer noch ausgeglichen. Nachdem feststand, dass Gabriel ein Remis reichte (Berliner Wertung), setzte sein Gegner alles auf eine Karte und opferte im Endspiel eine Qualle für einen Bauern. Leider standen Gabriel Figuren so ungeschickt, dass bald darauf noch ein zweiter Bauer weg war – und dann erwiesen sich die gegnerischen Freibauern auch noch als zu stark.

Schade, aber beim 1,5-2,5 haben wir unsere Haut teuer verkauft.

 

„Was stimmt hier nicht?“

… war eine der Fragen, mit denen wir heute in Verl im Bonhoeffer-Haus zum Mannschaftskampf der Verbandsliga A begrüßt wurden. Tja, es stimmte so Einiges nicht. Der Fehler auf dem obigen Bild war schnell gefunden, aber der Mannschaftskampf…

Die Tabellensituation war dergestalt, dass wir einen halben Brettpunkt vor der Reserve vom BSK lagen, die mit Versmold & Gütersloh III zwei Abstuegskandidaten als Restprogramm hatten, während wir die nicht zu unterschätzenden Verler heute und zum krönenden Abschluss dann den letzjährigen Regionalliga-Absteiger Kirchlengern serviert bekamen. Aufstiegschancen also sehr gering, hatte ich jedenfalls gedacht. Das Ziel heute: Ein Sieg, wenn möglich bitte auch noch möglichst hoch.

Die Aufstellungen versprachen uns leichte Vorteile, aber wichtig ist ja immer noch, was auf dem Brett passiert. Bei den ersten Rundgängen schaute es meines Erachtens ganz anständig aus, aber bis sich etwas Konkretes tat, dauerte es dann doch ca. 3,5 Stunden, aber dafür ging es dann Schlag auf Schlag, zunächst jedenfalls.

Lukas war an Brett 5 heute der Erste, der fertig wurde. In der Eröffnung hatte er einen Bauern geopfert, damit hatte er den gegnerischen König in der Mitte festgehalten. Sein Gegner versuchte krampfhaft den Bauern zu halten (statt zu rochieren und den Bauern zurückzugeben), was nach einer Ungenauigkeit noch eine Qualle kostete. Lukas brachte den Punkt danach sicher nach Hause und uns in Führung.

Bastian hütete das Spitzenbrett heute wieder gewohnt souverän. Aus einer schönen Stellung heraus gewann er mit einem Doppelangriff einen Bauern, wickelte ins Endspiel ab und dort war sein Freibauer dann einfach zu schnell: 2-0.

Ich durfte dann an Brett 6 das Punktekonto weiter ausbauen. Nach sehr ausgeglichen verlaufender Eröffnung gelang es mir anscheinend, mit Langweiler-Schach meinen Gegner einzulullen, jedenfalls konnte ich im späten Mittelspiel 2 Bauern abstauben und das anschließende Turmendspiel gewinnen.

Er ist wieder da, wie auch das folgende Photo beweist:

Leider war es nach dem schönen Auftakt dann aber mit unserer Herrlichkeit erst einmal vorbei. Max stand an Brett 2 eigentlich Klasse, hatte das Eröffnugsduell klar zu seinen Gunsten entscheiden können, hatte einen Bauern mehr … aber dann riss der Faden, Max traf mehrere suboptimale Entscheidungen und musste schließlich einen  ganzen Turm für den gegnerischen Freibauern rausrücken – Das war zuviel: 3-1.

Auch Tim hatte an Brett 7 zumindest eine optisch hübsche Stellung aufgebaut. Das Damenopfer gegen Turm, Läufer und Bauer ging wohl auch nich in Ordnung, aber danach war auch bei Tim der Faden gerissen, nach einigen Fehlern blieb nichts als die Aufgabe: 3-2.

Ungewohntes Bild bei Gabriel heute an Brett 4:

6 Minuten Zeitvorsprung! Die Erklärung war allzu einfach, da sein Gegner eben 6 Minuten zu spät kam. Leider konnte Gabriel den Zeitvorteil nicht halten, er hatte bald einen eklatanten Rückstand und bei der verworrenen Lage auf dem Brett hätte man jede Sekunde gut gebrauchen können. So musste Gabriel die Probleme in Zeitnot lösen, was ihm ordentlich gelang,  jedenfalls kam er in einem gewonnenen Turmendspiel raus, welches er allerdings „dank“ eines Patt-Tricks ins Remis zum 3,5-2,5 vergab. Sollte es noch knapp werden? Zu diesem Zeitpunkt war der Mannschaftssieg in Anbetracht der verbliebenen beiden Partien alles andere als klar, von Tabellenführung geschweige den Aufstieg wollte wohl keiner mehr reden. Aber…

… der große Präsident war ja noch an Brett 3 tätig. Nachdem er gut aus der Eröffnung gekommen war, fehlten ihm heute allerdings die zündenden Ideen. Im späten Mittelspiel büßte er einen Bauern ein, doch sein Gegner ließ nach der angebotenen Zugwiederholung die Zeit ablaufen, so dass er irgendwann das Remis nehmen musste: 4-3.

Somit hing alles von …

… Thorsten an Brett 8 ab. Die Eröffnung war in Ordnung gewesen, im Mittelspiel plagte seinen Gegner eine unfassbare Zeitknappheit, die dieser aber mit Glück und Geschick (1 Sekunde waren nach 40 Zügen über!) überstand, dabei hatte er allerdings einige chancenreiche Fortsetzungen ausgelassen. Thorsten rettete sich jedenfalls schließlich nach Irrungen und Wirrungen in ein Turmendspiel mit Minusbauern, aber das war recht bequem zu halten. Also (uff!) 4,5-3,5.

Tabellenführung ade? Aufstiegschancen auf Wiedersehen? Nein, denn auf den anderen Brettern passierte das schier unfassliche: BSK II verlor beim Tabellenletzten aus Versmold. Somit haben wir in der letzten Runde Ende April nun das „Endspiel“ gegen Kirchlengern, die zwei Mannschaftspunkte hinter uns liegen, aber dafür mehr Brettpunkte aufweisen. Also ist die Sache klar: ein 4-4 reicht uns zum Aufstieg, alles darunter garantiert den Kirchlengeraner Wiederaufstieg.  Die Spannung bleibt garantiert!

 

Bittere Niederlage im Aufstiegsrennen

Bericht von Dominik Spisla:

Das es heute gegen Delbrück nicht einfach werden sollte, war von vornherein klar. Die Tabellensituation hatten wir uns auch mit einigem Dusel erarbeitet. Von den Zahlen her war es heute sehr eng. Kein Brett hatte mehr als 100 DWZ Vorteil, daher durfte man gespannt sein.

Thorsten versuchte es heute mit einem schnellen Angriff und verlor dadurch schnell eine Figur, nachdem es zu schnell gehen sollte. Kurze Zeit später gab er eine weitere Figur, wonach irgendwann zu wenig Material auf dem Brett stand und der Gegner problemlos gewinnen konnte.

Max spielte wieder eine recht typische Stellung für Ihn. Nachdem er leicht vorteilhaft aus der Eröffnung kam, hat es ihm sein Gegner recht leicht gemacht, als er sich auf eine Fesselung einließ, die gleich Material kostete: 1 – 1

Lukas kam ganz in Ordnung mit schwarz aus der Eröffnung. Nachdem im Mittelspiel nicht mehr viel los war, achtete Lukas nicht auf seine Grundreihe und verlor kurz darauf nachdem die gegnerischen Figuren Lukas Figuren fesselten und erzwungen etwas weg war.

Frank konnte in der Eröffnung einen Bauern gewinnen, ließ im Mittelspiel dann aber einen Figurengewinn aus. Stattdessen konnte der Gegner den Bauern zurück gewinnen. In Zeitnot verlor Frank noch einen Bauern. Die Stellung wurde immer schwieriger, so dass er bald das Turmendspiel aufgeben musste.

Auch Bastian kam ganz ordentlich und ohne Sorgen aus der Eröffnung. Dem Gegner reichte kein Remis und er versuchte weiterhin irgendwie den vollen Punkt zu bekommen. Nachdem Bastian im späten Mittelspiel Druck gegen den offenen König bekam und bereits besser stand, übersah er einen Zwischenzug und konnte gleich aufgeben.

Tim kam ebenfalls ganz ordentlich aus der Eröffnung. Als die Damen vom Brett kamen, hätte Tim die bessere Positionierung der Figuren nutzen können, um den ganzen Punkt zu holen. Da diese Chance ungenutzt blieb endete die Partie in einem ausgeglichenen Endspiel – Remis und 4,5 für Delbrück.

Zwei Minuten nachdem ich das Remis mitbekommen habe, habe ich meine gewonnene Partie zweizügig weggestellt. Mein Gegner spielte die Eröffnung zu vorsichtig und versuchte untypisch am Damenflügel zu agieren. Als meine Dame in die Stellung kam, war gleich ein Bauer weg. In der Zeitnot kam ein zweiter dazu. Leider patzte ich die gewonnene Stellung im 41. Zug mit einem Figureneinsteller weg.

Gabriel spielte eine solide Eröffnung und konnte im frühen Mittelspiel viel Druck auf den d4 Bauern ausüben. Der Gegner gab zwei Figuren gegen den Turm, dies half allerdings nicht, da weitere Bauern fielen und Gabriel seinen Freibauern durch bekam. Im Endspiel mit Figur mehr hat der Gegner nach meiner Niederlage auch gleich aufgegeben: 2,5 – 5,5

Insgesamt eine sehr bittere Niederlage. Fast alle kamen gut aus der Eröffnung und Chancen blieben ungenutzt. So muss man nun auf Mithilfe der Konkurrenten hoffen um den Aufstieg noch wahr zu machen. Fakt ist: die letzten beiden Runden müssen gewonnen werden.

Mehr Glück als …

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Aha, ganz toll, und was bringt uns das?

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Heute war Großkampftag in Gütersloh: sage und schreibe 4 Mannschaftskämpfe fanden gleichzeitig statt, zweimal Verbandsliga, zweimal Kreisliga. Wobei ich gleich schon mal etwas meckern muss. So schön wie es auch ist, nicht nur die Partien des eigenen Kampfes zu beobachten, so ärgerlich wird es, wenn in den unteren Ligen es gerade dann laut wird, wenn es bei uns um die Wurst geht und die Leute sich auch gar nicht beruhigen lassen.

Kurios der Parallelkampf in der Verbandsliga B zwischen Güterslohs Zweiter und den Blauen Springern aus Paderborn. Dort stand es schon um 11.00 2-2. OK, zwei kampflose Partien „erleichtern“ ein schnelles Ende natürlich, aber dann noch zwei weitere entschiedene Partien – nicht schlecht auf dem Niveau.

Wir durften gegen Gütersloh III ran und hatten „dank“ eines kurzfristigen Grippefalls (Gute Besserung an Tim!) leider  eine unvollständge Truppe. Nach einigen internen Diskussionen wurde die faire Variante gezogen, alle rückten (im vorauseilenden Gehorsam in Anbetracht des vom SPA OWL gestellten Antrags) auf, so dass Brett 8 freiblieb. Dennoch war ich nach ca. 1-1,5 Stunden nicht schlechter Dinge bei einem der Rundgänge.

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Raphael zeigte an Brett 5, dass er nichts verlernt hatte. Sauber tütete er seinen Gegner ein, wobei er eine noch frühere Entscheidung (auf diesen Figurengewinn hatte er eigentlich gespielt!) dann wohl doch einfach vergessen hatte. Aber auf dem anderen Flügel ging es ja auch, Raphi kassierte zwei Bauern und nach einem weiteren Fehler auch noch eine Qualle ab.

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Thorsten hatte bei seinem „Heimspiel“ also Weiß an Brett 7. Er spielte auch gut auf und konnte seinen Gegner ordentlich unter Druck setzen, allerdings muss man einräumen, dass die Stellung doch nicht so klar war wie es gewirkt hatte. Als Thorsten dann die klare Gewinnchance hatte, ließ er sie aus und landete stattdessen schließlich in einem Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern, nur leider hatte er 0 Bauern und sein Gegner 6 – da konnte man nicht mal vom Remis träumen.

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Den erneuten Ausgleich durfte ich dann erzielen. An Brett 6 nahm ich nicht den ersten, sondern erst den zweiten Bauern, den mir mein Gegner vorwarf. Eigentlich hatte ich mich ganz gut rausgewunden und mit einem kleinen taktischen Trick noch einen Bauern eingesackt, als ich mit einem Zug sämtlichen Vorteil über Bord warf und von Glück reden konnte, noch mit einem blauen Auge davonzukommen. Dann hatte Theo ganz viel Pech, just nach Ausführung seines 40. Zuges war seine Zeit abgelaufen – in einem vermutlich leicht vorteilhaften Endspiel für mich.

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Bastian spielte – neben Raphi – heute am Spitzenbrett die einzig brauchbare Partie. Ausgangs der Eröffnung eroberte er einen Bauern, aber noch besser war seine überlegene Stellung. Diese baute er sukzessive weiter aus und ließ nichts mehr anbrennen.

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Dominik stand nach der Eröffnung ganz ordnetlich, aber irgendwie fand er nicht den richtigen Plan und sein Mehrbauer fiel zusehends weniger ins Gewicht. Kuriose Szenen spielten sich dann in der Zeitnotphase ab: Zunächst hatte Dominik einen Vorteil von etwa 5-1 Minute bei noch 8 ausstehenden Zügen, dann dachte er über 2 (schlechte) Züge solange nach, dass er nicht nur auf der Uhr im Nachteil war, sondern auf dem Brett auch auf Verlust stand, aber der Gegner hatte ja auch nicht so viel Zeit und tauschte mit Dominik die Komplimente aus, bevor er statt seinen 39. Zug auszuführen die Zeit überschritt. Es kommt ja selten genug vor, dass mal eine Partie durch Zeitüberschreitung gewonnen wird, aber gleich 2 in einem Match?

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Lukas hatte an Brett 4 heute auch das Glück auf seiner Seite. Nachdem die Eröffnung missraten war und er pleite stand, ließ ihn sein Gegner überraschenderweise in der Partie. Lukas spielte immerhin erfindungsreich (wenn auch nicht immer korrekt), aber irgendwo nahm er eine Qualle mit und konnte im Endspiel diesen Vorteil aufgrund der unglücklich postierten Figuren des Gegners in einen Gewinn ummünzen.

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Gabriel kam mit einer tollen Stellung aus der Eröffnung, aber auch sein Gegner wehrte sich und nachdem Gabriel die Chancen nicht nutzte, kam er in Zeitnot und nach einem Fehler stand er auf Verlust. Er probierte zwar noch Einiges, doch letzten Ende musste er sich in die Niederlage fügen.

Somit also summa summarum 5-3 für uns. Wie aber schon aus der Überschrift ergeht mit viel Glück, allerdings muss man wohl fairerweise sagen, dass die Gütersloher Siegpartien auch mit Glück zustande kamen.

In drei Wochen geht es weiter, dann Zuhause gegen Delbrück.

 

Herbstmeister

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OK, zu dem Titel wäre ein anderes Photo angemessener gewesen. Wenn man eine Schule als Spiellokal hat, gibt es immer was Neues:

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So sah unser Analysebereich heute aus oder zumindest der Platz, der in unseren vorigen Heimspielen den Analysebereich gegeben hatte.

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Da hätte man heut bestenfalls die Salate analysieren können…

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Auch immer wieder schön, das woanders auch nicht immer alles sofort repariert wird.

Zum Schachlichen: Mit Versmold empfingen wir heute eine Mannschaft vom entgegengesetzten Teil der Tabelle. Zu unserem Glück waren die Versmolder durch Ersatzgestellungen geschwächt, kurzfristig (wegen Erkrankung) musste auch noch ein Brett freibleiben, so dass

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Dominik heute am 2. Brett seine Künste gar nicht zeigen musste.

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Gerade als Dominik überlegte, ob er sich nicht bis zum MIttag verabschieden sollte, erhöhte Thorsten an Brett 8 auf 2-0, als sein Gegner einen ziemlich vergifteten Bauern genommen hatte, was Thorsten umgehend taktisch bestrafen konnte.

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Kaum waren an Brett 8 die Hände gereicht, war es an 3 auch vorbei. Georg war eigentlich sehr hübch aus der Eröffnung gekommen und stand ordentlich, als er die Partie wegpatzte. Somit stand es nach nicht einmal einer Stunde bereits 2-1.

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Auch Gabriel kam glänzend aus der Eröffnung und bekam schon nette Angriffsaussichten, als er eine Fiur einstellte. Sein Gegner verhielt sich sehr kooperativ, nahm die Figur nicht und bot Remis an, 2,5-1,5.

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Ich konnte an 7 recht schnell ausgleichen und im Mittelspiel zumindest optische Vorteile erlangen. Es sah gut aus, aber war noch weit davon weg, auch nur vorentschieden zu sein, als mein Gegner die Patie einzügig wegpatzte.

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Tim hatte an Brett 6 das Gambit angenommen und kam immer besser in die Partie, je länger diese dauerte. Zunächst konnte er die passive Stellung seine Figuren nach und nach befreien. Dank der „Tauschlust“ seines Gegners stand er dann im Endspiel bestens: Sehr gesunder Mehrbauer, deutliche aktivere Figuren, aktiverer König. Bald gewann er weitere Bauern hinzu und schließlich auch die Partie, womit der Kampf dann auch schon entschieden war.

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Bastian setzte dann am Spitzenbrett noch einen drauf. Er hatte ebenfalls schnell ausgleichen können und konnte im Mittelspiel die Initiative erlangen. Zwar ließ er einen Bauerngewinn aus, aber mit hübschen Ablenkungsmanövern drang er immer weiter in die gegnerische Stellung ein und räumte schließlich einige Bauern ab.

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Heute war Lukas im After-(Weihnachts)Party-Modus. Sein Gegner betätigte sich heute allerdings an Brett 6 als Zementmischer. Am Ende agierte Lukas an einer Stelle womöglich etwas zu ungeduldig, so dass es dann gleich danach Remis war.

Das 6-2 markiert unseren höchsten Saisonsieg, so dass wir nun beruhigt in die Winterpause gehen können, die beim Schach ja gar keine ist. Im Januar geht es bereits weiter.

 

Rätsel über Rätsel …

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Auch auf die Gefahr hin dass ich mich auf Quizniveau begebe – Was ist das? Ich hatte ja auf so etwas wie eine „Mono-Werkbank“ getippt, aber eine Antwort habe ich leider nicht. Wer mir also schlaflose Nächte ersparen kann, ich bin dankbar für die „Aufklärung“.

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In der Verbandsliga ging es für uns heute nach Minden – Nachdem wir in den letzten Jahren immer wieder reichlich Probleme mit dieser Mannschaft hatten, gingen wir dieses Mal von der Aufstellung her etwas favorisiert in die Partie.

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Die Spielbedingungen waren … naja, gewöhnungsbedürftig?! Wie den beiden letzten Photos zu entnehmen ist, wäre der Begriff Baustelle auch nicht ganz falsch gewesen. Leider habe ich keine Audioaufnahme des knatschenden Fußbodens gemacht. Der Knatschschwerpunkt lag übrigens zwischen den Brettern 5 und 6! Allen Insidern muss ich nur „Werther D-Gruppe“ sagen, dann weiß man Bescheid.

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Oder lag es daran, dass wir uns in fremden Räumlichkeiten befanden? Legen Schützenvereine ihre Räume absichtlich in Schutt und Asche? (Damit komme ich wohl auf den Titel zurück…)

„Und wenn ihr die Getränke bezahlt, legt das Geld mal in den Aschenbecher!“

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Falsch! (Wobei man so natürlich verhindert, dass sich jemand Wechselgeld nimmt…)

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Fast gut!

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Richtig!

Nun aber endlich zum Schachlichen:

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Thorsten konnte an Brett 8 im Mittelspiel Profit in Form einer Mehrfigur aus einer Fesselung schlagen – Da stand es auch schon 1-0. Dann passierte erst einmal lange Zeit nichts, zumindest, was die Ergebnisse anging.

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An Brett 6 hatte ich mich nach der Eröffnung etwas verheddert, das Auflösen des Figurenknäuels kostete eine Qualle, aber immerhin gab es einen Bauern und freies Spiel. Bald darauf erwischte ich einen zweiten Bauern und im Endspiel bei gegnerischen Zeitnot gar noch einen dritten – als dann auch noch ein Bauer bis nach b2 vorstieß und schön vom Läufer gedeckt war, stand es 2-0.

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Dominiks Gegner opferte am 2. Brett eine Figur für zwei (verbundene Frei-)Bauern und ordentlich Initiative. Dominik wehrte alles ab und konnte letzten Endes auf 3-0 erhöhen.

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Im vielzitierten „griechischen Duell“ am 3. Brett stand Gabriel frühzeitig deutlich angenehmer. Bis zur beiderseitigen Zeitnot passierte dann nicht so viel, dort aber opferte Gabriels Gegner eine Qualle, fing sich dabei aber gleich noch einen tot stehenden Springer ein. Gabriel ließ nichts mehr anbrennen udn schraubte das Score auf 4-0.

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Lukas stand zunächst am 4. Brett ganz passabel, dann hatte ich den Eindruck, dass alles recht wackelig aussah, aber es schien zu halten. Zum späten Mittelspiel hatte sich Lukas befreit und war klar im Vorteil, verpasste jedoch die Gewinnfortsetzung, so dass er sich trotz Mehrfigur mit Remis begnügen musste, da sein Springer vom Spiel ausgeschlossen blieb. Immerhin hatten wir bei 4,5-0,5 den Kampf bereits gewonnen. Kuriosum am Rande: Lukas war unser einziger Schwarzspieler, der heute nicht gewann!

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Auch Tim stand optisch an Brett 5 gut (ich hätte zu gerne meine Stellung gegen seine getauscht…). Er drückte und probierte einiges, ohne jedoch einen Vorteil aus der Stellung herauszupressen, so dass auch hier ein Remis die Folge war.

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Frank stand ebenfalls gut, er spielte an Brett 7. Im Mittelspiel verlor er nach einem taktischen Trick einen Bauern. Diesen Nachteil konnte er bis zum Schluss nicht kompensieren, im Endspiel setzte sich der Bauer dann durch.

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Auch Bastian stand deutlich angenehmeram Spitzebrett, auch er probierte und versuchte vieles. An einer Stelle gewann er auch einen Bauern, den er jedoch gleich wieder zurückgab. Sein Gegner verteidigte sich gegen alle Drohungen, so dass diese Partie schließlich mit einem Remis endete.

Insgesamt also ein 5,5-2,5 Sieg, der sicherlich in Ordnung geht (ich habe Glück gehabt, der eine oder andere von uns hätte auch noch den einen oder anderen halben Punkt mehr holen können).

In der Tabelle liegen wir nun in Front, da die Konkurrenz überraschend Punkte liegen ließ. Was diese Führung Wert ist, wird man sehen. Das letzte Spiel des Jahres erwartet und in 3 Wochen.