Heute fand zum 9. Mal der Volksbank Cup statt, dieses Mal mit 88 Teilnehmern.

Matthias hatte alle und jeden fest im Griff und gewann mit dem perfekten Score von 9/9!
Morgen folgt an dieser Stelle ein ausführlicher Bericht mit vielen Photos!
Gestern fand das Handicap-Blitz-Turnier der Erwachsenen statt. Mit 8 Teilnehmern konnte doppelrundig gezockt werden. Trotzdem gab es einige der typischen Handicaps dieses Mal nicht…

Dominik verlor in den 14 Runden nur 2 Partien, den Rest konnte er siegreich gestalten. Damit hatte er am Ende hauchdünn eine Nasenlänge Vorsprung vor…

… Tim, der lange zeig das Feld angeführt hatte. Aber – wie üblich – sorgte ein eher unscheinbares Handicap (dieses Mal das mit den Steinen auf den b- und g-Linien) für einen Punktverlust. Am Ende blieb Platz 2.

NIls lag bis etwa Mitte des Turniers druchaus in Schlagdistanz zur Führung, aber dann geriet er etwas ins Hintertreffen. Am Ende wurde er geteilter 3.

Andreas hatte einen ganz ähnlichen Turnierverlauf. Am Ende kam er auf exakt dieselbe Punktzahl wie Nils und teilte mit ihm Rang 3.

Bernd startete eher verhalten in das Turnier, kam zum Ende aber besser in Schuss. Mit 5 Siegen konnte er 5. werden.

Matthias belegte knapp hinter Bernd Rang 6.

Magnus kämpfte in einigen Partien mehr mit der Uhr als mit dem Gegner, wie es schien. Dadurch ließ er einige gute Chancen aus. Am Ende wurde Magnus 7.

Jan hatte dieses Mal zu selten das Handicap auf seiner Seite.
Max berichtet vom gestrigen Mannschaftskampf der NRW-Klasse,

Die erste Mannschaft trat am Sonntag zum Auswärtskampf beim SK Münster 2 an, mit dem Ziel nach dem schwachen Saisonstart endlich mal wieder ein paar Punkte auf dem Konto zu verbuchen. Das Spiellokal erlaubte uns nicht nur ein Wiedersehen mit dem SK Soest (zu Gast bei Münster 3 in der Parallelgruppe) sondern auch den Vergleich unseres Heimlokals mit einem Münsteraner Seniorenzentrum (unseres ist schöner).

Münster trat ersatzgeschwächt an, hatte aber trotzdem insgesamt DWZ-Vorteile, gerade an den „äußeren“ Brettern.

Brett 1: Tim war kurzfristig als Ersatzmann angetreten und hatte das größte DWZ-„Minus“ aufzuholen. Trotzdem sah es bei ihm dank guter Vorbereitung eine Weile lang auch auf dem Brett aus, dann aber verließ sein Gegner die Hauptvariante und Tim fand nicht die richtige Antwort auf den gegnerischen Angriffsplan. Nach zwei Einschlägen in seiner Rochadestellung stand es bald 0 – 1

Brett 3: Nils war nicht in körperlicher Topverfassung angetreten. Dies schien sich auch auf seine Figuren übertragen zu haben, jedenfalls standen diese die ganze Partie über ein wenig passiver. Nils wehrte die gegnerischen Drohungen ohne größere Probleme ab, mehr war aber nicht drin. 0,5 – 1,5

Brett 8: Andreas stellte sich in der Eröffnung solide aber passiv auf. Sein Gegner fand keinen Weg, seinen Raumvorteil zu nutzen; nach und nach kam Andreas besser in die Partie. Irgendwann hatte er vollen Ausgleich und eine bequeme Stellung, da war die Partie aber schon im totremisen Turmendspiel. 1 – 2

Brett 7: Christopher lehnte das theoretische Bauernopfer ab und suchte sein Glück in einer Nebenvariante. Dort geriet er bald in eine wacklige Stellung, konnte dieses aber in ein ausgeglichenes Endspiel mit wechselseitigen Bauernmehrheiten abwickeln. Dieses spielte Christopher dann aber viel zu passiv weiter bis auf einmal keine seiner Figuren den gegnerischen Randbauern aufhalten konnte. 1 – 3

Brett 5: Dominik hatte sich gut vorbereitet und fand sich ausgangs der Eröffnung deutlich besser mit der Stellung zurecht als sein Gegner. Dominiks Königsangriff war den entscheidenden Zug schneller, er sah aber leider nicht dass seinem Gegner die Schachs ausgehen werden. Als sich herausstellte dass wir dringend noch Siege brauchen hatte Dominik leider schon die Reißleine gezogen und ins totremise Endspiel abgewickelt. 1,5 – 3,5

Brett 2: Bastian geriet früh unter Druck und musste einen zentralen Freibauern zulassen. Dann aber konnte er eine gegnerische Ungenauigkeit ausnutzen und mit dynamischem Spiel seine Stellung befreien. Bei gegenseitigen Freibauern auf d2 und d7 verpasste Bastian einen forcierten Gewinn, nach diesem Übersehen konnte sein Gegner in ein gewonnenes Endspiel abwickeln. 1,5 – 4,5

Brett 6: Lukas hatte schnell ausgeglichen und ließ überhaupt keinen Druck auf seine Stellung aufkommen bis die Stellung in ein ausgeglichenes Turmendspiel mit wechselseitigen Freibauern plätscherte. Dieses spielte sein Gegner dann aber völlig planlos und sehr bald waren Lukas‘ Freibauern die schnelleren. 2,5 – 4,5

Brett 4: Ich hatte die größten DWZ-Vorteile und versuchte mich an einem Bauernraub, der mich sehr schnell in eine passive Stellung brachte. Nach wechselseitigen unnötigen Opfern von zwei Figuren gegen Turm mündete die Partie schließlich in einem ausgeglichenen Turmendspiel welches mein Gegner dann aber komplett misshandelte und mir einen (sehr unsauberen) Sieg ermöglichte. 3,5 – 4,5
Insgesamt ein deutlicher Sieg für die schwarzen Steine (5,5 – 2,5), leider aber kein Erfolg für uns. Trotz des knappen Ergebnisses ist die Niederlage insgesamt verdient, insgesamt hatten wir nur in wenigen Partien überhaupt einmal Vorteile auf dem Brett. Mit dieser Form wird es mit weiteren Punkten in dieser Saison eher schwierig.
Steinhagen musste kurzfrisstig absagen, daher haben wir kampflos gewonnen.
Max berichtet vom Neujahrsturnier in Krefeld:
Neben der Tradition des Schachtürken-Cups als Jahresendturnier gibt es auch die der OWL Jugendeinzelmeisterschaften als Jahresanfangsturnier. In diesem Jahr waren drei unserer Jungs dabei.

Tim war auf dem Bünder Ticket unterwegs (Jugendspielberechtigung). In der U18 trat er als Titelverteidiger an. Nach einem recht leichten Auftaktsieg gelang es ihm in Runde 2 mit Glück & Geschick (und Hilfe des Gegners), eine verlorene Stellung noch zu drehen. Nach einem weiteren Sieg hatt er wieder etwas Glück. Erst hatte er seinen Gegner überspielt und kam dann aber ins Trudeln und dieses Mal mit Glück zu einem Remis. Es folgte ein Remis, bei dem Tim eher den halben Punkt liegen ließ, bevor er das Turnier mit zwei überzeugenden Siegen abschließen konnte. 6/7 bedeuteten den alleinigen Sieg in der U18. Nach meinem Erinnerungen müsste es etwas her sein, dass jemand dreimal in Folge Verbandsmeister wurde – Tim hat es jedenfalls geschafft! Und damit hat er auch seine DWZ weiter nach oben geschraubt!

Tom war in der U12 an 1 gesetzt. Nach einem leichten Auftaktsieg hatte er in den folgenden Runden zweimal Glück, als seine Gegner sich mit Remisen zufrieden gaben (statt zu gewinnen). Neben zwei weiteren nicht wirklich ausgekämpften Remisen gesellten sich auch noch zwei ordentlich heraus gespielte Siege. Insgesamt kam er auf 5 Punkte und wurde damit – punktgleich mit dem 1. und nach Wertung – 3. Die NRW Quali war trotz geringer DWZ-Verluste damit geschafft!

Gideon spielte ebenfalls in der U12. Er war an Rang 8 gesetzt und startete mit 2 Niederlagen ins Turnier. Danach berappelte er sich etwas und kam mit insgesamt drei Zählern in der Endabrechnung auf Platz 10 – DWZ Verluste ließen sich dabei nicht vermeiden.
Bereits zum 16. Mal fand im Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn der Schachtürken-Cup statt. In diesem Jahr waren 5 unserer Recken mit von der Partie. Die Teilnehmerzahlen waren im Vergleich zu den besten Jahren leider etwas rückläufig.

Tim begann das Turnier mit einem Paukenschlag: Ihm gelang ein Sieg gegen einen FM. Auch in den folgenden Runden blieb Tim dran, er verlor zwar auch Partien, konnte insgesamt aber gegen im Schnitt stärkere Gegneschaft überzeugen. In Runde 3 wusste er mit einer netten Abschlusskombi zu überzeugen. In der letzten Runde verpasste er ein Brett auf der Bühne nur hauchdünn. Gegen einen weiteren FM stand Tim nicht schlecht, fand aber den Weg zu klarem Vorteil nich und verlor schließlich. Mit insgesamt 12 Zählern (4 Siege bei der 3-Punkte-Regel) wurde Tim toller 17. In der Setzliste war er unter den 78 Teilnehmern 46. Bei DWZ und ELO wird er sich jeweils klar verbessern.

Christopher war an 71 gesetzt. Er erspielte sich insgesamt 3 Remisen und kam in der vorletzten Runde zu seinem einzigen Sieg, dabei hatte er auch etwas Glück. Insgesant wurde er 67., seine Wertungszahlen bleiben in etwa gleich.
In der B-Gruppe gab es 82 TeilnehmerInnen. 3 kamen aus unseren Reihen.

Matthias legte los wie die Feuerwehr: Er gewann die ersten drei Partien. Darunter befand sich auch eine nette Angriffs- und Opferpartie. Mit den stärker werdenden Gegnern konnte die guten Ergebnisse leider nicht ganz mithalten. Nach einem Remis folgten zwei Niederlagen, bevor sich Matthias mit einem Remis aus dem Turnier verabschiedete. Er schnitt mit Rang 29 etwas besser ab als der Setzlistenrang (34). Da er im Schnitt deutlich stärkere Gegner hatte, verbesserte er seine DWZ deutlich.

Moustafa hatte seine OP kurz vor dem Turnier wohl doch mehr zugesetzt als er gedacht hatte. Jedenfalls verlor er die ersten 4 Partien und machte teilweise Fehler, die er eigentlich schon hinter sich gelassen hatte. In Runde 5 kam er zu einem recht glücklichen Remis, bevor er in Runde 6 den langersehnten Sieg erspielte. Leider war er in der letzten Runde verhindert, so dass er sein Konto nicht weiter aufstocken konnte. Platz 79 bei Setzliste 72 und ein krasser DWZ Verlust stellten für ihn eine Enttäuschung dar.

Bianca hatte mit vielen Fehlern zu kämpfen. Einige gute Chancen ließ sie dabei aus. Mit einem Remis und einem hart erkämpften Sieg (aus verlorener Stellung heraus) wurde sie am Ende 80. Ihre DWZ bleibt in etwa unverändert.
Insgesamt also – nicht unüblich – ergab sich ein gemischtes Bild.
Für mich war auch mal wieder etwas Neues dabei: Bisher hatte ich noch nicht erlebt, dass der alleinige Führende nach der 6. Runde vom Turnier zurücktrat.
Heute fanden im Rahmen des Paderborner Schachtürken-Cups die Kinder- und Jugendturniere statt. Mit von der Partie waren auch drei unserer Jugendlichen.

Shayan startete in der U10 als 9. der Setzliste des 45-köpfigen Teilnehmerfeldes. Er gewann 5 Partien und wurde damit guter 8. Nach eigener Aussage wäre sogar noch mehr drin gewesen.

Linus hatte nach dem tollen Turnier im Vorjahr große Hoffnungen, aber dieses Mal war es nicht sein Turnier. Mit 3 Punkten blieb er unter seinen Möglichkeiten und wurde 33. der U10.

Noah war unser Vertreter in der U12, Gesetzt war er an 13 der 39 Teilnehmer. Er erwischte einen guten Tag, kam auf 5 Zähler und wurde ebenfalls guter 8.
Am Mittwoch wurde traditionell im Rahmen des letzten Jugendtrainings das Jugendweihnachtsblitz ausgespielt.
Titelverteidiger Tom konnte sich erneut überzeugend durchsetzen, er gewann alle Partien.
Dahinter landete Gideon auf Rang 2, noch einen Platz dahinter konnte sich Shayan positionieren.
Am vergangenen Montag fand die Stadtmeisterschaft der Bielefelder Schulen statt.
Mit von der Partie waren auch einige unserer Jugendlichen.
Tom Weeke vertrat das Gymnasium am Waldhof am Spitzenbrett. Da holte er 5,5/8 und trug somit wesentlich zum 4. Platz seiner Mannschaft bei.
Gideon Jesse (Brett 2) und Noah Wiedey (Brett 3) kamen mit ihrer Mannschaft von der Marienschule zum überzeugenden Titelgewinn. 16-0 Mannschaftspunkte sprechen eine klare Sprache. Gideon (7,5/8) und Noah (sogar 8/8!) ließen fast nichts liegen.
Mit dem Oberstufenkolleg tart Moustafa in der WK I an. Es gab nur einen Gegner, so dass mit Hin- und Rückspiel gespielt wurde. Die Mannschaft vom Oberstufenkolleg gewann beide Spiele und wurde somit Sadtmeister, auch Moustafa konnte sich zweimal durchsetzen!