Archiv der Kategorie: Turniere

Gütersloh: Timo im Preisgeld – sonst alles dabei

Mit 5 Teilnehmern waren wir beim 11. Gütersloher Sparkassen Cup vertreten: zwei in der A-Gruppe, drei in der C-Gruppe, leider keine in der Kindergruppe.

Timo startete als Nummer 33 der 77 Teilnehmer der C-Gruppe. Nach einem sehr leichten Auftaktsieg konnte er auch die beiden folgenden Partien auf ansprechende Weise gewinnen. In den letzten beiden Partien ging es für Timo dann ans Eingemachte: Gegen stärkere Gegner war er zwar am Drücker, musste sich letzten Endes aber mit 2 Unentschieden zufrieden geben. Mit 4 Punkten wurde er 4., gewann etwas Preisgeld und konnte seine DWZ deutlich verbessern (gute 70 Zähler!).

Tom hatte fast nur stärkere Gegner. Als an 51 Gesetzter kam er zu sehr ordentlichen 50%. In einer Partie hatte er arg viel Glück, aber wie alle wissen, gehört das auch mal dazu… Tom landete auf Rang 42 und konnte die DWZ um fast 50 verbeassern!

Bianca spiel aktuell sehr viel. Bei diesem Turnier konnte sie zwar häufiger mit guten Ansätzen in die Partien starten, aber dann suchte sie immer wieder der Fehlerteufel heim… Leider blieb sie ohne Punkt und wurde am Ende 76.

Christopher startete in der A-Gruppe als 54. der 60 Teilnehmer. So richtig kam er nicht ins Turnier, er kam zu einem Remis und wurde damit 59. Bei DWZ und ELO geht es für ihn damit jeweils bergab.

Lennart hatte in Runde 1 ein großes Los gezogen: Er durfte gegen den Bremer IM Tobias Jugelt auf der Bühne ran. Lennart riskierte etwas und spielte mutig, was sich aber nicht auszahlte.

Nach einem etwas unglücklichen Remis und einer sehr ärgerlichen Niederlage sah es gar nicht gut aus, doch mit einem Kraftakt gewann Lennart die beiden Finalpartien und hievte sich damit noch auf 50%. Er wurde als 34. der Setzliste landete er im Endklassement auch exakt diesem Platz und bei DWZ/ELO lag er minimal über den Erwartungen.

 

 

 

 

Dortmund 2019: Im Rahmen

Auch in diesem Jahr waren wieder 2 Teilnehmer aus unserem Verein beim Open in Dortmund mir von der Partie: Bianca und Christopher.

Bianca spielte erst ihr drittes Turnier überhaupt. Häufig zeigte sie gute Ansätze, insgesamt war die Fehlerqote aber noch recht hoch. Im C-Turnier wurde sie schließlich mit 1 Punkt (aus allerdings 8 Partien)  50. der 52 Starter.

Christopher konnte sein Vorjahresergebnis wiederholen: Er erspielte sich 3 Punkte und bekam noch einen kampflosen dazu. Durch die Bank hatte er stärkere Gegner, so dass sich seine DWZ und ELO wohl verbessern werden. ER belegte in der Endabrechnung Rang 60 der 94 Spieler.

Jugendturnier in Enger: Regen und dreimal Top Ten

Traditionell fand in Enger am ersten Sommerferiensamstag ein Jugendschnellschachturnier statt.

Mit 54 Teilnehmern war es in der Menge auch ordentlich besetzt.

Leider machte das Wetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung…

Die Leute, die schon mal in Enger dabei waren, wissen, dass es gewisse Spezialitäten wirklich nur bei diesem Turnier gibt. Dazu gehört definitiv auch das Mittagessen…

Leider allerdings auch, dass man es mit gewissen Regeln (wie einer ordentlichen Startrangliste) nicht allzu genau nimmt. Es hat sich offensichtlich immer noch nicht bis nach Enger herumgesprochen, dass es für die allermeisten Zweiwertungen unabdingbar ist, eine „richtige“ Startrangliste anzulegen.

Ein Ärgernis ist es auch, dass die Namen der Spieler immer wieder einer eigenen Rechtschreibung unterworfen werden. Trotz korrekter Voranmeldung.

Von unseren Strategen waren 3 am Start. Geplant waren mehr, aber kurzfristig gab es dann krankheitsbedingt und aufstehbedingt noch je einen Ausfall…

Shayan kam mit 2/2 wunderbar ins Turnier, verlor dann aber zweimal. Mit einem sehr starken Schlussspurt (3/3!) schob er sich noch so gerade (wertungsbedingt) in die Top Ten. Auch war er der beste Spieler in der U8.

Gideon startete -wie Shayan – eher verhalten, mit 2/4. Aber auch er schloss das Turnier mit 3/3 ab und wurde mit 5 Punkten sogar noch knapp vor Shayan 9.

Tom präsentierte sich in guter Form, er gab nur ein einziges Remis ab, wie sein Konkurrent auch. Somit musste hier am Ende die Wertung entscheiden, da hatte Tom dann das Glück leider nicht auf seiner Seite. Trotzdem ein starke Leistung von ihm, mit 6,5/7 den 2.Platz zu belegen.

Danke an Susanne für Infos, Photos und die Orga vor Ort!

 

Jugendserie Teil 6: Spannend bis zum Ende…

Lange Zeit war es eng und vieles war möglich, doch am Ende setzte sich dann doch wieder Tom durch:

Tom

Tom hatte die 2. Runde verloren, aber dieser Schreck scvhien ihn wachzurütteln und er gewann dann bis zum Ende alle anderen Partien.

Noah

Noah hatte die ersten drei Runden gewonnen, doch dann kam Sand ins Getriebe. Durch die Niederlagen in den letzten beiden Runden rutschte Noah aber noch auf Platz 2 ab.

Gideon

Gideon verlor Runde 1, kam dann aber besser in Schwung. Am Ende reichte es für den geteilten 3. Rang.

Shayan

Shayan spielte – von den Ergebnissen her – exakt wie Gideon. Somit teilte er am Ende auch mit diesem den 3. Rang.

Simon hatte mti seinem Sieg ind er ersten Rudne für einen Paukenschlag gesorgt. So gut ging es dann aber nicht weiter. Am Ende kam Simon auf Rang 5.

Linus

Linus hatte recht starke Gegner, dieses Mal sorgte er für keine Überraschung und wurde schließlich 6.

Jonathan

Jonathan konnte dieses Mal ebenfalls für keine Überraschung sorgen. Somit blieb für ihn nur der 7. Rang.

Hier noch der Link zu allen Ergebnissen: Klick!

In der Gesamtwertung leigt aktuell Tom vorne (94,33), dahinter folgen Noah (93,16), Gideon (82,33) und Shayan (53,83).

Nach den Sommerferien und der damit verbundenen Pause geht es dann im September weiter.

NRW Cup 2019: 2 mal 50% macht eben doch keine 100%

In diesem Jahr war es beim NRW Cup in Oer-Erkenschwick deutlich ruhiger als in den letzten Jahren. Lag das daran, dass dieses Mal nur 2 unserer Experten dabei waren?

Das lustigste war jedenfalls, dass die beiden Kollegen aus Lippstadt/Paderborn, die ich noch mit an Bord hatte, nicht so ganz den richtigen Treffpunkt in Bielefeld fanden und dann schon mal eine kleine Übungseinheit fürs Lauf & Schach Turnier abhielten…

Gespielt wurde weiterhin in 200er-gestaffelten DWZ Gruppen, 7 Tunden Schweizer System mit 15 Min zzgl. 10 Sek. Inkrement pro Zug pro Spieler. Die Stadthalle in Erkenschwick war wieder gut gefüllt, etwas mehr als 200 Teilnehmer waren insgesamt am Start.

Moustafa

Moustafa startete mit 2/2 (wenngleich auch ein kampfloser dabei war. Dann folgten zwei Niederlagen. Nach dem Sieg in Runde 5 hätte er nach oben hin noch was machen können, doch im Schlussspurt kam er nur zu einem Remis. Mit 3,5 Punkten wurde er 17. der 32 Teilnehmer der G-Gruppe.

Max

Max nutzte die Regelung, dass jeder unabhängig von der DWZ in der A-Gruppe (eigentlich über 2200) antreten darf.

Hier seine sicht der Dinge:

Runde 1: Ich gebe ohne Druck einfach Mal zwei Bauern für Spiel gegen deplatzierte Figuren. Auf der Suche nach Kompensation schaffe ich nur meiner Stellung Schwächen, die nach Öffnung der Stellung entscheiden. 0/1
Runde 2 ist gleich Mal das Freilos direkt vor der Mittagspause. Danach bin ich noch nicht ganz wach und gerate in Runde 3 direkt aus der Eröffnung in ein verlorenes Endspiel. 0/2
Runde 4 kriege ich mit einem thematischen Bauernopfer dauerhaften Angriff und kann in ein Turmendspiel mit Mehrbauer, gefahrlicheren Bauern und besserem König abwickeln. Dann werde ich diese Vorteile einen nach dem anderen weg und muss den Notausgang zum Remis suchen – bin danach aber immerhin nicht mehr der einzige Spieler ohne Punkt. 0,5/3
In Runde 5 kommt es zur Wiederauflage einer Paarung aus der Regionalliga, noch einmal mit der gleichen Eröffnungsdiskussion. Im kompletten Gegensatz zum Ligaspiel komme ich ohne Probleme aus der Eröffnung und gehe ohne Not in positionelle Verwicklungen, die direkt Material kosten. 0,5/4
In Runde 6 darf ich dann mit Weiß gegen den letztgesetzten Spieler im Turnier. Ausnahmsweise nutze ich mal so eine Chance und halte aus der Eröffnung heraus dauerhaft Raumvorteil bis ich im Endspiel die gegnerischen Bauernschwächen abgrasen kann. 1,5/5
In Runde 7 gibt es eine komplizierte Stellung mit Spiel auf gegenseitigen Flügeln. Mein Gegner ist auf dem Damenflügel zu langsam und lässt mich  mit der Dame am Königsflügel eindringen bevor er in schwieriger Stellung ein Matt in Eins übersieht.
Fazit: Mit der kampflosen Runde eingerechnet bin ich bei 50% in der A-Gruppe. Wie diese zustande gekommen sind, kann ja auch einmal egal sein.
Soweit Max. Angemerkt sei noch, dass er an 17 gesetzt war unter den 19 Teilnehmern und schließlich Rang 12 belegte.
Vielleicht schaffen es nächstes Jahr wieder mehr nach Erkenschwick.

 

Jugendschnellschachserie Teil4: Totes Rennen an der Spitze

Gestern fand eer 4. Teil der Jugendschnellschachserie statt. Am Ende des Turniers (Hier klicken, um alle Daten einzusehen) hatten wir an der Spitze ein totes Rennen: Drei Spieler landeten punktgleich auf Rang 1:

Gideon: geteilter 1.

Gideon gewann gegen Tom, verlor aber gegen Noah. Immerhin verbesserte er seine Wertungszahl und verteidigte seinen zweiten Rang in der Gesamtwertung.

Noah: dito

Noah hingegen gewann gegen Gideon, verlor aber gegen Tom. Er machte den größten DWZ Sprung und ist weiterhin Führender der Gesamtwertung!

Tom: und nochmals dito…

Während Tom gegen Gideon den Kürzeren zog, dafür aber gegen Noah gewinnen konnte. In der Gesamtwertung liegt er nur knapp hinter Noah und Gideon.

Hinter den dreien tat sich eine größere Lücke auf.

Shayan: 4.

Shayan wurde 4. Er bleibt auch ind er Gesamtwertung auf dem 4. Paltz.

LInus: Knapp an der Sensation vorbei…

Linus stand gegen Noah auf Gewinn, aber da fehtle noch etwas die Routine. Insgesatm wurde er 5.

Simon: gestern 6.

Bei Simon lief gestern nciht so viel zusammen, am Ende musste er sich mit dem 6. Platz zufrieden geben.

Kurzer Blick auf die Gesamtwertung:

Noah (61,16), Gideon (57,83) und Tom (54,33) führen aktuell, dahinter folgen Shayan (42,33) und Linus (33,33).

 

Grenke Open in Karlsruhe

Erneut fand über Ostern in Karlsruhe das Grenke Open statt, dieses Mal mit knappen 2000 Teilnehmern in 3 Gruppen. Dabei waren auch Bianca & Christopher. Es hat etwas gedauert, aber dafür habe ich nun gleich 2 Berichte vorliegen:

Zunächst kommt Christopher zu Wort:

Ich bin relativ gut in Karlsruhe gestartet ich hatte zwei nominell schwächere Gegner in den ersten beiden Runden. Der erste Gegner stellte am Anfang der Partie 2 Figuren ein. Danach war die Partie nicht mehr sehr spektakulär.
In Runde zwei spielte ich gegen einen ca 1700 Elo starken Gegner. Es war eine relativ klassiche skandinavische Verteidigung, die dann durch ein paar kleine Fehler in der Eröffnung nach 7 Zügen schon etwas besser für mich aussah (Ich muss selber gestehen, dass ich in der Eröffnung Defizite habe).
In meiner dritten Runde durfte ich dann endlich an Brett 3 gegen den Startranglisten 8 spielen. In der Eröffnung konnte ich ein angenehmes Spiel entwicklen, mit dem ich temporär einen Bauern gewann. Leider schaffte ich es nicht den Bauern zu halten, was dann in eine Tausch Reihenfolge abwickelte, die in ein ungleichfarbiges Läuferentspiel mit 2 Türmen und einer Dame pro Seite endete. Der Gegener bot darauf Remis an, welches ich annahm.
In der vierten Runde wurde ich ebenfalls wieder hochgelost. Dieses Mal an Brett 30 gegen den Setzranglisten 41. In dieser Partie kam ich in ein  relativ gutes Endspiel, in welchem ich mir nicht sicher war, wie ich es verwerten konnte.
Partie 5 war  hingegen etwas „interesannter“ gegen den Setzranglisten 31 mit Schwarz. Ich habe eine Menge Fehler in der Eröffnung gemacht, da ich etwas offensiver spielen wollte. Deshalb verlor ich erst die ganze Aktivität. Um nachher etwas auszugleichen verlor ich noch einen Bauern und musste in ein schlechtes Endspiel gehen. Dieses spielte ich weiter, da mein Gegener es schaffte trotz Mehrbauern, gleichfarbigen Läufern und einem Turm seine Bauern der Art zu verschlechtern, dass ich immer mehr die Chance auf ein Remis bekam oder vielleicht sogar auf einen Sieg. Dann war es so weit. Als die Zeitnotphase eingesetzt hatte (bei mir), schaffte ich es eine Kombination zu sehen, die den „fehlenden“ Bauern wieder gewann. Also tat ich es. Es war ein einfacher Turm Tausch mit einem Zwischenschach wobei man den Bauern schlägt. Da das Glück nicht auf meiner Seite war, berührte ich zuerst den Turm beim Schlagen, was ihn den Mehrbauern halten lies. Ich spielte die Stellung aufgrund der jetzt auch bei ihm einsetzen Zeitnot weiter, aber er konnte durch einen misslungenen Trick einen weiteren Bauern gewinnen, den er dann souverän verwertete.
Die sechste Partie hieß es es also wieder gegen einen nominell schwächeren Gegener ran. Die Partie war relativ unspektakulär. Der Gegner kam durch einen Eröffnungsfehler in eine Stellung, die relativ angenehm für Weiß (mich) zu spielen war. Ich spielte daraufhin eine Variante, in der ich leider einen Fehler hatte und kam durch ein zwei kleine Fehler des Gegners dann doch durch ein Turmopfer in eine relativ angenehme Stellung, die sich dann durch einen kleinen gegnerischen falschen Damenzug  in ein Matt verwandelte (Kann gerne bei einem der nächsten Abende gezeigt werden. Ist zwar nicht ganz korrekt aber schön).
In Runde 7 ging es dann wieder gegen einen nominell schwächeren Gegner. Dieser hatte keine nationale Wertungszahl und keine Elo. Man muss den interesannten Fakt erwähnen, dass er eine Rapid Wertung hat. Ich kam relativ gut aus der Eröffung in die Partie hinein, worauf ich dann unglücklicher Weise den Faden verlor. Dies lies die Partie in den folgenden Zügen stark verschlechtern, so dass sie für ihn schon ein Kinderspiel war. Als ich mich dann wieder gefangen hatte befand ich mich schon wieder in starker Zeitnot. Trotz dessen schaffte ich es meine Stellung zum Ausgleich zu bringen. Dann geschah wieder der typische Zeitnotfehler. Ich zog den Turm auf die falsche Linie, was indirekt die Partie in 5 Zügen einstellte.
Aufgrund der schlechten Bilanz bis da hin (4 aus 7), konnte ich damit rechnen nur noch schwächere Gegner zu bekommen und so geschah es auch. Der Gegner in Runde 8 hatte dann auch nur noch eine Elo von 1674 Elo. Zur Partie gibt es nicht so viel zu sagen. Der Gegner ging in eine etwas unangenehme Eröffnung für Schwarz, wo er dann auch prompt im 12 Zug kompensationslos eine Figur eingestellt hatte.
Die letzte Partie ging wie vorhergesagt wieder gegen einen nominell schwächeren Gegner ran. Dies minderte natürlich auch meine Laune, worauf ich einen Bauern opferte für zu wenig Kompensation. Das dies nicht klappte sah ich nach ein paar Zügen und ich hätte noch mehr opfern müssen. Die Gegnerin spielte dann aber ein paar nicht ganz korrekte Züge die mir erst eine starte Aktivität gaben und schließlich auch den geopferten Bauern wieder. Sie stellte ein paar Züge später erst einenn Bauern und dann noch eine Figur gegen einen Bauern ein. Die Partie ging dann wie zu erwarten für mich aus. Als Fazit kann ich zu dem Turnier sagen, dass ich außer in Runde 7 ganz ordentlich gespielt habe und mit 6 aus 9 Punkten meine Wertungszahlen leicht verbessern konnte.
Hier noch etwas Statistik: Christopher war in der B-Gruppe an 201 der 795 Teilnehmer gesetzt und belegte am Ende Plaz 124!
Und nun hinüber zu Bianca, die irh erstes „richtiges“ Turnier spielte:
Sightseing….
… wäre auch eine Alternative gewesen, da Karlsruhe einiges zu bieten hat.
Da man als Mitfahrer beim Grenke Open jedoch eh ständig am Kongresszentrum ist, weil immer etwas spannendes passiert,
kann man auch mitspielen.
Das dachte ich mir jedenfalls, als ich mich zum diesjährigen Grenke Open angemeldet hatte.
Mit einem neuen Rekord von knapp 2000 gemeldeten Spielern startete das größte Schachturnier Europas relativ pünktlich kurz nach 19 Uhr.
Meine erste Partie spielte ich gegen einen netten Spanier, der mit seiner Familie zum Turnier kam.
Wie zu erwarten, brauchte er nur 17 Züge um mich davon zu überzeuge, dass diese Partie für mich beendet war.
An die Partien 2 – 6 kann (oder will) ich mich nur vage erinnern. Zum Teil ließ ich mich auf das schnelle Spiel meiner viel zu jungen Gegner ein oder übersah einfach zuviel auf dem Brett. Mein Gegner aus Runde 3 ließ mich leider alleine am Brett sitzen, so dass mir mit einem kampflosen Punkt wenigstens eine spielfreie Runde im Turnier erspart blieb.
Nachdem mir Christopher empfohlen hatte mir das Londoner System anzuschauen (damit ich wenigstens ansatzweise eine Eröffnung spielen konnte), patzte ich mit damit in Runde 7. Schwupps war der Turm weg und die Partie damit auch. Meine nette Gegnerin hatte aber eine durchaus gute Erziehung genossen und tröstete mich damit, dass ich doch ganz gut gespielt hatte….
Runde 8 war mein eindeutiges Highlight. Endlich eine Gegnerin, die älter war und auch erst im hohen Alter mit dem Schach Spiel angefangen hatte. Wir spielten und spielten und hatten eine Menge Spaß (der leider die Runde davor eindeutig zu kurz kam). Die Partie dauerte so lange (4 Stunden), dass ich sogar in eine Zeitnotphase kam. Leider war nach dem 45. Zug auch diese Partie für mich zu Ende ohne einen Punkt mit zu nehmen.
In der 9. Runde gab es wieder junges Gemüse am Brett aber diesmal klappte auch das Londoner System. Obwohl in dieser letzten Partie vermutlich mehr drin gewesen wäre, nahm ich das Remis-Angebot meines Gegners an, da wir alle nach zum Ende des Turnieres ziemlich erschöpft waren.
Als Resümee bleibt zu sagen: Grenke ist eindeutig eine Reise wert. Wie immer gab es viele nette Begegnungen und abgesehen davon, dass das Turnier mit knapp 2000 Spielern etwas überfüllt war und die klimatischen Bedingungen in der Gartenhalle sehr grenzwertig waren, würde ich auch im nächsten Jahr wieder hinfahren.
Und auch hier noch ein wenig Statistik: Bianca wurde mit 1,5/9 am Ende 285 der 291 Teilnehmer und erspielte sich ihre erste DWZ!
Vielen Dank an die beiden für die Infos und das Engagement!

 

Das ging nach hinten los: Werther Schloss Open 2019

5 unserer Spieler traten bei der Jubiläumsausgabe (25) des Werther Schloss Opens an. Die meisten hätten es wohl besser gelassen…

Christopher hatte auf mehr gehofft…

Christopher wollte unbedingt noch seine Zahl vor dem großen Osteropen in Karlsruhe aufpeppen. Als 27. der Setzliste spielte er gleich in der ersten Runde an einem der Übertragungsbretter – aber das brachte ihm kein Glück. In der nächsten Runde gewann er, dann ließ er drei Remisen folgen. DWZ und ELO werden etwas steigen, doch Christopher hatte eine deutlichere Verbesserugn erwartet… Er wurde mit 2,5 Zählern 26. der 49 Spieler der B-Gruppe,

Moustafa: Im Stehen spielt es sich … doch nicht unbedingt besser

Moustafa verkaufte seine Haut teuer in der D-Gruppe und schaffte es, das Logistikproblem zu lösen (Ankunft Bus am Wertheraner Busbahnhof: 9.11 – Karenzzeit bis 9.15) – aber wie, das wird hier natürlich nicht verraten. Schachlich lief es nicht ganz so gut. Mit insgesamt 2 Punkten wird Moustafa (52. der 73 Teilnehmer bei Setzliste 56)  nach der inoffiziellen Azswertung DWZ verlieren. Da kann es noch kleine Änderungen geben, da Moustafa auch DWZ-lose Gegner hatte.

Tom: Das war nix (Part I)

Tom spielte ebenfalls in der D-Gruppe, war an 37 gesetzt und bekam es mit dem Setzlistenersten und -zweiten zu tun.  Er spielte uninspiriert und unkonzentriert – Es lief viel zu wenig. Mit 1,5 Zählern wurde er 56. und wird nun reichlich DWZ verlieren.

Gideon: Das war nix (Part II)

Gideon trat im Kinderturnier an. Setzlistenplatz 12 (von 66 Spielern) weckte Hoffnungen – nur erfüllten die sich leider gar nicht. Nach völlig verkorkstem Start (1/3) konnte Gideon immerhin am Ende deutlich zulegen und das Turnier mit 4 Punkten auf Platz 27 beenden. Aufgrund der nicht sonderlich starken Gegnerschaft geht es mit der DWZ deutlich bergab.

Noah: Das war nix (Part III)

Noah wollte eigentlich die Tausendergrenze knacken – aber davon war er sehr weit entfernt. Mit 2/3 ging es ganz ordentlich los, aber Noah machte danach keinen einzigen Punkt mehr. Grobe Fehler, Einsteller und ungenutzte Chancen brachten ihm nur Platz 55 ein. Auch er kann einen klaren DWZ-Aderlass beklagen…

 

 

 

 

Jugendschnellschachserie April

Trotz skeptischen Blicks und Familengabel: Tom holte gestern 100%

Tom gewann  gestern alle Partien und somit auch den 3. Teil der Jugendschnellschachserie. In einer Partie hatte er reichlich Glück, aber das gehört manchmal auch dazu…

Gideon mit geteiltem 2. Rang

Gideon gewann drei der5 Partien und belegte somit den geteilten 2. Rang.

Noah: Schnell, noch ist Kapuzenzeit!

Noah war gestern die andere Hälfte des 2. Platzes…

Hier ist der Link zu allen Ergebnissen und Tabellen: Klick

Shayan schnupperte gestern am Treppchen…

Shayan konnte gegen Gideon gewinnen, aber er verlor gegen Linus und konnte somit nicht auch auf einen Treppchenplatz vordringen.

Linus mit sehr schöner Gabel

Linus konnte gestern zwar eine wunderschöne Gabel gegen Tom anbringen, aber nach einem Fehler gewann er dann die Partie dann doch nicht… Mit 2 Siegen bleib der geteitle 4. Rang.

Jonathan: Knapopo daneben…

Jonathan war gestern wiede rknapp dran, am Ende reichte es dann aber doch nicht…

Die Gesanmtwertung sieht akltuell sehr spannend aus: Hier führt Noah (44,83) vor Gideon (41,5) und Tom (38). Dann folgen Shayan (32,33) und Linus (25,33). Es ist also Spannung für den weiteren Verlauf angesagt…

 

 

4 Ostereier beim 4erPokal

Muss das sein?

In der Vorrunde des NRW-Viererpokals ging es heute in Enger gegen die Mannschaft aus Dortmund-Brackel.

Willkommen im Porzellan-Museum!

Die Brackeler waren an allen Brettern klar favorisiert. Unsere Truppe hielt sich aber die ersten 3 Stunden mehr oder wengier passabel.

Schiri Detlef Hübner bei der Eröffnung.

Aber nachdem ich dann im wie immer sehr interessant eingerichteten Spiellokal eintrudelte ging es dann Schlag auf Schlag.

Tim hatte am Spitzenbrett den stärksten Gegner. Er kam schon etwas passiver aus der Eröffnung. Im weiteren Verlauf hatte er an einigen Stellen die Möglichkeit, die Partie offen zu halten, aber er fand diese Züge nicht. Somit ging es langsam bergab. Der gegnerische Freibauer erwies sich einfach als zu stark.

Dominik an 2

Dominik schlitterte frühzeitig in eine unangenehme Situation. So richtig raus kam er da nicht mehr. Zuerst war eine Qualle weg, dann die Partie.

Andreas an 4

Andreas bekam eine spannende Stellung aufs Brett, mit Rochaden zu verschiedenen Flügeln. Schulbuchmäßig stürmte er mit den Bauern auf den gegnerischen König zu, doch dann kam Sand ins Getriebe. Auf einmal wurden viele Figuren getauscht und Andreas hatte aufgrund seiner Bauernschwächen ein sehr schwer zu haltendes Endspiel, was schließlich verloren ging.

Christopher an 3

Christopher konnte die Stellung bis kurz vor Schluss ausgeglichen gestalten. Im Damenendspiel beging er dann einen folgenschweren Fehler – und damit war auch diese Partie weg.

Fazit: Eine etwas zu hohe Niederlage und ein freier Sonntag!

Dank an Bianca für einige der Photos.